Kai Klose (GRÜNE)
Kandidat Landtagswahl Hessen 2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich. Besuchen Sie das aktuelle Profil.

Kai Klose
Jahrgang
1973
Berufliche Qualifikation
Gymnasiallehrer
Ausgeübte Tätigkeit
Politischer Landesgeschäftsführer, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Hessen
Wohnort
-
Wahlkreis
Rheingau-Taunus II
Ergebnis
10,5%
Landeslistenplatz
16
(...) Als Direktkandidat für den Untertaunus bei dieser und der letzten Landtagswahl und langjähriger Umwelt- und Jugenddezernent in Waldems arbeite ich auch neben der Kreistagsarbeit seit vielen Jahren sehr intensiv für die kommunale und regionale Politik. Selbstverständlich werde ich mich im Falle meiner Wahl in genau dieser Tradition weiter für meinen Wahlkreis und die hier lebenden Menschen engagieren. Ihre ehemaligen KollegInnen aus der FWG in Waldems, mit denen ich über viele Jahre gut zusammengearbeitet habe, werden Ihnen das sicher gerne bestätigen. (...)
 
weitere Profile auf abgeordnetenwatch.de
Persönliche Website
www.kai-klose.de
Fragen an Kai Klose
Auswahl der Fragen und Antworten
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Arbeit
11.12.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Klose,

plant Ihre Partei eine Heraufsetzung des Pensionsalters für Polizeivollzugsbeamte (derzeit Pensionierung mit Erreichen des 60. Lebensjahres) und falls ja, ab welchem Lebensalter soll zukünftig die Pensionierung erfolgen und ggf. unter welchen Bedingungen (ab einem bestimmten Jahrgang, Übergangsfristen, etc. ?).

Mit freundlichen Grüßen

F.X.
Antwort von Kai Klose
6Empfehlungen
17.12.2008
Kai Klose
Sehr geehrter Herr ,

entschuldigen Sie bitte zunächst den eingetretenen Zeitverzug bei der Beantwortung Ihrer Anfrage. Ich möchte Ihnen in der Sache wie folgt atworten:

Wir GRÜNE sind überzeugt, dass es zwischen den Beamten und den Angestellten keinen grundsätzlichen Unterschied beim Zeitpunkt des Renten- bzw. Pensionseintritts geben sollte. Dies gebietet der Grundsatz der sozialen Gerechtigkeit, dem wir uns verbunden fühlen. Aufgrund der demografischen Entwicklung in Deutschland und der Entwicklung der Beitragseinnahmen der gesetzlichen Rentenversicherung ist das Renteneintrittsalter 67 für die Geburtsjahrgänge ab 1964 beschlossen worden.

Für Beamtinnen und Beamte in besonders belastenden Dienstsituationen, verbunden mit Schichtdienst, wie beispielsweise bei den von Ihnen angesprochenen PolizeivollzugsbeamtInnen, halten wir weiterhin Ausnahmen beim Pensionseintritt für angezeigt. Dazu gehört, dass die jetzt bestehende Regelung beibehalten wird.

Mit freundlichen Grüßen

Kai Klose
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Arbeit
17.12.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Klose,

in Ihrer o.g. Antwort zum Pensions- und Renteneintrittsalter äußern Sie:
"Für Beamtinnen und Beamte in besonders belastenden Dienstsituationen, verbunden mit Schichtdienst, wie beispielsweise bei den von Ihnen angesprochenen PolizeivollzugsbeamtInnen, halten wir weiterhin Ausnahmen beim Pensionseintritt für angezeigt. Dazu gehört, dass die jetzt bestehende Regelung beibehalten wird."

Mich würde interessieren ob Sie denn der Meinung sind, dass Arbeitnehmer in ebenso belastenden ANGESTELLTENverhältnissen, verbunden mit Schichtdienst, wie sie z.B. Krankenschwestern und andere Pflegende erleben und ausfüllen, dann ebenso eine Ausnahmeregelung für das Renteneintrittsalter erhalten sollten.

Dieser Faden ließe sich weiter spinnen, so dass sich für viele Berufsgruppen - ob Angestellte oder Beamte - Ausnahmeregelungen finden ließen. Inwieweit vereinbaren Sie dies dann noch mit der von Ihnen zitierten "Sozialen Gerechtigkeit"?

Mit freundlichem Gruß
Antwort von Kai Klose
7Empfehlungen
18.12.2008
Kai Klose
Sehr geehrte Frau ,

ich habe mich offensichtlich missverständlich ausgedrückt, dafür sorry. Die unterschiedliche Handhabung des Renteneintrittsalter von Angestellten und Beamten hat mit den unterschiedlichen Rechten des Bundes und der Länder zu tun. So wird das Renteneintrittsalter von Angestellten nicht auf Landesebene festgelegt, beim Beamtenrecht haben wir aber seit der Föderalismusreform als Land Hessen mehr Kompetenzen. Wir sind entgegen Ihrer Annahme gerade der Meinung, dass es nicht sein kann, dass sich nur die Arbeitszeit der Angestellten erhöht und nicht auch die der Beamten.

Mit freundlichen Grüßen

Kai Klose
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Arbeit
06.01.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Klose,

ich kenne Sie flüchtig aus dem Kreistag des RTK, allerdings flüchtig deshalb, weil Sie mittlerweile seit über 1 Jahr an den Parlamentarischen Kreistagssitzungen sehr wenig teilnehmen. Vorher fehlten Sie auch sehr oft, Sicher Sie haben mit der Landespartei sehr viel zu tun und daher ist der RTK offensichtlich für Sie kein Thema, aber ich Frage mich, warum sind Sie für den RTK angetreten, wenn Sie eher die Landespolitik interessiert. Meine Befürchtung ist, sollten Sie in dem Landtag kommen, werden Sie auch dann so wie im RTK an der Parlamentarische Arbeit Teilnehmen? oder sind Sie schon Richtung Bundestag. Es ist ja nichts Schlimmes, aber leider haben Sie bisher bei mir kein solider Eindruck politischer Arbeit hinterlassen können. Ich Frage mich immer wieder, warum Menschen ein Mandat annehmen und dieser nicht tatsächlich so gut es geht Ausführen. Bitte verstehen Sie mich nicht Falsch, aber es Interessiert mich wirklich sehr, welche Motivation Sie haben Politik zu machen und wenn Sie wie im RTK die Möglichkeit hätten diese nicht Wahrnehmen.

MfG F.
Antwort von Kai Klose
5Empfehlungen
07.01.2009
Kai Klose
Sehr geehrter Herr ,

Ihe Beobachtung ist richtig: Im vergangenen Jahr konnte ich an den Kreistagssitzungen zu meinem eigenen Bedauern aufgrund beruflicher Terminüberschneidungen nur sehr unregelmäßig teilnehmen. Meine Tätigkeit als Landesgeschäftsführer der hessischen GRÜNEN bringt es selbstverständlich mit sich, dass ich mich häufig zu landespolitischen Themen äußere - gerade in dem zurückliegenden Jahr. Ich glaube übrigens, das Problem des Spagats zwischen Beurf und Ehrenamt ist nicht nur mein persönliches, sondern eines, das vielen ehrenamtlich Tätigen begegnet, die voll im Berufsleben stehen. Ihnen deshalb mangelndes Interesse zu unterstellen, läge mir fern. Deshalb ist und bleibt Ihre Schlussfolgerung, der Rheingau-Taunus-Kreis sei für mich "offensichtlich kein Thema", Ihre Interpretation. Wie Sie selbst schreiben, kennen Sie mich und meine politische Arbeit ja nur flüchtig - was Ihnen aber für ein paar merkwürdige Unterstellungen leider genügt.
Als Direktkandidat für den Untertaunus bei dieser und der letzten Landtagswahl und langjähriger Umwelt- und Jugenddezernent in Waldems arbeite ich auch neben der Kreistagsarbeit seit vielen Jahren sehr intensiv für die kommunale und regionale Politik. Selbstverständlich werde ich mich im Falle meiner Wahl in genau dieser Tradition weiter für meinen Wahlkreis und die hier lebenden Menschen engagieren. Ihre ehemaligen KollegInnen aus der FWG in Waldems, mit denen ich über viele Jahre gut zusammengearbeitet habe, werden Ihnen das sicher gerne bestätigen.

Mit freundlichen Grüßen

Kai Klose
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Umwelt
07.01.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Klose,
denken Sie dass die Grünen glaubhaft sind. Beispiel das Kohlekraftwerk in Moorburg (Hamburg).Nach der Wahl waren die Grünen plötzlich für das neue Kohlekraftwerk in Moorburg nachdem diese mit der CDU koaliert hat.
Macht ist doch wichtiger als Ideale oder? Wie sieht dies bezüglich der Auffassung zur Atomkraft in Hessen oder bundesweit aus?
Sind Sie im Wahlkampf gegen die Atomkraft um diese später zu unterstützen?
Ich bin gespannt wenn die Basiswählerschaft aufwacht und kapiert ,dass die Grünen tatsächlich nicht mehr das sind wofür diese in den 70- er standen. Wie stehen Sie zur Kohle-Kernkraft? Wie würden Sie Klimaschutz auf Landesebene umsetzen?
Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Kai Klose
4Empfehlungen
07.01.2009
Kai Klose
Sehr geehrter Herr ,

Vielen Dank für Ihre Fragen.
Wir GRÜNE haben unsere Haltung zum Thema Kernenergie und Energie aus Kohlekraftwerken nicht geändert. Die Umwelt- und Klimapolitik ist nach wie vor unser Herzensanliegen. Wir setzen uns für eine Beendigung der Atomkraftnutzung mit ihren unverantwortlichen Folgen ab und lehnen neue Kohlekraftwerke wegen ihrer langfristig schädlichen Folgen für das Weltklima ab. Konsequent haben die Hamburger GRÜNEN die Moorburg-Entscheidung denn auch als Niederlage gewertet.
(Siehe dazu auch Presseerklärung der Hamburger Grünen vom 30.9.2008:
www.hamburg.gruene-partei.de )

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Hessen treten auch bei dieser Wahl an, um dem ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Wandel in Hessen Kraft zu verleihen und Richtung zu geben. Wir betrachten es als unsere Aufgabe, wirtschaftliche Vernunft mit ökologischer Verantwortung und sozialer Gerechtigkeit zu verbinden.
Wir werden durch den Ausbau Erneuerbarer Energien Hessen unabhängig von fossilen Energieträgern machen und so das Klima schonen. Wir steuern um in der Verkehrspolitik, setzen auf integrierte Verkehrssysteme und wollen die Potenziale besonders von Bussen und Bahnen für eine nachhaltige Mobilität besser ausschöpfen.
Unser Ziel ist die Erhaltung und Weiterentwicklung der Wirtschaftskraft nach dem Grundgedanken der Nachhaltigkeit, was die Entwicklung zu Ressourcen sparender und umweltschonender Wirtschaftsweise voraussetzt. Gerade durch nachhaltiges Wirtschaften entstehen erhebliche Beschäftigungschancen, die wir nutzen wollen. Besseren Klimaschutz auf Landesebene werden wir mit unserem Konzept "ZukunftsEnergie für Hessen" verwirklichen. Hierin haben wir detailliert vorgerechnet, wie wir Hessinnen und Hessen bis zum Jahr 2028 durch einen Mix aus Energiesparen, Energieeffizienz und der Nutzung von erneuerbaren Energien nicht nur auf das Atomkraftwerk Biblis, sondern auch auf Strom aus Kohle- und Gaskraftwerken verzichten können. Ausführliche Informationen finden Sie auf den Websites unserer Landtagsfraktion: www.gruene-fraktion-hessen.de

Mit freundlichen Grüßen

Kai Klose
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Ihre Frage an Kai Klose
Die Fragefunktion wurde inzwischen geschlossen.