Jürgen Repschläger (DIE LINKE)

Grunddaten
Jürgen Repschläger
© Linksfraktion Bonn
Geburtstag
22.05.1961
Berufliche Qualifikation
Verlagskaufmann
Ausgeübte Tätigkeit
Selbständiger Antiquar (Antiquariat Walter Markov)
Wohnort
Bonn
(...) Konkret beantragen wir, das das Projekt "Festspielhaus" nicht weiter verfolgt werden soll. Stattdessen soll die Beethovenhalle saniert und architektonisch wie akustisch optimiert werden. (...)
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Frage zum Thema Städtebau und Stadtentwicklung
18.09.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Repschläger,

am 21.6.1812 wurde in Bonn der deutsch-jüdische Philosoph und Schriftsteller Moses Hess geboren. Er gehörte zu den Frühsozialisten und war ein Vorläufer der Zionisten.

M.E. wäre es dringend angebracht, dass anläßlich seines 200sten Geburtstages im Jahre 2012 eine Straße in seiner Heimatstadt nach ihm benannt würde.

Werden Sie sich als sozialistischer Abgeordneter im Bonner Stadtrat für dieses Anliegen einsetzen ?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Jürgen Repschläger
9Empfehlungen
20.09.2011
Jürgen Repschläger
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für diese Idee, die ich gerne aufgreifen werde. Ich freue mich sehr, dass Moses Heß, ein Vordenker der sozialistischen Utopie, nicht ganz in Vergessenheit geraten ist. Bereits gestern ist das gleiche Anliegen von anderer Seite an mich herangetragen worden. Spannend ist ja vor allem auch die Auseinandersetzung zwischen Heß und Karl Marx über den richtigen Weg zur Emanzipation der europäischen Juden. Leider haben sich die Beiden über diese Frage heillos zerstritten. Historisch bedeutsam wäre es, die Bonner Straße, in der Heß aufgewachsen ist, nach ihm zu benennen. Doch die alte Judengasse existiert nicht mehr. Heute ist dort die "Berliner Freiheit", bzw die Rampe, die zur Kennedybrücke führt. Leider kein attraktiver Ort zu Ehren von Moses Heß. Wenn Sie eine Idee für eine geeignete Straße haben, so teilen Sie mir dies doch mit. Ich werde mich auf jeden Fall für eine Ehrung zum 200sten Geburtstag von Moses Heß einsetzen.
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Frage zum Thema Städtebau und Stadtentwicklung
21.09.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Repschläger,

vor einigen Jahren wurde im Bonner Regierungsviertel von der PDS symbolisch die Walter-Flex-Straße, benannt nach einem nationalistischen und kriegsverherrlichenden Literaten, umbenannt. (Ouelle: Wikipedia und Wikisource)

Warum kann die Stadt Bonn anläßlich des 200. Geburstages von Moses Heß nicht diese Straße umbenennen? Das wäre ein kostenverträglicher Antrag für eine kurze Straße.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Jürgen Repschläger
5Empfehlungen
21.09.2011
Jürgen Repschläger
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für den Hinweis. Die Walter-Flex-Str. sollte in meinen Augen, aus genannten Gründen, eh umbenannt werden. Eine Umbenennung in Moses-Heß-Str. wäre eine denkbare Variante. Vor einer Festlegung möchte ich aber noch einige Gespräche führen und auch nach Möglichkeiten im Innenstadtbereich schauen.

Grüsse Jürgen Repschläger
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Frage zum Thema Kultur
14.10.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Repschläger,

soweit mir bekannt, haben CDU-Grüne und SPD-FDP zur nächsten Ratssitzung Anträge zum Thema Festspielhaus gestellt. Da ich weiß, daß Sie dem Festspielhaus sehr skeptisch gegenüber stehen, wundert es mich, daß von Ihrer Fraktion noch nichts entgegnet wurde. Wie verhalten Sie sich zu den Anträgen?

Mit besten Grüßen

E.
Antwort von Jürgen Repschläger
8Empfehlungen
15.10.2011
Jürgen Repschläger
Sehr geehrte Frau ,

die Linksfraktion hat letzten Mittwoch zur kommenden Ratssitzung einen Änderungsantrag zu den bestehenden Anträgen der anderen Ratsfraktionen eingebracht. Mir ist es ein Rätsel, warum die Lokalpresse darüber noch nicht berichtet hat, sind wir doch die einzige Partei, die sich klar und eindeutig positioniert.
Konkret beantragen wir, das das Projekt "Festspielhaus" nicht weiter verfolgt werden soll. Stattdessen soll die Beethovenhalle saniert und architektonisch wie akustisch optimiert werden.
Zusätzlich schlagen wir einen "Campus der Musik" vor, der auf dem Areal der Beethovenhalle errichtet werden soll.
Ausschlaggebend für unseren Antrag waren in erster Linie der Denkmalschutz der Beethovenhalle und die Bewahrung der anderen kulturellen Sparten, wie Oper, Schauspiel, Bildende Kunst und die Freie Szene, die wir durch ein "Festspielhaus" gefährdet sehen.
Das Projekt "Festspielhaus" hat die Bonner Bevölkerung von Beginn an gespalten. Diese Polarisierung besteht bis heute fort.
Auch deshalb war es für die Linksfraktion wichtig, einen Vorschlag zu machen, der einen gemeinsamen Nenner möglichst vieler Menschen in Bonn gewährleisten könnte.

mit Grüßen aus der Altstadt

Jürgen Repschläger
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
23.03.2012
Von:

Hallo Herr Repschläger,

wie Sie sicher heute auch der Presse entnommen haben, hat der Stadtrat von Münster mehrheitlich den Hindenburgplatz in Schloßplatz umbenannt. Grundlage war das Gutachten einer Expertenkommission, in dem argumentiert wird, dass der umstrittene Reichspräsident der Weimarer Republik, Paul von Hindenburg, nach neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen eine aktive Stütze des Nationalsozialismus war.
Beabsichtigen Sie und Ihre Fraktion auf der Grundlage dieses Gutachtens umgehend zwei Anträge in den Bonner Stadtrat einzubringen, in denen erstens Paul von Hindenburg die Ehrenbürgerschaft der Stadt Bonn entzogen wird und zweitens der Hindenburgplatz in Bonn-Dottendorf entsprechend umbenannt wird ?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Jürgen Repschläger
bisher keineEmpfehlungen
24.03.2012
Jürgen Repschläger
Sehr geehrter Herr ,

beide Anliegen befürworte ich. Darüber hinaus gibt es ja beispielsweise auch noch die Carl-Duisberg-Str., die in meinen Augen ebenfalls umbenannt werden sollte. Zu Ihrer Frage, ob wir dies unverzüglich in den Rat einbringen, ist zu sagen, das wir als Linksfraktion unsere Initiativen gemeinsam besprechen und planen. Ich werde diese Vorschläge also erst in unsere Fraktion einbringen. In Kessenich gibt es seit neuesten eine Initiative zur Umbenennung des Hindenburgplatzes, mit der ich Kontakt aufnehmen werde. Ich gehe davon aus, dass Sie in dieser Sache mit einer Initiative der Linksfraktion rechnen können.

grüsse
jürgen repschläger
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Frage zum Thema Umwelt
27.03.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Repschläger,

wie stehen Sie zu der - meiner Meinung nach dringend benötigten - "Kastrationspflicht für Freigängerkatzen". Sie wäre dringend erforderlich, um die Katzenüberpopulation, die ja vorhanden ist, in den Griff zu bekommen. Bei Freigängerkatzen handelt es sich nicht um wildlebende Tiere, sondern um Katzen, die einen Besitzer haben und Freigang bekommen.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Jürgen Repschläger
bisher keineEmpfehlungen
09.04.2012
Jürgen Repschläger
Sehr geehrte Frau ,

ich bin bei diesem Thema nicht der große Spezialist. Wir haben die Kastrationspflicht für Freigängerkatzen in unserer Fraktion diskutiert und uns auch mit einem Antrag eindeutig positioniert.
Inzwischend hat ja Michael Faber, der sich intensiv mit dem Thema beschäftigt hat, auf Ihre Frage ausführlich geantwortet. Dem habe ich nichts hinzu zu fügen, wollte mich aber dennoch bei Ihnen zurück melden.

Grüsse

Jürgen Repschläger
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