Judith Skudelny (FDP)
Abgeordnete Bundestag

Grunddaten
Judith Skudelny
Geburtstag
02.10.1975
Berufliche Qualifikation
Rechtsanwältin
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Leinfelden-Echterdingen
Wahlkreis
Nürtingen
Ergebnis
11,7%
Landeslistenplatz
12, Baden-Württemberg
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(...) Dass wir dies nicht nur als Ziel für die ferne Zukunft sehen, haben die bereits abgelaufenen Haushaltsberatungen gezeigt. Hier habe ich in meinem Themenbereich "Umweltpolitik" (Einzelplan 16 des Bundeshaushalts) Vorschläge für Einsparungen in einem Gesamtvolumen von rund 432 Mio. Euro eingebracht. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
10.03.2013
Von:
-

Guten Tag Frau Skudelny,

leider warte ich noch immer vergeblich auf eine Antwort auf meine Fragen vom 7.Februar.
Da Sie aber bereits eine Anfrage beantworteten, die drei Wochen später gestellt wurde, kann es nicht am Zeitmangel liegen. Vielmehr dürften Ihnen meine Anfragen vielleicht unangenehm sein.

Honorig wäre es, die zitierten, von Ihnen via Esslinger Zeitung propagierten Falschaussagen öffentlich zu korrigieren, bevor andere es tun.

Es wäre schön, wenn Sie den Mut fänden, meine Fragen vom 7. 2. zu beantworten.
Oder wollen Sie weiterhin solche irreführenden Warnungen verbreiten?
Antwort von Judith Skudelny
bisher keineEmpfehlungen
10.04.2013
Judith Skudelny
Sehr geehrter Herr ,

bezugnehmend auf die von Ihnen am 7.2 und 10. 3. gestellten Fragen darf ich Ihnen versichern, dass mir das Projekt S21 durchweg bekannt ist. Ebenso bekannt sind mir öffentlich diskutierte Alternativen, insbesondere die Varianten von K21.

Der Güterverkehr wird in Deutschland in den kommenden Jahrzehnten deutlich zunehmen. Parallel hierzu steigt das Bedürfnis, nachhaltigen Transport zu ermöglichen. Eine Verlagerung des Verkehrs in Deutschland auf die Schiene ist daher ein überparteiliches Ziel. Die Zunahme auch in unserer Region hat grundsätzlich nichts mit dem Ausbau des Schienenverkehrs zu tun. Der notwendige Ausbau ist vielmehr eine Folge des gestiegenen Bedarfs.

Richtig ist, dass S21 den Personen- von dem Güterverkehr trennt. Dennoch sehen – aufgrund des erwarteten künftigen Verkehrsaufkommens, Alternativen durchaus nicht weniger Verkehr durch das Neckartal vor. Es ist eher das Gegenteil der Fall, denn der Personenverkehr wird nicht über die Filder geführt., sondern dieser wird zusätzlich zum gestiegenen Güterverkehrsanteil auf einem weiteren Gleisausbau durch das Neckartal geführt. Eine Entlastung der Anwohner im Neckartal ist in keiner der Varianten zu S21 zu erwarten-im Gegenteil ist bis Mettingen mit einer massiven Zunahme der Belastungen im Vergleich zur Variante S21 zu rechnen.

Aufgrund Ihrer Behauptung, dass die Anwohner Untertürkheims wegen des geplanten Wartungsbahnhofs einer Belastung bis zu 107 dB (A) im 24 Stunden Betrieb ausgesetzt sein sollen, habe ich mich persönlich noch einmal an die Bahn gewandt und bitte Sie, die dadurch entstandene Zeitverzögerung zu entschuldigen.

Der angesprochene Wartungsbahnhof Untertürkheim befindet sich derzeit noch im Anhörungsverfahren der Planfeststellung und die erhobenen Einwände werden von der Bahn natürlich auch im Hinblick auf den Lärmschutz bearbeitet.

Sie haben Recht, dass in den Planunterlagen (Lärmgutachten) ein Wert von 107 dB (A) für den Technischen Service Point des Wartungsbahnhofs aufgeführt ist. Es ist jedoch lediglich ein geschätzter Wert, von dem nicht sicher ist, ob dieser jemals erreicht wird und schon gar nicht in welcher Häufigkeit.

Die laufenden Untersuchungen der Bahn und die Bearbeitung der Einwände werden zeigen, welche Lärmwerte erreicht werden und welche Lärmschutzmaßnahmen darauf ergriffen werden.

Ich werde die weiteren Entwicklungen ebenfalls wachsam verfolgen.

Mit freundlichen Grüßen

Judith Skudelny
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Frage zum Thema Wirtschaft
06.04.2013
Von:

Wer berät Sie als Mitglied im Bundestagsausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit?

Da bei EIKE, NAEB, Bürger für Technik etc i.W. Pensionäre und emeritierte Professoren arbeiten können Sie ja sicher sein, dass Sie dort unabhängige ehrliche Informationen bekommen. Lt. BNN vom 5.4. über Ihre Stellungnahme zum EEG in Bretten könnte ich die Hoffnung haben, dass sich in der FDP, wie schon in Sachsen auch bei Ihnen die Erkenntnis durchsetzt, dass sich die FDP bezüglich der Energieversorgung der deutschen Industrie von der CDU distanzieren muß.

Mit freundlichen Grüßen

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