Josef Rief (CDU)
Kandidat Bundestagswahl 2009
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Grunddaten
Josef Rief
Jahrgang
1960
Berufliche Qualifikation
Landwirtschaftsmeister
Ausgeübte Tätigkeit
selbständiger Landwirt
Wohnort
Kirchberg/Iller
Wahlkreis
Biberach , über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
42,7%
Landeslistenplatz
-, Baden-Württemberg
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(...) Vielen Dank für Ihre Frage. Zum Thema DSL-Ausbau bekomme ich zur Zeit am meisten Anfragen. Es wird sicher nicht einfach in unserer ländlichen Region einen flächendeckenden Ausbau zu erreichen. (...)
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Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
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Josef Rief hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 32 Thesen Position bezogen.
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Frage zum Thema Landwirtschaft
22.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Rief,

mich interessiert Ihre Haltung zu den Themen Agrogentechnik und Milch. Die Landwirte lehnen die grüne Gentechnik mehrheitlich ab. Wie berwerten Sie als Landwirt die vorgehensweise des Landes Baden Württemberg bei der Handhabung des mit nicht zugelassenem, gentechnisch verändertem Maissaatgut (NK 603) Wie bewerten Sie die Chance, die Beschlüsse vom Milchgipfel 2008 umzusetzen? Können Exporterstattungen und Intervention Ihrer Meinung nach den Milcherzeugern helfen - oder wäre nicht die Abschaffung der Saldierung, auch im Hinblick auf die Auswirkungen dieser Maßnahmen auf die Märkte in Entwicklungsländern ein probateres Mittel?

Mit freundlichen Grüssen
Antwort von Josef Rief
bisher keineEmpfehlungen
27.08.2009
Liebe Frau ,

vielen Dank für Ihre Fragen.

Ich lehne die Biotechnologie und deren Gentechnik nicht grundsätzlich ab, da Sie wie z.B. im medizinischen Bereich auch vielen Menschen helfen kann. Ich halte jedoch die Freisetzung von eigenständig lebensfähigen gentechnisch veränderten Organismen (GVO) derzeit für nicht notwendig und für nicht verantwortbar, da die Risiken meines Erachtens noch nicht ausreichend erforscht sind und daher die Risiken größer sind als der mögliche Nutzen. Aus diesem Grunde habe ich mich im Bauernverband Biberach-Sigmaringen für die Ausrufung einer Gentechnikfreien Anbauregion stark gemacht. Was meines Erachtens jedoch in Zukunft unverzichtbar ist, ist eine firmenunabhängige und somit neutrale Forschung im Bereich der Gentechnologie.

Der Milchgipfel 2008 hat sicher nicht das gebracht was sich viele Bäuerinnen und Bauern erhofft haben. Ich bin nicht überzeugt, dass bezüglich der Abschaffung der Saldierung oder einer Quotenreduzierung es eine EU-Mehrheit geben würde. Deutsche Alleingänge jedoch hätten nur die Folge, dass wir die deutschen Milcherzeuger einseitig knebeln würden. Exporterstattungen können kurzfristig helfen den Markt zu entlasten. Von der Intervention halte ich nichts, da die Erzeugnisse zu einem späteren Zeitpunkt, wenn sie wieder ausgelagert werden, den Markt belasten. Ich setze mich für ein verbessertes Schulmilchprogramm ein und für eine Unterstützung im Bereich des Absatzes in der Backwarenindustrie und der Speiseeisherstellung. Seit die EU diese Unterstützung abgeschafft hat, haben wir noch größere Probleme mit dem Absatz.

Ich hoffe, Ihre Fragen ausreichend beantwortet zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Josef Rief
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Frage zum Thema Bürgerrechte, Daten und Verbraucherschutz
06.09.2009
Von:
-

Allerhochverehrtester Herr Rief,

entschuldigen Sie, daß ich mit einige Fragen an Sie herantrete, die für mich und viele anderen Bürger sehr interessant und sogar (über-)lebenswichtig sind und von deren Antwort die Entscheidung bei der Bundestagswahl abhängt:

Weshalb haben Sie "Hartz IV" eingeführt ? Vorallem: Weshalb gibt es keinen gesetzlich durchsetzbaren Anspruch auf die Leistungen (Förderungen) für die Hilfebedürftigen, der gleichberechtigt neben den Forderungen stehen sollte ? Weshalb gibt es keine oder höchstens unrealistische Möglichkeiten für Schadensersatz gegen die ARGEN ?

Weshalb gibt es auch in vielen anderen Gesetzen nur "kann"-Bestimmugen und keine gesetzlich durchsetzbaren RECHTE ?

Weshalb wurde das "Hartz IV" unter der Herrschaft von CDU und SPD nochmals verschärft ?

In unserem Staat ist es normal und auch im Grundgesetz verankert, daß jemand erst dann für etwas bestraft werden darf, wenn der Betroffene aktiv oder passiv damit einverstanden ist oder dies gerichtlich festgestellt wurde. Immer auch in der Hoffnung auf ein faires Verfahren. Bei Hartz IV-Empfängern gilt dies jedoch nicht. Hier werden diese grundsätzlichen Regeln außer Kraft gesetzt und gerade den hilfebedürftigen Bürgern wird erst mal das Geld einbehalten oder auch ganz gestrichen (Sanktion). Weshalb ? Mit welchem Recht ? Wie ist dies mit dem Grundgesetz vereinbar ?

Mit vorzüglichster Hochachtung

-

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Frage zum Thema Bürgerrechte, Daten und Verbraucherschutz
12.09.2009
Von:

Mich interressiert ihr Haltung zum geplanten DSL-Ausbau auch in ländlichen Regionen wie das der Kreis Biberach es ist. Die Telekom lehnt einen Ausbau zur Zeit ab, der Gemeindetag von Baden-Württemberg schreibt nur das durch den nicht Ausbau Familien und Unternehmen in der Standortfrage geschwächt würden.
Falls Sie oder die CDU gewinnen sollten sollte man den DSL-Ausbau sofort zur Chefsache machen und alle Unternehmen die mit dem Ausbau zu tun haben an einen Tisch holen, und darauf drängen, daß bis 2011 alle einen Anschluß im Kreis Biberach mit einer Leistung bis 20 Mbit besitzen. So ist es möglich, IPTV, schneller surfen und telefonieren zu können.
Ich surfe und telefoniere zur Zeit in Schwendi-Orsenhausen mit einer Leistung von 1,0 - 1,7 Mbit.

Es liegt mir sehr am Herzen, das in Zukunft schneller zu können, und die anderen Dienste auch nutzen zu können.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Josef Rief
bisher keineEmpfehlungen
24.09.2009
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage. Zum Thema DSL-Ausbau bekomme ich zur Zeit am meisten Anfragen. Es wird sicher nicht einfach in unserer ländlichen Region einen flächendeckenden Ausbau zu erreichen.
Ich bin überzeugt es ist das Thema, das wir als eines der dringensten in unserer Region angehen müssen. Es ist eine Infrastruktur- und Standortfrage. Sie können fest davon ausgehen, dass ich mich für den schnellstmöglichen Ausbau der Datenverbindungen einsetzen werde.

Mit freundlichen Grüßen
Josef Rief
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