Josef Göppel (CSU)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich. Besuchen Sie das aktuelle Profil.

Grunddaten
Josef Göppel
Jahrgang
1950
Berufliche Qualifikation
Diplom-Forstingenieur (FH)
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Ansbach
Landeslistenplatz
keinen, Bayern
weitere Profile
(...) Die öffentlich-rechtlichen Sender müssen verantwortungsvoll mit dem Geld der Gebührenzahler umgehen. Das ZDF wird vom Fernsehrat (Kirchen, Verbände, Gewerkschaften und Politiker), der sich aus Vertretern des öffentlichen Lebens zusammensetzt, kontrolliert. Die Kontrolleure sind auch auf die Mithilfe der Zuschauer angewiesen. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
03.07.2009
Bundestagswahlrecht
enthalten
02.07.2009
AWACS-Einsatz in Afghanistan
JA
18.06.2009
Internetsperren
JA
18.06.2009
Patientenverfügung (Stünker-Antrag)
NEIN
29.05.2009
Schuldenbremse
JA
28.05.2009
Abgabe von künstlichem Heroin an Schwerstabhängige
NEIN
28.05.2009
Verlängerung Kosovo-Einsatz
JA
13.05.2009
Anbauverbot von Genmais
enthalten
13.05.2009
Beratungspflicht bei Spätabtreibungen
JA
20.03.2009
Enteignung von Banken
JA
22.01.2009
Mindestarbeitsbedingungen
JA
22.01.2009
Mindestlohn für sechs weitere Branchen
JA
19.12.2008
Kampf gegen Piraten
JA
04.12.2008
Familienleistungsgesetz
nicht beteiligt
28.11.2008
Haushalt 2009
nicht beteiligt
26.11.2008
Erbschaftssteuerreform
nicht beteiligt
13.11.2008
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes (OEF)
nicht beteiligt
12.11.2008
BKA-Gesetz
nicht beteiligt
17.10.2008
Banken-Rettungspaket
JA
16.10.2008
Verlängerung Afghanistan-Einsatz (ISAF)
JA
25.09.2008
Rückkehr zur alten Pendlerpauschale
NEIN
17.09.2008
Fortsetzung des Darfur-Einsatzes
JA
17.09.2008
Verlängerung Libanon-Einsatz
JA
05.06.2008
Verlängerung Kosovo-Einsatz
nicht beteiligt
30.05.2008
Bahnprivatisierung
JA
24.04.2008
EU-Vertrag von Lissabon
JA
06.02.2008
Änderung des Stammzellgesetzes
NEIN
14.12.2007
Postmindestlohn
nicht beteiligt
16.11.2007
Diätenerhöhung
JA
15.11.2007
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes (OEF)
JA
09.11.2007
Vorratsdatenspeicherung
JA
12.10.2007
Verlängerung Afghanistan-Einsatz (ISAF, Tornado)
JA
12.09.2007
Verlängerung Libanon-Einsatz
JA
22.06.2007
Emissionshandel
JA
21.06.2007
Verlängerung Kosovo-Einsatz
JA
14.06.2007
Aufenthalts- und Asylrecht
JA
14.06.2007
Fortsetzung des Bundeswehreinsatzes in Darfur
JA
14.06.2007
Mindestlöhne (Antrag Die Linke.)
NEIN
25.05.2007
Unternehmenssteuerreform
JA
09.03.2007
Rente mit 67
JA
09.03.2007
Tornado-Einsatz
JA
02.02.2007
Gesundheitsreform
JA
10.11.2006
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes (OEF)
JA
26.10.2006
EU-Beitritt Bulgariens und Rumäniens
nicht beteiligt
28.09.2006
Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes (ISAF)
JA
30.06.2006
Föderalismusreform
JA
29.06.2006
Antidiskriminierungsgesetz
JA
01.06.2006
Anpassung u. Veränderung von Hartz IV
JA
01.06.2006
Bundeswehreinsatz im Kongo
JA
19.05.2006
Erhöhung der Mehrwertsteuer
JA
Fragen an Josef Göppel
Auswahl der Fragen und Antworten
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Familie
08.10.2009
Von:

Werter Herr Josef Göppel!

Wie ich heute erfahren habe soll das Kindergeld erhöht werden! Ich finde es richtig das etwas für die Kinder getan wird!!!! Doch nun meine Frage: Was haben die Kinder davon, welche von staatlicher Unterstüzung leben müssen? NICHTS !!!!!!! Dieses Kindergeld wird immer noch auf die staatliche Unterstützung angerechnet und die Bezüge gerade um diesen Betrag gekürzt!!!

Was halten Sie davon, das die Regelungen für die staatlichen Unterstützungen korrigiert werden? Hauptsächlich ALGII für Kinder!! Es kann doch nicht sein, das "Arbeitslohn für Ferienarbeit" angerechnet wird. Und so gibt es viele Dinge welche in den hartzIV Gesetzen steht was sehr kontraproduktiv ist. Ich beziehe auch hartz IV, es wird nur gefordert aber in keinster weise GEFÖRDERT!!!!!!!!!!

Was gedenken Sie zu tun um diese Missstände zu beheben.

Viele Grüße und viel erfolg für Ihre weitere Arbeit

Antwort von Josef Göppel
bisher keineEmpfehlungen
13.10.2009
Josef Göppel
Sehr geehrter Herr ,

CDU, CSU und FDP wollen Familien entlasten. Eine mögliche Maßnahme wäre eine Kindergeld- und freibetragserhöhung, wie von der FDP vorgeschlagen.

Die Höhe des Arbeitslosengelds II bemisst sich am sozialen Existenzminimum. Deshalb werden andere staatliche Leistungen, wie das Kindergeld, angerechnet. Soziales Existenzminimum heißt, bedürftige Familien erhalten etwas mehr Geld als für Nahrung, Wohnraum und Kleidung benötigt wird, damit Kinder zum Beispiel auch am Schulausflug teilnehmen können.

Im Januar 2009 wurde der monatliche Regelsatz im Rahmen des Arbeitslosengeldes II für Kinder erhöht. Kinder zwischen 7 und 13 Jahren erhalten seitdem nicht mehr nur 60 Prozent des Regelsatzes, sondern 70 Prozent, das sind 251 Euro monatlich.

Ich werde mich dafür einsetzen, dass bei einer Kindergelderhöhung auch eine erneute Anpassung der Regelsätze für Kinder vorgenommen wird. Außerdem bin ich dafür, dass die Zuverdienstgrenze besonders für arbeitslose Eltern und auch deren jugendliche Kinder angehoben wird.

Mit freundlichen Grüßen

Josef Göppel
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Umwelt
16.10.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Göppel,

ich habe den Medien entnommen, dass in den aktuellen Koalitionsverhandlungen über eine Verlängerung der Laufzeiten bestimmter Kernkraftwerke nachgedacht und unter Berücksichtigung von sogenannten Sicherheitsaspekten, einige Reaktoren evtl. länger als derzeit gesetzlich geregelt am Netz bleiben sollen.

Ich frage mich unabhängig von den Laufzeiten nun, ob seitens der Koalitionspartner bzw. durch die CSU bereits die Endlagerfrage geklärt werden konnte und wo in Bayern der entstehende Atommüll aus den laufenden Reaktoren gelagert bzw. entsorgt werden soll bzw. wird.

Darüber hinaus bin ich an der Lösung der Frage, wer den finanziellen Aufwand für die Entsorgung bzw. Lagerung trägt, interessiert.

Herzlichen Dank für Ihre Antwort und freundliche Grüße

Antwort von Josef Göppel
bisher keineEmpfehlungen
26.10.2009
Josef Göppel
Sehr geehrter Herr ,

auch ich sehe für die Atomkraft keine Zukunft. Mit ihrer zentralistischen Struktur passt sie nicht in die dezentrale Struktur erneuerbarer Energien. Großkraftwerke können den konzentrierten Anfall von 60% Abwärme bei der Stromerzeugung nicht nutzen. Sie vernichten die Wärme durch Kühltürme oder sie heizen Flüsse auf. Kleine verbrauchsnahe Kraftwerke können die Abwärme sinnvoll nutzen.

Die Frage der Endlagerung von strahlenden Abfällen ist nach wie vor ungelöst. Für die Finanzierung des Abrisses der Atomkraftwerke und für die Endlagerung der Atomabfälle haben die Kraftwerksbetreiber Rückstellungen gebildet. Sollte es zu Laufzeitverlängerungen kommen, halte ich dies für eine gute Gelegenheit zu prüfen, ob diese Rückstellungen auch nach den neuesten Erkenntnissen über die Kosten von Kraftwerksabriß und Endlagerung ausreichend sind. Andernfalls müssen die Rückstellungen aufgestockt werden.

Ich bin gegen eine generelle Verlängerung der Laufzeiten von Kernkraftwerken und werde das auch in der Koalition von CDU/CSU und FDP vertreten. Für mich haben der Ausbau erneuerbarer Energien und der Kraft-Wärme-Kopplung klare Priorität.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Josef Göppel
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Kultur
21.10.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Göppel,

Sie haben sich für mehrfach gebührenfinanzierte Online-Medien (www.tagesschau.de, www.heute.de) ausgesprochen.

Warum brauchen wir gebührenfinanzierte Online-Medien, aber offenbar keine gebührenfinanzierten Print-Medien (Zeitungen, Zeitschriften)?

Mit freundlichen Grüßen,

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Lesezeichen
Ihre Frage an Josef Göppel
Die Fragefunktion wurde inzwischen geschlossen.