Johannes Lohmeyer (FDP)
Kandidat Bundestagswahl 2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Johannes Lohmeyer
Jahrgang
1964
Berufliche Qualifikation
Hotelkaufmann
Ausgeübte Tätigkeit
Geschäftsführer
Wohnort
Dresden
Wahlkreis
Dresden I
Ergebnis
9,5%
Landeslistenplatz
-, Sachsen
(...) Womit wir bei Ihrer Frage wären, was die FDP tun möchte. Wir fordern seit langem klare Regeln für die Finanzmärkte und insbesondere eine effiziente Bankenaufsicht, bei der Bundesbank und Bafin zusammengelegt werden sollten. (...)
 
Kandidaten-Check
Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
Überzeugungen mit denen Ihrer Kandidaten vergleichen.
Johannes Lohmeyer hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 32 Thesen Position bezogen.
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Frage zum Thema Finanzpolitik
24.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Lohmeyer,

wie begründet die FDP die Forderung nach einem ermäßigten Mehrwertsteuersatz in der Hotellerie?

Vielen Dank für Ihre Stellungnahme.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Johannes Lohmeyer
3Empfehlungen
25.08.2009
Johannes Lohmeyer
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Anfrage auf Abgeordnetenwatch.de. Der ermäßigte MWSt.-Satz für Hotels ist nicht als Einzelmaßnahme, sondern im Rahmen eines insgesamt deutlich einfacheren, gerechteren und niedrigeren Steuersystems zu sehen.

Insbesondere muss man diese Forderung vor dem Hintergrund der Chancengleichheit in Europa sehen. Von 27 europäischen Staaten haben 21 bereits die Mehrwertsteuer auf Hoteldienstleistungen ermäßigt. Bei der Frage, ob ein Kongress in Deutschland oder einem Nachbarland stattfindet oder ob Sie mit Ihrer Familie im In- oder Ausland Urlaub machen stehen deutsche Hoteliers im Wettbewerb mit ihren ausländischen Kollegen. Die derzeitige Regelung ist wettbewerbsverzerrend und ungerecht.

Näheres zum Thema finden Sie unter www.prosiebenprozent.de

Mit freundlichen Grüßen
Johannes Lohmeyer
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Frage zum Thema Innere Sicherheit und Justiz
04.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Lohmeyer,

Bei der Diskussion zur Novellierung des Waffenrechts nach den traurigen Ereignissen von Winnenden war die Empfehlung Ihrer Fraktion im Bundestag, man solle doch Maßnahmen ergreifen, um den illegalen Waffenbesitz einzuschränken und die Aufbewahrungsvorschriften besser zu kontrollieren. Ersteres hat mit dem Problem nichts zu tun, die zweite Maßnahme ist wirkungslos, weil man durch Stichprobenkontrollen niemals einzelne "schwarzen Schafe" finden kann.
Welche Meinung haben Sie persönlich zu diesem Problem und zu der Frage, welches die höhere Priorität haben sollte, das vermeintliche Recht auf Freiheit der Ausübung eines Sports mit gefährlichen Waffen oder die Forderung, Artikel 2 (2) des Grundgesetzes zu garantieren.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Johannes Lohmeyer
5Empfehlungen
06.09.2009
Johannes Lohmeyer
Sehr geehrter Herr ,

zunächst einmal herzlichen Dank für Ihre Anfrage auf abgeordnetenwatch.de

Selbstverständlich hat der Schutz menschlichen Lebens immer Vorrang. Es geht auch nicht darum, diesen gegen das Recht auf ungehinderte Ausübung des Schießsports auszuspielen.

Wir sind uns sicher in der Bewertung der grausamen Bluttat von Winnenden einig. Allerdings betrachte ich den im Nachgang eingesetzten Aktionismus als bloße Symbolpolitik, die bei jedem auftretenden gesellschaftlichen Problem in pawlowscher Manier nach einer staatlichen Lösung ruft, ohne an den Ursachen etwas zu ändern. Denn bei Einhaltung des bestehenden Waffenrechts hätte diese Tat nicht so leicht stattfinden können. Wer aus persönlichen Gründen eine solche Tat plant, wird sie auch begehen. Notfalls dann mit illegal beschafften Waffen. Wir müssen dafür sorgen, dass es diesen Tätern schwerer gemacht wird. Insofern sind die Vorschläge aus der FDP-Bundestagsfraktion durchaus sinnvoll.

Zum Koniginnendag in den Niederlanden wurde eine vergleichbare Tat mit einem PKW ausgeführt. Nun müsste man in diesem Fall dann ja eine sofortige Verschärfung der Straßenverkehrsordung fordern.

Ich halte Amokläufe für ein gesellschaftliches Problem; insbesondere die Tatsache, dass diese vorher in Internetforen angekündigt werden und dies niemanden zum Handeln veranlasst. Hier sollte m.E. angesetzt werden, bevor man mit immer neuen Verboten an den Symptomen arbeitet und nicht an den Ursachen.

Mit freundlichen Grüßen
Johannes Lohmeyer
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Frage zum Thema Bildung und Kultur
07.09.2009
Von:

Guten Tag Herr Lohmeyer,

sie sagen das Studierende von vornherein Studiengebühren zahlen sollen und begründen dies mit der Aussicht auf einen gut bezahlten Job. Das man dafür einen finanziellen Beitrag doch während des Studiums leisten solle. Nun zahlen aber eben diese Hochschulabsolventen, die einen gut bezahlten Job haben, doch ohnehin ihren Beitrag in Form von mehr Steuern zurück. Höheres Gehalt -> größerer Betrag an Steuern.
So kann sich der Student auf sein Studium konzentrieren und muss sich weniger Sorgen um seine finanzielle Situation machen. Arbeiten neben dem Studieren ist kontraproduktiv, denn besserer Abschluss = höheres Gehalt = mehr Steuern.
Zudem sollte man sich fragen ob Studiengebühren nicht mehr Menschen abschrecken zu studieren. Kosten/Nutzenverhältnis. Wenn es weniger Hochschulabsolventen durch Studiengebühren gibt, dann gibt es später weniger Einnahmen durch höher qualifizierte Tätigkeiten. Die Mehreinnahmen durch Studiengebühren wiegen die Verluste durch geringere Steuereinnahmen doch nicht auf.
Schließlich werden Studiengebühren nur 5-6 Jahre bezahlt, Lohnsteuern und andere Sozialabgaben jedoch um die 30-40 Jahre.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Johannes Lohmeyer
3Empfehlungen
08.09.2009
Johannes Lohmeyer
Guten Tag Herr ,

herzlichen Dank für Ihre Frage auf abgeordnetenwatch.de. Gerne äußere ich mich dazu:

Ich habe nicht gesagt, dass Studierende von vornherein Studiengebühren zahlen sollen, sondern, dass man dies nicht kategorisch ausschließen soll. Dass ein Hochschulabsolvent durch sein höheres Einkommen das Studium über seine Steuern "refinanziert", stimmt nicht so ganz. Diese höheren Steuern sind dem Solidarprinzip geschuldet, die stärkeren Schultern die höheren Lasten aufbürdet. Jemand, der ohne Hochschulabschluss zu einem höheren Einkommen gelangt, wird ja ebenfalls höher besteuert, ohne den Staat vorher so in die Pflicht genommen zu haben wie ein Studierender.

Zwei Dinge sind bei der Überlegung für oder wider Studiengebühren wichtig: 1. Studiengebühren müssen für die Verbesserung der Studienbedingungen in Eigenverantwortung der Hochschulen verwendet werden und dürfen nicht zum Stopfen irgendwelcher Haushaltslöcher dienen. 2. Sozial schwächer gestellte Studierende dürfen dadurch nicht vom Studium "abgeschreckt" werden. Hier ist eine Stipendienlösung sinnvoll.

Mit freundlichen Grüßen

Johannes Lohmeyer
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Frage zum Thema Soziales und Familie
07.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Lohmeyer,

wie ist Ihre Meinung zum bedingungslosen Grundeinkommen?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Johannes Lohmeyer
2Empfehlungen
09.09.2009
Johannes Lohmeyer
Sehr geehrter Herr ,

herzlichen Dank für Ihre Frage auf abgeordnetenwatch.de

Der Erfolg unseres Landes beruht in erster Linie auf der Leistungsbereitschaft und dem Leistungswillen der Menschen.
Diese haben durch den in den letzten drei Jahrzehnten ausufernden und
allumfassenden Sozialstaat bereits ernsthaft Schaden genommen. Um wirtschaftlich und kulturell wieder auf eine Spitzenposition zu gelangen, müssen wir uns alle wieder deutlich mehr anstrengen. Dies würde durch ein bedingungsloses Grundeinkommen konterkariert, das einen Leistungsbezug ohne jede Gegenleistung bedeuten und bei vielen die ohnehin schon stark unterentwickelten Leistungsanreize vollends zerstören würde. Bei einer vierköpfigen Familie mit Ernährer aus den unteren Einkommensgruppen ist
schon heute das Lohnabstandsgebot zu einer gleichgroßen Familie mit Hartz4-Bezug nicht mehr gewährleistet.

Es ist ein Gebot der Solidarität, denen zu helfen, die sich nicht selbst helfen können, nicht aber denen, die nicht wollen.

Eine gute Alternative zum bedingungslosen Grundeinkommen stellt das liberale Bürgergeld dar. Informationen dazu finden Sie hier: www.fdp-bundespartei.de

Mit freundlichen Grüßen
Johannes Lohmeyer















Ursprüngliche Nachricht-----
Von: abgeordnetenwatch.de [mailto:antwort@abgeordnetenwatch.de]
Gesendet: Dienstag, 8. September 2009 12:25
An: Johannes Lohmeyer
Betreff: Eine Frage an Sie vom 07.09.2009 14:30

Sehr geehrter Herr Lohmeyer,

aus Dresden hat als Besucher/in der Seite
www.abgeordnetenwatch.de (Bundestagswahl) bzgl. des Themas "Soziales und
Familie" eine Frage an Sie.

Um diese Frage zu beantworten, schicken Sie diese Mail mit Ihrem
eingefügten Antworttext an uns zurück (als wenn Sie eine normale Mail
beantworten würden).



Sehr geehrter Herr Lohmeyer,

wie ist Ihre Meinung zum bedingungslosen Grundeinkommen?

Mit freundlichen Grüßen





Um die Frage direkt einzusehen, können Sie auch diesem Link folgen:
www.abgeordnetenwatch.de

Mit freundlichen Grüßen,
www.abgeordnetenwatch.de
(i.A. von )

Ich erkläre mich durch Beantwortung dieser e-Mail mit der
Veröffentlichung meiner Antwort auf www.abgeordnetenwatch.de
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Frage zum Thema Wirtschaft
08.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Lohmeyer,

ich würde gerne wissen, ob soziale und ökologische Kriterien im öffentlichen Beschaffungswesen Berücksichtigung finden. Wird beim Einkauf z.B. von Büromaterialien, Kaffee, etc. für den Bundestag auf Nachhaltigkeit, gerechte Löhne und Arbeitszeiten
geachtet ?
Wenn nein, warum nicht? Würden Sie sich als Abgeordneter für faire Beschaffung einsetzen?

Mit freundlichen Grüßen,
Antwort von Johannes Lohmeyer
2Empfehlungen
09.09.2009
Johannes Lohmeyer
Sehr geehrte Frau ,

herzlichen Dank für Ihre Anfrage auf abgeordnetenwatch.de

Da ich noch kein Mitglied des Deutschen Bundestages bin, bitte ich Sie um Verständnis dafür, dass ich bezüglich der Beschaffungspolitik hier keine Aussage treffen kann.

Allerdings ist es bei öffentlichen Ausschreibungen üblich, z.B. auf die Einhaltung tariflicher Bestimmungen zu achten. Dies trifft auf meine unein- geschränkte Zustimmung.

Mit freundlichen Grüßen
Johannnes Lohmeyer
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Ihre Frage an Johannes Lohmeyer
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