Jörn Thießen (SPD)
Kandidat Bundestagswahl 2009
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Grunddaten
Jörn Thießen
Jahrgang
1961
Berufliche Qualifikation
Pastor
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
-
Wahlkreis
Steinburg - Dithmarschen Süd
Ergebnis
29,8%
Landeslistenplatz
-, Schleswig-Holstein
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Frage zum Thema Bildung und Kultur
02.09.2009
Von:
-

Was denken Sie über das finnische Schulmodell, in dem Religionsunterricht nach einem Lehrplan für alle Religionen - die 3 Schulkinder in der betroffenen Komune haben (und die Eltern den Unterricht beantragten) - erteilt bekommen?
Ich finde das Modell sehr intressant, da es auch uns Lehrer anregt uns mehr mit den anderen Religionen auseinanderzusetzen. Immer wieder muss ich gegen lutheranische Vorurteile gegen die katholische Kirche auftreten - kann aber auch gleichzeitig mit meinen islamischen Kollegen die verschiedenen Auslegungsmethoden des Wortes "Jihhad" lernen - und da gibt es auch sehr friedliche Auslegungen.
Die Schüler lernen so in der Schule nach einem staatliche geregelten Lehrplan ihre Religion und nicht in Moscheen, Bibelklubbs etc.
Ich wünschte mir für Deutschland ein ähnliches Modell! Es ist aber nicht billig. Und auch in Finnland wird im Zeichen der Wirtschaftskrise wieder die Abschaffund des Religionsunterrichts diskutiert. Ich finde, dass man viel mehr spart, wenn die Jugendlichen einen sachlichen, unfanatischen Religionsunterricht bekommen.
Was denken Sie darüber?

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Frage zum Thema Arbeit
09.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Thießen,

zuerst einmal ein Kompliment zu Ihrer persönlichen Webseite. Besonders die Minutenvideos finde ich sehr kreativ und unterhaltsam, da sie mich und meinen Kollegen meistens zu einem morgendlichen Lacher anregen und damit zu einem konstruktiven Arbeitstag beitragen.

Jetzt aber zu meinen Fragen:

1. Als Theologe stünden Sie doch eher der Partei mit dem "C" in der Namensbezeichnung näher. Was hat Sie davon abgehalten , Mitglied dieser (Konkurrenz-)Partei zur werden ?

2. Haben Sie eine Erklärung dafür , warum sich die SPD soweit von den Bürgern und Bürgerinnen (Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen) entfernt hat, daß sie eher als Fremdkörper (ich meine Funktionärsverein) denn als Volkspartei wahrgenommen wird ?

3. Macht sich die SPD auf Dauer nichts selbst überflüssig - ich meine als rosarote Linke - , deren Positionen sich kaum mehr vom Koalitionspartner unterscheiden ?

4. Wie ist Ihre Meinung - möchten die ArbeitnehmerInnen (und dazu zähle ich auch die temporären TransfergeldbezieherInnen) eine Partei, die knallhart ihre Positionen vertritt, oder kann diese "Weicheierei" noch jahrelang so durchgehalten werden wie jetzt : nämlich mit Nebelkerzen ?

5. Und zum Schluß noch - und diese Frage werde ich auch einigen Landespolitikern stellen:
Wie wär´s mit einem Schulfach "Friedenserziehung" ?

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Frage zum Thema Gesundheit
11.09.2009
Von:

Wie wollen Sie die Organspende verbessern?

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Frage zum Thema Soziales und Familie
15.09.2009
Von:

Guten Tag Herr Thießen,

wenn ich es recht verstanden habe,will die SPD untere Einkommen entlasten.
Nun meine Frage:
Warum werden getrenntlebende (ab dem 1.Jahr ganzjähriger Trennung) und geschiedene Unterhaltsschuldner, die ihren Unterhaltsverpflichtungen gegenüber ihren Kindern und eventuell Ex-Ehepartnern nachkommen in der Steuerklasse I veranlagt und nicht weiterhin in der zuvor gegebenen Steuerklasse III. Diese Veränderung führt in vielen Fällen zur Verarmung der Kinder und dem betreuenden Elternteil. Wird die SPD bei Wahlerfolg dieses ändern, wenn nicht: warum nicht?

Mit freundlichen Grüßen

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Ihre Frage an Jörn Thießen
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