Jochen Piehl (ÖDP)

Jochen Piehl
Ziele von Jochen Piehl
Gute Gründe Jochen Piehl von der ödp zu wählen:
Ich stehe für...
Mindestlohn auch für Leiharbeiter
  • jede Arbeit muss richtig entlohnt sein, damit Familien nicht abhängig von
staatlicher Hilfe sind – trotz voller Erwerbstätigkeit
  • Leiharbeit ist "moderne Sklaverei", gleicher Lohn für gleiche Arbeit
Familie
  • ein Erziehungsgehalt, damit der Beruf "Mutter" in der Gesellschaft,
die ihm gebührende Anerkennung findet
  • das die Liebe zu unseren Kindern und die Achtung der Familie wieder zunimmt
  • Entwicklung von elterngerechten Arbeitszeitmodellen
  • weitere Ausweitung Sonntagsarbeit tabu bleibt, damit Familien wenigstens einen
gemeinsamen Tag haben
Integration
  • für mich ist Integration echte "Chefsache", bereits seit 2 Jahren setze ich mich
praxisorientiert für ausländische Mitbürger ein, für ein faires und friedliches
Miteinander
  • Integration fängt mit der deutschen Sprache an, Mehrsprachigkeit fördern wir
Neoliberalismus
die Wirtschaft ist für den Menschen da, nicht umgekehrt, den Menschen nur als
Kostenfaktor zu sehen, ist die Todsünde des Kapitalismus
  • die Marktradikale Ideologie, darf Wirtschaft und Gesellschaft nicht länger
beherrschen
  • Kasinokapitalismus beenden, statt Verluste zu sozialisieren, müssen die
Profiteure zur Kasse gebeten werden
  • Irrlehre beenden, zurück zur einer "neuen Sozialen Marktwirtschaft", die gerecht
und nachhaltig, ökologisch und sozial ist
Direkte Demokratie
  • Bürgerbefragungen, Bürgerbeteiligungen und Bürgerentscheide bei wichtigen
Dingen sind für mich selbstverständlich.
  • ein Ende des sog. "Ellenbogenprinzips", ich setze auf Gemeinschaftssinn.
Mobbing nein danke!
Kandidaten-Check
Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
Überzeugungen mit denen Ihrer Kandidaten vergleichen.
Jochen Piehl hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 27 Thesen Position bezogen.
Fragen an Jochen Piehl
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Frage zum Thema Umwelt
26.02.2011
Von:
Uwe

Sehr geehrter Herr Piehl,

die Regionalvertretung der Planungsgemeinschaft Rheinhessen-Nahe hat am 19.11.2010 den Teilplan Windenergienutzung beschlossen. In diesem Planwerk ist festgehalten, dass im gesamten Planungsgebiet Rheinhessen-Nahe 36 Vorrangflächen ausgewiesen werden.
Ostwärts von Köngernheim ist eine ca. 200 ha große Vorrangfläche für das Gebiet der VG Nierstein-Oppenheim geplant, die westlich der Kaserne Dexheim in den Gemarkungen Dalheim, Friesenheim, Köngernheim, Nierstein-Schwabsburg und Selzen liegt.
Viele betroffene Bürgerinnen und Bürger sehen in dieser Planung einen massiven Eingriff in ihre Lebensqualität. Alternative Energien werden nicht grundsätzlich abgelehnt. Die vorgesehene Vorrangfläche bei Köngernheim ist jedoch unzweckmäßig. Sie beeinträchtigt die natürliche Eigenart der Landschaft, den Tourismus und die weitere räumliche Entwicklung der Gemeinde. Immobilieneigentümer befürchten den möglichen Wertverlust ihrer Häuser. Ihr Konkurrent Thomas Günther von der CDU hat sich gegen diese Vorrangfläche ausgesprochen. Wie stehen Sie dazu? Befürworten Sie die Vorrangfläche in den o.a. Gemarkungen oder lehnen Sie diese Planung ab?

Freundliche Grüße

Uwe
Antwort von Jochen Piehl
bisher keineEmpfehlungen
05.03.2011
Jochen Piehl
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage. Bitte entschuldigen Sie die verspätete Antwort, aber es musste noch eine fachliche Rücksprache mit unserer Vertreterin in der Planungsgemeinschaft Rheinhessen-Nahe, Christa Moseler, erfolgen, um Ihnen qualifiziert Antworten geben zu können.

Gundsätzlich begrüßt die ÖDP den Einsatz erneuerbarer Energien, also auch den Bau von Windkraftanlagen. Grundsätzlich sind wir jedoch hinsichtlich von Windkraftanlagen (WKA) der Auffassung, dass hier der Landschaftsschutz und die räumliche Vertäglichkeit eine ganz besondere Rolle spielt und dies kann auch dazu führen, dass die ÖDP bestimmte Standorte für WKA ablehnt, wie z.B. auf der Laubenheimer Höhe in Mainz, was nun durch aktuelle fachliche Gutachten bestätigt wurde.

Der Standort in der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim nahe Köngernheim und Selzen verfügt ja bereits über einen Standort mit fünf Anlagen. Hier macht zunächst das geplante "Repowering" absolut Sinn. Hinsichtlich der geplanten großflächigen Erweiterung der Vorrangflächen südlich der B 420 sind jedoch erhebliche Zielkonflikte hinsichtlich des Vogelzugs zu erwarten. Dies stellt der Teilplan Windenergienutzung des Regionalen Raumordnungsplanes ja selbst ausdrücklich fest. Hinzu kommt unserer Auffassung nach die hohe Siedlungsdichte in diesem Raum, die dazu führt, dass dies in der Tat für die Menschen der angrenzenden Ortschaften eine nicht zu unterschätzende Belastung ist. Daher sieht die ÖDP diese Südausdehnung der Vorrangfläche absolut kritisch.

Am 19.11.2010 hat die Planungsgemeinschaft den Entwurf des Teilplanes Windenergienutzung beraten und die Einleitung des Anhörungsverfahrens beschlossen. Bürgerinnen und Bürger sowie Organisationen können sich zum Entwurf des Teilplanes Windenergienutzung entweder gegenüber ihrer Gemeinde oder der Planungsgemeinschaft Rheinhessen-Nahe bis zum 31. März 2011 schriftlich äußern. Gerne können wir uns dazu im Vorfeld austauschen. Da nun die Zeit drängt, sollten wir kurzfristig einen Gesprächstermin vereinbaren. Gerne sind wir bereit, im Rahmen eines Vor-Ort-Termines das Thema mit Ihnen noch einmal zu diskutieren.

Mit freundlichen Grüßen
Jochen Piehl
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