Jochen Piehl (ÖDP)

Jochen Piehl
Zur Person Jochen Piehl
Lebenslauf
1981-1984 Grundschule in Eich
1984-1988 Hauptschule in Eich, 1987 Schulsprecher dort
1988-1990 Berufsfachschule Wirtschaft Worms
1990-1992 Höhere Berufsfachschule Wirtschaft
1992-1995 Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten in der gesetzlichen Krankenversicherung
1995-1996 Zivildienst im Altenheim in Osthofen,
1996-heute Wiedereintritt in den erlernten Beruf, zunächst Innendienst, danach schrittweise Heranführung an den Außendienst im Marketing und Vertrieb
seit 2003 verheiratet mit Viktoria Piehl, bisher 1 Tochter, weiterer Nachwuchs folgt
seit 2009 für die ödp Mitglied im Stadtrat in Osthofen

Hobbys: Tischtennis, Volkstriathlon, Nordic-Walking, Mitarbeit in der CHRISTUSgemeinde Osthofen als Diakon für Öffentlichkeitsarbeit, Freie Mitarbeiterschaft in der Integrationswerkstatt in Osthofen (u.a. als Fahrradlernlehrer für Erwachsene)


Warum ich der ödp beigetreten bin:
Weil ich meine Mitarbeit in der ödp als bekennender Christ mit meinem Gewissen vereinbaren kann!!

Persönliche Daten:
Vorname:Jochen

Nachname:Piehl

Jahrgang:1973

Stadt:Osthofen

Beruf:Sozialversicherungsfachangestellter und staatlich geprüfter kaufmännischer Assistent im Schwerpunkt Rechnungswesen

Landesverband:Rheinland-Pfalz

Funktion:Ortsverbandsvorsitzender und Stadtrat in Osthofen, Mitglied im Sportausschuss und Ausschuss für Markt und Winzerfest, berufenes Mitglied im Beirat für Integration und Migration im LK Alzey-Worms

ödp-Mitglied seit:2009
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Frage zum Thema Umwelt
26.02.2011
Von:
Uwe

Sehr geehrter Herr Piehl,

die Regionalvertretung der Planungsgemeinschaft Rheinhessen-Nahe hat am 19.11.2010 den Teilplan Windenergienutzung beschlossen. In diesem Planwerk ist festgehalten, dass im gesamten Planungsgebiet Rheinhessen-Nahe 36 Vorrangflächen ausgewiesen werden.
Ostwärts von Köngernheim ist eine ca. 200 ha große Vorrangfläche für das Gebiet der VG Nierstein-Oppenheim geplant, die westlich der Kaserne Dexheim in den Gemarkungen Dalheim, Friesenheim, Köngernheim, Nierstein-Schwabsburg und Selzen liegt.
Viele betroffene Bürgerinnen und Bürger sehen in dieser Planung einen massiven Eingriff in ihre Lebensqualität. Alternative Energien werden nicht grundsätzlich abgelehnt. Die vorgesehene Vorrangfläche bei Köngernheim ist jedoch unzweckmäßig. Sie beeinträchtigt die natürliche Eigenart der Landschaft, den Tourismus und die weitere räumliche Entwicklung der Gemeinde. Immobilieneigentümer befürchten den möglichen Wertverlust ihrer Häuser. Ihr Konkurrent Thomas Günther von der CDU hat sich gegen diese Vorrangfläche ausgesprochen. Wie stehen Sie dazu? Befürworten Sie die Vorrangfläche in den o.a. Gemarkungen oder lehnen Sie diese Planung ab?

Freundliche Grüße

Uwe
Antwort von Jochen Piehl
bisher keineEmpfehlungen
05.03.2011
Jochen Piehl
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage. Bitte entschuldigen Sie die verspätete Antwort, aber es musste noch eine fachliche Rücksprache mit unserer Vertreterin in der Planungsgemeinschaft Rheinhessen-Nahe, Christa Moseler, erfolgen, um Ihnen qualifiziert Antworten geben zu können.

Gundsätzlich begrüßt die ÖDP den Einsatz erneuerbarer Energien, also auch den Bau von Windkraftanlagen. Grundsätzlich sind wir jedoch hinsichtlich von Windkraftanlagen (WKA) der Auffassung, dass hier der Landschaftsschutz und die räumliche Vertäglichkeit eine ganz besondere Rolle spielt und dies kann auch dazu führen, dass die ÖDP bestimmte Standorte für WKA ablehnt, wie z.B. auf der Laubenheimer Höhe in Mainz, was nun durch aktuelle fachliche Gutachten bestätigt wurde.

Der Standort in der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim nahe Köngernheim und Selzen verfügt ja bereits über einen Standort mit fünf Anlagen. Hier macht zunächst das geplante "Repowering" absolut Sinn. Hinsichtlich der geplanten großflächigen Erweiterung der Vorrangflächen südlich der B 420 sind jedoch erhebliche Zielkonflikte hinsichtlich des Vogelzugs zu erwarten. Dies stellt der Teilplan Windenergienutzung des Regionalen Raumordnungsplanes ja selbst ausdrücklich fest. Hinzu kommt unserer Auffassung nach die hohe Siedlungsdichte in diesem Raum, die dazu führt, dass dies in der Tat für die Menschen der angrenzenden Ortschaften eine nicht zu unterschätzende Belastung ist. Daher sieht die ÖDP diese Südausdehnung der Vorrangfläche absolut kritisch.

Am 19.11.2010 hat die Planungsgemeinschaft den Entwurf des Teilplanes Windenergienutzung beraten und die Einleitung des Anhörungsverfahrens beschlossen. Bürgerinnen und Bürger sowie Organisationen können sich zum Entwurf des Teilplanes Windenergienutzung entweder gegenüber ihrer Gemeinde oder der Planungsgemeinschaft Rheinhessen-Nahe bis zum 31. März 2011 schriftlich äußern. Gerne können wir uns dazu im Vorfeld austauschen. Da nun die Zeit drängt, sollten wir kurzfristig einen Gesprächstermin vereinbaren. Gerne sind wir bereit, im Rahmen eines Vor-Ort-Termines das Thema mit Ihnen noch einmal zu diskutieren.

Mit freundlichen Grüßen
Jochen Piehl
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