Jens Koeppen (CDU)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Geburtstag
27.09.1962
Berufliche Qualifikation
Elektro-Techniker
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Berkholz-Meyenburg
Wahlkreis
Uckermark - Barnim I
Ergebnis
25,9%
Landeslistenplatz
4, Brandenburg
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(...) Die Luftangriffe des Assad-Regimes auf syrische Städte und Dörfer an der türkischen Grenze bedrohen auch die türkische Bevölkerung. Die Türkei muss nicht bis zu einer konkreten Verletzung ihres Luftraums oder ihrer Grenzen warten, bevor sie die NATO-Partner um Schutz bittet. Niemand kann darauf vertrauen, dass das untergehende Assad-Regime nicht auch seine SCUD-Raketen und chemische Massenvernichtungswaffen einsetzt. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Sicherheit
13.05.2012
Von:

Hallo Herr Jens Kpepper

ich möchte einen termin mit Ihnen .
es Handelt sich um die sicherheit in Schwedt/ Oder PCK Rafinerie.

Am 18.06.2012 habe einen Termin Deutschen Bundestag.
Bitte ein Termin vorschlag.

Mit Freundlichen Grüßen

Antwort von Jens Koeppen
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16.05.2012
Jens Koeppen
Sehr geehrte Frau ,

bitte wenden Sie sich für eine Terminvereinbarung direkt telefonisch oder per Email an mein Büro, da die Internetplattform abgeordnetenwatch dafür nicht geeignet und vorgesehen ist.

Mit besten Grüßen

Jens Koeppen MdB
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Frage zum Thema Gesundheit
14.05.2012
Von:

Nach der Schließung in Prenzlau nun auch die Schließung der Pädiatrie und Geburtenstation im Asklepios Krankenhaus Schwedt/ Oder; die Uckermark auf dem verloren Posten? Für die ältere Generation wird mobilisiert und für die folgende, zukünftige Generation gespart...warum hat der kommunale Träger ihr Gesundheitsnetz aufgegeben und läßt die Bürger auf verlorenem Posten?
Bis nach Eberswalde oder Pasewalk, mit einem kranken Kind; wer übernimmt Verantwortung? Wir als Eltern, Sie als Politiker und gewählter Vertreter der Demokratie?
Antwort von Jens Koeppen
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29.05.2012
Jens Koeppen
Sehr geehrte Frau ,

Ihre Sorge um die gesundheitliche Versorgung der jüngsten Brandenburger in unserer Region kann ich sehr gut nachvollziehen und teile diese.

Gern teile ich Ihnen dazu auch meine Überlegungen mit.

Zunächst folgende kurze Anmerkung zu einer Trägerschaft: Ob es ein Krankenhaus in privater oder in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft ist, spielt eine untergeordnete Rolle.

Die Schließung der Kinderstation in Schwedt ist demzufolge auch keine Frage der Trägerschaft des Krankenhauses. Im Prenzlauer Krankenhaus beispielsweise musste bereits vor einiger Zeit die Schließung der Geburtenstation und anschließend der Kinderstation aus wirtschaftlichen Gründen bekanntgegeben werden. Das Prenzlauer Krankenhaus gehört zur GLG und ist somit ein rein kommunales Unternehmen in Trägerschaft der Landkreise Barnim und Uckermark. Leider konnte die Geschäftsleitung dort auch die Schließung nicht verhindern, bei allen ernsthaften Bemühungen.

Ich stimme Ihnen aber zu, dass die Schließung der Kinderstation im Schwedter Asklepios Klinikum ein medizinisches Desaster für die hier lebenden Familien mit Kindern darstellt. Eine Fahrzeit von fast einer Stunde nach Eberswalde oder Pasewalk ist gerade bei dringenden Fällen unzumutbar. Es ist kaum vorstellbar, dass ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung - das wichtigste Krankenhaus der gesamten Region - zukünftig keine Kinderstation mehr hat.

Das klare Bekenntnis der Asklepios-Konzernleitung, der hiesigen Geschäftsführung, der regionalen und überregionalen Politik sowie der Uckermärker zur Wiedereröffnung der Schwedter Kinderklink ist daher ein positives Signal für unsere Stadt und die gesamte Region.

Ich kenne dieses Haus von vielen Vor-Ort-Terminen und Gesprächen sehr gut und bin sicher, dass es sich hier um keine leere Versprechen handelt. Das zeigt auch der Neubau, der zur Zeit große Fortschritte macht und in dem die Kinderstation fest eingeplant und vorgesehen ist.

Die Schließung der Kinderstation in Schwedt erfolgte aufgrund eines massiven Fachärztemangels. Der Chefarzt war auf Grund einer Erkrankung ganz ausgefallen und somit die Schließung ein bedauerlicher aber notwendiger Schritt.

Der Erhalt bzw. die Wiedereröffnung hängt nun maßgeblich davon ab, ob es gelingt, Kinderärzte zu finden, die sich in der Uckermark niederlassen wollen und hier ihre Zukunft planen. Schwedt ist eine lebenswerte Stadt, in einer tollen Lage am Rande des Nationalparks, mit einem vielfältigen Vereinsleben und guten kulturellen Angeboten. Das Asklepios Klinikum Uckermark wirbt derzeit mit einem kurzen Film für die Stadt und für sich als Arbeitgeber, um Kinderärzte für Schwedt und die Uckermark zu gewinnen.

Ein Leben auf dem Land mit den entsprechenden Strukturen zu gestalten, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wir brauchen eine gute Infrastruktur - gerade auch für junge Familien. Dazu gehört neben Kitaplätzen, Schulen, einer guten Verkehrsanbindung und Sicherheit für die Bürger auch ein umfassendes medizinisches Versorgungsangebot.

Mit besten Grüßen

Jens Koeppen MdB
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Frage zum Thema Finanzen
12.06.2012
Von:

Hallo Herr Koeppen,

als Bürger des Barnims sind sie für mich der direkte Ansprechpartner in der Bundespolitik.

Glaubt man der Bundespressestelle so soll es in der letzten Juniwoche, also direkt vor der Sommerpause, noch zur Ratifizierung des ESM kommen.

Dazu habe ich folgende Fragen an Sie:

1. Verstehen Sie eigentlich WAS genau inhaltlich ratifiziert werden soll?
2. Wie werden Sie sich positionieren, wenn es zur Abstimmung über den ESM kommt?

3. Im (in meinen Augen wahrscheinlichen) Zahlungsausfall der GIPS-Länder ist die Bundesrepublik Deutschland gezwungen, ihr Haftungskapital von derzeit mehr als 730 Mrd Euro fließen zu lassen. Bitte geben Sie mir hier nur ein oder zwei Stichworte, woher diese Gelder im Ernstfall bezogen werden sollen.

Mit freundlichen Grüßen
H.
Antwort von Jens Koeppen
1Empfehlung
15.06.2012
Jens Koeppen
Sehr geehrter Herr ,

Ihre Sorge über die finanzielle Entwicklung in einigen EU-Staaten kann ich sehr gut nachvollziehen.

Durch die Ereignisse der letzten Zeit ist klar geworden, dass eine Währungsunion in der bisherigen Form nicht dauerhaft existieren kann. An einer verbesserten Stabilitätsarchitektur für Europa wird daher konsequent gearbeitet. Der ESM wird in dem Geflecht verschiedener Maßnahmen einen wesentlichen Beitrag leisten.

Der auf europäischer Ebene beschlossene und unterschriebene ESM-Vertrag setzt meiner Meinung nach ein deutliches Signal für nachhaltige Stabilität innerhalb Europas. Es können Situationen auftreten, in denen akut in Schwierigkeiten geratene Euro-Länder kurzfristig von ihren Partnern unterstützt werden müssen. Sollte es im Falle des Nichthandelns zu einem so genannten Flächenbrand kommen, hätte das unabsehbare Folgen für ganz Europa - damit auch für die deutsche Wirtschaft und unsere öffentlichen Haushalte.

Klar ist: Bei allem geht es nicht allein um die Rettung eines EU-Mitgliedstaates. Vielmehr geht es um die Rettung unserer gemeinsamen Währung, die ohne Reformen in Gefahr ist.

Ziel aller jetzigen und zukünftigen Maßnahmen darf nicht nur die kurzfristige Krisenhilfe sein und ganz ausdrücklich auch nicht die dauerhafte Alimentierung von Staaten. Der ESM ist als ein Baustein neben anderen Maßnahmen für eine dauerhaft stabile Währungsunion zu sehen.

Der ESM bedeutet weder die Schaffung einer Transferunion noch einer Haftungsgemeinschaft. Hilfen für notleidende Euro-Staaten wird es nur im Einzelfall und unter strikten Bedingungen und Auflagen geben, nicht zuletzt unter Beteiligung der privaten Gläubiger. Natürlich sind Belastungen für die Steuerzahler nicht ausgeschlossen. Ich glaube aber, dass das Risiko durch das Gesamtpaket der Maßnahmen auf das notwendige Mindestmaß beschränkt bleibt.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist neben dem ESM auch der am 30. Januar 2012 von den Staats- und Regierungschefs fast aller Mitgliedstaaten beschlossene Fiskalvertrag. Die Einführung von Schuldenbremsen nach deutschem Vorbild in allen anderen Euro-Staaten, die mit diesem Vertrag verpflichtend sein wird, ist meiner Meinung nach eine entscheidende Weichenstellung für die Stabilisierung unserer Gemeinschaftswährung. Im Vertrag sind auch Maßnahmen zu einer verbesserten wirtschaftspolitischen Koordinierung sowie für mehr Konvergenz enthalten. Mit der Schärfung des Stabilitätspakts und der Einführung des Euro-Plus-Pakts werden wir die Rahmenbedingungen für eine stabile und wettbewerbsfähige Währungsunion weiter verbessern.

Ich hoffe, ich konnte deutlich machen, warum ich von der Notwendigkeit des ESM als Teil einer verbesserten Stabilitätsarchitektur in Europa fest überzeugt bin.

Mit besten Grüßen

Jens Koeppen MdB
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Frage zum Thema Finanzen
11.07.2012
Von:

Guten Tag Herr Köppen,

ich nehme Bezug auf die 3 Fragen von Herr an Sie vom 12.06.2012 und Ihre Antwort vom 15.06.2012.Leider beantworten Sie keine einzige der drei doch recht einfach und klar verständlich gestellten Fragen. In der Zwischenzeit haben Sie der Ratifizierung des ESM zugestimmt. Hier noch einmal (c&p) die drei Fragen von Herrn , deren Beantwortung (Frage 2 haben Sie ja bereits durch Ihr Abstimmungsverhalten beantwortet) auch mich brennend interessieren würde:

1. Verstehen Sie eigentlich WAS genau inhaltlich ratifiziert werden soll?
2. Wie werden Sie sich positionieren, wenn es zur Abstimmung über den ESM kommt?

3. Im (in meinen Augen wahrscheinlichen) Zahlungsausfall der GIPS-Länder ist die Bundesrepublik Deutschland gezwungen, ihr Haftungskapital von derzeit mehr als 730 Mrd Euro fließen zu lassen. Bitte geben Sie mir hier nur ein oder zwei Stichworte, woher diese Gelder im Ernstfall bezogen werden sollen.

Den üblichen Einleitungssatz können Sie bei Ihrer Antwort gern weglassen.

Vielen Dank im voraus
Antwort von Jens Koeppen
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18.07.2012
Jens Koeppen
Sehr geehrter Herr ,

wie von Ihnen selbst festgestellt, wurden die von Ihnen formulierten Fragen durch mich bereits beantwortet. Daher möchte ich auch auf diese Antworten verweisen. Die Abstimmungen zum ESM und Fiskalpakt haben stattgefunden. Mein Abstimmungsverhalten zu diesen Fragen, als auch zu anderen wichtigen Entscheidungen, können Sie auf www.bundestag.de jederzeit einsehen. Auch auf meiner Homepage www.jens-koeppen.de informiere ich regelmäßig über meine Positionen zu wichtigen Entscheidungen im Deutschen Bundestag.

An Spekulationen über vermeintlich notwendige Zahlungsströme möchte ich mich nicht beteiligen. Die eingeleiteten Maßnahmen sollen dazu dienen, das von Ihnen angenommene Szenario zu verhindern.

Mit besten Grüßen

Jens Koeppen
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
08.08.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Koeppen,

ich kann die Sorgen Herrn Wichners bzgl. des Haftungsrisikos Deutschlands verstehen/teilen.

In Ihrer Antwort verwiesen Sie drauf, dass Sie sich an Spekulationen über vermeintlich notwendige Zahlungsströme nicht beteiligen möchten.

1. Wenn Sie, als Bestandteil der deutschen politischen Elite, eine Entscheidung mittragen, in der dieses Risiko beinhaltet ist (730 Mrd entspricht ca. 8.900 € pro Einwohner), würden Sie persönlich den Haftungsanteil meiner dreiköpfigen Familie in Höhe von ca. 26.700 € übernehmen?

2. Darüber hinaus möchte ich Sie in diesem Zusammenhang fragen, ob Sie Volksabstimmungen für das prinzipiell richtige demokratische Mittel in vielen politischen Entscheidungssituationen halten?

3. Gehen Sie ggf. wie ich davon aus, dass die Aussicht auf eine mögliche Volksabstimmung Politiker davon abhalten könnte, andere Interessen als die der Bürger zu vertreten?


Mit besten Grüßen + Bitte um kurze Antwort

Antwort von Jens Koeppen
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22.08.2012
Jens Koeppen
Sehr geehrter Herr ,

ich gehe davon aus, dass meine Kolleginnen und Kollegen genauso wie ich die Interessen der Bürger vertreten. Allerdings hat jeder Bürger unterschiedliche Erwartungen, wofür ein Abgeordneter eintreten, wie er abstimmen und welche Position er einnehmen sollte. Die verschiedenen Parteien sind Ausdruck dieser unterschiedlichen Erwartungen.

Volksabstimmungen und die damit verbundene Mobilisierung zu einzelnen Sachfragen, können aus meiner Sicht dazu beitragen, dass sich mehr Menschen für das Gemeinwesen interessieren und mehr Lust zum Gestalten bekommen. Ich würde mich sehr freuen, wenn auch Sie sich aktiv einbringen und wir gemeinsam um die beste Lösung für unsere Region streiten könnten. Der Austausch kontroverser Sichtweisen und die damit verbundene Selbstkontrolle der eigenen Position bereichert nicht nur die Debatte, sondern führt auch oftmals zu besseren Ergebnissen.

Mit besten Grüßen

Jens Koeppen MdB
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