Jens Ackermann (FDP)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Geburtstag
02.07.1975
Berufliche Qualifikation
Diplom-Medizinpädagoge, Krankenpfleger, Rettungsassistent
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Bottmersdorf
Wahlkreis
Börde - Jerichower Land
Ergebnis
9,7%
Landeslistenplatz
2, Sachsen-Anhalt
weitere Profile
(...) Das BVerfG kritisierte dabei gerade nicht die Höhe der Leistung, sondern vor allem die Transparenz der Berechnungsmethode - insofern ist nicht explizit meine Partei der Meinung, dass er Hartz-Satz allgemein ausreichend ist. (...) Eigentlich hätten die Hartz-IV-Sätze für Kinder nach der Berechnung des Statistischen Bundesamtes gekürzt werden müssen. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
Redebeitrag vom 27.01.2011

6.) Beratung Große Anfrage DIE LINKE.
Gesundheitliche Ungleichheit im europäischen Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung
- Drs 17/2218, 17/4332 -
Anmerkung: 18:02:02 Zwf: Dr. Harald Terpe, B90/GRÜNE 18:06:43 Zwf: Jörn Wunderlich, DIE LINKE.
Dauer: 12:18
Redebeitrag vom 21.01.2011

ZP 9) Aktuelle Stunde
auf Verlangen CDU/CSU, FDP
Forderungen der Vorsitzenden der Partei DIE LINKE., DR. Gesine Lötzsch, Wege zum Kommunismus auszuprobieren - Opfer nicht verhöhnen
Dauer: 05:41
Redebeitrag vom 29.01.2010

ZP.2) Aktuelle Stunde
auf Verlangen der Fraktion B90/GRÜNE
Einstieg in die Kopfpauschale - Weniger Netto vom Brutto für die Beitragszahler der gesetzlichen Krankenversicherung
Dauer: 04:08
Erläuterungen
  • Stand vom 23.11.2011
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Frage zum Thema Gesundheit
20.05.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Ackermann,

aus einem Bericht der SZ entnehme ich, dass (Zitat)

"..Das Bundesgesundheitsministerium hat am Mittwoch bestätigt, dass die Unionsfraktion Pharmakonzernen erlauben will, die Preise für neue Medikamente geheim zu halten. Ein Sprecher sagte, die Abgeordneten von CDU und CSU hätten sich mit diesem Vorschlag bereits an das Ministerium gewandt. Derzeit werde geprüft, ob die Geheimhaltung rechtlich möglich sei. Die Arzneimittelhersteller erhoffen sich davon höhere Erlöse.

Die Opposition reagierte empört. SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles sagte, die Union betreibe ´offenen Pharma-Lobbyismus´ gegen die Interessen der Bürger. Gerade in einem öffentlichen Gesundheitssystem müsse die Transparenz von Preisverhandlungen gewährleistet sein. Grünen-Chefin Claudia Roth warf der Union ´dreiste Klientelpolitik´ vor. Sie ´falle bereits beim ersten Lackmustest gegenüber der Pharmabranche´ nach Verabschiedung der Arzneimittel-Reform um. Die Koalition hatte 2010 ein Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes beschlossen. Neue Arzneimittel müssen seitdem auf ihren Zusatznutzen untersucht werden. Anschließend verhandeln Hersteller und Kassen über einen Rabatt auf den ursprünglich vom Hersteller festgelegten Preis, dieser muss dann veröffentlicht werden. Das will die Industrie nun verhindern."

"Johannes Singhammer, stellvertretender Vorsitzender der Unionsfraktion bekräftigt im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung ein "großer Befürworter der Vertraulichkeit der Preise” zu sein und behauptet, diese als Vertraulichkeit verklärte Intransparenz

"helfe unseren Unternehmen, ohne daß es den deutschen Patienten schadet”."

  • -Ende Zitate-

Sie sind Mitglied im Gesundheitsausschuss.

Wie ist ihre Meinung dazu? Ich finde die Medikamentenpreise in Deutschland unverschämt – im Vergleich mit Spanien zahlen wir hier das dreifache.

Bitte um Stellungnahme inwieweit diese Änderung für den Bürgen von Vorteil sein soll und die Meinung der FDP.

Gruß


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