Jan Quast (SPD)

Angaben zur Person
Jan Quast
Jahrgang
1966
Berufliche Qualifikation
Diplom-Kaufmann
Ausgeübte Tätigkeit
Geschäftsführer des Verwaltungsseminar Kupferhof e.V.
Wohnort
-
Bezirk
Hamburg-Nord
Landeslistenplatz
-
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Öffentliche Äußerungen
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
30.05.2005
Von:

Sehr geehrter Herr Quast,

ich verfolge seit einiger Zeit die Diskussion um das Feierabend-Parlament in den Medien. Hamburg ist das einzige Bundesland mit einem solchen Parlament.
Sind sie dafür oder dagegen?
Nennen Sie bitte Gründe!

Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen,

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Frage zum Thema Städtebau und Stadtentwicklung
04.08.2005
Von:

Sehr geehrter Herr Quast,
wie werden Sie bezüglich einer Bebauung von Wiesen und Kleingartenflächen in HH-Mitte (Hamm) und später auch Barmbek abstimmen? In Fragen "wachsende Stadt" haben wir in HH ja praktisch eine Allparteienkoalition und Platz für (Sozial)wohnungen fordert auch immer wieder Ihre Partei - haben Sie sich die betreffenden intakten Grünzüge am Rückerswegkanal, mitten zwischen Hauptverkehrsstrassen und Kleingewerbe und bestehender Wohnbebauung einmal angesehen? Die Menschen dort möchten das bisschen Grün, das individuell bewirtschaftete Kleingärten UMSONST und für jeden bieten, erhalten - werden Sie dieses Anliegen unterstützen? Es würde nicht nur mich sehr freuen, wenn wir keine "wuchernde Stadt" bekämen, sondern Möglichkeiten für Spazierengehen und Freizeitgestaltung ohne "Events" erhalten würden. Bitte unterstützen Sie die Anliegen der Kleingärtner IN der Stadt, danke.

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Frage zum Thema Städtebau und Stadtentwicklung
13.03.2006
Von:

Das Projekt Autofreies wohnen an der Saarlandstraße (Saar II) hat im Juni 2005 die beantragte Anhandgabe für das Grundstück Saarlandstraße erhalten. Leider ist das Grundstück an dieser Stelle stark kontaminiert. Die Liegenschaft fordert trotzdem den Marktpreis eines unbelasteten Grundstücks und für die Bodensanierung soll unser Investor, eine Baugenossenschaft aufkommen. Das Projekt droht zu scheitern. Andere Wohnprojekte in Hamburg stehen vor dem gleichen Problem.

Wir haben folgende Fragen:
Wieso muss ein Wohnprojekt (Investor) für ein Baugrundstück von der FHH den Marktpreis eines unbelasteten Grundstücks zahlen und zusätzlich noch für die Kosten der Bodensanierung aufkommen? Auf dem freien Markt bestimmt sich der Grundstückspreis mit an der Qualität. Eine Bodenbelastung mindert den Marktpreis.
Was tut die Kommission für Bodenordnung, um für dieses Problem eine zeitnahe Lösung zu finden?
Warum wurde auf den Sitzungen am 02. und 09.03.2006 keine Entscheidung getroffen?

Uns ist bekannt, dass der öffentlich geförderte Wohnungsbau in Hamburg vollständig zum Erliegen gekommen ist – kein Wunder, wenn allein der Erwerb eines Baugrundstücks mehrere Jahre dauert und die Preise überhöht sind. Eine "wachsende Stadt" stellen wir uns anders vor.

, Sprecherin des Wohnprojektes Saar II
Antwort von Jan Quast
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14.03.2006
Jan Quast
Sehr geehrte Frau ,

als nur stellvertretendes Mitglied der Kommission für Bodenordnung (KfB) habe ich an den von Ihnen genannten Sitzungen mangels Vertretungsnotwendigkeit nicht teilgenommen. Da die Beratungen der KfB vertraulich sind, könnte ich Ihnen aber auch aus den Beratungen keine Informationen zukommen lassen. Bitte setzen Sie sich mit meinem Abgeordnetenbüro in Verbindung, damit wir uns darüber austauschen können, wie ich Ihnen ggf. weiterhelfen kann.

Mitf freundlichen Grüßen
Jan Quast
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Frage zum Thema Städtebau und Stadtentwicklung
25.03.2007
Von:

Sehr geehrter Herr Quast,
gestern Abend 24.03.07 habe ich mit erschrecken gesehen, dass ein altes Fachwerkbauernhaus Friedhofstr. Ecke Große Str. in Hamburg-Harburg abgerissen wird.

Es ist in den Internet-Seiten der Stadt Hamburg als Beispiel der
ländlichen Bebauung in Eißendorf dargestellt.

Wird hier vielleicht der Denkmalschutz mißachtet?

Viele Eißendorfer haben das Gebäude noch in Erinnerung wegen des bekannten Eisgartens Moje!

Ich bin erstaunt, dass solch ein Haus nicht restauriert werden muss?!?

Vielen Dank für eine Antwort
Antwort von Jan Quast
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31.03.2007
Jan Quast
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage zum Thema Abriss des alten Fachwerkbauernhauses in Eißendorf.

Nach Rücksprache mit dem Bezirksabgeordneten Horst Kraemer, stellvertretender Vorsitzender der Bezirksversammlung Harburg und Fachsprecher für Umwelt, Bauwesen und ökologische Stadtgestaltung der SPD-Fraktion kann ich Ihnen dazu mitteilen, dass das Haus nicht formel unter Denkmalschutz gestanden hat oder als denkmalwürdig galt. Das Haus befand sich in Privatbesitz und diente lange Jahre als Unterkunft für Asylbewerber. Die Bausubstanz war über die Jahre so beeinträchtigt, dass ein Erhalt nicht mehr wirtschaftlich darstellbar war und eine Abrissgenehmigung von Seiten des Bezirksamtes erteilt wurde.

Sicherlich ist der Abriss eines alten, stadtteilprägenden Gebäudes immer ein Verlust und sehr bedauerlich. In diesem Fall gab es aber wohl keine Grundlage für die zuständige Behörde das offenbar baufällige Gebäude sanieren zu lassen.

Ich hoffe, Ihnen mit der Beantwortung Ihrer Frage geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Jan Quast
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
10.06.2007
Von:
-

Sehr geehrter Herr Quast,

das Portugiesenviertel ist Anwohnerparkzone.
Doch im Umgang damit (fehlende Kontrollen, mangelhafte Ausschilderung und der offensichtliche Unwillen, an beiden Punkten etwas zu ändern) gibt es viele Fragen:

Wieso ist es nicht möglich, regelmäßig und gerade in den Abendstunden, wenn das Viertel von Essenswilligen aus der Umgebung und Touristen aufgesucht wird, verstärkt zu kontrollieren? Niemandem nützt eine Anwohnerparkzone, deren Einhaltung nicht überwacht wird. Ich weiß, die Innenstadtwache ist personell zu ausgedünnt, um das zu leisten. Wieso ist das so und wie sieht Abhilfe aus?

Wieso werden sogar im absoluten Halteverbot die Fahrzeuge nicht entfernt? Muss erst etwas passieren?

Die Beschilderung ist eine schlichte Katastrophe. Die fünf Schilder an den Zufahrten zum Viertel werden von allen schlicht übersehen oder ignoriert. Erwägt man, die Beschilderung im Viertel zu ändern, dass überall die Schilder durch ein Parkverbot mit dem Hinweis "Anwohner frei oder Parkscheibe 2h" ersetzt wird? Es würden ja nicht mehr Schilder, nur eben sinnhaftere.

Ich verstehe nicht, wieso selbst Bürgernahe Beamte oder die PK14-Leitung nur mit den Achseln zucken, wenn Kontroll-Anliegen an sie herangetragen werden. In Köln, München, Freiburg, Frankfurt steht so was doch auf dem Tagesplan. Warum ist das Portugiesenviertel beim Parken ein rechtsfreier Raum? Ich habe öfter im PK 14 angerufen, und jedes Mal wurde versprochen, jemanden vorbeizuschicken. Die letzten drei Tage ist schlicht NICHTS passiert. Warum?

Ich sehe hier Angestellte aus Restaurants jeden Abend ihr Autos hier abstellen und Gruner & Jahr-Mitarbeiter, die regelmäßig den ganzen Tag lang ihr Auto hier lassen – warum sanktioniert/kontrolliert das keiner?

Auf alle diese Fragen fehlen Antworten oder gar Taten. Ich bitte Sie freundlich, sich diese Fragen einmal zu vergegenwärtigen und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
Antwort von Jan Quast
2Empfehlungen
12.06.2007
Jan Quast
Sehr geehrter Herr -,

vielen Dank für Ihre Frage. Sie haben recht, Parkverbotsregelungen, gerade wenn es um das Anwohnerparken, bringen nur etwas, wenn sie auch durchgesetzt werden. Allein darauf zu setzen, dass sich schon alle an die Regelungen halten werden, wäre blauäugig.

Die Beschilderung von Anwohnerparkzonen ist bundeseinheitlich in der Straßenverkehrs-Ordnung geregelt. Die Zonen-Regelung, wonach entsprechende Schilder nur an den Grenzen der eingeschränkten Haltverbotszone aufgestellt werden (wie bei Tempo 30-Zonen) hat sich meines Erachtens bewährt, weil so ein Schilderwald vermieden werden kann.

Anderenfalls müssten an jeder Parkbucht und überall am Fahrbahnrand separate Schilder aufgestellt werden. Wenn die zuständige Behörde das Anwohnerparken erst einmal wirksam durchsetzt, werden auch die vorhandenen Schilder Beachtung finden.

Seit einiger Zeit sind in Hamburg neben der Polizei auch die Bezirklichen Ordnungsdienste (BOD) für die Überwachung des ruhenden Verkehrs zuständig. Den BOD des Bezirksamtes Hamburg-Mitte erreichen Sie unter der Rufnummer 4 28 54-41 00, und zwar montags bis freitags von 7.30 bis 23 Uhr, samstags von 11 bis 23 Uhr und sonntags von 10 bis 20 Uhr. Die Mitarbeiter dort werden sich sicher Ihrem Anliegen annehmen können.

Im Übrigen werde ich die SPD-Fraktion in der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte über Ihr Anliegen informieren. Vielleicht ist es ja möglich, dass der BOD das Anwohnerparken im Portugiesenviertel schwerpunktmäßig kontrolliert.

Mit freundlichen Grüßen

Jan Quast
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