Jan Philipp Albrecht (DIE GRÜNEN)
Abgeordneter EU-Parlament 2009-2014
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Angaben zur Person
Jan Philipp Albrecht
Jahrgang
1982
Berufliche Qualifikation
Jurist, LL.M. (IT-Recht)
Ausgeübte Tätigkeit
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, MdEP
Wohnort
Hamburg
Bundesland
Schleswig-Holstein
Bundeslistenplatz
12
weitere Profile
(...) Zwar ist mittlerweile der Plan sog. Ölkannchen zu verbieten, wieder aufgegeben worden. Aber sicherlich ist es auch der Tatsache zu verdanken, dass es aus der europäischen Öffentlichkeit starke Kritik an diesen praxisfernen und letztlich völlig unnötigen Plänen gab. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Wirtschaft
03.03.2014
Von:

Sehr geehrter Herr Rossmann!

Ich befasse mich im Zuge meiner Masterarbeit mit der Ezb Vermögensstudie von 2013.

Ich wollte Sie fragen ob Sie eine Möglichkeit kennen, dass ich diese Studie auf deutsch beziehen könnte. Leider steht sie mir nur in englischer Sprache zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüssen

Antwort von Jan Philipp Albrecht
bisher keineEmpfehlungen
13.03.2014
Jan Philipp Albrecht
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Leider liegt die Studie wirklich nur auf Englisch vor. Mein Büro hat sich dazu bei der EZB telefonisch erkundigt.
Für inhaltliche Fragen zur Vermögensstudie können Sie sich an Sven Giegold, den wirtschafts- und finanzpolitischen Sprecher der Grünen im Europäischen Parlament wenden. Er hat zur Vermögensstudie auch einen Blogpost auf seiner Webseite veröffentlicht:
www.sven-giegold.de

Beim Verfassen Ihrer Masterarbeit wünsche ich Ihnen viel Erfolg und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Jan Philipp Albrecht
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
07.03.2014
Von:

Guten Tag
ich würde gern erfahren inwieweit das Parlament in die Verhandlungen zum Freihandelsabkommen mit den USA involviert ist.
Antwort von Jan Philipp Albrecht
1Empfehlung
18.03.2014
Jan Philipp Albrecht
Sehr geehrter Herr Kähms,

vielen Dank für Ihre Frage zum Thema TTIP.

Die Verhandlungen führt die Generaldirektion Handel der Europäischen Kommission. Diese muss sich gegenüber dem Ausschuss für Handelspolitik im Europäischen Parlament rechtfertigen. Die Abgeordneten im Handelsausschuss haben aber nur einen beschränkten Zugang zu den Dokumenten der TTIP-Verhandlungen, z.B. haben sie keinen Zugriff auf die Dokumente der US-amerikanischen Seite.

Sie können nicht alle Dokumente einsehen und dürfen diese auch nicht mit ihren Kollegen aus anderen Ausschüssen teilen. TTIP betrifft allerdings nicht nur handelspolitische Bereiche, sondern auch den Finanzmarkt, die Umweltpolitik und die Landwirtschaft. Ein Austausch mit anderen Ausschüssen des Europäischen Parlaments ist daher sehr wichtig. Wir kritisieren, dass dieser Austausch nicht möglich ist, denn ohne den Zugang zu den Verhandlungstexten für alle ParlamentarierInnen und andere Gruppen der interessierten Öffentlichkeit kann es keine transparente und demokratische Diskussion zu den Verhandlungen geben.

Zu Ihrer weiteren Information möchte ich Sie hiermit noch auf die Webseiten meiner KollegInnen aufmerksam machen, die sich im Europäischen Parlament verstärkt mit dem Thema auseinandersetzen:

www.ska-keller.de


www.ttip-leak.eu

Mit freundlichen Grüßen

Jan Philipp Albrecht
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Frage zum Thema Gesundheit
29.03.2014
Von:

Was halten Sie von der Forderung den Schwerst- und Spezialfällen an den Universitäts-Kinderkliniken umgehend eine faire und kostendeckende Vergütung zu kommen zu lassen, die sich am tatsächlichen Behandlungs- und Pflegeaufwand orientiert? Über eine Antwort würde ich mich freuen und noch viel mehr über einen engagierten Einsatz!

MfG
Herr
(selbst Betroffen!)
Antwort von Jan Philipp Albrecht
bisher keineEmpfehlungen
06.05.2014
Jan Philipp Albrecht
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage. In der Tat gibt es bei den stationären Vergütungen Probleme. Das betrifft neben den so genannten Extremkosten auch die Finanzierung der Notfallambulanzen. Diese Kosten müssen aus Sicht der Grünen besser in der Kalkulation der so genannten DRGs - also die Preise, mit denen die Krankenkassen die einzelnen Leistungen der Krankenhäuser bezahlen - berücksichtigt werden. Darüber hinaus sind die Grünen dafür, die Pflegekosten so zu vergüten, dass das Geld, was für die Pflege bestimmt ist, auch in der Pflege ankommt. Damit verbunden muss es in der Pflege bestimmte Personalstandards geben, die dann auch finanziert werden sollen.

Näheres zu unseren Vorschlägen einer Grünen Krankenhauspolitik finden Sie hier:
www.gruene-bundestag.de

Mit freundlichen Grüßen

Jan Philipp Albrecht
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Frage zum Thema Internationales
11.04.2014
Von:

Sehr geehrter Herr Albrecht,

wir sind drei Studenten, die im 4 Semester Politik- und Wirtschaftswissenschaften in Kopenhagen studieren. Gerade setzen wir uns, im Rahmen einer Studienarbeit, intensiv mit den "TTIP" Verhandlungen auseinander.

Natürlich wäre es für uns sehr hilfreich, ein paar Informationen aus erster Hand zu bekommen. Es würde uns daher sehr freuen, wenn Sie kurz auf unsere Fragen antworten könnten.

Vielen Dank im Voraus und freundliche Grüße,



Fragen :

Stimmen Sie, als Abgeordneter des europäischen Parlamentes, kritischen Stimmen zu, die angeben die TTIP-Verhandlungen wären zu undemokratisch und intransparent?

Kürzlich gibt es verschiedene Gruppierungen die versuchen, auf Grund der fehlenden Transparenz bei den "TTIP-Verhandlungen", eine EBI zu initiieren. Sind Sie der Meinung, dass die Bevölkerung auf diese Weise mehr Einfluss erlangen kann? Beziehungsweise glauben Sie, dass es für die Bevölkerung besser geeignete Wege geben würde mehr Einfluss zu erreichen?

Wie ist die Haltung unter den Abgeordneten des Parlamentes hinsichtlich der Verhandlungen? Fühlt man sich "ausgegrenzt"?

Wie groß schätzen Sie die Gefahr ein, dass durch den bislang ja quasi exklusiven Zugang von Wirtschaftsvertreten zu den Verhandlungsprozessen, eine deutliche Beeinflussung zu deren Gunsten stattfinden könnte?
Antwort von Jan Philipp Albrecht
1Empfehlung
21.05.2014
Jan Philipp Albrecht
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Fragen. Hier meine Antworten:

Zu 1.) Ja, ich halte das Vorgehen teilweise für undemokratisch und intransparent. Die Verhandlungen werden unter Ausschluss der Öffentlichkeit und der Zivilgesellschaft geführt. Wichtige Entscheidungen werden so aktuell nicht mehr in demokratischen Prozessen entschieden.

Zu 2.) Ich halte es für sehr wichtig, dass sich BürgerInnen in politische Prozesse und gesellschaftliche Fragen einmischen, egal bei welchem Thema. Bürgerinitiativen sind da ein guter Weg, aber es gibt selbstverständlich noch viele andere Möglichkeiten. Menschen können sich in einer Partei oder einer andere Struktur engagieren und dort zu verschiedenen Themen diskutieren und für gemeinsame Anliegen kämpfen - davon lebt eine Gesellschaft und eine Demokratie.

Zu 3.) Es besteht bei vielen Abgeordneten tatsächlich der Eindruck praktisch aus dem Verfahren ausgeschlossen zu sein. Es ist die Aufgabe von Abgeordneten an Entscheidungsprozessen beteiligt zu sein und mitzugestalten, das ist ihr Job und wird auch erwartet.

Zu 4.) Die Gefahr ist sehr groß. Deswegen kritisieren wir die undemokratische und intransparente Vorgehensweise. Dadurch das TTIP zwischen Beamten aus der EU und den USA diskutiert wird, bevor ein europäisches Parlament die Texte kennt und außerdem direkt Lobbyisten von Konzernen und Industrieverbänden konsultiert werden, haben diese die Möglichkeiten frühzeitig Einfluss zu nehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Jan Philipp Albrecht
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