Jan Korte (DIE LINKE)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Jan Korte
Jahrgang
1977
Berufliche Qualifikation
Politikwissenschaftler
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Bernburg - Bitterfeld - Saalkreis
Landeslistenplatz
2, über Liste eingezogen, Sachsen-Anhalt
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(...) Entscheidend ist meiner Auffassung nach nicht, wer die PIN Group übernimmt (die Pläne der französischen Post sind mir nicht bekannt), sondern wie es sich mit den Arbeitsbedingungen verhält. Wenn die französische Post dafür sorgt, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der PIN Group wenigstens nach Mindestlohn bezahlt werden und auch sonst ordentliche Arbeitsbedingungen vorfinden, dann sehe ich keine Probleme. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Verwaltung und Föderalismus
05.11.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Korte,

ich habe die Internetseite: www.bundesbildstelle.de entdeckt und habe hierzu ein paar Fragen.

Vorab ein Zitat von der Seite: "Die Bundesbildstelle im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (BPA) hat die Aufgabe, Bildmaterial zu den politischen Aktivitäten der Bundeskanzler, der Bundesminister sowie des Bundespräsidenten, für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Bundesregierung zur Verfügung zu stellen.
...
Das Archiv wird durch die Arbeit der offiziellen Fotografen des BPA kontinuierlich erweitert.
...
Ergänzt wird der Bildbestand durch den Ankauf bzw. die Übernahme einzelner Fotos oder ganzer Bildarchive, wie z. B. des Nachlasses von Richard Schulze-Vorberg oder des Archivs von Georg Munker."

Meine Fragen:

1. Wer bezahlt den Ankauf bzw. wie wird das Finanziert? Aus dem Bundeshaushalt, also mit Steuermitteln?

2. Warum gehört das Archiv der Bundesregierung und nicht dem Bund an Sich. Gehört das Archiv also der CDU/SPD Koalition?

3. Wenn die Fotografen offizielle Fotografen des BPA sind, wie werden diese bezahlt? Wenn Sie aus Steuermitteln bezahlt werden dann muss man, wenn man ein Bild haben möchte, noch einmal dafür bezahlen oder? Also wird man doppelt zur Kasse gebeten.

4. Wer sorgt für transparenz? Denn es sind bei den Bildern keinerlei Preise angegeben. widerspricht das nicht dem Fernabsatz-Gesetz?
Zitat: "§ 2 Unterrichtung des Verbrauchers-
(2) Der Unternehmer muss den Verbraucher rechtzeitig vor Abschluss eines Fernabsatzvertrags in einer dem eingesetzten Fernkommunikationsmittel entsprechenden Weise klar und verständlich informieren über
5. den Preis der Ware oder Dienstleistung einschließlich aller Steuern und sonstiger Preisbestandteile"
Das ist hier aber nicht gegeben.

Vielen Dank für Ihre Antwort

R.
Antwort von Jan Korte
13Empfehlungen
09.12.2008
Jan Korte
Sehr geehrter Herr Schumann,

vielen herzlichen Dank für Ihre Anfrage. Da ich selbst kein Experte für Medienpolitik bin, musste ich mich für die Beantwortung Ihrer Fragen erst umfassend informieren. Nach Auskunft der Bundesbildstelle, die ein Referat des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung ist, kann ich Ihnen heute Folgendes mitteilen:

Zu 1)

Die Bildankäufe des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung (BPA, für www.bundesbildstelle.de) werden aus dem Etat des BPA bezahlt. Das BPA erhält seine Mittel aus dem Bundeshaushalt (Kapitel 04 03, weitere Informationen unter: www.bundesfinanzministerium.de ).

Zu 2)

Das Bildmaterial gehört nicht der Bundesregierung sondern gehört zum Vermögen der Bundesrepublik Deutschland, welches vom BPA verwaltet wird. Das Bildmaterial, welches die offiziellen Fotografinnen und Fotografen des BPA aufnehmen, wird in einem Archiv aufbewahrt. Weitere Informationen finden sich im Bundesarchivgesetz: www.bundesarchiv.de

Zu 3)

Die offiziellen Fotografinnen und Fotografen werden grundsätzlich, als Beschäftigte des öffentlichen Dienstes, nach den Regeln des TVÖD (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst) bezahlt. Für die Bestellung von Fotos können Kosten anfallen: Das BPA ist seit 1997 Mitglied des Bundesverbandes der Pressebild-Agenturen und Bildarchive (BVPA) ist. Dies geschah aus wettbewerblichen Gründen, da die freien Fotografen und Bildagenturen sich darüber beklagt hatten, dass das BPA mit seiner damaligen Praxis, Fotos stets kostenlos abzugeben, ihre wirtschaftlichen Grundlagen beeinträchtigen würde. Das BPA hat sich diesem Argument nicht verschließen können und stellt deshalb seit langem Rechnungen gemäß der Bildhonorarliste der MFM (Mittelstandsgemeinschaft Foto-Marketing) aus, eines Arbeitskreises des BVPA.

Zu 4)

Die Preise werden im Internetangebot selbstverständlich den gesetzlichen Erfordernissen entsprechend angegeben. Da es eine Vielzahl von Nutzungsmöglichkeiten gibt, wird der Preis jeweils online im Warenkorb berechnet. Weitere Informationen zur Honorartabelle des MFM finden Sie unter www.bvpa.org.
Das BArch und die Online-Enzyklopädie Wikipedia haben einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Dieser sieht vor, dass rund 100.000 digitalisierte Bilder des Bundesarchivs Wikipedia kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Weitere Informationen unter: www.bundesarchiv.de . Damit sind auch Bilder des BPA über Wikipedia verfügbar.

Ich hoffe damit Ihre Fragen umfassend beantwortet zu haben. Für weitergehende Auskünfte können Sie sich gerne direkt an die Bundesbildstelle wenden.

Mit freundlichen Grüßen,

Jan Korte
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
20.11.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Korte,

die Probleme im deutschen Bildungssystem sind hinlänglich bekannt: Die Zahl der Akademiker steigt zu langsam, es fehlen Ingenieure, für Bildung steht zu wenig Geld bereit und die Durchlässigkeit des Systems ist gering. Kurzum: Das Bildungssystem in Deutschland begünstigt wenige und benachteiligt viele.

Meine Fragen an Sie lauten daher:

1) Was möchten Sie in Deutschland – speziell bei der Akademiker-Ausbildung – ändern, damit die Zeichen auf Innovation statt auf Stillstand stehen? (Bitte lassen Sie Ihre parteipolitische Brille im Etui!)

2) Wann und in welcher Form hatten Sie in der Vergangenheit bereits Gelegenheit, diese Ziele voran zu bringen?

Für die Beantwortung meiner Fragen möchte ich mich vorab bedanken und verbleibe

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Jan Korte
7Empfehlungen
08.12.2008
Jan Korte
Sehr geehrte Frau

herzlichen Dank für Ihre Fragen. Da Sie eine gleichlautende Anfrage bereits an meine Fraktionskollegin und zuständige Fachpolitikerin der Fraktion DIE LINKE gerichtet haben, der ich inhaltlich vollkommen beipflichte, hoffe ich, dass Sie mir gestatten Ihnen an dieser Stelle erneut die Antwort von Cornelia Hirsch zukommen zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen,

Jan Korte
  • -

"Gestatten Sie mir vorab eine kurze Bemerkung. Bei Ihrer Problembeschreibung des jetzigen Bildungssystems finde ich es wichtig, zu ergänzen, dass das hiesige bildungspolitische Prinzip, das sie beschreiben - "begünstigt wenig – benachteiligt viele" - nicht eine zufällige Zuteilung von Bildungsteilhabe darstellt, sondern die wenigen Begünstigten, diejenigen sind, sie aus einkommensstarken und akademischen Elternhäusern kommen. Umgekehrt bedeutet das für all diejenigen, die aus einkommenschwachen oder so genannten bildungsfernen Elternhäusern kommen oder einen Migrationshintergrund haben, dass sie systematisch ausgegrenzt werden. Dieser soziale Ausschluss ist für DIE LINKE der größte Skandal im deutschen Bildungssystem.

Nun zu Ihren Fragen:

Bei der Hochschulbildung setze ich mich (in Übereinstimmung mit den Zielen der LINKEN) für eine soziale Öffnung der Hochschulen ein. Dazu reicht es nicht, erst bei den Hochschulen mit Reformen zu beginnen. Notwendig wäre vor allem das Hinwirken auf ein integrierendes und gerechtes Bildungssystem schon vor der Hochschule. Wichtige Maßnahmen müssten unter anderem die Abschaffung des gegliederten Schulsystems und die Einführung von Gemeinschaftsschulen, der Ausbau und bessere Qualität im frühkindlichen Bereich sowie die Einführung eines SchülerInnen-BAföG ab Klasse 11 sein. An den Hochschulen selbst halte ich insbesondere die Abschaffung aller Studiengebühren, die Sicherstellung einer verlässlichen und bedarfsdeckenden Studienfinanzierung und die Öffnung des Hochschulzugangs für Menschen aus der beruflichen Bildung für wichtige Schritte, um das genannte Ziel zu erreichen.

Was die inhaltliche Seite des Studiums betrifft, so halte ich erstens den Zwang zum Kurzzeitstudium in Form des Bachelors für falsch und setze mich dafür ein, dass jeder Bachelor-Abschuss zur Aufnahme eines Masterstudiums berechtigt. Das herrschende Leitbild der "Beschäftigungsfähigkeit" (Employability) als Ziel eines Studiums halte ich für falsch. Aus meiner Sicht müsste es darum gehen, dass Menschen zu einer selbstbestimmten Rolle in der Gesellschaft ermächtigt werden. Hierzu gehört auch die Fähigkeit, Bestehendes zu Hinterfragen und auf Veränderungen hinwirken zu können. Um solch ein Leitbild als Ziel der Bildung durchzusetzen, dürfen Studieninhalte nicht einseitig nach wirtschaftlichen Interessen bestimmt werden, wie es das derzeitige Akkreditierungssystem tut. Mir geht es stattdessen um mehr Demokratie an den Hochschulen und das Zurückdrängen von Privatisierungen.

Sie haben als zweites die Frage gestellt, wo ich bisher Gelegenheit hatte, für diese Ziele einzutreten: Dies ist seit 2005 als bildungspolitische Sprecherin der Linken im Bundestag der Fall. DIE LINKE als Opposition im Bundestag hat hier immer wieder mit Anfragen, Anträgen und Stellungnahmen im Bildungsausschuss versucht, solche Forderungen voranzubringen. Wir sind dabei umso erfolgreicher, je mehr Druck aus den Hochschulen und der Gesellschaft hinzu kommt. Deshalb ist mir die Zusammenarbeit mit Studierendenvertretungen und weiteren Bündnispartnern sehr wichtig. Ein Beispiel ist die jetzt erfolgte BAföG-Erhöhung um 10 Prozent. Die Große Koalition hatte ursprünglich jegliche Erhöhung verweigert, was in der Öffentlichkeit auf massiven Widerspruch stieß. 10 Prozent sind zwar nun bei weitem nicht ausreichend, aber immerhin ein erster Schritt.

Vor meiner Wahl in den Bundestag war ich zwei Jahre im Vorstand des bundesweiten studentischen Dachverbandes fzs und habe mich dort für ähnliche Ziele eingesetzt. Zuvor war ich an meiner eigenen Uni – der FSU Jena – im Studierendenrat aktiv.

Viele weitere Informationen zu meinen hochschulpolitischen Positionen finden Sie auch auf meiner Homepage www.nele-hirsch.de und selbstverständlich stehe ich auch gern für weitere Auskünfte zur Verfügung.

Viele Grüße,
Nele Hirsch"
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Frage zum Thema Internationales
05.01.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Korte,

als politisch interessierter Bürger bitte ich Sie mir eine Einschätzung der aktuellen Verlautbarung ihre Fraktionskollegen Paech abzugeben. Insbesondere möchte ich von Ihnen wissen, ob Sie auch für die Aufnahme direkter Verhandlungen mit der Hamas sind (sowohl von israelischer Seite, aber auch durch die internationale Staatengemeinschaft)? Halten Sie die sog. Blockade des Gaza-Streifens durch Israel für völkerrechtswidrig und beurteilen Sie Israel in der aktuellen Konfliktsituation als Aggressor bzw. handelt es sich für Sie um legitime Selbstverteidigung? Ferner würde ich gern wissen, ob sie Mitglied der BAK Schalom sind und ob Sie die dort verbreiteten Anschauungen teilen?

Mit freundlichen Grüßen
P.
Antwort von Jan Korte
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07.01.2009
Jan Korte
Sehr geehrter Herr ,

der israelisch-palästinensische Konflikt dauert nun schon Jahrzehnte an und ist in seiner ganzen Komplexität schwerlich in wenigen Sätzen zu analysieren. Daher muss eine eindeutige Schuldzuweisung in die eine oder andere Richtung auch zu kurz greifen. Auch wenn es durchaus unterschiedliche Bewertungen innerhalb der LINKEN zu diesem Konflikt gibt, besteht in einem Punkt absolute Einigkeit: Dieser Militäreinsatz wird weiteren Hass in der Region erzeugen und das genaue Gegenteil dessen bewirken, was Israel anstrebt. Krieg läst keine Probleme, tötet immer Unbeteiligte und Unschuldige, schafft also nur weitergehende und neue Probleme.

Ich stimme daher mit meinem Kollegen Norman Paech (MdB) in diesem Punkt überein: Nur eine politische Lösung auf dem Wege von Verhandlungen vermag die Gewalt zu stoppen und für beide Seiten Sicherheit zu bringen. Dies muss in letzter Konsequenz die Aufnahme von Verhandlungen, direkte oder indirekte, mit der Hamas einschließen, um den Raketenbeschuss auf israelisches Territorium einzustellen. Direkte Verhandlungen kann es allerdings nur mit denjenigen geben, die sich glaubhaft von ihrer Vernichtungsrhetorik verabschieden und das Existenzrecht Israels anerkennen. Kein Land der Welt kann einen andauernden Raketenbeschuss auf sein Territorium und die eigene Zivilbevölkerung akzeptieren. Die militanten Gruppen in Gaza hätten den Raketenbeschuss israelischer Städte unterbinden und endlich das Existenzrecht des israelischen Staates anerkennen müssen. Beides ist nicht geschehen. Die Hamas hat den Waffenstillstand mit Israel gebrochen und schließlich einseitig aufgek?ndigt.

Gleichwohl ist der völlig unverhältnismäßige Militäreinsatz, genauso wie die vorherige Abriegelung des Gaza-Streifens, aus meiner Sicht inakzeptabel. Er trifft in erster Linie die Zivilbevölkerung, die in Kollektivhaft für die Taten der Hamas genommen wird und scheint mir auch unter anderem innenpolitischen Gründen in Israel, das sich gerade im Wahlkampf befindet, geschuldet zu sein. Um das Leiden der Zivilbevölkerung zu beenden ist aus meiner Sicht daher eine sofortige Feuerpause unverzichtbar. Nur so kann den Menschen in Gaza konkret geholfen werden, indem z.B. Verletzte heraus- und Lebensmittel, Medikamente und Verbandsstoffe nach Gaza transportiert werden können. Auch gäbe eine Feuerpause politischen Bemühungen für eine Beendigung des Krieges überhaupt erst den notwendigen Raum./
/Wenn es zu Verhandlungen über eine Beendigung des Krieges kommt, sollte der Abschluss eines Gewaltverzichtsvertrags zwischen Israel und Palästina eine zentrale Rolle einnehmen. Ein solcher Vertrag muss die Beendigung jeglicher militärischer Operationen aller Beteiligten ebenso beinhalten wie eine vollständige Öffnung des Gaza-Streifens und der unverzügliche Stopp des Waffenschmuggels in den Gazastreifen. Einen Weg zum Frieden kann es nur auf der Basis von Verhandlungen und einer Zwei-Staaten-Lösung geben. Sinnvoll wäre darüber hinaus eine gemeinsame Initiative der Europäischen Union, der USA, arabischer Länder und Israels zum Wiederaufbau in Gaza.

Ich bin kein Mitglied beim BAK Shalom, einem Arbeitskreis des Jugendverbandes der Partei DIE LINKE und teile auch nicht alle dort geäußerten Meinungen. Allerdings halte ich viele Debatten, die der BAK Shalom durch seine Interventionen ausgelöst hat, für wichtig. Aus meiner Sicht wäre eine breite innerparteiliche Debatte zum Nahost-Konflikt wünschenswert und spannend. Dies würde vielen Mitgliedern der Partei die Gelegenheit bieten inhaltlich und geschichtlich die verschiedenen

Positionen diskutieren zu können und jedem ein Mehr an Wissen bringen. Als Linker sehe ich allerdings keine Veranlassung deshalb mit der Hamas zu reden.

Lieber -, da Du meinen politischen Weg ja schon seit vielen Jahren intensiv verfolgst und wir uns ja auch schon lange aus gemeinsamen politischen Zeiten in Hannover kennen, kannst Du Dich natürlich auch zur Erörterung dieser oder anderer Fragen jederzeit direkt an mich wenden.

Mit freundlichen Grüßen,

Jan Korte
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Frage zum Thema Soziales
12.02.2009
Von:

Werter Herr Korte,

wann ist wieder eine Möglichkeit, mit Ihnen über aktuelle politische Themen, zum Beispiel : Grundeinkommen für alle Bürger, in einer Gesprächsrunde, zu reden.In Bitterfeld/Wolfen. Nach dem wir die DVD über Das bedinungslose Grundeinkommen, in Bitterfeld-Kirchstrasse 2 gesehen haben, haben ich/wir einige Fragen dazu. Leider reichte die Zeit dazu nicht aus. Zeiten und Termine, die Möglich wären,gebe ich an Interessierte weiter.

Mit freundlichen Grüssen
Antwort von Jan Korte
6Empfehlungen
04.03.2009
Jan Korte
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage und entschuldigen Sie bitte meine verspätete Rückmeldung. Leider hatte ich in den letzten Wochen etwas zu viel um die Ohren und so geriet Ihre Email bedauerlicherweise etwas in Vergessenheit.
Ich habe mich sehr darüber gefreut von Ihnen zu lesen, dass es ein größeres Interesse an einer Gesprächsrunde und/oder Veranstaltung zum Thema Grundeinkommen in Bitterfeld gibt und sehr gerne komme ich Ihrem Wunsch hierzu nach. Krankheitsbedingt musste ich allerdings meine nächsten Wahlkreistage absagen, was ich zutiefst bedauere, wie Sie sich sicher denken können. Sobald ich wieder auf dem Dampfer bin stehe ich für eine Gesprächsrunde zur Verfügung. Einen genauen Termin kann ich Ihnen derzeit jedoch noch nicht nennen. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an meinen Mitarbeiter Hendrik Rohde, den Sie telefonisch unter Tel.: 03493-401594, per Email: bitterfeld@jankorte.de oder zu folgenden Büroöffnungszeiten erreichen können:

Dienstags 10.00 - 11.30 Uhr & 14.00 -15.30 Uhr
Donnerstags WKB MdL Hunger 10.00 - 11.30 Uhr & 14.00 - 15.30

Gerne können Sie mir auch direkt eine Email ( jan.korte@bundestag.de ) mit Ihren Fragen schreiben und ich versuche diese dann schriftlich zu beantworten und werde Sie umgehend informieren, sobald die nächsten Wahlkreistermine feststehen.

Mit freundlichen Grüßen

Jan Korte
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Frage zum Thema Soziales
16.02.2009
Von:

Sehr geehrter Hr. Korte.

Bitte um Beantwortung folgender Frage.
Ich habe im Dezember 2007 die 58er Regelung bei der Arbeitsagentur unterschrieben,
Ich bekomme schon über drei Jahre keine Leistungen der Arbeitsagentur.
(Meine Frau hat ein zu hohes Gehalt.)
Anschließend ich mich bei meinem Rententräger gemeldet.
Von dort kam die Mitteilung dass ich ab Dezember 2009, ich bin 1949 geboren, die erste Rente erhalten.
Bei einem Klassentreffen Anfang dieses Jahres sagten mir ehemalige Klassenkameraden,dass das schon längst nicht mehr aktuell ist. Ist dem wirklich so?

Um eine schnelle Antwort währe ich Ihnen sehr dankbar.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Jan Korte
4Empfehlungen
03.03.2009
Jan Korte
Sehr geehrter Herr ,

nach der bis zum 31. Dezember 2007 gültigen Regelung müssen Sie zwar bei der Rentenversicherung anfragen, wann sie frühestmöglich in Rente gehen können, dies wäre wohl bei Ihnen der Dezember 2009. Sie sind aber weder gegenüber dem Jobcenter bzw. der Arge verpflichtet dies zu tun. Das Jobcenter kann Sie nicht zwingen! Sie können, wenn sie das wollen, erst mit der Regelaltersrente von 65 Jahren in Rente gehen. Sie müssen dann keine Abschläge in Kauf nehmen und bekämen so die volle Rente.

Fall Sie noch Fragen haben sollten, können Sie sich gerne wieder an mich
wenden.

Mit freundlichen Grüßen
Jan Korte
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