Ilse Aigner (CSU)
Abgeordnete Bundestag 2005-2009
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Angaben zur Person
Ilse Aigner
Jahrgang
1964
Berufliche Qualifikation
Elektrotechnikerin
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Wahlkreis
Starnberg
Landeslistenplatz
keinen, Bayern
(...) Vielen Dank für Ihre Frage und dafür, dass Sie sich um meine Arbeitsbelastung zu sorgen scheinen. Aber ich kann Sie beruhigen: mein entschuldigtes (auch Parlamentarier müssen sich für Ihr Fehlen entschuldigen) Fernbleiben von diversen Abstimmungen ist nicht auf Überlastung zurück zu führen, sondern allein darauf, dass man auf internationaler Ebene wenig Rücksicht auf die terminlichen Belange deutscher Abgeordneter nehmen kann. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Verbraucherschutz
26.09.2009
Von:
-

Sehr geehrte Frau Aigner,

CDU/CSU wollen die Verbraucher "leiten und nicht bevormunden" und setzen auf freiwillige Nährwertinformationen der Lebensmittelwirtschaft. Im Klartext, bloß nicht Eingreifen in das königreichliche Imperium der Lebensmittelhersteller. Zufällig, bin ich gegen die meisten in Lebensmitteln enthaltenen Zusatzstoffe allergisch. Fertige Kuchen, Süßigkeiten mit Vanille- oder Zimtaroma, Soßen, geräucherter Schinken, Wurst, Joghurt etc. Aber, auch wenn man das Essen selber zubereiten will, stößt man auf Probleme, so sind in fast allen Würzen chemische Stoffe enthalten. Dem Frischfleisch wird die Frische durch Farbstoffe verliehen.
Warum hat der Verbraucher keine Möglichkeit zwischen Produkten mit, und Produkten ohne die im Labor erzeugten Geschmacksverstärker, Aromas und Süßstoffen zu wählen?
Warum hat ihr "Leitfaden" nicht größere Buchstaben wie bei den Zigarettenverpackungen?
Warum verbieten Sie nicht die Tarnkappen "Würze" oder "Hefe" hinter welchen sich Glutamat versteckt?
Warum wird nicht der Verbraucher auf mögliche gesundheitliche Schäden aufmerksam gemacht, die mit dem Verzehr solcher Substanzen verbunden sind?
Dieses halte ich genau so wichtig wie eine Unterscheidung nach dem Fettgehalt. Denn, die Schäden durch chemische Zusatzstoffe wie z.b. Monoglutamat und Aspartam sind viel gravierender als das Übergewicht und vor allem irreparable, wie zahlreiche wissenschaftliche Studien beweisen.
Warum weigert sich Ihre Partei einige Lebensmittel "zu diskriminieren" , wenn sogar Kühlschränke nach ihrem Energieverbrauch auf gute und schlechte differenziert werden?

Was hat also einen höheren Stellenwert für Sie: der Endverbraucher oder die Lebensmittelindustrie? Bei dem ersten geht es nicht nur um seinen Geldbeutel, sondern um seine Gesundheit. Die darf man nicht wegen der finanziellen Interessen der Lebensmittelindustrie aufs Spiel setzen.


Mit freundlichen Grüßen
-
Antwort von Ilse Aigner
2Empfehlungen
05.10.2009
Ilse Aigner
Sehr geehrte Frau -,

wie Sie aus dem letzten Absatz Ihres Schreibens erkennen lassen, trauen Sie mir nicht zu, dass ich mir der gesundheitlichen Bedürfnisse der Verbraucherinnen und Verbraucher bewusst bin. Denn andernfalls hätten Sie mich wohl kaum auf diese hingewiesen. Schon aus diesem Grunde möchte ich Sie darauf hinweisen, dass ich in diesem Forum bereits mehrfach auf Fragen zum Thema Lebensmittelkennzeichnung geantwortet habe.

Mit freundlichen Grüßen
Ilse Aigner MdB
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Frage zum Thema Verbraucherschutz
29.09.2009
Von:

Ehrenwerte Frau Aigner,

sind Ihnen derartige Berichte www.foodaktuell.ch

Zitat:

"Was bedeuten Prionenfunde in der Milch?

«Wie riskant ist Milch?», fragt eine Firma, die BSE-Tests anbietet, nachdem sie Prionen in Milch gefunden hat. Sie rät nun zu BSE-Lebendtests bei Milchkühen."

aus der Schweiz bekannt?

Wie schätzen Sie in diesem Zusammenhang das Risiko für Deutschland ein bzw. gibt es Berichte deutscher Wissenschaftler die zu einem ähnlichen Ergebnis gelangt sind?

Wann ist der BSE-Lebendtest für Rinder praxisreif?

MfG
R.
Antwort von Ilse Aigner
bisher keineEmpfehlungen
20.11.2009
Ilse Aigner
Sehr geehrter Herr ,

Die Aussagen des Artikels auf foodaktuell.ch vom 05.02.07 nehmen Bezug auf eine Meldung der Schweizer Firma Alicon AG. Dieses Unternehmen hat mittels eigens entwickelter Technologie die zelluläre Form des Prion Proteins (PrPc), jedoch nicht die pathologische, Scrapie-assoziierte und als Verursacher transmissibler spongiformer Enzephalopathien geltende Form des Prion Proteins (PrPSc) in Milch nachgewiesen. Die Feststellung des schweizerischen Bundesamtes für Veterinärwesen, dass die Nachweise in Kuhmilch mit der Entwicklung immer sensitiverer Nachweismethoden begründet werden können, sind aus Sicht des Bundesinstitutes für Risikobewertung und des Friedrich-Loeffler-Institutes daher nachvollziehbar. Die meisten wissenschaftlichen Veröffentlichungen, die sich mit Kuhmilch und einer möglichen BSE-Übertragung beschäftigen, gehen davon aus, dass Milch als sicher einzustufen ist. Mit der Milch BSE-kranker Kühe ließ sich darüber hinaus bislang auch keine BSE-Infektion übertragen. Zudem darf nur Milch klinisch gesunder Kühe als Lebensmittel in den Verkehr gebracht werden. Daher besteht aus der Sicht des BMELV derzeit keine Veranlassung zu einer Änderung an der Einstufung von Milch als Nicht-Risikomaterial.

Seit vielen Jahren versuchen zahlreiche wissenschaftliche Arbeitsgruppen, BSE-Lebendtests für Rinder zu entwickeln. Allerdings erfüllt bisher keiner der in der Entwicklung befindlichen BSE-Lebendtests die Kriterien für eine Test-Zulassung in der EU. Maßgeblich ist daher bis auf weiteres der BSE-Test unter Verwendung von Gehirnproben. Derzeit kann noch nicht abgeschätzt werden, wann ein validiertes Testverfahren zum Nachweis von BSE am lebenden Tier verfügbar sein wird.

Mit freundlichen Grüßen
Ilse Aigner MdB
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Frage zum Thema Land- und Forstwirtschaft
13.10.2009
Von:
-

Sehr geehrte Frau Aigner,

ist Ihnen klar, dass die "Aufhebung der Nulltoleranz" das Ende der Gentechnikfreiheit bei Lebens- und Futtermitteln bedeutet? Eine Überschwemmung des europäischen Marktes mit kontaminierten Importen ist die Folge. Die Bürger und Bürgerinnen haben dann keine Wahlfreiheit mehr. Wollen Sie das zulassen? Die eMail-Aktion des Bayerischen Bauernverbandes unterschlägt, dass es genügend GVO-freie Futtermittel auf dem Markt gibt! Lassen Sie sich nicht vom Bayerischen Bauernverband anlügen!

Mit freundlichen Grüßen
-
Gesundheitsberaterin (GGB) und
Sprecherin BI gegen die AgroGentechnik im Landkreis Cochem-Zell

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen.
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Frage zum Thema Gesundheit
18.10.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Aigner,

welche Gründe gibt es dafür, dass Bundestagsabgeordnete gegen die Schweinegrippe mit einem Impfstoff ohne Wirkungsverstärker geimpft werden und warum wird der Rechtsweg im Falle von Imfschäden im Vorfeld bereits ausgeschlossen?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Ilse Aigner
1Empfehlung
26.10.2009
Ilse Aigner
Sehr geehrte Frau ,

danke für Ihre Frage.

Bitte wenden Sie sich mit Ihrem Anliegen noch einmal an das Bundesministerium für Gesundheit.

Mit freundlichen Grüßen
Ilse Aigner MdB
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Frage zum Thema Gesundheit
25.10.2009
Von:

Guten Tag,

als Basisdemokratin, Mutter, freie Journalistin und als Mitmensch appelliere ich an Sie, für eine objektivere Impfaufklärung in den Medien zu sorgen anstelle der Panikmache und einseitigen Darstellung! Dass es sich bei der Massenimpfung um eine Marketingaktion der Pharmaindustrie handelt, dürfte jedem Menschen mit einem halbwegs funktionierenden gesunden Verstand klar sein!
Und dass die Regierung Pharmakonzernen Abnahmemengen garantiert für eine derart zweifelhafte Sache, also auf Steuerzahlers Kosten auch noch deren Gesundheit schädigt, ist makaber. Ich empfehle Ihnen die Lektüre von "Der bedrohte Frieden" von Carl Friedrich von Weizsäcker!
Wie ist Ihre Haltung dazu?

Grüße aus Bremen
Antwort von Ilse Aigner
2Empfehlungen
27.10.2009
Ilse Aigner
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Frage.

Ich vermag Ihr Einschätzung nicht zu teilen, wonach es sich hier um eine "Marketingaktion" der Pharmaindustrie handeln soll. Auch wenn mir im Einzelnen die entsprechenden medizinischen und epidemiologischen Kenntnisse fehlen, so weiß ich doch, dass in Fällen, in denen vor aggressiven Grippeerregern und pandemischen Ausmaßen gewarnt wird, es die Aufgabe einer jeden Regierung ist, die Menschen möglichst weitreichend vor den möglichen Gefahren zu schützen. Ich kann an dieser Stelle nicht für das Bundesgesundheitsministerium sprechen. Aber stellen Sie sich nur einmal vor, der schlimmste Fall tritt ein und der Erreger wird in den kommenden Monaten eine Pandemie hervorrufen. In diesem Fall wäre es sehr fahrlässig gewesen, den entsprechenden Impfstoff nicht vorrätig zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Ilse Aigner MdB
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