Ilse Aigner (CSU)
Abgeordnete Bundestag

Grunddaten
Ilse Aigner
© Bundestagsfraktion CDU/CSU
Geburtstag
07.12.1964
Berufliche Qualifikation
Elektrotechnikerin
Ausgeübte Tätigkeit
MdB, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Wohnort
Feldkirchen-Westerham
Wahlkreis
Starnberg
Ergebnis
54,0%
Landeslistenplatz
4, Bayern
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Mit der standardmäßig von der EFSA verwendeten Formulierung "nachteilige Auswirkungen unwahrscheinlich" soll ausgedrückt werden, dass es für die EFSA nach derzeitigem Kenntnisstand ausgeschlossen ist, dass von der Maislinie MIR604 im Rahmen der vorgesehenen Verwendung nachteilige Auswirkungen auf menschliche oder tierische Gesundheit oder die Umwelt ausgehen. Nach Artikel 4 und Artikel 16 der Verordnung (EG) Nr. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Familie
06.01.2010
Von:

Werte Frau Ilse Aigner!

Ich habe einige Probleme, was ich nicht nach voll ziehen kann.
Das Kindergeld ist eigentlich für die Kinder bzw. zur Unterstützung der Familien da, warum kommt das Kindergeld bei den sozial schwachen nicht an??? Die sozialschwachen benötigen jeden Cent und trotzdem wird das Kindergeld auf die Einkommen angerechnet. Kindergelderhöhungen sind deshalb ein Hohn und ein Schlag ins Gesicht der sozial Schwachen. Entweder bekommen die Sozialschwachen kein Kindergeld oder der Regelsatz (ALGII) für Kinder wird mit jeder Kindergelderhöhung um diesen Erhöhungsbetrag gesenkt!!!!

Bitte teilen Sie mir mit, wie Sie diese soziale Ungerechtigkeit beiseitigen wollen!!!!!!
Bitte nicht die Antwort so schreibt das Gesetz es vor, das muss eben geändert werden!!!!!
Steuersenkungen und Kindergeldfreibeträge nutzen ebenfalls den Geringverdienern nichts! Ihnen wird auf Grund verschiedener Erhöhungen von staatlichen, ländlichen und städtischen Gebühren nur das letzte Geld aus der Tasche gezogen.
Sozialabgaben sollten alle aus Steuermitteln bezahlt werden!!!!!!!! gleichmässig verteilt auf ALLE Einkommen,
Meine Frage an Sie, ist es nicht gleich, ob man die Sozialbeiträge als Sozialbeiträge oder als Steuern abführt`?

Vielen Dank
Viele Grüße
Antwort von Ilse Aigner
3Empfehlungen
27.01.2010
Ilse Aigner
Sehr geehrter Herr ,

wie Sie richtig anmerken, wurde die Kindergelderhöhung im Wachstumsbeschleunigungsgesetz vom 22.12.2009 beschlossen. Der entsprechende Passus lautet :"Mit dem Antrag auf Drucksache 17/16 soll die Bundesregierung aufgefordert werden, durch entsprechende Gesetzgebungsvorlagen, die mit dem Wachstumsbeschleunigungsgesetz angestrebte Ermäßigung des Umsatzsteuersatzes für Beherbergungsleistungen bei Hotels und Gastronomie zurückzunehmen sowie die Regelsätze für Kinder aus Bedarfsgemeinschaften nach dem SGB II und SGB XII um 20 Euro anzuheben. Das Lohn-Abstandsgebot besagt hierzu gemäß § 28 Abs. 4 SGB XII: "Die Regelsatzbemessung gewährleistet, dass bei Haushaltsgemeinschaften von Ehepaaren mit drei Kindern die Regelsätze zusammen mit Durchschnittsbeträgen der Leistungen nach den §§ 29 und 31 und unter Berücksichtigung eines durchschnittlich abzusetzenden Betrages nach § 82 Abs. 3 unter den erzielten monatlichen durchschnittlichen Nettoarbeitsentgelten unterer Lohn- und Gehaltsgruppen einschließlich anteiliger einmaliger Zahlungen zuzüglich Kindergeld und Wohngeld in einer entsprechenden Haushaltsgemeinschaft mit einer alleinverdienenden vollzeitbeschäftigten Person bleiben."

Es bleibt daher also bei der bisherigen gesetzlichen Regelung gemäß § 11 Abs. 1 SGB II und der Einkommensbemessung gemäß § 11"Als Einkommen zu berücksichtigen sind Einnahmen in Geld oder Geldeswert mit Ausnahme der Leistungen nach diesem Buch, der Grundrente nach dem Bundesversorgungsgesetz und nach den Gesetzen, die eine entsprechende Anwendung des Bundesversorgungsgesetzes vorsehen und der Renten oder Beihilfen, die nach dem Bundesentschädigungsgesetz für Schaden an Leben sowie an Körper oder Gesundheit erbracht werden, bis zur Höhe der vergleichbaren Grundrente nach dem Bundesversorgungsgesetz. Der Kinderzuschlag nach § 6a des Bundeskindergeldgesetzes ist als Einkommen dem jeweiligen Kind zuzurechnen. Dies gilt auch für das Kindergeld für zur Bedarfsgemeinschaft gehörende Kinder, soweit es bei dem jeweiligen Kind zur Sicherung des Lebensunterhalts benötigt wird."
Durch das Wachstumsbeschleunigungsgesetz wurde das Kindergeld ab Januar 2010 um 20 Euro je Kind angehoben. Diese Erhöhung kommt jedem Kind und jeder Familie zu Gute.

Das Kindergeld wird bei Empfängern von Arbeitslosengeld II als Einkommen berücksichtigt. Das bedeutet, dass der Erhöhungsbetrag des Kindergeldes auf die laufenden Leistungen anzurechnen ist. Bei der vergangenen Kindergelderhöhung hatte die Bundesregierung eine Übergangsregelung beschlossen die es ermöglicht hat, auf eine Anrechnung bis Ende eines Bewilligungsabschnittes zu verzichten. Für die aktuelle Kindergelderhöhung gab es keine Übergangsregelung. Die Bundesagentur für Arbeit ist verpflichtet, das geltende Recht korrekt umzusetzen.
Um auf Ihre abschließende Frage zurückzukommen, ob die Abführung von Steuern mit der von Sozialbeiträgen gleichzusetzen ist, sollte erwähnt werden, dass Sozialbeiträge zweckgebundene Einnahmen sind. Jene Einnahmen dürfen ausschließlich für den genannten Zweck abgeführt werden und können in diesem Zusammenhang nicht mit allgemeinen Steuern gleichgesetzt werden.

Mit freundlichen Grüßen
Ilse Aigner MdB
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Frage zum Thema Umwelt
17.01.2010
Von:

Guten Tag Frau Ilse Aigner,

ich schreibe Ihnen als besorgter Bürger, der die deutsche Photovoltaik-Industrie durch die extrem starke Kürzung gefährdet sieht.
Hierzu habe ich 2 interessante Artikel gefunden.
Wie ist Ihre Meinung dazu und welche Möglichkeiten zur Einflussnahme gibt es hierzu?

www.sonnenseite.com

und

www.sonnenseite.com

:: Jetzt die Krise nutzen!

Energie-Expertin Claudia Kemfert fordert Politik zum Handeln gegen Klima- und Energiekrise auf.

Die aktuelle Neuerscheinung "JETZT DIE KRISE NUTZEN" der Berliner Wirtschaftsprofessorin definiert präzise Aufgaben an Wirtschaft und Politik. Claudia Kemfert fordert die deutschen Politiker auf:

1. Die Märkte regulieren und den Emissionshandel konsequent umsetzen.
2. Grüne Märkte unterstützen.
3. Für Energiesicherheit sorgen.
4. Die Energieeffizienz zu steigern.
5. Die Netz-Infrastrukturen ausbauen.
6. Forschung und Entwicklung stärken.


Claudia Kemfert ist Professorin für Energieökonomie und Nachhaltigkeit an der privaten Hertie School of Governance, in Berlin und leitet die Abteilung für Energie, Umwelt und Verkehr am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Sie ist Wirtschaftsexpertin auf den Gebieten Energieforschung und Klimaschutz. Claudia Kemfert berät u.a. den EU- Kommissionspräsidenten Barroso, die Weltbank sowie die Vereinten Nationen und ist offizielle Gutachterin des Intergovernmental Panel of Climate Change (IPPC).

Mit freundlichen Grüßen


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Frage zum Thema Finanzen
18.01.2010
Von:

Sehr geehrte Frau Aigner,

hier noch einmal meine Frage vom 16. November 2009:

"gestern las ich, dass die Höhe der Gelder, die im Einlagensicherungsfonds angelegt sind, strengster Geheimhaltung unterliegen. Welche Gründe gibt es dafür? Haben Millionen Menschen, die ihr Geld auf Girokonten und weiteren Geldanlagen zu liegen haben, nicht aller größtes Recht über die Höhe des Einlagensicherungsfonds informiert zu sein? Ich frage mich nämlich, ob diese Gelder nicht schon längst verspukuliert wurden.

Wollte Frau Merkel mit der Erhöhung der Sicherung der Spareinlagen uns Verbraucher nur täuschen aus Angst auf einen Run auf die Banken?"

Ich und weitere 4 Interessierte warten auf eine Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
18.01.2010
Von:

Sehr geehrte Frau Aigner,

anläßlich der "Grünen Woche" traten Gegner der Genmanipulation an Lebensmitteln in Berlin unangemeldet auf und wurden von Sicherheitskräften abgeführt oder weggezerrt.
Zivilcourage (gewaltlos) ist ein Mittel der Demokratie, wenn es wie hier bei der Veränderung der DNA bei Lebensmitteln um einen gefährlichen Eingriff in die Natur mit allen häßlichen Nachwirkungen wie Patentrecht auf diese Lebensmittel, Abhängigkeiten, Pestzideinsätze usw. geht - finde ich.
Wie ordnen Sie solche Einsätze ein ?

Antwort von Ilse Aigner
3Empfehlungen
19.01.2010
Ilse Aigner
Sehr geehrte Frau ,

friedlicher Protest und der Austausch von Meinungen gehören auch zu meinem Demokratieverständnis. Über das Vorgehen des Sicherheitspersonals liegen mir keine Erkenntnisse vor.

Mit freundlichen Grüßen
Ilse Aigner MdB
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Frage zum Thema Land- und Forstwirtschaft
19.01.2010
Von:

Sehr geehrte Frau Aigner,

werden Sie wirklich im Jahr 2010 den Anbau von Gen-Mais in Deutschland erlauben, obwohl die Mehrheit der Bevölkerung dagegen ist und das Risiko für Mensch und Natur nicht abzusehen?
Antwort von Ilse Aigner
bisher keineEmpfehlungen
05.05.2010
Ilse Aigner
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage.
Bitte gestatten Sie mir, Sie auf meine zahlreichen Stellungnahmen zur Grünen Gentechnik in diesem Forum hinzuweisen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich nicht jede Frage zu einem Thema aufs Neue individuell beantworten kann.
Falls Sie weitere Fragen zum Thema haben, dann können Sie zusätzliche Informationen im Internet unter www.bmelv.de abrufen oder wenden Sie sich damit bitte an mein Ministerium. Auf der Plattform "Abgeordnetenwatch" können interessierte Bürgerinnen und Bürger Fragen stellen, die mein Abgeordnetenmandat betreffen. Ich bitte Sie, zukünftig darauf Rücksicht zu nehmen.

Mit freundlichen Grüßen
Ilse Aigner MdB
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