Hubert Hüppe (CDU)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Hubert Hüppe
Jahrgang
1956
Berufliche Qualifikation
Diplom-Verwaltungswirt
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Unna I
Landeslistenplatz
22, über Liste eingezogen, Nordrhein-Westfalen
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(...) Gerade diese sind darauf angewisen, auch in Zukunft noch Ärzte in ihrem Umfeld zu haben, die sie ohne große Probleme erreichen können. Also, auch wenn es keinen Gesundheitsfonds gäbe, würden die Kassenbeiträge steigen. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
Fragen an Hubert Hüppe
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
21.08.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Hüppe,

in Ihrer langen und ausführlichen und sicher zu begrüssenden Erklärung weisen Sie mehrmals darauf hin, dass Ihr Meilenkonto bestätigen würde, dass Sie Business Class geflogen sind.

Das LH Meilenkonto weist stets nur aus welches Ticket gekauft und bezahlt wurde. Wenn Sie - wie im Spiegel-Artikel dargestellt - ein UPGRADE organisiert haben, dann ist das selbstverständlich NICHT auf Ihrem Meilenkonto zu sehen.

Daher meine Frage an Sie:

Hatten Sie für Ihren Heimflug ein Upgrade von Business nach First bekommen ? In welcher Klasse sind Sie tatsächlich gesessen ?

Vielen Dank für Ihre Antwort.
S.
Antwort von Hubert Hüppe
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22.08.2008
Hubert Hüppe
Sehr geehrter Herr ,

in meiner Antwort auf die Fragen von Herrn Brüning vom 18.08.2008 habe ich erläutert, dass und warum das Flugmeilenkonto klar erkennen lässt, dass ich nicht First Class, sondern Business Class genommen habe. Mehrere Journalisten, denen ich Ihnen das Flugmeilenkonto zugefaxt hatte, haben dies in ihren Artikeln bestätigt.

Mit freundlichen Grüßen

Hubert Hüppe
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Frage zum Thema Soziales
23.08.2008
Von:

Guten Tag Herr Hüppe,

bei dem ganzen Thema (Dienstflüge), hätte ich gerne von Ihnen beantwortet warum ein Politiker auf Kosten der Steuerzahler unbedingt Business-Class fliegen muss?
In der Economy-Class ist ein Politiker genauso schnell am Ziel und kann sich noch dazu evtl. mit dem "normalen Bürger" (eine ganz schreckliche Ausdrucksweise) in Gesprächen austauschen.
Und es ist deutlich preiswerter!!!
Somit werden Kosten gespart und der Steuerzahler geschont.

Vielen Dank im voraus für Ihre Antwort
Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Hubert Hüppe
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25.09.2008
Hubert Hüppe
Sehr geehrter Herr Öttingshausen,

Dienstreisen bedürfen nach dem Abgeordnetengesetz der vorherigen Genehmigung durch den Präsidenten des Bundestags. Bei Entscheidungen über Delegationsreisen wird das Präsidium des Bundestags beteiligt. Einzelheiten hierzu werden zu Beginn der Wahlperiode in den "Ausführungsrichtlinien für Reisen gemäß § 17 Abs. 5 AbgG von Mitgliedern des Deutschen Bundestages" durch den Ältestenrat des Bundestages festgelegt.

Mit freundlichen Grüßen

Hubert Hüppe MdB
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Frage zum Thema Internationales
25.08.2008
Von:

Wie sich über die Medien herausgestellt hat, hat Georgien im Schleier der olympischen Spiele an den Bürgern in Südossetien ethnische Säuberung mit deutschen Waffen begangen.

Zitat www.tagesschau.de
Georgien hat in der Nacht vom 7. auf den 8. August bei einem schweren Bombardement auf die Hauptstadt von Südossetien zivile Einrichtungen in Schutt und Asche gelegt. Das lässt sich nicht mit der Genfer Konvention von 1949 zum Verhalten in kriegerischen Konflikten vereinbaren.

Zitat www.tagesschau.de
Wie das ARD-Magazin "Report Mainz" berichtet, sind Spezialeinheiten unter Verletzung der Export-Grundsätze der Bundesregierung mit deutschen Sturmgewehren von Heckler&Koch beliefert worden.

Des Weiteren unterstützt Frau Merkel den Beitritt dieses völkermordenden Landes in der Nato.

Zitat www.tagesschau.de
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich bei ihrem Besuch in Georgien klar für einen NATO-Beitritt des Landes ausgesprochen.

Bisher dachte ich, dass das deutsche Volk aus den Ereignissen von und vor 1945 gelernt hat und keine ethnische Säuberung mehr unterstützt. Wie kann es sein, dass dies trotzdem der Fall ist? Ist unser demokratisches System bereits gescheitert?
Antwort von Hubert Hüppe
3Empfehlungen
03.09.2008
Hubert Hüppe
Sehr geehrter Herr ,

nachdem die Bundesregierung den Vorgang geprüft hat, ist auszuschließen, dass es deutsche Lieferungen dieser Waffen nach Georgien gegeben hat.

Ein Antrag auf Erteilung einer Genehmigung nach dem Kriegswaffenkontrollgesetz für die Ausfuhr von u.a. 230 vollautomatischen Gewehre G 36 nach Georgien wurde im Januar 2006 abschlägig beschieden. Für die Ausfuhr von im Ausland in Lizenz gefertigter G 36 ist eine Zustimmung der deutschen Exportkontrollbehörden erforderlich. Ein entsprechender Antrag wurde nicht gestellt.

Maßnahmen gegen die Fa. Heckler & Koch kommen nur in Betracht, wenn dem Unternehmen oder seinen Beschäftigten ein Verstoß gegen einschlägige außenwirtschaftsrechtliche oder kriegswaffenrechtliche Vorschriften nachgewiesen werden kann. Über die Art der Maßnahme wäre dann gegebenenfalls nach den Grundsätzen der Bundesregierung zur Prüfung der Zuverlässigkeit von Exporteuren von Kriegswaffen und rüstungsrelevanten Gütern vom 25. Juli 2001 zu entscheiden. Wenn die Waffen ohne Beteiligung von Heckler & Koch, Oberndorf durch ausländische Heckler & Koch Tochterunternehmen, einen Lizenznehmer oder einen Endkunden nach Georgien geliefert worden sind, könnten sich Maßnahmen nur gegen diese selbst richten.

Georgien hat um Aufnahme in die NATO gebeten. Für die Mitgliedschaft müssen Kriterien erfüllt werden. Der NATO-Gipfel Anfang April in Bukarest hat beraten, welche Staaten wann aufgenommen werden können. Der Gipfel hat entschieden, dass Georgien im Grundsatz die Tür zur NATO offen steht, dass aber eine NATO-Mitgliedschaft nicht unmittelbar in Betracht kommt, da Georgien noch nicht die Voraussetzungen erfüllt. So hat der NATO-Gipfel darauf hingewiesen, dass es, was die innere Stabilität und die demokratische Entwicklung betrifft, noch einige Punkte gibt, die zu berücksichtigen sind. Die Regionalkonflikte in Abchasien und Südossetien waren damals schon bekannt. Solange diese internen Konflikte virulent sind, kommt eine Aufnahme in die NATO nicht in Betracht. Dass diese Haltung des NATO-Gipfels in Bukarest im Grundsatz unverändert fortgilt, hat die Bundeskanzlerin in den vergangenen Tagen immer wieder verdeutlicht.

Mit freundlichen Grüßen,

Hubert Hüppe MdB
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
26.08.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Hüppe,

ich finde Ihre Antwort auf die Frage, ob Sie denn bei der vielzitierten Reise auf dem Rückflug nun in der First oder Business Class gesessen sind bemerkenswert.

Dass Sie Business Class "genommen" haben bezweifelt ja niemand...

Ich möchte es nochmal versuchen und Ihnen eine ganz einfache Frage stellen:

Hatten Sie sich (vom Steuerzahler) ein Business Class Ticket bezahlen lassen und dieses mit Ihren dienstlich erflogenen Meilen auf First Class upgraded ?

Mit freundlichen Grüssen
Antwort von Hubert Hüppe
1Empfehlung
02.09.2008
Hubert Hüppe
Sehr geehrter Herr ,

ich möchte noch einmal betonen, dass ich tatsächlich nur Business Class geflogen bin und weder mit Meilen noch anderweitig ein Upgrade vorgenommen wurde. Dies habe ich bereits in meinen Antworten vom 21.08. und auch vom 22.08. deutlich dargelegt.

Mit freundlichen Grüßen

Hubert Hüppe
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Frage zum Thema Tourismus
03.09.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Hüppe,
ein Miles and More Konto sagt noch lange nichts darüber aus, ob Sie Sie First Class geflogen sind oder nicht. Für ein Upgrade erhält man bekanntlich keine zusätzlichen Meilen. Die Bordkarte oder das Ticketdoppel, welches zum Baggage reclaim erforderlich ist, oder eine simple Bestätigung der Lufthansa, welcher Sitz von Ihnen belegt war, würde Klarheit bringen. Die Lufthansa hat das sicherlich gespeichert.
Daher meine Frage: Sind Sie bereit, Ihr Ticket zu veröffentlichen?
Antwort von Hubert Hüppe
2Empfehlungen
22.09.2008
Hubert Hüppe
Sehr geehrter Herr ,

am Dienstag, 2. September 2008, haben Sie mir durch Ihre Fraktionsmitarbeiterin Frau Kohlhauer per email einen "Offenen Brief der SCD-Fraktion im Rat der Stadt Schwerte" mit der gleichen Frage zugesandt, den Sie mit Ihrer Funktion als Fraktionsvorsitzender unterzeichnet haben.

Am Mittwoch, 3. September 2008, habe ich Ihnen darauf ausführlich geantwortet. Zusätzlich habe ich Ihnen eine Bestätigung der Fluggesellschaft zugefaxt, in der es heißt: "Sehr geehrter Herr Hueppe, hiermit können wir Ihnen bestätigen, das Sie auf dem Rückflug von San Francisco – Frankfurt in der Business Klasse, Sitzplatz 8H gesessen haben."

Ich freue mich, dass Sie daraufhin sowohl eine Erklärung "Hüppe sagte die Wahrheit - Beleg bestätigt Business Class" (www.scd-schwerte.de/wahrheit.pdf) als auch die Bestätigung der Fluggesellschaft (www.scd-schwerte.de/bestaetigung%20hueppe0001.jpg) auf Ihre Homepage gestellt haben .

Mit freundlichen Grüßen,

Hüppe MdB
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