Hubert Hüppe (CDU)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Hubert Hüppe
Jahrgang
1956
Berufliche Qualifikation
Diplom-Verwaltungswirt
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Unna I
Landeslistenplatz
22, über Liste eingezogen, Nordrhein-Westfalen
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(...) Die Koalitionspartner haben vereinbart, das Arbeitslosengeld 1 für ältere Arbeitslose zu verlängern. (...) Gegenwärtig ist jedoch nicht abschätzbar, wann diese Vereinbarung im parlamentarischen Verfahren geregelt wird und mit welcher (Rück-) Wirkung zu welchem Termin das entsprechende Gesetz in Kraft treten wird. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
Fragen an Hubert Hüppe
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Frage zum Thema Soziales
20.12.2008
Von:

Ich habe gehört, dass die Frage, wann ein Schwangerschaftsabbruch nach der 14. Woche für wahrscheinlich behinderte Ungeborene erfolgen darf, erneut diskutiert wird. Wo kann ich mich darüber informieren, wenn diese Diskussion tatsächlich geführt wird? Vielen Dank.
Antwort von Hubert Hüppe
2Empfehlungen
30.01.2009
Hubert Hüppe
Sehr geehrter Herr Förster,

eine Plenardebatte zur Spätabtreibung fand am 18.12.2008 statt. Sie können sie im Plenarprotokoll dip21.bundestag.de auf den Seiten 21151 bis 21170 nachlesen.

Grundlage der Debatte sind die folgenden Vorlagen:

Gesetzentwurf Kauder/Schmidt/Singhammer:
dip21.bundestag.de

Gesetzentwurf Griese/Göring-Eckardt/Nahles :
dip21.bundestag.de

Antrag Humme/Schewe-Gerigk/Ferner/Marks:
dip21.bundestag.de

Gesetzentwurf Lenke/Laurischk/Flach:
dip21.bundestag.de

Antrag Tackmann/Golze/Reinke:
dip21.bundestag.de

Der federführende Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat sich in dieser Woche darauf verständigt, eine öffentliche Anhörung "Konfliktsituationen während der Schwangerschaft" am Montag, 16. März 2009 durchzuführen, über die Sie voraussichtlich schon bald mehr auf der entsprechenden Seite des Ausschusses finden können: www.bundestag.de/ausschuesse/a13/anhoerungen/index.html .

Mit freundlichen Grüßen,

Hubert Hüppe
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Frage zum Thema Gesundheit
10.01.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Hüppe,

im Rahmen der demografischen Wandels ist es notwendig das die Bundesregierung Maßnahmen ergreift die dem gegensteuert.

Nun habe ich ein paar Fragen dazu:

1.Wenn in Deutschland zu wenige Kinder geboren werden, warum müssen die Kosten für ein künstliche Befruchtung, bei den ersten 3 Versuchen zur Hälfte und nachher komplett von den zu künftigen Eltern übernommen werden und dies auch nur wenn man verheiratet ist?

Würden Sie einer kompletten Kostenübernahme durch die Krankenkassen zustimmen damit mehr Kinder geboren werden? Auch bei unverheirateten Paaren?

2.Ein anderer Weg wäre die Aufnahme von Menschen aus anderen Ländern allerdings sind hier bei die Einreisebestimmungen eine hohe Hürde. Hinzu kommt noch die unzureichende Integrationsbemühungen der Bundesregierung.

Würden Sie für eine leichtere Integration und besser Förderung die Migranten stimmen?

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und für die Beantwortung der Fragen.

Mit freundlichen Wählergruß

Antwort von Hubert Hüppe
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29.05.2009
Hubert Hüppe
Sehr geehrter Herr ,

am 12. Februar 2009 stand dieses Thema auf der Tagesordnung des Bundestages. Meinen Standpunkt können Sie am besten meiner zu Protokoll gegebenen Rede entnehmen, die Sie zusammen mit den Reden meiner Kolleginnen und Kollegen im Plenarprotokoll dip21.bundestag.de auf den Seiten 22232 bis 22238 finden.

Mit freundlichen Grüßen,

Hubert Hüppe
Deutscher Bundestag
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Frage zum Thema Gesundheit
04.02.2009
Von:

Guten Tag Herr Hüppe!
als Software Entwickler bin ich persönlich mit der Weiterentwicklung und Pflege der Betriebssoftware für den "ärztlichen Dienst" des Justizvollzugs in den meisten deutschen Bundesländern befasst.
Im Rahmen der Anbindung dieser Systeme an die allgemeine Infrastruktur des Gesundheitswesens kam vor Kurzem die Frage nach der Anbindung der elektronischen Gesundheitskarte auf.
Zur Erinnerung: Strafgefangenen erhalten freie Heilfürsorge. Personen, die freie Heilfürsorge erhalten sind aber im Rahmen der eGK gar nicht vorgesehen.
Davon sind übrigens nicht nur die Strafgefangenen betroffen, sondern alle Personen, die freie Heilfürsorge erhalten, dazu gehören u.a. auch die Bundeswehrsoldaten.
Auch bei einer Einladung von Vertretern der Gematik konnte die Frage der Beteiligung der Erbringer von freier Heilfürsorge am eGK-System nicht geklärt werden.
Bei einer kürzlich stattgefundenen Länderkonferenz von Vertretern der Ärzteschaft der Justiz war ein Referent der Gematik nicht in der Lage, mehr auszusagen, als dass dies eine Gesetzeslücke, und folglich ein Versäumnis des Gesetzgebers wäre.
Die anwesenden Ärzte waren damit natürlich nicht zufrieden, zumal es gemäß SGB ihre Amtspflicht ist, ihren Patienten eine der GKV-Versorgung gleichwertige Versorgung zukommen zu lassen. Wozu beispielsweise die Ausstellung einer eGK bei Entlassung aus der Haft gehören müsste.
Nun mag es sein, daß der Personenkreis der Strafgefangenen oftmals nicht sehr kooperativ ist, und auch über keine nennenswerte Lobby verfügt.
Dass allerdings auch für die übrigen Betroffenen, die ja der besonderen Fürsorge durch den Staat unterliegen (zum Beispiel Soldaten) bei der Regelung der eGK völlig vergessen wurden erscheint auch mir sehr seltsam.
Haben Sie vielleicht die Möglichkeit, die Situation aufzuklären? Es wäre sicherlich für etliche Betroffene sehr nützlich.

Mit freundlichen Grüssen,
Antwort von Hubert Hüppe
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29.05.2009
Hubert Hüppe
Sehr geehrter Herr ,

bitte entschuldigen Sie, dass ich erst jetzt antworte, aber bei dem Stress ist mir Ihre Frage durchgegangen. Die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) ist Aufgabe der Gesellschaft für Telematikanwendungen im Gesundheitswesen (gematik), einer von den Spitzenorganisationen des deutschen Gesundheitswesens im Januar 2005 gegründeten Betriebsorganisation. Die gematik wäre daher Ihr erster Ansprechpartner wegen des geschilderten Problems an der Schnittstelle zwischen der von Ihnen betreuten Software und der eGK.

Mit dem Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung hat der Gesetzgeber die Grundlage für die elektronische Gesundheitskarte geschaffen. Die Umsetzung durch die gematik unterliegt der Aufsicht durch das Bundesministerium für Gesundheit. Daher wäre das Bundesministerium für Gesundheit Ihr Ansprechpartner, falls sich im Kontakt mit der unmittlerbar zuständigen gematik keine befriedigende Lösung erreichen ließe. Wenn Sie möchten, kann ich aber auch die Anfrage an das Bundesministerium für Gesundheit stellen. Rufen Sie bitte einfach in meinem Büro an.

Mit freundlichen Grüßen,

Hubert Hüppe
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Frage zum Thema Soziales
29.03.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Hüppe,

wenn ich richtig informiert bin, haben Sie anlässlich des Welt-Down-Syndrom-Tags gefordert, Menschen mit Down Syndrom in die Mitte der Gesellschaft zu holen. Nun, ich finde das sehr löblich, auch wenn es eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte. Was mich aber nun interessieren würde:
Ist das Ihre persönliche Ansicht oder sprechen Sie damit für die CDU? Ich habe nämlich das Gefühl, dass Ihre Partei zum Teil genau für das Gegenteil steht. Siehe Ihr Kollege Herr Helmut Rau in Baden-Württemberg. Wie erklären Sie es, dass in Emmendingen ein erfolgreich verlaufenes Projekt - nämlich behinderte Kinder in Regelklassen zu unterrichten - beendet wird und der Schule vorgeschrieben werden soll, so genannte "Sonderschulaußenklassen" zu gründen, wenn sie weiter integrativ arbeiten wollen. Für mich ist dieses Vorgehen eine Schande und das genaue Gegenteil Ihrer Forderung.
Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Hubert Hüppe
1Empfehlung
29.05.2009
Hubert Hüppe
Sehr geehrter Herr ,

das ist zunächst meine persönliche Ansicht als Beauftragter der CDU/CSU-Fraktion für die Belange der Menschen mit Behinderungen. Ich bin Mitglied des Vereins "Gemeinsam leben – gemeinsam lernen NRW". Meine Frau – ebenfalls CDU-Mitglied – ist stellvertretende Landesvorsitzende dieses Vereins. Der Verein setzt sich für das Recht von Schülerinnen und Schülern mit Behinderungen auf inklusive Bildung ein, berät und unterstützt Familien, deren Kindern die Regelbeschulung nicht gewährt wird, führt Tagungen zum Thema durch etc.

Ich bin Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Unna und zusammen haben wir zum Bundesparteitag 2007 einen Antrag gestellt, die gemeinsame Beschulung von Kindern mit und ohne Behinderungen als politisches Ziel der CDU mit ins Grundsatzprogramm aufzunehmen. Im aktuellen CDU-Grundsatzprogramm steht nun: "Es gilt, den selbstverständlichen Umgang zwischen Behinderten und Nicht-Behinderten, ihren Stärken und Schwächen, schon von klein auf zu lernen. Dies gelingt am besten durch gemeinsame Erziehung und Bildung in Familien, frühkindlichen Einrichtungen und Schulen." Ich weiß, dass dies längst noch nicht in den Bundesländern umgesetzt wird. Wer mich kennt weiß jedoch, dass ich überall im Bundesgebiet für schulische Inklusion kämpfe.

Im Zuge der Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderungen hat die CDU/CSU mit der SPD einen Entschließungsantrag zum Übereinkommen initiiert. In dem Antrag weisen wir explizit auf die Situation von Kindern mit Behinderungen im Bildungssystem hin. Es wird deutlich, dass im Sinne der UN-Konvention vor allem im Bildungsbereich Handlungsbedarf besteht. Darüber hinaus enthält der Antrag die Forderung, Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen in den Fokus der nationalen Bildungsforschung zu rücken. Bisher wird diese Schülergruppe nur am Rande von Studien untersucht. Aussagekräftige und vergleichbare Daten über die Entwicklungschancen und Bildungserfolge behinderter Kinder werden dringend benötigt.

Im Fall der Integrativen Waldorfschule Emmendingen hat das Land Baden-Württemberg entschieden, dass die Schule in der jetzigen Form bestehen bleiben kann. Die Schule hat ein gutes Konzept und leistet in puncto Inklusion einen wichtigen Beitrag. Aus diesem Grund habe ich mich auch beim Land für den Erhalt der Schule eingesetzt. Ich würde mir viel mehr Regelschulen wünschen, die sich für gemeinsamen Unterricht entscheiden.

Es wäre gut, wenn wir bei der gemeinsamen Beschulung von Kindern mit und ohne Behinderungen schon weiter wären, aber hierzu müssen nicht nur politische Kräfte mobilisiert werden, sondern auch Verwaltung, Schule und Gesellschaft. Kinder und Jugendliche mit Behinderungen sollen einen gleichberechtigten Zugang zu einem einbeziehenden und hochwertigen Unterricht ermöglicht werden, ohne dabei auf den sonderpädagogischen Förderbedarf zu verzichten. Das Land Baden-Württemberg hat schon einen weiteren Schritt in diese Richtung getan. Zum Schuljahr 2010/2011 wird die Sonderschulpflicht aufgehoben und geht in die allgemeine Schulpflicht über. Ich weiß, dass dies in der Realität noch nichts heißt, aber der politische Druck steigt.

Ich werde mich in meiner Partei für schulische Inklusion einsetzen und andere Politiker und Politikerinnen sollten dies auch in ihren jeweiligen Parteien tun. Denn auch in SPD-geführten Ländern ist man meilenweit von einer echten Inklusion von Menschen mit Behinderungen entfernt.


Mit freundlichen Grüßen,

Hubert Hüppe MdB
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Frage zum Thema Arbeit
30.04.2009
Von:

Hallo!

Ich halte es für ein großes Defizit, dass hörbehinderten Leute der Zugang zu Arbeitsplatz häufig versagt bleibt. Leider sind Verbesserungen für hörb. Leuten scheinbar nur sehr langsam zu erreichen.

z.B. damals: Ich hatte damals an der Landschaftsverband Rheinland in Köln beworben und später eine Absage bekommen. Um die Ursache herauszufinden, warum ich dort nicht angenommen wurde. Später beantwortete mich die Mitarbeiterin von LVR in Köln per e-Mail. "In der Vorstellungsrunde stellte sich leider heraus, dass Sie die Vielzahl an telefonischen Anfragen zum Vordruckwesen kaum oder nicht beantworten können und somit die anderen Kollegen der Vordruckstelle zusätzlich belastet würden."

Solche Antwort hat mich als Hörbehinderter am meisten bedrückt. Ich finde das nicht richtig und solche Sätze höre ich immer, sogar auch meine hörbehinderte Freunde klagen auch ähnliches, warum meiste Firmen häufig nur auf Telefon angewiesen sind. Das betrachte ich diskriminierend gegenüber Behinderten, trotz gute Fähigkeiten. Ich habe schon den Verdacht und nur meine Vermutung, warum vielen Arbeitsgeber irgendwie eine Ausreden ausgesucht haben. Man muss wissen,heutzutage werden sie alltäglich von fast jedem genutzt. Ich bin mir sicher und glaube daran, dass in ungefähr 10 Jahren in fast jedem Haushalt Bildtelefonie zu finden sind. Solche hörende Menschen webcamieren auch gerne übers Internet, wie ich heute feststelle. Es gibt so viele andere Möglichkeiten, mit anderen zu kommunizieren. Wenn man so sagt, dass man wegen die telefonische Anfragen und anderen Kollegen belasten werden und dahinter kommt nur ein Punkt, dann kann es schon mal vorkommen, dass jmd. für uns keine Arbeit gibt. Wenn man sagt: Ich kann nicht telefonieren, ABER ich habe Erfahrungen gemacht, dass es auch anders geht und zwar per e-Mail, SMS, Fax, TESS, Gebärdensprachdolmetscher etc.

Was kann man tun? Trotz zuständige Arbeitsagentur bzw. beauftragten Integrationsfachdienstes für Hörbehinderten.

MfG
Antwort von Hubert Hüppe
3Empfehlungen
29.05.2009
Hubert Hüppe
Sehr geehrter Herr ,

die von Ihnen geschilderten Probleme sind mir durch viele Gespräche mit Betroffenen bekannt. Am Thema bin ich schon seit langem dran. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat noch Mitte Mai einen Kongress zum Thema "Einstieg von Menschen mit Behinderungen in das Arbeitsleben verbessern" veranstaltet. Auf dem Kongress haben viele Menschen mit Hörbehinderungen vorgetragen, welche Steine ihnen in den Weg gelegt werden.

Wenn die von Ihnen geschilderte Situation mit dem Landschaftsverband Rheinland zutrifft, ist das so natürlich nicht in Ordnung. In der letzten Woche hatte ich eine Veranstaltung des Landschaftsverbands besucht und hab deshalb ein paar Kontakte. Ich kann mich gerne an den Landschaftsverband wenden und da noch einmal nachhaken, wenn Sie das wollen. Dann würde ich Sie bitten, dass Sie mir die E-Mail des Landschaftsverbands zusenden und weitere Infos zu Ihrer Bewerbung geben. Vielleicht können Sie mir auch mitteilen, wie ich Sie am besten erreichen kann. Ich würde mich gerne mit Ihnen per E-Mail oder – soweit möglich – per Telefon über Ihr Anliegen persönlich unterhalten.

Mit freundlichen Grüßen,

Hubert Hüppe
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