Hubert Hüppe (CDU)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Hubert Hüppe
Jahrgang
1956
Berufliche Qualifikation
Diplom-Verwaltungswirt
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Unna I
Landeslistenplatz
22, über Liste eingezogen, Nordrhein-Westfalen
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(...) Am Thema bin ich schon seit langem dran. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat noch Mitte Mai einen Kongress zum Thema "Einstieg von Menschen mit Behinderungen in das Arbeitsleben verbessern" veranstaltet. Auf dem Kongress haben viele Menschen mit Hörbehinderungen vorgetragen, welche Steine ihnen in den Weg gelegt werden. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
Fragen an Hubert Hüppe
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Frage zum Thema EU-Vertrag von Lissabon
20.06.2008
Von:

Warum wird dieses unseelige Projekt ´EU´ nicht begraben? Es ist doch offentsichtlich das es auch in Deutschland nicht hoch angesehen ist. Und wenn es weiterlaufen soll müsste nicht auch in Deutschland eine Volksabstimmung darüber abgehalten werden? Eine Grundgesetzänderung zugunsten einer Volksabstimmung wäre doch wohl kein Problem.
Also, warum lassen sie uns als Volk nicht Abstimmen?
Antwort von Hubert Hüppe
5Empfehlungen
21.08.2008
Hubert Hüppe
Sehr geehrter Herr ,

ich verstehe schon, dass man sich bei diesem Thema manchmal ärgern kann, z.B. über manche Entscheidungen auf EU-Ebene, die unverständlich erscheinen. Manches sehe ich ebenfalls kritisch, so habe ich etwa der EU-Grundrechtecharta im November 2000 nicht zugestimmt und meine Gründe in einer schriftlichen Erklärung zur Abstimmung zu Protokoll gegeben.

Aber dennoch glaube ich, dass wir mit und durch die europäische Einigung schrittweise große Vorteile gewonnen haben, die uns im täglichen Leben aber gar nicht mehr bewusst sind, weil sie schon so selbstverständlich geworden sind.

Die Generation meiner Eltern hat zwei Kriege gegen Frankreich und England erlebt. Heute ist es für uns unvorstellbar, dass Mitgliedsstaaten der Europäischen Union gegeneinander Krieg führen. Ich halte den jahrzehntelangen Frieden im Zentrum Europas, der früher einmal unvorstellbar war, für den größten Gewinn durch die europäische Einigung.

Als ich meine Ausbildung abgeschlossen habe, gab es noch richtige Grenzkontrollen, z.B. an der niederländischen, belgischen oder französischen Grenze, wo heute Reisefreiheit herrscht. Wir können durch den Wegfall der Zölle innerhalb Europas günstiger einkaufen, und der Wirtschaft erschließt die Europäische Union einen großen Absatzmarkt. Das sichert auch deutsche Arbeitsplätze, da gut 60 Prozent der Ausfuhren des Exportweltmeisters Deutschland in EU-Länder gehen.

Mit freundlichen Grüßen

Hubert Hüppe MdB
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Frage zum Thema Finanzen
18.08.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Hüppe,

Sie bezeichnen auf ihrer Homepage den Steuerzahler als ihren Arbeitgeber und versprechen ihm gegenüber vollständige Transparenz.
In diesem Zusammenhang haben Sie haben 1998 als erster Abgeordnter ihre Einkommenssteuererklärung veröffentlicht. Das ist sicherlich zu begrüßen.

Spiegel-Online berichtet am 18.08.2008 über eine USA Reise einer Gruppe von Abgeordneten("Hinterbänklern"):
www.spiegel.de

u.a. wird dort der Vorwurf formuliert, Sie hätten an einer USA "Dienstreise" teilgenommen, für die vorab von Ihrem Ausschusssekretär Krüger der Wunsch formuliert wurde, "die Reise nicht mit Terminen zu überfrachten".
  • Ein Termin mit dem Vorsitzenden der Ausschüsse für Gesundheit und Transport des Repräsentantenhauses haben Sie / ihre Gruppe platzen lassen und stattdessen Freizeitprogramm absolviert.
  • Sie haben Sich, da sie "kaum Englisch sprechen können", von einem Mitarbeiter des Generalkonsuls zum und in den Flughafen chauffieren lassen, um dann dort auf Englisch ein first class upgrade für ihren Rückflug zu organisieren.

Daher hier nun meine Fragen:

  • Handelt es sich hierbei nach ihrer Auffassung wirklich um eine Dienstreise?
  • Können Sie - ähnlich zu Ihrer Steuererklärung - auch das Reiseprogramm ins Internet stellen? Dann könnte sich ein Steuerzahler einen Eindruck vom Charakter dieser Reise machen, insbesondere abschätzen, ob der dienstliche oder der private Charakter der Reise überwiegt.
  • Was hat ihre Reise den Steuerzahler gekostet? Soweit das nicht aufschlüsselbar ist, wieviel hat die Reise für die gesammte Gruppe gekostet?
  • Haben Sie ihr Flugticket gefunden?

Es wäre schön, wenn sie auch in diesem Fall für Transparenz sorgen könnten. Denn ansonsten müsste man annehmen, ihre veröffentlichte Einkommenssteuer erzähle nur die halbe Wahrheit, denn "fingierte Dienstreisen", die eigentlich Urlaubsreisen sind, stellen ja auch Einkünfte dar, die ggf. als geldwerter Vorteil zu versteuern wären.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Hubert Hüppe
70Empfehlungen
21.08.2008
Hubert Hüppe
Sehr geehrter Herr ,

ich kann gut verstehen, dass der SPIEGEL-Artikel ( www.spiegel.de ) zu Fragen und Empörung Anlass gibt, wenn man im wesentlichen nur diesen Artikel als Informationsquelle hat.

Von den vielen Anfragen, die mich seit Montag erreichen, richten sich die meisten darauf, ob ich denn nun Erster Klasse geflogen sei oder nicht. Ich bin Business Class geflogen, und mein "Flugmeilenkonto" belegt das. Ich habe der SPIEGEL-Redakteurin in unserem Telefonat letzte Woche angeboten, ihr diese Unterlagen rauszusuchen und zukommen zu lassen. Das interessierte sie aber nicht.

Mehrere Zeitungen aus meinem Wahlkreis haben dann am Montag bei mir nachgefragt, allen habe ich angeboten, ihnen mein "Flugmeilenkonto" zu faxen, und alle haben das Angebot angenommen. Am 19.8.2008 berichtete der Westfälische Anzeiger: "Dem WA gewährte er einen Blick auf seine Flugmeilen-Abrechnung, danach kehrte der Abgeordnete den Reisevorschriften gemäß in der ´Business-Class´ heim.", die Westfälische Rundschau schrieb: "Der Kontoauszug liegt unserer Redaktion vor und belegt: Hüppe hat recht."

Im SPIEGEL-Artikel wird die Gruppe als "Berliner Hinterbänkler" bezeichnet. Dieser Eindruck ist unzutreffend. Lassen Sie mich bitte klarstellen, dass zu unserer Delegation unter anderem die Vorsitzenden der Arbeitsgruppen Gesundheit der drei Fraktionen SPD, CDU/CSU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN gehörten, sowie die Vorsitzende des Gesundheitsausschusses des Bundestages, die der Fraktion die LINKE angehört und die unsere Delegation die erste Hälfte leitete.

Die Mitglieder der Delegation waren:

Dr. Martina Bunge (DIE LINKE.), Vorsitzende des Gesundheitsausschusses
des Bundestages, Delegationsleiterin bis 18. Mai 2008, aus privaten
Gründen zurückgereist

Annette Widmann-Mauz (CDU/CSU),
Vorsitzende der Arbeitsgruppe Gesundheit der CDU/CSU,
Delegationsleiterin ab 19. Mai 2008

Dr. Carola Reimann(SPD), Vorsitzende der Arbeitsgruppe Gesundheit der SPD

Birgitt Bender (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Vorsitzende der Arbeitsgruppe
Gesundheit von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Dr. Margrit Spielmann (SPD), wegen Erkrankung von Vancouver aus
zurückgereist

Dr. Konrad Schily (FDP), ebenfalls früher zurückgereist

Hubert Hüppe (CDU/CSU)

Randolph Krüger (Sekretariat des Ausschusses für Gesundheit)

Der SPIEGEL hat meines Wissens mit allen telefoniert, die in San Francisco noch teilgenommen haben.

Ziel der Reise waren neben Organisation und Finanzierung des Gesundheitssystems vor allem drei thematische Schwerpunkte, zu denen wir mit führenden Akteuren in Kontakt kommen wollten:

  • die in der Wissenschaft als international wegweisend eingestuften kanadischen Initiativen der Krebsprävention,

  • Umweltmedizin: die kalifornischen Initiativen zur Verbesserung der Gesundheitsbedingungen durch die Reduktion von Umweltbelastungen (z.B. das Pesticide Drift Exposure Response Act, die California Green Chemistry Policy),

  • sowie die Stammzellforschung/Reproduktionsmedizin in Kanada und Kalifornien (ethische und politische Positionen, rechtliche/staatliche Rahmensetzungen, finanzielle Förderung, Organisation der Forschungslandschaft und die derzeitigen Forschungsstände).

Ich selbst bin in der Arbeitsgruppe Gesundheit der CDU/CSU Berichterstatter u.a. für Gentechnik und Bioethik und habe mich seit Jahren intensiv an der Stammzelldebatte beteiligt (wenn sie wollen, suchen Sie bei Google nach "Hüppe + Stammzellen").

Deshalb war für mich Voraussetzung meiner Reiseteilnahme, dass Termine mit dem weltweit größten Stammzellforschungsprogramm (finanziert mit 3 Milliarden Dollar auf 10 Jahre), dem kalifornischen CIRM (www.cirm.ca.gov), und der Reproduktionsmedizin zustandekommen. Dies ist auch gelungen. Seit CIRM durch Annahme von proposition 71 (www.cirm.ca.gov/pdf/prop71.pdf) auf den Weg gebracht wurde, ist das Thema nie zur Ruhe gekommen, CIRM selbst musste sich kritische Berichte wie etwa kurz vor unserer Reise in "Nature" gefallen lassen: www.nature.com/news/2008/080430/full/453018a.html

Ich habe dem Ausschusssekretariat zur Vorbereitung der Reise Institutionen bzw. Firmen aus dem Bereich der Stammzellforschung und Reproduktionsmedizin vorgeschlagen, mit denen ich Termine wünschte, wovon einiges realisiert werden konnte, darunter CIRM. Gerne hätte ich aber auch mit Wissenschaftlern gesprochen, die mit Fördermitteln von CIRM an Stammzellen forschen, auch an adulten Stammzellen und iPS-Zellen.

Am Gladstone Institute war unsere Gruppe auch mit jungen deutschen Wissenschaftlern zusammengekommen, die dort forschen. Weil der Abend frei von offiziellem Programm war, habe ich gerne die Gelegenheit genutzt und mich mit einem dieser jungen Wissenschaftler abends privat ein paar Stunden zu einem interessanten Gespräch über die jeweilige Forschungssituation in USA und Deutschland getroffen.

Auch in Vancouver konnten einige Kollegen und ich einen zusätzlichen Termin außerhalb des offiziellen Programms wahrnehmen, es handelte sich um eine Biotech-Firma, die Nährböden für Zellkulturen herstellt und die auch, wie wir dort erfuhren, mit einer deutschen Firma kooperiert.

Jedenfalls habe ich nur Vorschläge für mehr fachliche Termine gemacht, nicht für weniger. Um Listen von Einkaufsmöglichkeiten oder Konzerten habe ich nicht gebeten.

Ich füge Ihnen unten das vollständige Programm an, so wie es tatsächlich durchgeführt wurde, damit Sie sich selbst ein Bild davon machen können.

Viele Zuschriften haben mir ein angebliches rassistisches Zitat zur Last gelegt, obwohl bei Lektüre des SPIEGEL-Artikels deutlich wird, dass der SPIEGEL dieses Zitat nicht mir zuschreibt. Allerdings hatte SPIEGEL-online über die Fotos von Frau Widmann-Mauz und mir die Überschrift montiert: "ABGEORDNETE: NEGER GESUCHT" (in Großbuchstaben).
Das kann schon den Eindruck erwecken, es handele sich um ein Zitat eines Abgeordneten, und zwar eines der beiden abgebildeten.

Allerdings schreibt der SPIEGEL im Text selbst dieses Zitat keineswegs einem Abgeordneten zu, sondern dem Leiter des Sekretariats des Gesundheitsausschusses, Herrn Krüger. Die damalige Situation war aber nach meiner Erinnerung anders als im SPIEGEL dargestellt.

Ich möchte klarstellen, dass ich das Wort nicht benutzt habe, es gehört nicht zu meinem Wortschatz. Ich habe Herrn Krüger in San Francicso darauf angesprochen, und er hat sich für seine Wortwahl noch in San Francicso entschuldigt. Man kann aus meiner Sicht nicht die Abgeordneten für diesen Vorfall verantwortlich machen.

Der SPIEGEL schreibt, ich hätte "verlangt", zum Flughafen begleitet zu werden. Tatsächlich habe ich gesagt, es wäre mir lieber, wenn ich vom Konsulatsfahrer zum Flughafen gebracht würde. Es ist auch wahr, dass mein Englisch nicht besonders gut ist. Allerdings waren bei allen englischsprachigen Terminen Dolmetscher dabei, nicht nur wegen mir, sondern auch für die Kollegen, die zum Teil sehr gutes Englisch sprechen, aber gerade bei Fachbegriffen eine exakte Übersetzung schätzen. Ob wirklich Mehrkosten entstanden sind, weil mich einer der Fahrer des Konsulates zum Flughafen gebracht hat, weiss ich nicht. Ich vermute aber, dass ein Taxi eher teurer gewesen wäre.

Mit freundlichen Grüßen

Hubert Hüppe

__________________________________________

Programm der Delegationsreise des Ausschusses für Gesundheit des
Deutschen Bundestages nach Kanada und in die USA vom 12. bis 23. Mai 2008

Teilnehmer:
Abg. Dr. Martina Bunge (DIE LINKE.) – Delegationsleiterin bis 18. Mai 2008
Abg. Annette Widmann-Mauz (CDU/CSU) – Delegationsleiterin ab 19. Mai 2008
Abg. Hubert Hüppe (CDU/CSU)
Abg. Dr. Carola Reimann(SPD)
Abg. Dr. Margrit Spielmann (SPD)
Abg. Dr. Konrad Schily (FDP)
Abg. Birgitt Bender (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
Randolph Krüger (Sekretariat des Ausschusses für Gesundheit)

Programm

Montag, der 12. Mai 2008 - Ottawa
13.20 Uhr: LH 470 Abflug nach Toronto
17.10 Uhr: AC 460 Weiterflug nach Ottawa
18.13 Uhr: Ankunft in Ottawa
Abholung durch Herrn Jörn Rohde und Frau Clara Duske
anschließend: Abfahrt zum Hotel Fairmont Chateau Laurier
Abendessen mit Briefing im Aboriginal Bistro Sweet Grass

Dienstag, der 13. Mai 2008 - Ottawa
08.00 - 09.00 Uhr: Arbeitsfrühstück mit Mitgliedern des HESA
(Standing Committee of Health)
09.15 - 10.00 Uhr: Führung durch das Parlamentsgebäude
11.00 Uhr: Gespräch mit dem Leiter der Public Health Agency of Canada,
Herrn David Butler-Jones
12.30 Uhr: Mittagessen im Ritz on the Canal
14.15 Uhr: Teilnahme an der Question Period
15.30 Uhr: Informationsbesuch beim Ministry of Health,
Roundtable mit Vertretern des Ministeriums

Mittwoch, der 14. Mai 2008 - Ottawa
09.30 – 11.30 Uhr: Besuch des CHEO Kinderkrankenhauses und Gespräch mit
dort tätigen Ärzten über das Gesundheits- und Krankenhauswesen in Canada
anschließend: Transfer zum Parlament
12.15 – 12.45 Uhr: Treffen mit Minister Tony Clement
13.00 Uhr: Mittagsimbiss
14.30 – 16.00 Uhr: Treffen mit Vertretern des Conference Board of Canada
anschließend: Transfer zum Hotel
17.50 Uhr: Abfahrt vom Hotel und Transfer zu Herrn Rohdes Haus,
18.00 Uhr: Informationsabend und Abendessen auf Einladung von Herrn
Rohde mit deutschen Ärzten, die in Ottawa arbeiten
Powerpointpräsentation Dr. Roth
19.00 Uhr: Offizielles Abendessen

Donnerstag, der 15. Mai 2008 - Ottawa
09.00 - 11.00 Uhr: Teffen mit Vertretern des Canadian Cancer Society
Themen: Canadian Cancer Strategy, Influence of environmental factors on
cancer (smoking and other), Long term care of cancer patientents and
effects on the health care system
12.00 Uhr: Mittagessen im Restaurant Café du Musée
13.45 Uhr: VIP-Führung im Museum of Civilization
15.00 Uhr: Abfahrt zum Flughafen
17.00 Uhr: AC 189 Abflug von Ottawa nach Vancouver
19.15 Uhr: Ankunft Vancouver (Ortszeit) Flughafen,
Abholung durch Herrn Hans-Joachim Stechmann,
anschließend: Busfahrt zum Hotel Fairmont Vancouver

Freitag, der 16. Mai 2008 - Vancouver
09.00-12.00 Uhr: Besuch der BC Cancer Agency mit Diskussion
Dr. Samuel Abraham (Vice President),
Dr. Diponkar Banerjee (Executive Director)
nachmittags: Stadtrundfahrt
18.50 Uhr: Abholung am Hotel und Fahrt zum Fish House im Stanley Park,
offizielles Abendessen

Samstag, der 17. Mai 2008 - Vancouver
08.40 Uhr: Abholung vom Hotel und Fahrt zumCoastel Health Research Institute
09.00-12.00 Uhr: Gespräch mit der Leitung des Coastel Health Research
Institute und Besichtigung der Einrichtung

Sonntag, der 18. Mai 2008 - Vancouver
16.00 Uhr: Abfahrt der Delegation vom Hotel zum Flughafen
18.40 Uhr: UA 1164 Abflug von Vancouver nach San Francisco
20.58 Uhr: Ankunft San Francisco
anschließend: Transfer zum Hotel InterContinental Mark Hopkins

Montag, der 19. Mai 2008 – San Francisco / Berkeley
07.00 Uhr: Briefing durch GK Rolf Schütte beim Frühstück im Hotel
08.00 Uhr: Abfahrt zur University of California, Berkeley
09.00 Uhr: Briefing und Gespräche im Center for Occupational and
Environmental Health zu den Themen: California Green Chemistry Report
mit Michael P. Wilson, Ph.D, MPH (Verfasser des CGCR) und anderen
Mitarbeitern sowie Claudia Polsky, Department of Toxic SubstanceControl,
California Environmental Protection Agency
12.00 Uhr: Campusführung
12.20 Uhr: Weiterfahrt zur Firma Bayer Health Care
12.30 – 13.15 Uhr: Mittagessen
13.15 – 14.10 Uhr: Führung über das Werksgelände
14.15 Uhr: Gespräche mit Vertretern der Firma Bayer über die Gründe für
ein Deutsches Pharmaunternehmen, seine Forschung in die USA zu
verlagern, Chancen und Entwicklungen im Bereich Biotechnologie,
Krebsforschung
16.15 Uhr: Rückfahrt nach San Francisco

Dienstag, der 20. Mai 2008 – San Francisco
09.00 Uhr: Abfahrt zum California Institute for Regenerative Medicine
09.30 Uhr: Briefing und Gespräche im CIRM mit:
Ms.Tama Pachter, Chieff Legal Counsel,
Ms.Susan North, Government Relations Director,
Ms. Patricia Olson, Director of Scientific Activities,
Mr. Geoff Lomax, Senior Officer for Regulations and Policy, Mr. Don
Gibbons, Chief Communications Officer
12.00 Uhr: Besuch des Gladstone Institute of Neurological Disease und
Gespräche mit Dr. Lennart Mucke, Leiter des Instituts, zum Thema
"Biomedizinische Forschung in den USA"
14.00 Uhr: Deutschsprachige Stadtführung

Mittwoch, der 21. Mai 2008 – San Francisco / Sacramento
Aufgrund der laufenden Haushaltsberatungen entfielen kurzfristig die mit
der Sprecherin des Repräsentantenhauses, Frau Nancy Pelosi, und weiteren
Abgeordneten vereinbarten Termine

Donnerstag, der 22. Mai 2008 – San Francisco / Oakland
09.00 Uhr: Abfahrt zu Kaiser Permanente nach Oakland
10.00 Uhr: Gespräche mit Vertretern des Unternehmens Kaiser Permanente
über die Themen:
  • US-amerikanisches Gesundheitssystem
  • Gesundheitsreform in Kalifornien, was war geplant und warum ist sie gescheitert?
  • Integrierte Versorgung
Gesprächspartner: Anthony Barrueta, Vice President Government Relations
und Patricia Lynch,Vice President Government Relations
12.00 Uhr: Gemeinsames Mittagessen mit den Vertretern von Kaiser
Permanente auf Einladung des Ausschusses
Restaurant Luka’s Tabroom & Lounge
13.00 Uhr: Fortsetzung der Gespräche
15.00 Uhr: Rückfahrt nach San Francisco

Freitag, der 23. Mai 2008 – San Francisco
08.40 Uhr: Abholung vom Hotel
09.00 – 11.00 Uhr: Besuch des Center for Reproductive Health der
University of California, San Francisco
Abfahrt zum Flughafen
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Frage zum Thema Finanzen
18.08.2008
Von:

Hallo Herr Hüppe,

auf www.spiegel.de ist zu lesen, dass sie auf Staatskosten First Class geflogen sind, dies jedoch dementieren und angeben, nur Buinsess Class geflogen zu sein.

Werden sie den entsprechenden Beleg noch nachreichen und auch der Öffentlichkeit zugänglich machen, damit die "einfachen" Bürger nachvollziehen können, ob sie in dieser Frage möglicherweise nicht vollständig die Wahrheit gesagt haben oder doch?

Mit freundlichenn Grüßen

Antwort von Hubert Hüppe
4Empfehlungen
22.08.2008
Hubert Hüppe
Sehr geehrter Herr ,

wie ich auf die Frage von Herrn Graf schon geantwortet habe, hatte ich diesen Beleg, mein "Flugmeilenkonto", der SPIEGEL-Journalistin sogar ausdrücklich angeboten, als sie letzte Woche mit mir telefoniert hat. Sie wollte diesen Beleg aber gar nicht.

Wenn ich ein upgrade in die First Class gemacht hätte, dann hätte es dafür drei Möglichkeiten gegeben, die sich alle auf dem Flugmeilenkonto nachvollziehen ließen:

Die erste Möglichkeit wäre, das upgrade in die First Class mit Meilen für durchgeführte Flüge zu bezahlen, mit der Konsequenz, dass dafür Meilen abgezogen werden und sich der Meilen-Kontostand verringt. Da dies bei mir nicht der Fall war, ist klar dass ich kein upgrade mit Meilen bezahlt habe.

Die zweite Möglichkeit wäre, das upgrade in die First Class mit Vouchers zu bezahlen, die nur für upgrades verwendet werden können - mit der Konsequenz, dass dann Vouchers abgezogen werden und der Vouchers-Kontostand sinkt. Da dies bei mir nicht der Fall war, ist klar dass ich kein upgrade mit Vouchers bezahlt habe.

Die dritte Möglichkeit wäre, das upgrade in die First Class mit Geld zu bezahlen. Das allerdings hätte die Konsequenz, dass dem Flugmeilenkonto zusätzliche Bonusmeilen für den jetzt teureren Flug gutgeschrieben werden. Da dies bei mir nicht der Fall war, ist klar dass ich kein upgrade mit Geld bezahlt habe.

Mehrere Journalisten, denen ich mein Flugmeilenkonto gefaxt hatte, haben es als klaren Beleg erkannt, dass ich tatsächlich in der Business Class geflogen bin, so der Westfälische Anzeiger: "Dem WA gewährte er einen Blick auf seine Flugmeilen-Abrechnung, danach kehrte der Abgeordnete den Reisevorschriften gemäß in der ´Business-Class´ heim."
( www.wa-online.de ), oder die Westfälische Rundschau: "Der Kontoauszug liegt unserer Redaktion vor und belegt: Hüppe hat recht."

Mit freundlichen Grüßen

Hubert Hüppe
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Frage zum Thema Tourismus
20.08.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Hüppe,
ich warte - wie viele andere Mitbürger, Wähler, Steuerzahler auch - gespannt auf Ihre und Frau Widmann-Mauz Antworten zu dem Thema "Dienstreise-Kalifornien".
In Ihrem Antwortschreiben vom 4.6.08 an Herrn Hauschildt sprachen Sie über verschiedene Privilegien, wie Fahrdienst in Berlin und Ausweis der Deutschen Bahn. Das war aber offensichtlich nur eine ganz, ganz kleine Auswahl. Das Privileg, eine Urlaubsreise als Dienstreise zu tarnen, kam nicht zur Sprache. Mich würde interessieren, wie sich diese Reise prozentual in "Dienst und Freizeit" aufschlüsseln läßt und natürlich auch, wie die gesammelten Flugmeilen genutzt werden.
Beste Grüße
Antwort von Hubert Hüppe
bisher keineEmpfehlungen
22.08.2008
Hubert Hüppe
Sehr geehrte Frau ,

meiner Antwort auf die Fragen von Herrn Graf vom 18.08.2008 habe ich das vollständige Programm angefügt. So können Sie sich am besten ein Bild von den Schwerpunkten des Programms machen.

Dienstlich gesammelte Flugmeilen werden ausschließlich für dienstliche Zwecke verwendet. Steht ein dienstlicher Flug an, so wird in jedem Fall versucht, ihn über Bonusmeilen zu bekommen, um Kosten zu sparen, was aber leider nicht immer gelingt.

Mit freundlichen Grüßen

Hubert Hüppe
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Frage zum Thema Internationales
21.08.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Hüppe,

Frau Widmann-Mauz gibt an, dass Sie 24 offizielle Gesprächstermine in einem Zeitraum von elf Tagen wahrgenommen haben, abzüglich der Reisezeit zweier Überseeflüge und mindestens eines inneramerikanischen Fluges zwischen den USA und Kanada. Subtrahieren wir den Tag, der durch einen einzigen Termin komplett in Anspruch genommen wurde. Das macht zehn Tage, an denen 23 Termine stattfanden, die – Frau Widmann-Mauz Angaben nach – jeweils, ich zitiere "mehrere Stunden" gedauert haben sollen. Das macht 2-3 Termine pro Tag. Hierbei ist die Reisezeit zwischen den kalifornischen Städten noch nicht berücksichtigt, die sich aufgrund der großen Distanzen sicherlich ebenfalls auf mehrere Stunden beläuft.

  • Wo bleibt bei einem solch dicht geplanten Programm noch Zeit für Freizeit und Shoppingtouren? Wie viel Zeit stand Ihnen zur freien Verfügung und welchen Freizeitaktivitäten sind Sie nachgegangen?

  • Darüber hinaus würde mich interessieren, ob und warum keiner der Abgeordneten sofort auf die rassistische Forderung des Sekretärs Randolph Krüger "Wir brauchen einen Neger, der den Rollstuhl schiebt" reagiert hat? Da Sie offensichtlich in einer Gruppe von sieben Personen unterwegs waren, kann ich mir nicht vorstellen, dass keiner der Anwesenden diese rassistische Äußerung gehört haben soll. Gedenken Sie und Ihre Delegation, sich öffentlich dafür zu entschuldigen?

Ich freue mich auf Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Hubert Hüppe
2Empfehlungen
22.08.2008
Hubert Hüppe
Sehr geehrte Frau ,

meiner Antwort auf die Fragen von Herrn Graf vom 18.08.2008 habe ich das vollständige Programm angefügt. So können Sie sich am besten ein Bild von den Schwerpunkten des Programms machen.

Wie ich Herrn Graf bereits geantwortet habe, war die damalige Situation nach meiner Erinnerung anders als im SPIEGEL dargestellt. Ich habe Herrn Krüger in San Francisco angesprochen, und er hat sich noch in San Francisco entschuldigt.

Mit freundlichen Grüßen

Hubert Hüppe
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Ihre Frage an Hubert Hüppe
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