Holger Ortel (SPD)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Holger Ortel
Geburtstag
10.01.1951
Berufliche Qualifikation
Angestellter
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Delmenhorst
Wahlkreis
Delmenhorst - Wesermarsch - Oldenburg-Land
Ergebnis
34,7%
Landeslistenplatz
9, Niedersachsen
weitere Profile
(...) Ich schlage Ihnen vor, sich einmal an die Unabhängige Patientenberatung zu wenden, die Ihnen sicherlich nähere Informationen zu den Wirkstoffen der Medikamente geben kann, oder Ihnen jemanden empfiehlt, von dem Sie eine Zweitmeinung zum Gesundheitszustand Ihrer Frau einholen können. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
Fragen an Holger Ortel
Auswahl der Fragen und Antworten
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Gesundheit
15.02.2013
Von:

Sehr geehrter Herr Ortel

Meine Frau leidet seit längerer Zeit an dem "restless legs" Syndrom. Eine ganze Zeit lang bekam sie das Medikament Sifrol verschrieben. Jetzt bekommt sie als Ersatzmedikament Pramipexol, was von den Wirkstoffen her gleich sein soll. Das stimmt aber nicht!!! Von dem Ministerium für Gesundheit in Berlin erfuhr ich dann bei einem Telefonat, das die Wirkstoffe trotzdem unterschiedlich sind. Um die Wirkstoffe halbwegs auszugleichen, muss meine Frau 2 weitere Tabletten einnehmen. Ihr Tagesbedarf an Medikamenten beträgt zur Zeit 36 Tabletten, da sie auch an anderen Krankheiten leidet. Meine Frage wäre: Wie kann es sein, das der behandelnde Neurologe zu meiner Frau sagt, wenn sie das Medikament unbedingt haben möchten, dann müssen sie ca. 300.- € zuzahlen. Ich bekam eine zweifelhafte Aussage, ihre Frau ist halt ein sehr schwerer Fall, und mit dieser Aussage verschwand er dann in sein Sprechzimmer. Wir hoffen, das Sie sich der Sache annehmen, oder an eine entsprechende Stelle weiterleiten, damit wir einmal eine vernünftige Antwort erhalten.

Mit freundlichen Grüssen
G + G
Antwort von Holger Ortel
1Empfehlung
27.02.2013
Holger Ortel
Sehr geehrter Herr ,

Ihre Anfrage vom 25. Februar habe ich erhalten und nehme Sie zum Anlass, zunächst einmal Ihrer Frau auf diesem Weg gute Besserung zu wünschen. Ich kann verstehen, dass es Sie und Ihre Frau verunsichert, wenn viele Medikamente verschrieben werden, die sich dann möglicherweise in der Wirkung gegenseitig aufheben oder untereinander nicht vertragen.
Leider bin ich jedoch kein Mediziner und auch nicht befugt, Ihnen hier medizinische Ratschläge zu geben. Doch was Sie über den behandelnden Neurologen berichten, erweckt den Eindruck, als ginge er nicht sehr verantwortungsbewusst mit den Beschwerden Ihrer Frau um. Ein guter Arzt sollte sich nicht nur Zeit zur Diagnose nehmen, sondern auch über die Wirkung der Medikamente, die Gründe für den Medikamentenwechsel und eventuell nötige Zuzahlungen verständlich aufklären. Sie und Ihre Frau haben ein Recht darauf zu erfahren, weshalb er das vorherige Medikament nicht mehr verschreiben kann. Eine Bemerkung, wie die von Ihnen berichtete über die Frau als schwierigen Fall ist da nicht hilfreich.
Ich schlage Ihnen vor, sich einmal an die Unabhängige Patientenberatung zu wenden, die Ihnen sicherlich nähere Informationen zu den Wirkstoffen der Medikamente geben kann, oder Ihnen jemanden empfiehlt, von dem Sie eine Zweitmeinung zum Gesundheitszustand Ihrer Frau einholen können.
Die Patientenberatung ist leider nicht in Delmenhorst, dafür aber in Bremen gleich an zwei Stellen erreichbar: nämlich in der Braunschweiger Straße 53B, Tel: 0421 6991861 und ebenfalls in der Richard-Wagner-Straße 1A, 0421 3477374 .
Außerdem gibt es ein bundesweites Beratungstelefon, das Sie kostenlos nutzen können und innerhalb der Patientenberatung auch eine Arzneimittelberatung. Die Patientenberatung hat die Nummer 0800 0 11 77 22 . Ich bin sicher, da wird man Ihnen alle Fragen zu den Wirkstoffen und den Medikamenten mit Zuzahlungsmodalitäten erläutern.

Mit freundlichen Grüßen

Holger Ortel, MdB
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Arbeit
28.03.2013
Von:

Sehr geehrter Herr Abgeordneter Oertel,

wie schon oft wird immer wieder mal über nachfolgend beschriebene Problematiken diskutiert ohne je zu einem dauerhaften Ergebnis zu kommen. So erbitte ich Ihre Sichtweise hinsichtlich einer Postion zum Meisterzwang im deutschen Handwerk? Nach meiner Auffassung ist dieses eine ungerechtfertigte Einschränkung der Berufsfreiheit.

als Schlagwort:
Ohne Meistertitel darf jeder EU-Betrieb nach Deutschland hinein meisterfrei beruflich tätig werden – ich hingegen nicht ohne Auflagen und deutliche Einschränkungen. Ohne jegliche Meistertitel dürfen bei uns in Deutschland Industriebetriebe handwerken & ausbilden – im Handwerk ist dieses jedoch nicht möglich. Der ehemalige FDP-Minister Jörg Bode hat sogar einen Gesetzentwurf auf den Weg gebracht, der unter anderem Werbung für meisterfreies Handwerk verbieten soll. - BT Drs. 17/6855.

Wie ist Ihre Meinung zum Thema?
Vielleicht möchten Sie mir auch mitteilen, welchen Diskussionsstand Ihre Partei / Fraktion derzeit zu diesem Thema hat, bzw. in welcher Form Sie diese Fragen thematisieren möchten.

Für Ihre Mühen sei Ihnen herzlichst gedankt
freundlichste Grüße
Th.M.

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Lesezeichen
Ihre Frage an Holger Ortel
  • Wurde Ihre Frage bereits gestellt?
    Durchsuchen Sie alle Fragen und Antworten in diesem Profil nach einem Stichwort:

Ihre Frage wurde bisher nicht gestellt?
Geben Sie bitte hier Ihre Kontaktdaten und Ihre Frage ein:

  •  

    Die Angabe Ihres vollständigen Namens ist verpflichtend.
    Der Name wird verschlüsselt und ist nicht über Suchmaschinen auffindbar.

  •  

    Die Angabe Ihres vollständigen Namens ist verpflichtend.
    Der Name wird verschlüsselt und ist nicht über Suchmaschinen auffindbar.

  •  
    An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen. Die Datenschutzbestimmungen zur Behandlung meiner Daten habe ich gelesen.

    Die Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse ist verpflichtend.
    Dies ist notwendig, um Sie über eine Antwort des Abgeordneten zu informieren oder bei Rückfragen kontaktieren zu können. Ihre E-Mail-Adresse wird weder an den Abgeordneten noch an Dritte weitergegeben.

  •  

    Diese Angabe ist verpflichtend.
    Sie wird nicht veröffentlicht, aber an den Abgeordneten weitergegeben.

  •  

    Diese Angabe ist optional.
    Sie wird nicht veröffentlicht und nur zur internen Verwendung bzw. für evtl. Rückfragen benötigt.

  • noch 2000 Zeichen

  • Spamschutz - wie viel ist 11 + 4:
  • Ich erkläre mich mit der Veröffentlichung meiner Frage auf abgeordnetenwatch.de einverstanden. Die Datenschutzbestimmungen zur Behandlung meiner Daten habe ich gelesen.
  • Folgende Felder wurden nicht ausgefüllt oder weisen Fehler auf:
    Vorname, Nachname, E-Mail-Adresse und Wohnort

  • Die Freischaltung von Fragen kann je nach Nutzeraufkommen u.U. einige Stunden dauern, da alle eingehenden Fragen von einem Moderatorenteam überprüft werden. Ich habe den Moderations-Codex gelesen und sichergestellt, dass meine Frage nicht gegen diesen verstößt. Moderations-Codex aufrufen
    Falls meine Frage nicht freigeschaltet werden kann, werde ich darüber von einem Moderator informiert.
    Aus Gründen der Rechtssicherheit wird Ihre IP-Adresse gespeichert, aber nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.