Holger Ortel (SPD)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Holger Ortel
© spdfraktion.de
Geburtstag
10.01.1951
Berufliche Qualifikation
Angestellter
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Delmenhorst
Wahlkreis
Delmenhorst - Wesermarsch - Oldenburg-Land
Ergebnis
34,7%
Landeslistenplatz
9, Niedersachsen
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Ich habe mich bislang nicht mit der Frage beschäftigt, ob Tiere von sexuellen Handlungen zwischen Mensch und Tier profitieren können und werde mich auch in Zukunft nicht mit dieser Frage beschäftigen. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Umwelt
15.10.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Ortel!

Sie wurden am 25.8.11 befragt, welche Maßnahmen Sie oder Ihre Partei ergreifen werden, um Tiere künftig wirksam vor sexuellen Übergriffen zu schützen. Bei diesem Thema werden viele Thesen aufgestellt, die bisher meines Wissens allesamt nicht durch wissenschaftliche Forschung belegt wurden. Das gilt auch für das Hauptargument, dass jeglicher sexuelle Kontakt zwischen Menschen und Tieren zwangsläufig schädlich für das Tier sei.

Die Grünen wollen dazu in diesem Herbst einen Verbotsantrag ins Parlament einbringen. Bittet man aber um Auskunft, auf welche Quellen sie ihre Behauptungen stützen, kommen nur Ausflüchte. So heißt es u.a.:

"zu diesen Fragen gibt es eine Reihe von Studien und rechtswissenschaftlichen Gutachten. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir nicht alle unsere Gutachten und Arbeitsphasen bei der Erstellung unseres Gesetzentwurfs zur Verfügung stellen".

Bohrt man weiter nach, ist von Studien nicht mehr die Rede, stattdessen von Einschätzungen und Gutachten von Experten. Dabei gibt es eine ganze Reihe neuerer wissenschaftlicher Studien, welche sich mit der Zoophilie beschäftigen und allerdings keine Probleme für die beteiligten Tiere benennen, sondern sogar betonen, wie fürsorglich Zoophile ihre Tiere behandeln.

Quellenangaben unter:

de.wikipedia.org

Auch die Wikipedia selbst, die sich ja auf Wissenschaftlichkeit beruft, hat keine negative Sichtweise auf dieses Phänomen. Demgegenüber setzen die Grünen offenbar in populistischer Weise auf das uninformierte Volksempfinden, welches von aufgebauschten Medienberichten über Pferderipper u.ä. geprägt wurde. Dass noch nicht einmal geprüft werden soll, ob die große Mehrzahl der Tiere nicht vielleicht doch von den erwähnten Handlungen profitiert, spricht m.E. Bände und zeigt, dass es nicht wirklich um das Tierwohl geht.

Meine Frage an Sie ist, ob man da von der SPD mehr Seriosität und Sachlichkeit erwarten kann?

Mit freundlichen Grüßen

K.
Antwort von Holger Ortel
3Empfehlungen
09.11.2011
Holger Ortel
Sehr geehrter Herr ,

ich habe mich bislang nicht mit der Frage beschäftigt, ob Tiere von sexuellen Handlungen zwischen Mensch und Tier profitieren können und werde mich auch in Zukunft nicht mit dieser Frage beschäftigen.


Mit freundlichen Grüßen

Holger Ortel
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Frage zum Thema Unterirdische Speicherung von CO2
11.01.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Ortel,

ich weiß, die Abstimmung zum Thema "Unterirdische CO2 Speicherung ist schon eine Weile her.
Trotzdem würde mich sehr interessieren, was die Gründe dafür sind, dass sie dagegen gestimmt haben.
Ich würde mich sehr freuen, wenn sie mir das kurz erläutern könnten.

Mit freundlichen Grüßen
aus Ahlhorn
Antwort von Holger Ortel
bisher keineEmpfehlungen
07.02.2012
Holger Ortel
Sehr geehrte Frau ,

zunächst einmal herzlichen Dank für Ihre Frage und das damit zum Ausdruck gebrachte Interesse an diesen Problemen.

Sicherlich haben Sie die Diskussion aufmerksam verfolgt. Der Deutsche Bundestag hat die Einlagerung von Kohlendioxid in unterirdischen Speichern erlaubt. Bis zum Jahr 2017 soll nun die umstrittene CCS-Technik in der Bundesrepublik getestet werden.Selbstverständlich bin ich auch der Auffassung, dass wir das klimaschädliche CO2 in der Atmosphäre vermindern und vermeiden sollten. Doch es gibt auch bei der jetzt diskutierten unterirdischen Speicherung noch zahlreiche Risiken. Auch viele Umweltverbände und Bürgerinitiativen äußerten ja Sicherheitsbedenken: die unterirdisch gespeicherten Gase könnten unkontrolliert entweichen und Umwelt, Tiere und Menschen schwer schädigen.Aus diesem Grund hat meine Fraktion den Entwurf abgelehnt, denn die Abspaltung und unterirdische Speicherung führt in eine Sackgasse, nicht jedoch zur Energiewende.

Mit freundlichen Grüßen

Holger Ortel (MdB)
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
15.04.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Ortel,
mit Schrecken habe ich in den Medien von einer geplanten Änderung der Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages gehört, der das freie Rederecht der Abgeordneten beschränken soll.
Angeblich sollen Abgeordnete nur noch mit Zustimmung der Fraktion reden dürfen.

Sind diese Informationen richtig?

Ich persönlich würde eine derartige Änderung für einen massiven Eingriff in unsere demokratische Kultur halten und es klingt danach, als wären kritische / abweichende Meinungen in unserem Parlament nicht erwünscht. Politik muss sich m. E. in einem Spannungsfeld entwickeln können. Dazu gehören auch nicht-mehrheitsfähige Meinungen einzelner (unbequemer?) Abgeordneter und es ist nicht nur eine Frage des gegenseitigen Respekts, sich diese auch anzuhören (und vielleicht die eigene Position kritisch zu hinterfragen), sondern meiner Meinung nach elementar in einem demokratischen Rechtsstaat.

Ich würde mich freuen, wenn Sie mir Ihre Meinung zu diesem Thema darlegen würden. Würden Sie einer derartigen Änderung im Bundestag zustimmen?

Mit freundlichen Grüßen,

Antwort von Holger Ortel
bisher keineEmpfehlungen
24.04.2012
Holger Ortel
Sehr geehrter Herr ,

haben Sie Dank für Ihre Anfrage zum Thema Rederecht. Die geplante Änderung der Geschäftsordnung hat in den Medien einige Tage lang durchaus Wellen geschlagen. Es ging dabei nicht darum, das freie Rederecht der Abgeordneten generell einzuschränken, das wäre in der Tat bedenklich gewesen. Es ging unter anderem um zeitliche Begrenzung und ein verändertes Verfahren bei persönlichen Erklärungen. Inzwischen ist die geplante Änderung wieder ad acta gelegt und der Bundestag wird mit der bisherigen Geschäftsordnung gut weiterarbeiten.

Mit freundlichen Grüßen
Holger Ortel, MdB
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