Hilde Mattheis (SPD)
Abgeordnete Bundestag 2005-2009
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Angaben zur Person
Hilde Mattheis
Jahrgang
1954
Berufliche Qualifikation
Lehrerin
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Ulm
Landeslistenplatz
9, über Liste eingezogen, Baden-Württemberg
(...) Aus diesen Gründen stehe ich der elektronischen Gesundheitskarte positiv gegenüber und ich denke, dass den berechtigten Bedenken zum Datenschutz durch die Sicherheitsmechanismen entsprochen wird. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Arbeit
28.06.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Mattheis
In der Fernsehsendung vom 25.06.2009 (Maybrit Illner ZDF) machte der SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier, folgenden Aussage:
Wer 45 Jahre gearbeitet hat,kann ohne Abschlag in Rente gehen.
Stimmt diese Aussage?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Hilde Mattheis
2Empfehlungen
03.07.2009
Hilde Mattheis
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage vom 28. Juni 2009. Gerne werde ich Ihnen hierauf antworten.

Ich möchte Sie an dieser Stelle auf das Regierungsprogramm 2009-2013 der SPD verweisen, worauf sich auch Frank-Walter Steinmeier bezogen hat: Die schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre bis zum Jahr 2029 war und ist aber innerhalb der SPD noch immer umstritten.

Wir wissen auch, dass die Menschen unterschiedlichen Belastungen während ihrer Erwerbsphase ausgesetzt sind und die Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer noch weiter verbessert werden muss. Auch wollen wir den individuellen Bedürfnissen der Menschen beim Übergang zwischen Erwerbs- und Ruhestandsphase besser entsprechen und vor Altersarmut bewahren. Dabei ist für uns klar: Die Renten müssen auch in Zukunft die Gegenleistung für die während der Erwerbstätigkeit gezahlten Beiträge bleiben.

Dies ist jedoch nicht der einzige Punkt, den die SPD innerhalb der geplanten "solidarischen Alterssicherung" im Regierungsprogramm aufgeführt hat. Es werden noch weitere Maßnahmen zur Durchführung geplant, um diesem Ziel gerecht zu werden.

Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass ich im Bundestag bei der Abstimmung über die Rente mit 67 gegen diese Regelung gestimmt habe. Vor diesem Hintergrund ist Ihr Ziel, wenn eine Person 45 Jahre gearbeitet hat ohne Abschlag in Rente gehen kann, für mich ein wichtiges politisches Anliegen.

Mit freundlichen Grüßen,


Hilde Mattheis MdB
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
18.10.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Mattheis!

Nach einer heute verbreiteten dpa Meldung sollen alle Mitglieder der Bundesregierung und Beamte in Ministerien mit einem Schweinegrippe-impfstoff ohne Wirkverstärker geimpft werden.

Mehrere Fragen drängen sich auf.

Warum bekommen die Mitglieder der Bundesregierung einen speziellen Impfstoff gegen die Schweinegrippe?

Gibt es Bürgerinnen und Bürger zweiter Klasse?

Das "normale" Fußvolk kann schon mal mit dem Impfstoff mit Wirkverstärkern durchgeimpft werden.

Ich habe den Eindruck, in einer Bananenrepublik zu leben.

Falls Sie auf meine Fragen schlüssige und überzeugende Antworten finden, die nicht von der Pharmaindustrie in den Notizblock diktiert wurden, wäre ich daran sehr interessiert.

Besorgte Grüße

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen.
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