Heinz Paula (SPD)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich. Besuchen Sie das aktuelle Profil.

Grunddaten
Heinz Paula
Jahrgang
1951
Berufliche Qualifikation
Lehrer
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Augsburg-Stadt
Landeslistenplatz
13, über Liste eingezogen, Bayern
weitere Profile
(...) Insofern möchte ich unbedingt vor übertriebenen Befürchtungen bzw. der Vision eines totalen "Überwachungsstaates" warnen – weil es diesen Überwachungsstaat nicht gibt und mit der SPD auch nie geben wird. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
Fragen an Heinz Paula
Auswahl der Fragen und Antworten
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Umwelt
17.12.2006
Von:
-

Sehr geehrter Herr Paula,

was sagen Sie zur neuesten Augsburger Müllaffäre ?

siehe dazu:

www.onlyphpbb.de

Mit freundlichen Grüßen



Vorstandsmitglied der Bürgerbewegung für Kryo-Recycling und Kreislaufwirtschaft e.V.

www.total-recycling.org
Antwort von Heinz Paula
bisher keineEmpfehlungen
11.12.2007
Heinz Paula
Sehr geehrter Herr ,

bitte entschuldigen Sie die späte Antwort.

die Konsequenzen aus der Affäre bei der AVA sind gezogen worden.

Wie Sie sicherlich auch in der lokalen Presse gelesen haben, sind insbesondere die Empfehlungen der Wirtschaftsprüfer größtenteils umgesetzt worden (Kontrollsysteme, klare Berichtspflichten u.a.).

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Heinz Paula
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Inneres und Justiz
03.02.2007
Von:

Hallo Herr Paula,

wann kommt die Unterhaltsrechtsreform, die bereits für 01.04.2007 angekündigt wurde?

In der Tagesordnung steht auch Ende Februar/Anfang März davon nichts drin.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Heinz Paula
bisher keineEmpfehlungen
13.03.2007
Heinz Paula
Sehr geehrter Herr ,

Das für den 1. April 2007 vorgesehene Inkrafttreten der Unterhaltsrechts-Reform hat sich verzögert, da es in der Union eine gewisse Uneinigkeit hinsichtlich der Frage der Gleichstellung des "späteren" Partners oder Ehegatten mit dem "ersten" gibt.

Gemäß Auskunft vom Justizministerium wird nun als Termin der 1. Juli 2007 anvisiert.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Heinz Paula
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Familie
12.02.2007
Von:

Sehr geehrter Herr Paula,

mit Entsetzen habe ich aus der Presse erfahren, dass die geplante Unterhaltsreform wegen Widerständen aus Reihen der CDU/CSU „auf Eis“ gelegt sei.
Entspricht dies den Tatsachen? Für viele „Zweitfamilien“ bricht damit eine Welt zusammen. Hatte man doch so sehr gehofft, dass diese Reform endlich ein wenig mehr Gerechtigkeit in die Lastenverteilung bringt. Die völlig unzeitgemäße und (nach Wegfall des Schuldprinzips) auch völlig ungerechtfertigte Priviligierung der "Erst-Frau" bringt viele "Zweitfamilien" mit kleinen Kindern an den Rande der Existenz. Der von Frau Zypries vorgestellte Reformentwurf ist fair und wird endlich den heutigen gesellschaftlichen Gegebenheiten gerecht. Umso schlimmer, dass er nun aus den eigenen Reihen der Koalition demontiert wird. Nach wie vor hoffe ich darauf, dass es gelingt, die Reform trotz dem noch zu einem guten Ende zu bringen.

Hochachtungsvoll,
Antwort von Heinz Paula
1Empfehlung
13.03.2007
Heinz Paula
Sehr geehrte Frau ,

Es gibt tatsächlich Widerstände in den Reihen der Union bezüglich der Frage der Gleichstellung des "späteren" Partners oder Ehegatten mit dem "ersten". Die Union erscheint in dieser Frage jedoch – wie bei anderen familienrelevanten Themen auch – keineswegs in sich geschlossen, sondern eher uneinig. Insofern ist fraglich, ob der bisherige Entwurf tatsächlich noch einmal verändert werden wird.

Justizministerin Zypries ist jedenfalls zuversichtlich, dass es doch noch zu den geplanten Änderungen kommen wird. Als neuen Termin für das voraussichtliche Inkrafttreten hat sie den 1. Juli 2007 genannt.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Heinz Paula
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Familie
26.02.2007
Von:

Sehr geehrter Herr Abgeordneter,

der von der SPD geplante massive Ausbau der Krippenplätze und die deutlichen pädagogischen Verbesserungen in den Horten sollen durch einen einmaligen Verzicht auf die kommende Kindergelderhöhung in Höhe von zehn Euro monatlich finanziert werden. Durch Abstriche beim Ehegattensplitting für Besserverdienende sollen weitere 1,9 Milliarden eingespart werden. Dies soll anscheinend auch für ältere Ehegatten gelten, die zwar Kinder aufgezogen haben, die aber mittlerweile aus dem Elternhaus ausgezogen sind.
Meiner Meinung nach ist das eine einseitige Förderung von außerhäusiger Kinderaufziehung in Krippen zu Lasten aller anderen Kindererziehungsformen wie häusliche Betreuung durch einen Elternteil oder alleinerziehende Mütter. Mir fällt auf, dass die SPD sich mit ihrer Politik der letzten Jahre immer weiter von ihren früheren Stammwählern entfernt, wenn ich dieses Familienkonzept im Kontext mit anderen wesentlichen Konzepten der SPD wie "Rente mit 67", "Gesundheitsreform", Hartz IV" etc. sehe.

Meine Fragen dazu:

1) Tragen Sie als SPD-Bundestagsabgeordneter eigentlich die oben beschriebene Politik der SPD noch mit ?

2) Wenn ja, wie begründen Sie das eigentlich ?

Besten Dank im voraus für Ihre Antwort.

Mit freundlichem Gruß
Antwort von Heinz Paula
1Empfehlung
01.03.2007
Heinz Paula
Sehr geehrter Herr ,

die von Ihnen gestellten Fragen zur Familien- und Sozialpolitik der SPD-Bundestagsfraktion möchte ich Ihnen wie folgt beantworten:

1) Als langjähriges Mitglied der SPD und der SPD-Bundestagsfraktion trage ich die Politik der Sozialdemokraten selbstverständlich mit. Die Gesellschaft befindet sich im Wandel, dementsprechend muss sich auch die Politik diesem Wandel anpassen. Diskussionen und unterschiedliche Meinungen gehören dabei zum demokratischen Prozess. Im Laufe der vergangenen Jahre hat sich beispielsweise die Rolle der Frau und somit auch der Familie grundlegend geändert, so dass wir nicht starr an alten politischen Standpunkten festhalten können.

2) Familienförderung und frühkindliche Betreuung waren schon immer sozialdemokratische Grundwerte. Sie rücken umso mehr in den Vordergrund, je mehr Frauen sich wünschen, schon nach relativ kurzer Zeit in ihren Beruf zurückzukehren. Wir müssen diesen Frauen die Rückkehr ins Berufsleben ermöglichen. Dafür benötigen wir ausreichend Krippenplätze. Erst mit einer ausreichenden Anzahl solcher Plätze haben die Familien wirklich die Wahl, ob sie ihre Kinder zu Hause betreuen oder in Kinderkrippen geben, um ihren Wunsch nach beruflicher Anerkennung erfüllen zu können. Das Wohl des Kindes muss im Vordergrund stehen, die Entscheidung liegt jedoch in der Familie.

Eine mögliche Gegenfinanzierung durch ein verändertes Ehegattensplitting bevorzugt keineswegs die außerhäusige Kindererziehung, sondern ermöglicht die notwendige Wahlfreiheit. Die angestrebten Änderungen beim Ehegattensplitting unterstreichen außerdem eine sozialdemokratische Grundforderung nach einer gerechteren Einkommensverteilung, da Eheleute/Familien mit hohem Einkommen von der anvisierten Änderung am meisten betroffen sind. Eine Kindergelderhöhung ist im Haushalt 2007 nicht vorgesehen, eine Kürzung des Kindergeldes wird es nicht geben.

Arbeitsmarktreform, Gesundheitsreform, Rente mit 67 sind in Zeiten leerer Kassen notwendige Einschnitte und gehen auch zu Lasten des Bürgers. Die demografische Entwicklung in Deutschland führt dazu, dass die Sozialversicherungen überlastet sind und immer weniger junge Menschen immer mehr Menschen im Alter finanzieren. Wir müssen einen Mittelweg finden, in dem die Lasten der Sozialversicherungen gleichmäßig auf jung und alt verteilt werden. Viele Menschen profitieren auch von der Hartzreform, so bekommen Sozialhilfeempfänger deutlich mehr Geld als vorher und sind zudem wieder in die Arbeitsvermittlung integriert. Mögliche unvorhersehbare Härten werden auf den Prüfstand kommen.

Ich hoffe, Ihnen meinen Standpunkt mit dieser Antwort deutlich gemacht zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Heinz Paula, MdB
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Familie
16.04.2007
Von:

sehr geehrter Herr Paula,

man hört gar nichts mehr von der unterhaltsreform. medienberichten zufolge sollte der geänderte gesetzentwurf doch bereits vor ostern durch den bundestag gehen. das ist aber wohl nicht geschehen. wie geht es nun weiter? wann ist mit der beschlussfassung endlich zu rechnen?

vielen dank und beste grüße

Antwort von Heinz Paula
2Empfehlungen
08.05.2007
Heinz Paula
Sehr geehrte Frau Lerch,

wie ich Ihnen weiter unten bereits mitgeteilt habe, gab es zwischen SPD und Union Diskussionen bezüglich der Frage der Gleichstellung des "späteren" Partners oder Ehegatten mit dem "ersten" - und aufgrunddessen eine Verschiebung des bisher vorgesehenen Termins (1. April) auf den 1. Juli 2007.

Da die Meinungsverschiedenheiten nun weitgehend geklärt sind, kann man bezüglich dieses neuen Termins durchaus optimistisch sein.

mit freundlichen Grüßen,

Ihr Heinz Paula
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Ihre Frage an Heinz Paula
Die Fragefunktion wurde inzwischen geschlossen.