Hartwig Fischer (CDU)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Hartwig Fischer
© Bundestagsfraktion CDU/CSU
Geburtstag
14.11.1948
Berufliche Qualifikation
Einzelhandelskaufmann
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Göttingen
Wahlkreis
Göttingen
Ergebnis
34,4%
Landeslistenplatz
10, Niedersachsen
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
28.02.2011
Von:
Dr.

Sehr geehrter Herr Fischer,

Ich bin wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Göttingen und verfolge die gegenwärtige Debatte um die Doktorarbeit von Herrn zu Guttenberg mit deutlichem Mißfallen. In der Öffentlichkeit entsteht der Eindruck, unterstützt durch Äußerungen von Frau Merkel, bei der Affäre handele es sich um ein läßliche, vernachlässigenswerte Sache.
Wer sich die Arbeit von Herrn zu Guttenberg anschaut und nur die geringste Kenntnis von den Grundsätzen wissenschaftlichen Arbeitens hat, weiß, daß dieser Eindruck falsch ist. Bei der Arbeit handelt es sich um einen dreisten, lange Jahre vorbereiteten Betrugsversuch. Das Ausmaß, in dem hier fremde Texte seitenlang kopiert wurden, läßt sich nicht mit der Entschuldigung, man habe den Überblick über die Quellen verloren, beiseite wischen. Hier handelt es sich - viele Fachvertreter, u.a. Prof. Lepsius von der Universität Bayreuth, haben das festgestellt - um einen planmäßig ausgeführten Betrug.

Ich bin der Meinung, die Glaubwürdigkeit von Herrn zu Guttenberg ist dauerhaft beschädigt und er sollte von seinem Amt als Verteidigungsminister zurücktreten.

Als Abgeordneten aus Niedersachsen möchte ich Sie fragen, wie Sie die Angelegenheit bewerten.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.
Standard-Antwort von Hartwig Fischer
bisher keineEmpfehlungen
01.03.2011
Hartwig Fischer
Sehr geehrter Herr Dr. ,

vielen Dank für Ihre Frage vom 28.02.2011 über abgeordnetenwatch.

Ich werde Ihnen diese allerdings nicht über abgeordnetenwatch beantworten und möchte Ihnen dies auch kurz erklären. Abgeordnetenwatch ist eine Plattform, die als selbsternannter Mittler zwischen Abgeordneten und Bürgern auftritt. Abgeordnetenwatch liegt die (unausgesprochene) These zu Grunde, dass Bundestagsabgeordnete sonst nicht ansprechbar oder gar abgehoben und für Anliegen der Bürger nur unter öffentlichem Druck zugänglich seien. Ich habe für mich als demokratisch gewählter Abgeordneter jedoch den Anspruch, ohne einen Vermittler für Sie ansprechbar zu sein. Auch kommt es bei der Plattform abgeordnetenwatch immer wieder vor, das Ihre Fragen erst Tage später an die Abgeordneten übermittelt werden und sie dadurch den Eindruck erhalten, ihre Fragen würden durch mich nicht unverzüglich beantwortet. Auch hatten bei der Bundestagswahl im Jahre 2009 alle Kandidaten nur nach Zahlung von 200,- Euro die Möglichkeit ein eigenes Profil für die Zeit des Wahlkampfes anzulegen.

Zu meiner Vorstellung von demokratischer Öffentlichkeit gehört es, dass ich Ihre Bürgeranfragen auf direktem und schnellstmöglichen Wege beantworte: entweder in Bürgergesprächen in meinem Göttinger oder Berliner Büro, durch Informationen auf meiner eigenen Homepage (www.hartwig-fischer.de) oder in meinen Antworten auf schriftliche Bürgeranfragen. Bitte schicken Sie daher Ihre Anfrage an hartwig.fischer@bundestag.de, damit ich Ihnen direkt und ohne Umwege persönlich antworten kann.

Mit freundlichen Grüßen

Hartwig Fischer, MdB

Anmerkung der Redaktion:
Sowohl zur Bundestagswahl 2009 als auch zu allen anderen Wahlen ist und war ein Profil für jeden Kandidierenden kostenfrei. Wer zusätzlich mit einem Foto, seinem Lebenslauf oder der Einbindung seines Twitter-Accounts für sich werben wollte, konnte dies mit einer Profilerweiterung. Diese kostete im Fall der Bundestagswahl einmalig 200 Euro. Die Beteiligung der Kandidierenden an den Projektkosten ist - neben Spenden - der zweite wichtige Pfeiler der Finanzierung von abgeordnetenwatch.de. Weitere Informationen zur Finanzierung unter www.abgeordnetenwatch.de

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Frage zum Thema Frauen
13.04.2011
Von:

Frau von der Leyen und Frau Schröder wollen gegebenenfalls zwangsweise die Frauenquote in leitenden Positionen auf 30% erhöhen.
Was haben die beiden Damen sich dabei gedacht?
Wäre es nicht viel sinnvoller alle (!) Positionen nach Leistung und Fachqualifikationen zu besetzen ohne Ansehen der Person , deren Aussehen, Geschlecht oder sonst etwas ?Und wäre es nicht sinnvoll die "ausgewählten Menschen" probeweise arbeiten zu lassen für einen Zeitraum X und dann zu entscheiden ob die Qualitfikation ausreicht?
Leitende Positionen sollten doch nur von Personen bekleidet sein, denen es auf sachliche, fachlich fundierte Kenntnisse und nicht auf eigene Machtausübung ankommt. Auch das "Peter-Prinzip" ( Hochloben bis zum höchsten Grad der Unfähigkeit) ist nicht so recht für leitende Funktionen geeignet.
Ich sage das als Frau, alleinerziehende Mutter von vier Kindern, Witwe und in leitender Position.
MfG
Standard-Antwort von Hartwig Fischer
bisher keineEmpfehlungen
13.04.2011
Hartwig Fischer
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Frage vom 13.04.2011 über abgeordnetenwatch.

Ich werde Ihnen diese allerdings nicht über abgeordnetenwatch beantworten und möchte Ihnen dies auch kurz erklären. Abgeordnetenwatch ist eine Plattform, die als selbsternannter Mittler zwischen Abgeordneten und Bürgern auftritt. Abgeordnetenwatch liegt die (unausgesprochene) These zu Grunde, dass Bundestagsabgeordnete sonst nicht ansprechbar oder gar abgehoben und für Anliegen der Bürger nur unter öffentlichem Druck zugänglich seien. Ich habe für mich als demokratisch gewählter Abgeordneter jedoch den Anspruch, ohne einen Vermittler für Sie ansprechbar zu sein. Auch kommt es bei der Plattform abgeordnetenwatch immer wieder vor, das Ihre Fragen erst Tage später an die Abgeordneten übermittelt werden und sie dadurch den Eindruck erhalten, ihre Fragen würden durch mich nicht unverzüglich beantwortet. Auch hatten bei der Bundestagswahl im Jahre 2009 alle Kandidaten nur nach Zahlung von 200,- Euro die Möglichkeit ein eigenes Profil für die Zeit des Wahlkampfes anzulegen.

Zu meiner Vorstellung von demokratischer Öffentlichkeit gehört es, dass ich Ihre Bürgeranfragen auf direktem und schnellstmöglichen Wege beantworte: entweder in Bürgergesprächen in meinem Göttinger oder Berliner Büro, durch Informationen auf meiner eigenen Homepage ( www.hartwig-fischer.de ) oder in meinen Antworten auf schriftliche Bürgeranfragen. Bitte schicken Sie daher Ihre Anfrage an hartwig.fischer@bundestag.de , damit ich Ihnen direkt und ohne Umwege persönlich antworten kann.

Mit freundlichen Grüßen

Hartwig Fischer

Anmerkung der Redaktion:
Sowohl zur Bundestagswahl 2009 als auch zu allen anderen Wahlen ist und war ein Profil für jeden Kandidierenden kostenfrei. Wer zusätzlich mit einem Foto, seinem Lebenslauf oder der Einbindung seines Twitter-Accounts für sich werben wollte, konnte dies mit einer Profilerweiterung. Diese kostete im Fall der Bundestagswahl einmalig 200 Euro. Die Beteiligung der Kandidierenden an den Projektkosten ist - neben Spenden - der zweite wichtige Pfeiler der Finanzierung von abgeordnetenwatch.de. Weitere Informationen zur Finanzierung unter www.abgeordnetenwatch.de

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