Harald Wegener (FREIE WÄHLER)

Harald Wegener
Jahrgang
1962
Berufliche Qualifikation
Raumausstattermeister
Ausgeübte Tätigkeit
Lehrer für Fachpraxis
Wohnort
Wiershausen
Wahlkreis
Göttingen / Münden
Ergebnis
2,8%
Landeslistenplatz
26
Fragen an Harald Wegener
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Frage zum Thema Soziales
10.12.2012
Von:

Hallo, ich bin erblindet und bekomme das Landesblindengeld. Meine Frage ist da es in anderen Bundesländern teilweise doppelt so hoch ist ob ihre Partei plant es zumindest ansatzweise an Hessen, Berlin oder Bayrische Verhältnisse anzugleichen?

Desweiteren kann unser Familien PKW steuerlich begünstigt werden aber sobald och nicht im Auto sitze begehen wir eine Steuerhinterziehung, kann man daran was ändern?

Vielen Dank um voraus für Ihre Antwort.

mfg
Antwort von Harald Wegener
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05.01.2013
Harald Wegener
Sehr geehrter Herr ,

die verspätete Antwort bitte ich zu entschuldigen.

Aus Sicht der FREIEN WÄHLER ist es eine Selbstverständlichkeit, dass die Umsetzung europäischer Vorgaben in nationales Recht einheitlich erfolgt. Im Fall des Landesblindengeldes schließt dies aus meiner Sicht die Höhe der Bezüge mit ein. Hierfür werde ich mich einsetzen.

Zum zweiten Teil Ihrer Frage ist festzustellen, dass es erst zur Steuerhinterziehung kommt, wenn der Nutzen des Pkws mehrheitlich anderen Personen zuzuschreiben ist. Sie müssen nicht immer mit im Auto sitzen. Erledigungen wie Einkäufe sind ja durchaus familiäre Belange, die auch für sie verrichtet werden.

An dieser Stelle möchte ich unterstreichen, dass die Teilhabe aller Menschen mit Leistungseinschränkungen am gesellschaftlichen Leben für mich privat wie beruflich eine besondere Bedeutung hat. Inklusion muss in der Wahrnehmung und der Verantwortung eine höhere Bedeutung bekommen. Festzustellen, dass hier eine Hürde zu nehmen ist, allein reicht nicht.

Herzliche Grüße und für das Jahr 2013 die allerbesten Wünsche.

Harald Wegener
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Frage zum Thema Bürokratie und Verwaltung
15.12.2012
Von:

Guten Tag Herr Wegener,

sicher wissen Sie, dass in der kommenden Legislaturperiode über ein Gesetz abgestimmt werden wird, dass die Fusion der Landkreise Osterode, Northeim und Göttingen zum Thema hat. Die Kreisfusion ist gut, weil sie dazu führt, dass die Kräfte in Südniedersachsen gebündelt werden und die Stellung der Region sich gegenüber den Regionen Braunschweig, Hildesheim und Hannover stärken wird. Außerdem müssen weniger Abgeordnetenbezüge gezahlt werden und die Raumplanung vereinfacht wird. Werden Sie im Niedersächsischen Landtag für die Kreisfusion stimmen?

Ich wünsche Ihnen bei der Landtagswahl viel Erfolg!
Antwort von Harald Wegener
bisher keineEmpfehlungen
17.12.2012
Harald Wegener
Bürgernähe geht verloren.

Der Unterschied liegt in den Feinheiten. Der Gutachter Prof. Hesse spricht sich für ein Stufenmodell aus, sozusagen eine Fusion auf Raten: Zuerst Northeim und Osterode auf der einen Seite, parallel dazu Annäherung zwischen Stadt Göttingen und Landkreis Göttingen, evtl. wenn das alles gut läuft ein Zusammengehen.

Landrat Reuter und die Gruppe SPD/Grüne wollen alles in einem Rutsch auf einmal.
Dahinter stecken nach meiner Auffassung auch handfeste politische Kalküle: Der CDU gehen bei einer Fusion zum Großkreis voraussichtlich die Mehrheiten auf längere Sicht verloren.

Die SPD kann ihre Mehrheit nur in einem fusionierten Großkreis mit relativer Sicherheit behaupten. Schrittweise Fusion mit eingebauten Erkenntnissen aus dem Fusionsprozess ist für uns FREIE WÄHLER die sichere Variante.

Allerdings glauben die Freien Wähler nach wie vor, dass Osterode und Goslar zusammengehören und nur gemeinsam Zukunftschancen haben. Bürgernähe ist nach unserer Meinung in einem Großkreis viel schwieriger zu praktizieren: Das zahlenmäßige Verhältnis von Verantwortung tragenden Abgeordneten zu Bürgern wird deutlich ungünstiger und: Wie soll ein Abgeordneter einen solch riesigen Bereich kennen und beurteilen. Es wird deutlich mehr weiße Flecken ohne Kreistagvertreter geben. Allerdings zeigen sich positive Effekte schon heute wie bei der interkommunalen Zusammenarbeit wie beim Abfallzweckverband. Eine ausführliche Stellungnahme der FREIEN WÄHLER zur Kreisfusion stelle ich in Kürze unter www.fw-suedniedersachsen.de ein.

Eine schöne Weihnachtszeit wünscht Ihnen
Harald Wegener.
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Frage zum Thema Soziales
19.12.2012
Von:

Guten Tag Herr Wegener,

Meine Frage an Sie ist wie sie zum Thema Pferdesteuer stehen. Halten sie diese angebliche Luxussteuer auf eine Sportart oder ein Hobby das viele Jugendliche und Kinder ausüben für gerechtfertigt? Würden sie sich für oder gegen eine Steuer für Pferde aussprechen.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Harald Wegener
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25.12.2012
Harald Wegener
Guten Tag Frau ,

die Idee Pferde zu besteuern kann nur von einem weltfremden Menschen stammen, der darüber hinaus nicht rechnen kann. Die Einnahmen würden von den zusätzlichen Verwaltungskosten nahezu aufgefressen werden. Sport und Hobby sind wesentliche Bestandteile, die das Leben lebenswert machen. Es wird Zeit, dass die Politiker mit ausgeprägter Wahrnehmungsstörung abgelöst werden.

Ich wünsche Ihnen noch schöne Weihnachten.
Herzliche Grüße
Harald Wegener
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Frage zum Thema Bildung
08.01.2013
Von:

Sehr geehrter Herr Wegener,

der Leistungsdruck auf unsere Kinder nimmt ständig zu.

Während vor ca. 30 Jahren noch ein mittelmäßiger Abschluss ausreichend war, eine gute Chance auf eine gute praktische oder akademische weitere Ausbildung zu bekommen, ist heute meistens ein sehr gutes Abschlusszeugnis erforderlich, um zu einem Assessment-Center zugelassen zu werden, das man mit gutem Ergebnis bestehen muss, um den angestrebten Ausbildungsplatz zu bekommen.

Das gleiche Erlebnis hat man bei der Führerscheinprüfung. Für den Führerschein Klasse 3, den man vor 30 Jahren nach etwa 15 Fahrstunden und relativ einfachen theoretischen Fragebogen bestand, muss man heute die Fahrerlaubnisse A1, B, C1, BE, C1E, M und L mit etwa doppelt so vielen Fahrstunden und sehr komplexen theoretischen Prüfungen machen. Das kostet mehr Zeit und mehr Geld.

Das ist sicher beides auch gut so, denn die Anforderungen in Beruf und Straßenverkehr sind heute wesentlich höher als vor 30 Jahren.

Allerdings wird im allgemein bildendenden Schulwesen ein anderer Weg gegangen. Zur Fahrschulprüfung braucht man doppelt so viel Zeit wie vor 30 Jahren, die Zeit bis zum Abitur wird um 1 Jahr verkürzt, und das obwohl sich das Wissen der Menschheit in weniger als 10 Jahren verdoppelt.

Dadurch beginnt in der Grundschule der Leistungsdruck im 1. Schuljahr. Der Spaß am Leben bleibt auf der Strecke.

Für Kinder die diesem Leistungsdruck nicht standhalten fehlen Förder-Lehrkräfte und die vorhandenen Lehrkräfte arbeiten teilweise mit einem Ausbildungsstand von vor 30 Jahren.

Was wollen Sie tun, um die Ausbildung unserer Kinder zu verbessern?

Wie soll die verbesserte Ausbildung finanziert werden?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Harald Wegener
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14.01.2013
Harald Wegener
Guten Tag ,

vielen Dank für Ihre Frage. Ich stimme Ihnen in vielen Punkten voll zu. Ich bin gegen ein verkürztes Abitur, da wichtige Inhalte nur noch oberflächlich behandelt werden können und der Spaß am Lernen auf der Strecke bleibt.

Die FREIEN WÄHLER wollen das Schülercoaching nach "Mündener Modell" flächendeckend einführen. Der Nutzen des Schülercoachings ist unumstritten.
Wenn man Bildung ernst nimmt, muss das Coaching niedersachsenweit in allen Schulen unbegrenzt eingesetzt werden. Es ist ein Fehler zu glauben, dass dieses Modell nur für Schüler mit Leistungseinschränkung eingesetzt werden sollte. Schüler in allen Schulformen brauchen optimale Zuwendung und Wertschätzung. Die Antwort auf die Frage der Finanzierung ist so einfach wie offensichtlich. Wir dürfen nicht mit deutschen Steuergeldern für die Schulden anderer Länder aufkommen wie es Rot, Gelb, Grün, Schwarz tut. Für die Rettung europäischer Länder haben die FREIEN WÄHLER bessere Konzepte. Wir brauchen das Geld für die Bildung. Wenn wir auch in Zukunft gut ausgebildete Fachkräfte haben wollen, dürfen wir diese Chance nicht ungenutzt lassen. Zu diesem und weiteren Themen finden Sie Informationen unter: www.fw-niedersachsen.de

Mit freundlichen Grüßen
Harald Wegener, Direktkandidat Wahlkreis 16 GÖ/HMÜ
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