Hans-Heinrich Sander (FDP)
Kandidat Landtagswahl Niedersachsen 2008
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Grunddaten
Hans-Heinrich Sander
Jahrgang
1945
Berufliche Qualifikation
Rektor / Landwirt
Ausgeübte Tätigkeit
Niedersächsischer Umweltminister, MdL
Wohnort
-
Wahlkreis
Holzminden
Ergebnis
4,7%
Landeslistenplatz
2
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(...) Diese Position ist auch im Wahlprogramm meiner Partei nachzulesen.
Bezogen auf die erneute Elbvertiefung steht die Niedersächsische Landesregierung dieser bekanntermaßen kritisch gegenüber. Für die Elbvertiefung sprechen die große wirtschaftliche und arbeitspolitische Bedeutung des Vorhabens für den Hafenstandort Hamburg und die umliegende Region. (...)
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Frage zum Thema Wirtschaft
20.01.2008
Von:

Leider haben Sie bisher noch nicht geantwortet. Daher habe ich zu meiner 2. Frage ein bißchen im Internet gestöbert und bin fündig geworden:
E.ON AG spendete 2005: 50.000 € an FDP.
Quellen:Deutscher Bundestag Drucksache 16/5090 16. Wahlperiode 23. 04. 2007 Aktuellere Zahlen gab es leider nicht, außerdem sind nur Großspenden ab 50.000 € erfasst!
Was sagen Sie dazu - gibt es dazu Zusammenhänge?
Antwort von Hans-Heinrich Sander
2Empfehlungen
23.01.2008
Sehr geehrter Herr ,

diese Spenden werden vom Bundesschatzmeister verwaltet. Alle großen Spenden werden im Rechenschaftsbericht der Bundespartei, wie vom Parteiengesetz verlangt, dem Bundestagspräsidenten gemeldet und anschließend veröffentlicht. Ich kann Ihnen versichern, dass es keine Zusammenhänge zwischen Parteispenden und politischen Entscheidungen gibt.

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Heinrich Sander
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Frage zum Thema Energie
24.01.2008
Von:

Ihre Antwort auf meine Frage vom 16.01.08 kann mich nicht befriedigen. Sind Ihnen wirklich keine Studien dazu bekannt? Z.B.
  • Enquete-Kommission des Deutschen Bundestag 2002
  • LTI-Research Team, 1998
  • V. Quaschning, 2000 (100% Strom)

Leider hatte die Moderation meinen Link zu 100% Erneuerbar abgeschnitten. Ich versuche es daher noch einmal: www.sfv.de . Da gibt es einen allgemein verständlichen Vortrag zu diesem Thema.
Ich habe Verständnis dafür, dass man als Minister nicht alles lesen kann. Aber könnten Sie nicht einen Mitarbeiter daran setzen, das zu prüfen?

Es sind schließlich Zukunftsfragen: Heute noch eine Technologie zu befürworten, die mit über 50% Wirkungsgrad das Klima über Jahrzehnte unnötig aufheizt und sich nur durch die kostenlose (!) Zuteilung von CO²-Verschmutzungs-Zertifikaten rechnet ist für mich unverantwortlich. Wenn Sie es wirklich nicht besser wissen, sollten Sie sich andere Berater suchen, wenn der Wähler Sie noch einmal mit so einer Aufgabe betraut.

Ich bin in Sorge, dass wir unsere Vorreiterrolle bei den erneuerbaren Energie verpassen, wenn wir in solche rückständigen Technologien investieren. Wenn es nicht das Geld ist, das Sie auf dem einen Auge blind werden lässt, sollten Sie dann nicht vielleicht mal die parteipolitische Brille ablegen? Konkret: Welchen Stellenwert nehmen die Erneuerbaren Energien (EE) in Ihrer Partei (Parteiprogramm) ein?
Ich kann mich noch erinnern, wie Ihr parteikollege Herr Hirche (als vormaliger Wirtschaftsminister der Regierung Albrecht) seinerzeit in Walsrode eine kommunalpolitische Tagung zum Thema Windkraft eröffnete. Heute, da z.B. in der strukturschwachen Region um Aurich die Fa. Enercon ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor ist, wollen Sie davon nichts mehr wissen?

Liegt Ihnen als FDP-Mann nicht ein aufstrebender Wirtschaftszweig am Herzen? Z.Z. werden von den stark wachsenden EE jährlich ein Atomkraftwerk ersetzt! Ist Kohle-Lobby-Politik nicht eher etwas für die alte SPD (Clement und Co?)

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