Hans-Georg von der Marwitz (CDU)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Hans-Georg von der Marwitz
© Bundestagsfraktion CDU/CSU
Geburtstag
08.04.1961
Berufliche Qualifikation
Landwirt
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Vierlinden
Wahlkreis
Märkisch-Oderland - Barnim II
Ergebnis
23,6%
Landeslistenplatz
5, Brandenburg
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Frage zum Thema Soziales
16.10.2010
Von:
Dr.

Sehr geehrter Herr von der Marwitz,

HINTERGRUND: Am 8. November dieses Jahres sind Sie Teilnehmer des Petitionsausschusses, wenn die Petition zum bedingungslosen Grundeinkommen behandelt werden wird. Ich habe im Internet erfolglos versucht, Ihre Meinung zu diesem Thema zu finden. Fragen von Bürgern dazu haben Sie nicht beantwortet.

BITTE: Bitte sagen Sie doch den Bürgern (und den CDU/CSU-Wählern), wie Sie sich auf das Thema Grundeinkommen vorbereitet haben, und, ob Sie zumindest den Basis-Film Grundeinkommen, Kulturimpuls von Daniel Häni und Enno Schmidt (z.B. www.kultkino.ch angesehen haben, der die wesentlichen Argumente und Kritikpunkte zusammenfasst.

Es grüsst Sie

Schleifer Ring 20, D 96317 Kronach

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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
02.03.2011
Von:

Sehr geehrte Herr von der Marwitz,

in der politischen Diskussion wird gegen die diversen Rettungspakete für die einzelnen Mitgliedsländer der EU ins Feld geführt, daß diese Pakete in Wirklichkeit Rettungspakete für Banken und Versicherungen sind, keinesfalls die angegebenen Ziele erreichen können und darüber hinaus verfassungswidrig sind.

Deshalb läuft auch eine Verfassungsklage der Professoren Hankel, Schachtschneider, Nölling Starbatty, und Spethmann.

Die Kritik der Professoren richtet sich auch gegen fast alle Bundestagsabgeordnete, die weniger die Interessen der Deutschen im Auge haben (auch wenn sie das in Wahlkämpfen immer betonen), sondern eher die Europäische Union als Bundesstaatengebilde mit einer zentralistischen Wirtschaftsregierung durchsetzen wollen.

Wie sehen Sie das? Und wie haben Sie am 22.02.2011 im Parlament abgestimmt in der Frage zur Haushaltskompetenz des deutschen Parlamentes zum Haushalt Deutschlands?

Haben Sie den Blankoscheck nicht bestimmter Dauer und nicht bestimmter Höhe für Rettungspakete aus deutschen Steuermitteln mitgetragen? Oder haben Sie ihn abgelehnt?

Hatten alle Abgeordneten ausreichend Zeit, die Abstimmungsunterlagen zu lesen und zu prüfen?

Wenn tatsächlich nein – wie Professor Nölling in o.g. Pressekonferenz erwähnt– wieso stimmen Abgeordnete dann ab, wenn sie nicht wissen, über was sie abstimmen?

Vielen Dank im voraus für Ihre Antworten.

Mit freundlichen Grüßen


P.S.: auch wenn Sie bisher nur auf Fragen vor der Wahl geantwortet haben, in der Sie gewählt werden wollten, seither kein einziges Mal mehr, besinnen Sie sich vielleicht darauf, wer Ihre Diäten bezahlt. Bei den wenigen Fragen, die die Bürger hier stellen, dürfte es doch nicht schwer fallen, oder?

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Frage zum Thema Verbraucherschutz
05.03.2011
Von:

Sehr geehrter Herr von der Marwitz,

die Einführung von E-10 Kraftstoff mit Wirkung ab Januar diesen Jahres ist aus meiner Sicht eine vermeidbare Fehlleistung von Politikern zu Lasten der Bürger. Die Aussagen der Hersteller und der Fachpresse zur Verträglichkeit dieses Kraftstoffes für einzelne Fahrzeuge ist erstens widersprüchlich und zweitens ohne jede Garantie und Haftung. Laut Hersteller verträgt mein Fahrzeug (ein VW Bj. 2006) diese Spritsorte - laut Fachpresse möglicherweise nicht. Einig ist man sich nur darüber, keinerlei Kosten im Schadenfall zu übernehmen. Folge ist, dass sowohl meine Kinder, alle meine Bekannten und auch ich den teuren Super-Plus tanken. Für diesen erneuten Griff der Politik in meinen nicht sehr gut gefüllten Geldbeutel möchte ich mich an dieser Stelle ausdrücklich "bedanken".
Die Ölmultis verdienen noch mehr der Staat hat ein höheres Steueraufkommen und wir weniger für die Konsumtion. Das Ziel durch die Verwendung von Lebensmittel im Kraftstoff die Natur zu schonen ist absurd. Laut Ausagen von ernst zu nehmenden Wissenschafllern wird das Gegenteil der Fall sein.
Wer hat diese Fehlleistung zu verantworten und mit welchen Konsequenzen haben diese Politiker zu rechnen? Bitte schieben Sie nicht alles auf die "EU" denn dort sind wir gut vertreten und haben ein entscheidendes Wörtchen mitzureden.

In der Hoffnung, dass diese E - Mail von Ihnen und nicht nur von einem Ihrer Mitarbeiter gelesen und beantwortet wird verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen.


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Frage zum Thema Umwelt
15.03.2011
Von:

Sehr geehrter Herr von der Marwitz,

die Debatte um die Laufzeitverlängerung von alten Atomkraftwerken ist, nicht zuletzt durch die beherzte Stellungnahme der Kanzlerin und des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, wieder aufgeflammt. Sie haben nach meiner Erinnerung für diese Verlängerung gestimmt.
Hat sich an Ihrer Haltung angesichts der jüngsten Entwicklungen in Japan etwas geändert?

In Erwartung Ihrer geschätzten Antwort

R.

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Frage zum Thema Euro-Stabilisierungsfonds EFSF
29.09.2011
Von:

Sehr geehrter Herr von der Marwitz,

ich bin äußerst enttäuscht von Ihrem Abstimmungsverhalten. Sie kommen doch aus der Wirtschaft, wie können Sie dann so handeln? Wenn Sie über ein hohes Einkommen verfügen und ich über ein deutlich niedrigeres und wir beide bilden eine Wirtschaftsgemeinschaft, meinen Sie dann ernsthaft, daß daraus auf Dauer eine win-win-Situation ergibt? Ich hoffe für Sie, daß Sie Ihre Firma nicht so führen, wie die derzeitige Regierung Deutschland führt, auch wenn Ihr Abstimmungsverhalten dies nicht zum Ausdruck bringt.

Mit freundlichen Grüßen


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