Hans Feuß (SPD)
Abgeordneter Nordrhein-Westfalen

Angaben zur Person
Hans Feuß
Geburtstag
12.06.1952
Berufliche Qualifikation
Lehramtsstudium für Grund- und Hauptschulen mit den Fächern Sport, Deutsch und Geschichte
Ausgeübte Tätigkeit
MdL
Wohnort
Harsewinkel
Wahlkreis
Gütersloh II über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
37,7%
Landeslistenplatz
-
Ich bin für eine Wiedereinführung einer Sperrklausel. (...)
Parlamentarische Arbeit
Fragen an Hans Feuß
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
20.12.2016
Von:
- und

Sehr geehrter Herr Feuß,

vor ein paar Tagen berichteten die Gütersloher Tageszeitungen "Die Glocke" (10.12.2016) und das "Westfalen-Blatt" (15.12.2016) u.a. über die NRW-Landtagslisten zur Wahl des Bundespräsidenten im Februar 2017. In der SPD-nahen "NW" haben wir bisher keinen Bericht dazu gelesen.

Laut "Die Glocke" steht der Gütersloher Unternehmer, Herr Dr. Reinhard Zinkann, "auf der 57-köpfigen Liste der SPD-Landtagsfraktion". Und das "Westfalen-Blatt" äußert sich ebenso.

Unseres Wissens gehört Herr Dr. Reinhard Zinkann nicht der SPD an. Dagegen wird er des Öfteren mit der FDP in Verbindung gebracht. Der Pressemitteilung zufolge hat Herr Dr. Zinkann nach eigener Aussage eine persönliche Einladung von der NRW-Ministerpräsidentin, Frau Kraft (SPD), erhalten und er sieht "dieses Mandat als eine überparteiliche Angelegenheit" an.

Bitte erklären Sie uns doch, nach welchen Kriterien eine solche Nominierung erfolgt, die ja auch für jedes SPD-Mitglied etwas Besonderes darstellt?

Vielen Dank für Ihre Antwort!

Mit freundlichen Grüßen

- und
Antwort von Hans Feuß
bisher keineEmpfehlungen
23.12.2016
Hans Feuß
Sehr geehrte Frau , sehr geehrter Herr ,

als der Name Frank Walter Steinmeier erstmalig in der Öffentlichkeit als Nachfolger von Herrn Gauck im Gespräch war, hat sich Dr. Zinkann sinngemäß so geäußert "Das ist in diesen Zeiten der richtige Mann für das Amt des Bundespräsidenten." Dr. Zinkann hat sich unabhängig von der parteipolitischen Orientierung für Steinmeier ausgesprochen, denn in diesem Amt stehen, nicht nur für ihn, andere Dinge im Vordergrund.
Mit der Nominierung von Dr. Zinkann als Wahlmann für die SPD durch Hannelore Kraft macht die Ministerpräsidentin deutlich, dass hier Parteipolitik keine Rolle spielt. Ich sehe das übrigens auch so.
Ihnen frohe Weihnachten, einen guten Rutsch und alles Gute für 2017

Feuß MdL

PS: Bei Nachfragen bitte noch mal melden.
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
15.03.2017
Von:

Sehr geehrter Herr Feuß,

ich wende mich an Sie als Mitglied des Bildungsausschusses.

Ein dänischer Kollege hat mir kürzlich von folgendem Modell aus seiner Heimatgemeinde Farum (nördlich von Kopenhagen) berichtet. Dort gibt es es vier Schulen, eine davon befindet sich in einem "Migrantenviertel". Um den Integrationserfolg zu gewährleisten, wurden dort zwei Maßnahmen getroffen:

1. Schüler der vier Schulen wurden mit Schulbussen auf die vier Schulen so verteilt, dass der Migrantenanteil an allen vier Schulen in etwa gleich groß war.

2. Es wurde sichergestellt, dass die spezifische Herkunft der Schüler auch innerhalb einer Klasse gemischt wurde. Dies bedeutet, dass z.B. auf eine Klasse idealerweise nie zwei türkischstämmige Schüler und auf eine benachbarten zwei arabischstämmige Schüler aufgeteilt werden, sondern jeweils ein Schüler aus einer Herkunftsgruppe. Dies geschah, um die Schüler davon abzuhalten, ihre Muttersprache zu sprechen und stattdessen nur auf Dänisch zu kommunizieren.

Mein Kollege war sehr angetan vom Erfolg dieser einfachen Integrationslösung, da offenbar bereits nach einer Generation ein enormer Erfolg erzielt werden konnte.

Meine Frage: Wird ein solches Modell in NRW angedacht oder gar praktiziert? (man denke an Gelsenkirchen-Buer einerseits und Viertel mit hohem Migrantenanteil andererseits.) Wenn nein, gibt es rechtliche Hürden (z.B. freie Schulwahl) die einer solchen Praktik in NRW entgegenstehen würden? Falls ja, beabsichtigen Sie, diese aus dem Weg zu räumen?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Hans Feuß
1Empfehlung
17.03.2017
Hans Feuß
Sehr geehrter Herr Reichardt,

ein solches Modell wird in NRW weder angedacht noch praktiziert.

Viele Grüße
Hans Feuß
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