Hannelore Kraft (SPD)
Kandidatin Landtagswahl NRW 2010
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Grunddaten
Hannelore Kraft
Geburtstag
12.06.1961
Berufliche Qualifikation
Diplom-Ökonomin, Staatsministerin a.D.
Ausgeübte Tätigkeit
MdL
Wohnort
Mülheim an der Ruhr
Wahlkreis
Mülheim I , über Wahlkreis eingezogen
Landeslistenplatz
1
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(...) Ich möchte Ministerpräsidentin werden, weil wir dem Land die besseren Perspektiven bieten. (...)
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Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
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Hannelore Kraft hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 31 Thesen Position bezogen.
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Frage zum Thema Arbeit
05.05.2010
Von:
-

sehr geehrte frau kraft,

ich bin noch unschlüssig was ich wählen soll weil keine partei die probleme die mich betreffen aufgreift oder nur unterschwellig erwähnen weil sie wohl zu unpopulär sind.

ich bin facharbeiter in der metallverarbeitung , ich bin in einer festen anstellung bin aber auf der suche nach einer neuen arbeitsstelle . wenn ich mir die jobbörsen im internet anschaue wird mir regelrecht schlecht , nur leih und zeitarbeit , zu niedrigen löhnen !! , sie reden immer vom mittelstand , den gibt es nicht mehr , den hat die politik in den letzten 10 jahren kaputt gemacht !! sie reden vom mindestlohn , der mindestlohn müsste mindesten 13 oder 14 euro betragen damit man davon leben kann ohne dem staat auf der tasche zu liegen !! man sollte mal sagen das zum grössten teil des deutschen staatseinkommen vom kleinen arbeiter kommt zb für bildung und soziales .

es nervt einfach langsam das die politik so wenig für die menschen macht die am meisten bezahlen . ich arbeite ca 200 std im monat und bin etwa 200 euro über einem harz 4 empfänger , als zerspanungsmechaniker !!! ich sage nicht das harz 4 empfänger zu viel bekommen , aber arbeiter bekommen eindeutig zu wenig !!!!!!!!! das kann man auch mit mindestlohn nicht ändern !!
arbeitgeber nutzen heute alles aus , leiharbeit , kurzarbeit usw. seit 2003 ist die zahl der fest sozialversicherungspflichtigen beschäftigten nicht gestiegen , aber es gibt mittlerweile ca 7 milo leih , zeit und minijobber .

meine frage : wie gedenken sie diese missstände , die teilweise von ihrer partei gekommen sind , zu ändern???? denn so geht es nicht nur mir !!! sie sind ( oder waren ) doch einmal die partei für den arbeiter? wenn sie es schaffen das genug menschen in fester anstellung arbeiten können , genug dabei verdienen um zu leben , dann werden sie auch genug einnahmen haben um junge menschen das recht auf bildung zu gewähren und leute die nicht arbeiten können (Harz 4) zu unterstützen !! so sollte die reihenfolge aussehen!!!!

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Frage zum Thema Bürgerbeteiligung/-gesellschaft
06.05.2010
Von:

Sehr geehrte Frau Kraft,

ich empfinde es schon des längeren als besonders problematisch und gefährlich, dass offensichtlich unzufriedene Menschen unser Gesellschaft, die durch eine Nichtbeteiligung an Wahlen Ihre allmähliche Loslösung von demokratischen Spielregeln zeigen, allenfalls im Nebensatz eines Kommentators bei einer Wahlanalyse gehört werden.

Daher auch an Sie die Frage, die ich bereits Anfang 2009 an einzelne Bundestagsabgeordnete gestellt hatte: Wie bewerten Sie die Idee diese sogen. Nichtwählerschaft mit einer Art anteiligen Gewichtung zu einer abgegebenen Stimme in den Wahlausgang einzubinden - z.B. dadurch, dass im Umfange der Nichtteilnahme an Wahlen Plätze in Parlamenten nicht besetzt werden – bis etwa einem Mindestniveau zu der die Arbeitsfähigkeit noch sichergestellt ist ?

Dann würden auch diese unsäglichen Kommentare von Politikern gleichwelcher Couleur aufhören, dass Sie doch von der "Mehrheit der Stimmen" gewählt worden sein.
Und der Anteil der Nichtwählerschaft wäre auch optisch über die volle Legislaturperiode für jeden sichtbar (z.B. bei Fernsehübertragungen) und Kosten würden ebenfalls eingespart.

Mit freundlichen Grüßen


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Frage zum Thema Steuer/Finanzen
08.05.2010
Von:

Sehr geehrte Frau Kraft,
Ich frage mich, WER kommt nach Rüttgers?

In Mülheim an der Ruhr, der Heimatstadt und dem Wahlkreis von Hannelore Kraft sollen merkwürdige Dinge passiert sein.

Unter der exakten Überschrift
"SPD-Sumpf-MH"
steht auf der Homepage von
MBI (Mülheimer Bürger Initiativen)

Zitatanfang-
"Mülheim, Stadt mit Ruhrbaniaschutt, Sumpflandschaften und dem ganz großen Filzteppich mit ersten Rissen

Der 2001 gekaufte Überläufer und dann SPD-Ratsherr Mounir Yassine wurde 2002 mit gefälschtem Diplom als Anlagenleiter der noch unfertigen Vergärungsanlage (VGA) der teilprivatisierten MEG (Mülheimer Entsorgungsgesellschaft) eingestellt. Diese Pilotanlage erwies sich später nicht überraschend als Totalflop und wurde stillgelegt. Nur bis zu 20 Mio. in den Sand gesetzt! Vorher aber verdreifachte der SPD-Ratsherr Y. noch sein Jahresgehalt mit Überstunden für die VGA, selbst für Zeiten, in denen er mit der SPD-Fraktion auf Reisen war! Und der abgeschobene Kämmerer Bultmann (auch SPD) zeichnete als MEG-Geschäftsführer alle Überstunden ab! Anfang 2008 flog alles auf. Auf der Internetseite der Mülheimer SPD wird Mounir Yassine (Mr. Y.) übrigens heute (April 2010!) immer noch gefeiert..." -Zitatende

Ich habe dazu als Wähler und Steuerzahler folgende Fragen:

Sie, sehr geehrte Frau Kraft, sind nach eigener veröffentlichter Biographie geboren, verheiratet und wohnhaft in Mülheim an der Ruhr, wo seit 10 Jahren ihr Landtagswahlkreis ist, seit Juni 2005 Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag von Nordrhein-Westfalen.

1. Wie belastbar können Sie die einzelnen Vorwürfe von MBI (Mülheimer Bürger Initiativen) widerlegen?
2. Falls ja, können Sie zusätzlich Ihr Ehrenwort geben ?
3. Wie belastbar können Sie am konkreten oben angeführten Beispiel falsche Vorwürfe von MBI (Mülheimer Bürger Initiativen) beeiden?
4. Oder ist es so, daß die Vorwürfe von MBI (Mülheimer Bürger Initiativen) zutreffen?

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Ihre Frage an Hannelore Kraft
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