Hannelore Kraft (SPD)
Kandidatin Landtagswahl NRW 2010
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Angaben zur Person
Hannelore Kraft
Geburtstag
12.06.1961
Berufliche Qualifikation
Diplom-Ökonomin, Staatsministerin a.D.
Ausgeübte Tätigkeit
MdL
Wohnort
Mülheim an der Ruhr
Wahlkreis
Mülheim I über Wahlkreis eingezogen
Landeslistenplatz
1
(...) Ich bitte Sie jedoch um Verständnis dafür, dass ich mich nicht mehr an möglichen Koalitionsspekulationen beteiligen werde. Wir kämfpen für Rot-Grün. (...)
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
13.04.2010
Von:
-

Sehr geehrte Frau Kraft,

zwar bin ich kein Bürger von NRW, dennoch interessiert mich die Meinung einer SPD-Führungspersönlichkeit wie Sie, die ja auch innerhalb der SPD richtungweisende Funktion hat.

Frage:
Sollte beim Wahlausgang in NRW eine Sachlage entstehen, die nur zwei Koalitionsmöglichkeiten zulässt, einmal eine große Koalition, die Ihre Partei als Juniorpartner vorsieht, und zum anderen eine Koalition Rot, Rot, Grün, mit Ihnen als Ministerpräsidentin, für welche Konstellation würden Sie sich entscheiden?

Bitte versuchen Sie nicht der Antwort mit dem Argument auszuweichen, dass Sie eine Koalition mit den Grünen anstreben. Sie sollten wissen, dass der etwaige Einzug der LINKEN in den NRW-Landtag Ihnen eine solche Entscheidung aufzwingen wird und die Wähler der SPD sollten vorher wissen, ob sie in diesem Falle einen Ministerpräsidenten Rüttgers, oder eine Ministerpräsidentin Kraft wählen.

Mit freundlichen Grüßen
-
Antwort von Hannelore Kraft
bisher keineEmpfehlungen
19.04.2010
Hannelore Kraft
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage.

Ich bitte Sie jedoch um Verständnis dafür, dass ich mich nicht mehr an möglichen Koalitionsspekulationen beteiligen werde. Wir kämfpen für Rot-Grün. Dann entscheiden die Wähler.

Mit freundlichen Grüßen

Hannelore Kraft
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Frage zum Thema Gesundheit
13.04.2010
Von:

Sehr geehrte Frau Kraft,

vor dem Hintergrund ihrer Unterschriftensammlung zur Gesundheitspolitik der amtierenden Bundesregierung möchte ich Sie fragen, ob Sie persönlich privat oder gesetzlich krankenversichert sind?

Mit freundlichen Grüßen

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Frage zum Thema Soziales
15.04.2010
Von:

Sehr geehrte Frau Fraktionsführerin,

warum setzen Sie sich nicht für die Wiedereinführung des Berufsschutzes im Rahmen der SGB-ÜBerprüfung ein?

Vielen Dank und gutes Gelingen wünscht

Arnold Michael
Antwort von Hannelore Kraft
bisher keineEmpfehlungen
12.05.2010
Hannelore Kraft
Sehr geehrter Herr Michael,

nicht nur das deutsche Rentensystem, alle Alterssicherungssysteme weltweit stehen vor großen Herausforderungen, die aktuell mit der niedrigen Erwerbsbeteiligung und zukünftig mit der demographischen Entwicklung zusammenhängen. Der "Gemeinsame Bericht der Kommission und des Rates über angemessene und nachhaltige Renten" vom 3. März 2003 weist ausdrücklich darauf hin, dass den Folgen des Schrumpfens der Erwerbsbevölkerung für die Alterssicherung am ehesten durch eine Anhebung der Beschäftigungsquoten entgegengewirkt werden kann. Denn höhere Beschäftigungsquoten führen dazu, dass mehr Menschen zur Finanzierung der Renten beitragen.

Vor diesem Hintergrund waren auch die Änderungen im Bereich des Berufsschutzes aus unserer Sicht gerechtfertigt: Wer ab 2001 in seiner Erwerbsfähigkeit eingeschränkt und nicht mehr in der Lage ist, seinen bisherigen Beruf auszuüben, der kann auf alle, auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt üblichen Tätigkeiten verwiesen werden. Im Rahmen der Verweisung spielen Status, Ausbildung und subjektive Zumutbarkeit keine Rolle mehr, so dass bei einer Arbeitsfähigkeit von mindestens 6 Stunden man als vollschichtig leistungsfähig gilt.

Wir sind jedoch der Auffassung, dass der Wegfall des Berufsschutzes nicht zu unzumutbaren Härten oder zu starken Verwerfungen bezogen auf die Höhe des zukünftigen Rentenniveaus führen sollte. Deshalb wollen wir im Bundestag, im Landtag, in den Kommunen und in unserer Partei aktiv die Bekämpfung von Benachteiligung und Armut im Alter gestalten. Deshalb fordern wir u.a. dass der Zugang zu Altersteilzeit und Teilrenten in den Betrieben und Verwaltungen erleichtert werden muss. Durch höhere Hinzuverdienstmöglichkeiten und frühere Einstiegsmöglichkeiten soll die Verlängerung der Lebensarbeitszeit für die Beschäftigten möglich und attraktiv gemacht werden. Gerade die Bezieherinnen und Bezieher von Erwerbsminderungsrenten sind einem gesteigerten Armutsrisiko ausgesetzt. Gerade bei Erwerbsminderungsrenten gilt es, den Übergang zur Altersrente durch die Abschaffung der Abschläge abzufedern und sozial zu gestalten.

Mit freundlichen Grüßen

Hannelore Kraft
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Frage zum Thema Verbraucherschutz
18.04.2010
Von:

Welche Meinung haben Sie zum bestehenden Friedhofszwang in den einzelnen Bundesländern und welchen Stellenwert geben Sie Ruhestätten für Trauernde?
Antwort von Hannelore Kraft
bisher keineEmpfehlungen
30.04.2010
Hannelore Kraft
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage, die Sie auch meinem Kollegen Herrn Schmeltzer geschickt haben.

Da ich zu diesem Thema die gleiche Meinung vertrete, möchte ich auf seine Antwort verweisen.

Mit freundlichen Grüßen
Hannelore Kraft
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Frage zum Thema Sicherheit
21.04.2010
Von:

Sehr geehrte Frau Kraft,

meine Familie und ich waren heute morgen schon sehr verwundert, nach ca. 3 Wochen zu erfahren, dass auf dem Gelände des Weseler Bahnhofs ein Jugendlicher (16 Jahre jung ) einen Polizeibeamten brutal zusammengeschlagen hatte. Der Pressesprecher der Polizei Wesel verwies auf Radio KW darauf hin, dass man diesen Überfall nicht veröffentlicht hätte, um das Sicherheitsgefühl der vielen Pendler / Bahnreisenden nicht zu beeinträchtigen.
Aktuell lese ich die politische Enthüllungslektüre "Achtung Bürgerkrieg" von Udo Ulfkotte; seine ausländerfeindlichen Attacken finde ich aktuell an diesem Beispiel bestätigt.
Haben Sie auch den Eindruck, dass Statistiken mit Gewalttaten ausländischer Mitbürger von der Polizei in Nordrhein-Westfalen verharmlost und geschönt werden, warum auch immer?
Antwort von Hannelore Kraft
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30.04.2010
Hannelore Kraft
Sehr geehrter Herr ,

brutale Angriffe auf Menschen, die sich für die Regeln des friedlichen Zusammenlebens einsetzen, müssen schnell und konsequent bestraft werden - unabhängig davon, ob es sich um Polizisten oder andere Menschen handelt. Bereits in der vergangenen Woche hatten sich Vertreter der SPD-Landtagsfraktion mit Vertretern der Gewerkschaften und Verkehrsunternehmen zusammengesetzt, um die Sicherheit in Bussen und Bahnen zu erörtern. Hier besteht dringender Handlungsbedarf. Nach der Landtagswahl am 9. Mai 2010 werden wir einen Runden Tisch einrichten, der mit allen Beteiligten die Situation eingehend analysiert. Danach müssen umgehend wirksame Maßnahmen ergriffen werden, um die Sicherheit der Millionen Kunden in den öffentlichen Verkehrsunternehmen zu erhöhen.

Ich teile nicht Ihren Eindruck, dass Statistiken mit Gewalttaten ausländischer Mitbürger von der Polizei in Nordrhein-Westfalen verharmlost und geschönt werden. In der maßgeblichen Veröffentlichung der Polizei zur Kriminalitätsbelastung, der Kriminalitätstastik, werden die Zahlen der nichtdeutschen Tatverdächtigen ausdrücklich genannt. Ausgewiesen werden im besonderen auch die absoluten und relativen Zahlen nichtdeutscher Tatverdächtiger gerade für Gewaltdelikte wie Mord, Vergewaltigung, Körperverletzung etc.

Mit freundlichen Grüßen

Hannelore Kraft
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