Von:
Uwe C.

Guten Morgen Herr Amann,
Wir leben seit einem Monat in Ffm Sossenheim und haben dort auch ein kl. Mittelständisches Unternehmen mit Zurzeit 25 Mitarbeitern. Da wir ein Lohnbetrieb sind und nichts herstellen, haben wir zwar gute Umsätze aber nur einen Gewinn von
8 - 10 %.
Meine Frage:
Die großen AGs benennen in letzter Zeit hohe Summen in EUR an Verlusten. Hier soll seitens dem Konjunktur Paket geholfen werden. Viel dieser Firmen erhalten seit Jahrzehnten bereits Steuergeschenke und geholfen hat dies nichts. Was wird sein, wenn entsprechende Hilfen gestellt werden und dann im Folgejahr trotz Finanzspritze Menschen entlassen werden? Geht es nicht in Wahrheit darum die Aufsichtsräte und Funktionäre gesund zustoßen? Sicherlich können Sie mir auf die eine oder andere Frage keine Antwort geben, aber es ist sicherlich wichtig, das man Meinungen hört, wie die Menschen denken.
In meinem Fall ist es so, das meine Hausbank mir nicht einmal ein Dispo im kleinen Bereich gibt. Auch habe ich bei der KFW bereits vorgesprochen, hier muss ich bei der Hausbank zwecks Betriebsmitteldarlehen vorsprechen. Ich will keine 100.000 EUR, 10.000 EUR würden schon reichen, sodass ich wenigsten für einen Manat, die Löhne gesichert habe. Denn Kunden zahlen auch nicht immer (u. a. pünktlich) und dann muss ich sehen, wie ich das mache. Und mehr als jeden Tag mitarbeiten können meine Frau und ich nicht.
Wie schon geschrieben, erhalte ich keine Hilfe und muss sehen, wie ich über die Runden komme. Guterletzt bin ich ja einer von vielen Mittelständlern und wenn da einer Pleite geht ist ja nicht schlimm.
Die Milliarden für das Konjunktur Paket, wären die nicht besser investiert, wenn man die nicht in Förderung von Schulen, Arbeitslosen, etc stecken würde?? Es sind ja Steuergelder die der Arbeiter, Mittelständler und sonstige gezahlt haben.