Gregor Amann (SPD)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Gregor Amann
Jahrgang
1962
Berufliche Qualifikation
Studium der Politikwissenschaft, Psychologie und Linguistik (M.A.)
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Frankfurt am Main I
Landeslistenplatz
20, Hessen
weitere Profile
Wie Sie inzwischen den Medien entnehmen konnten, hat Finanzminister Steinbrück den beabsichtigten Börsengang der DB vorerst auf Eis gelegt, da aufgrund der aktuellen Finanzmarktkrise die voraussichtlichen Einnahmen derzeit deutlich unter den ursprünglichen Erwartungen liegen würden. Ich halte diese Entscheidung für absolut richtig. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
03.07.2009
Bundestagswahlrecht
NEIN
02.07.2009
AWACS-Einsatz in Afghanistan
NEIN
18.06.2009
Internetsperren
JA
18.06.2009
Patientenverfügung (Stünker-Antrag)
JA
29.05.2009
Schuldenbremse
JA
28.05.2009
Abgabe von künstlichem Heroin an Schwerstabhängige
JA
28.05.2009
Verlängerung Kosovo-Einsatz
NEIN
13.05.2009
Anbauverbot von Genmais
NEIN
13.05.2009
Beratungspflicht bei Spätabtreibungen
NEIN
20.03.2009
Enteignung von Banken
JA
22.01.2009
Mindestarbeitsbedingungen
JA
22.01.2009
Mindestlohn für sechs weitere Branchen
JA
19.12.2008
Kampf gegen Piraten
enthalten
04.12.2008
Familienleistungsgesetz
NEIN
28.11.2008
Haushalt 2009
JA
26.11.2008
Erbschaftssteuerreform
JA
13.11.2008
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes (OEF)
NEIN
12.11.2008
BKA-Gesetz
JA
17.10.2008
Banken-Rettungspaket
JA
16.10.2008
Verlängerung Afghanistan-Einsatz (ISAF)
NEIN
25.09.2008
Rückkehr zur alten Pendlerpauschale
nicht beteiligt
17.09.2008
Fortsetzung des Darfur-Einsatzes
NEIN
17.09.2008
Verlängerung Libanon-Einsatz
NEIN
05.06.2008
Verlängerung Kosovo-Einsatz
NEIN
30.05.2008
Bahnprivatisierung
JA
24.04.2008
EU-Vertrag von Lissabon
JA
06.02.2008
Änderung des Stammzellgesetzes
JA
14.12.2007
Postmindestlohn
JA
16.11.2007
Diätenerhöhung
nicht beteiligt
15.11.2007
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes (OEF)
nicht beteiligt
09.11.2007
Vorratsdatenspeicherung
nicht beteiligt
12.10.2007
Verlängerung Afghanistan-Einsatz (ISAF, Tornado)
NEIN
12.09.2007
Verlängerung Libanon-Einsatz
NEIN
22.06.2007
Emissionshandel
JA
21.06.2007
Verlängerung Kosovo-Einsatz
NEIN
14.06.2007
Aufenthalts- und Asylrecht
NEIN
14.06.2007
Fortsetzung des Bundeswehreinsatzes in Darfur
NEIN
14.06.2007
Mindestlöhne (Antrag Die Linke.)
NEIN
25.05.2007
Unternehmenssteuerreform
JA
09.03.2007
Rente mit 67
JA
09.03.2007
Tornado-Einsatz
NEIN
02.02.2007
Gesundheitsreform
JA
10.11.2006
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes (OEF)
NEIN
26.10.2006
EU-Beitritt Bulgariens und Rumäniens
JA
28.09.2006
Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes (ISAF)
NEIN
30.06.2006
Föderalismusreform
JA
29.06.2006
Antidiskriminierungsgesetz
JA
01.06.2006
Anpassung u. Veränderung von Hartz IV
JA
01.06.2006
Bundeswehreinsatz im Kongo
NEIN
19.05.2006
Erhöhung der Mehrwertsteuer
JA
Fragen an Gregor Amann
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Frage zum Thema Inneres und Justiz
01.09.2009
Von:

Guten Tag,

ich bin einer von vielen Pokerinteressierten in unserem Land. Leider ist es so, dass das Pokerspiel hierzulande einen immer noch anrüchigen Status hat. Poker ist lt. Definition ein Spiel "dessen Ausgang überwiegend vom Zufall abhängt".

Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe von Wissenschaftlichen Untersuchungen, welche genau das Genegteil belegen oder zumindest mit dem Attribut "überwiegend" aufräumen.
Daher steht die Forderung Poker zu einem Geschicklichkeitsspiel zu deklarieren aus. Ähnlich wie Schach oder Backgammon. Ich weiß nicht ob Sie selber Poker spielen oder jemanden kennen der das tut. Wenn dem so ist so wissen Sie, dass beim Poker langsfristig die Spieler gewinnen, welche das Spiel beherrschen. Es gibt, auch in Deutschland Spieler, welche professionell Poker spielen um Ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Das kann man nicht mit einem auf reinen Zufall basierten Konzept (z.B. Roulette).
Leider wird der Pokersport durch die unklare Gesetzeslage in die Illegalität gedrängt. Millionen von pokerbegeisterten Spielern in Deutschland machen sich also, streng genommen, strafbar wenn Sie im Freundeskreis Poker spielen. Auf Grund der Gesetztesgebung trauen sich auch viele Pokerveranstallter nicht, Turniere zu veranstallten da sie der behördlichen Willkür ausgesetzt sind.

Meine Frage nun: Setzen Sie oder Ihre Partei sich dafür ein, dass Poker nicht mehr den Status Glücksspiel erhält?
Antwort von Gregor Amann
2Empfehlungen
04.09.2009
Gregor Amann
Sehr geehrter Herr ,

ich muss zugeben, dass ich mich mit dem von Ihnen angesprochenen Thema bisher nicht näher beschäftigt habe. In jüngeren Jahren habe ich gelegentlich auch mal gepokert, das liegt jetzt aber schon eine längere Zeit zurück. Von damals weiß ich aber noch, dass beim Poker auch Glück bzw. Zufall eine Rolle spielt, wenn auch vielleicht nicht "überwiegend". Es ist also eine Mischung aus Strategie- und Glücksspiel. Ihre Behauptung, Sie würden in die "Illegalität" abgedrängt und würden sich "strafbar" machen, "wenn Sie im Freundeskreis Poker spielen", kann ich nicht nachvollziehen. Poker spielen ist doch keineswegs verboten. Selbstverständlich können Sie jederzeit und wo Sie wollen Poker spielen. Es gibt lediglich eine gesetzliche Einschränkung, wenn dabei um Geld gespielt wird. Problematisch sind auch dann nicht geringe Centbeträge, sondern nur "erhebliche Einsätze". Es ist leider eine Tatsache, dass Spielsucht bei bestimmten Betroffenen ein Problem darstellt, gerade wenn um viel Geld gespielt wird. Der Staat hat hier m.E. im Rahmen seiner Fürsorgepflicht die Aufgabe, regulierend einzugreifen. Auch dann ist Poker spielen nicht verboten, aber eben nur an bestimmten Orten und unter bestimmten Auflagen erlaubt.

Mit freundlichen Grüßen


Gregor Amann, MdB
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Frage zum Thema Arbeit
08.09.2009
Von:

Wie sollen neue Arbeitsplätze geschaffen und gesichert werden?
Wie soll küftig mit Studiengebühren verfahren werden?
Wie soll die Kinderbetreuung künftig aussehen?
Warum wird die Privatversicherung nicht abgeschafft?
Warum werden die Mehrwertsteuern nicht verringert?
Antwort von Gregor Amann
3Empfehlungen
08.09.2009
Gregor Amann
Sehr geehrte Frau ,

Sie haben Recht, bei der Bundestagswahl am 27.9. geht es um genau die Themen, um die sich auch Ihre Fragen drehen. Da sich Ihre doch sehr komplexen Fragen nicht einfach nur mit ein, zwei kurzen Sätzen beantworten lassen, finden Sie die Antworten dazu in unserem Regierungsprogramm, welches im Internet unter folgender Adresse abrufbar ist:

www.spd.de

Zur Frage nach den Arbeitsplätzen empfehle ich Ihnen darüber hinaus auch noch einen Blick in den so genannten "Deutschland-Plan" ("Die Arbeit von morgen") unseres Kanzlerkandidaten Frank-Walter Steinmeier.

Mit freundlichen Grüßen

Gregor Amann, MdB
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Frage zum Thema Inneres und Justiz
24.09.2009
Von:

Nach Dublin II kann Deutschland praktisch nicht mehr von Miganten erreicht werden, während die Nachbarstaaten ohne Rücksicht auf Menschenrechte und Konventionen sich deren erwehren.
Deutsche Hubschrauber beteiligen sich an Einsätzen von Frontex um Flüchtlinge auf hoher See abzufangen und zurück " umzuleiten"
Dies ist ungerecht, widerspricht dem Völkerrecht und etlichen anderen von uns unterschriebenen Konventionen und ist mit der deutschen Vergangenheit nicht zu vereinbaren.
Wie stehen Sie dazu, werden Sie sich für eine gerechtere Verteilung der Miganten auf die EU stark machen ? Werden Sie darauf einwirken dass die Menschenrechtsverletzungen aufhören ?
Ich empfehle den Artikel "Willkommen in Europa" in " Die Zeit" Ressort Politik vom 24.9.2009 - sicher auch auf Zeit-online) sowie viele Beiträge von Pro Asyl.
Antwort von Gregor Amann
1Empfehlung
25.09.2009
Gregor Amann
Sehr geehrte Frau ,

ich sehe die von Ihnen angesprochene Problematik ganz ähnlich wie Sie und setze mich aktiv dafür ein, eine Änderung der europäischen Flüchtlingspolitik zu erreichen. Ich sage Ihnen aber auch ganz ehrlich: Derzeit gibt es keine Mehrheit weder im Bundestag noch im Europäischen Parlament, um hier grundlegende Änderungen vorzunehmen. Übrigens bin ich selbst auch Mitglied von Pro Asyl, da ich die Ziele dieser Organisation befürworte und ihre Arbeit unterstütze. Ich bin auch Mitglied des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestags und immerhin ist es uns dort gelungen, zumindest in einigen Einzelfällen Flüchtlinge vor der Abschiebung nach Griechenland und in andere Länder zu bewahren, in denen derzeit kein geregeltes Asylverfahren garantiert ist.

Mit freundlichen Grüßen,

Gregor Amann, MdB
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Frage zum Thema Arbeit
17.10.2009
Von:

Guten Tag Herr Amann, finden Sie das Amnesty gesellschaftlich förderliche Tätigkeiten vollzieht? wenn ja währen, Sie einverstanden einer ähnlichen oder dieser Organsation die Förderwürdigkeit zu gewähren und somit diese in den Genuß von ein Euro Dienstleistern zu stellen?

mit freundlichen Grüßen

Andreas Neukäter

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