Gernot Grumbach (SPD)
Abgeordneter Hessen 2009-2014
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Angaben zur Person
Gernot Grumbach
Geburtstag
16.09.1952
Berufliche Qualifikation
Studium Germanistik und Politik
Ausgeübte Tätigkeit
MdL, Verwaltungsangestellter
Wohnort
-
Wahlkreis
Frankfurt am Main II
Ergebnis
29,8%
Landeslistenplatz
8, über Liste eingezogen
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Selbstverständlich zahle ich Rundfunkbeitrag. Und das sogar gerne. Ich halte den öffentlichen Rundfunk für unverzichtbar. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
27.08.2013
Von:

Sehr geehrter Abgeordneter,

ich unterrichte an einer beruflichen Schule als Fachlehrer für arbeitstechnische Fächer. Fachlehrkräfte für arbeitstechnische Fächer (FLatF) haben gemeinsam mit Studienreferendaren für das Lehramt an beruflichen Schulen ihr Referendariat erfolgreich abgeschlossen, werden jedoch bezüglich Besoldung und Aufstiegsmöglichkeiten ungleich behandelt. So endet die besoldungstechnische Karriere in der Besoldungsstufe A 11 im Gegensatz zu den Berufsschullehrkräften mit Lehramt berufliche Schulen, deren Einstiegsgehalt bei A 13 beginnt. Eine Weiterqualifizierung und einem damit verbundenen Besoldungsaufstieg ist für Fachlehrkräfte derzeit nicht möglich, obwohl diese bereits seit vielen Jahren neben ihren Berufsschullehrkräfte gemeinsam in den Lernfeldern unterrichten und die gleiche Arbeit leisten.

Wie stehen Sie zu der Forderung "Gleiche Arbeit – gleiches Geld"?

Unterstützen Sie unsere Forderung für gerechte Besoldung und die Schaffung der Möglichkeit für Fachlehrkräfte zu einem Besoldungsaufstieg?

Gerne sende ich zu diesem Thema auch weiterführende Informationen zu.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Gernot Grumbach
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04.09.2013
Gernot Grumbach
Sehr geerter Herr ,

Die SPD steht zu dem Grundsatz "Gleicher Lohn für gleich(wertig)e Arbeit", der ihrer Forderung "gleiche Arbeit - gleiches Geld" entspricht. Die Unterschiede bei der Bezahlung und den Aufstiegsmöglichkeiten resultieren aus der unterschiedlichen Ausbildung. Während Berufsschullehrkräfte mit Lehramt berufliche Schulen eine akademische Ausbildung durchlaufen, haben Fachlehrkräfte für arbeitstechnische Fächer (FLatF) eine berufsbildende Qualifikation. Um den Grundsatz künftig umzusetzen, müssen wir daher bei der Ausbildung der Lehrkräfte und der Anrechnung früherer Qualifikationen ansetzen.

Die SPD erarbeitet derzeit ein Konzept zur Lehrerbildung, das eine Angleichung der Ausbildungsdauer und die Gleichwertigkeit der Lehrämter zum Ziel hat. Sie hat dieses Konzept bereits vorgestellt und wird es weiter mit allen Beteiligten diskutieren. Die Umsetzung dieser neuen Lehrerbildung hätte sachlogisch auch Auswirkungen auf die Systematik der Besoldung und Aufstiegsmöglichkeiten der Lehrkräfte. Dies ist aber in einem geordneten Diskussionsprozess mit allen Beteiligten zu erörtern und zu entwickeln. Dabei muss dann auch die Anrechnung beruflicher Qualifikation einbezogen werden.

mit freundlichen Grüßen

Gernot Grumbach
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