Georg Schmid (CSU)
Kandidat Landtagswahl Bayern 2008
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Georg Schmid
Jahrgang
1953
Berufliche Qualifikation
Studium der Rechtswissenschaften
Ausgeübte Tätigkeit
Staatssekretär a.D., Fraktionsvorsitzender der CSU im Landtag, MdL
Wohnort
-
Stimmkreis
Donau-Ries
Landeslistenplatz
2, Schwaben
Die Staatliche Berufsschule Lauingen wurde als eine von zehn bayerischen Berufsschulen ausgewählt, um am Schulversuch "Berufsschule Plus - BS+" teilzunehmen, der jetzt mit dem Schuljahr 2008/09 beginnt. "BS+" richtet sich an besonders leistungsfähige und motivierte Jugendliche in einer dualen Berufsausbildung. Mit diesem Projekt, das gemeinsam mit der Stiftung Bildungspakt realisiert wird und auf vier Jahre angelegt ist, soll erprobt werden, ob es möglich ist, in drei Jahren parallel zu einer betrieblichen Berufsausbildung auch eine Fachhochschulreife zu erwerben. (...)
 
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www.georg-schmid.de
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Frage zum Thema Familie und Generationen
27.09.2008
Von:

Grüß Gott, Herr Schmid,

wie stehen Sie zur "Herdprämie", was als Begriff ja abwertend gemeint ist, den Aussagen des z. T. massiv und polemisch kritisierten Bischofs Mixa zur Frage der Kinderbetreuung in ihrer originalen Ausführlichkeit und Differenziertheit (oder kennen Sie sie nur in verkürzter Form) und Frau Roths Ausfälligkeit?

Grundsätzlich haben Eltern ein Problem, wenn ein Gehalt wegen der Kinderbetreuung weitgehend wegfällt. Das Elterngeld ist nur eine echte Unterstützung, wenn man es komplett im ersten Jahr bekommt. Auf zwei Jahre verteilt ist der finanzielle Einschnitt für die Familie im Vergleich zu vorher massiv. Da angesichts der mäßigen Unterstützung von Familien durch staatliche Gelder manche Familien nicht über mehrere Jahre zurechtkommen, ist es sicher wichtig, dieses Problem zu mildern, das ja die Folge politischer Entscheidungen ist. Eine Möglichkeit ist die beschlossene Schaffung von mehr Kinderkrippenplätzen. Wer einen Platz braucht oder möchte, soll ihn auch haben. Aber es ist nur eine Möglichkeit; bleibt das der einzige Lösungsansatz des Staates, ist das in meinen Augen sehr einseitig. Nach dem theoretischen Recht sollen alle Elternpaare die freie Auswahl zwischen Fremdbetreuung oder heimischer Fürsorge haben. Doch das hilft gar nichts, wenn die Auswahl praktisch gar nicht mehr gegeben ist, weil sich die Familie die längere Betreuung daheim durch das fehlende Gehalt gar nicht leisten kann. So ensteht nämlich durch die einseitige staatliche Förderung der Fremdbetreuung zum Teil der finanzielle Zwang, die Kinder in eine Krippe zu stecken, obwohl man das gar nicht will. Wenn die Politik auf diesem Wege einseitig Druck hin zur Kinderbetreuung außerhalb der Familie macht, dann erinnert das in dieser Hinsicht sehr wohl an DDR-Verhältnisse - genau wie Bischof Mixa vollkommen zutreffend feststellte. Daher ist das Betreuungsgeld ja nur ein Ausgleich für die finanziellen Einbußen, die die Kinderbetreuung daheim verursacht.

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