Gabriele Heyer (FDP)
Kandidatin Schleswig-Holstein 2012
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Angaben zur Person
Gabriele Heyer
Jahrgang
1957
Berufliche Qualifikation
Betriebswirt des Handwerks; Kürschnermeisterin
Ausgeübte Tätigkeit
Selbstständig
Wohnort
-
Wahlkreis
Norderstedt , Stimmen (Wahlkreis): 1.950
Ergebnis
4,9%
Landeslistenplatz
12
(...) Sowohl die Bundes- als auch die Landesregierung unterstützen den Ausbau der Kindertagesstätten finanziell sehr stark. Ich betrachte es dabei als wichtige Leistung, dass die frühkindliche Bildung auf Wunsch der FDP endlich ihren Platz im von FDP-Minister Klug geführten Bildungsministerium gefunden hat. Das Hauptproblem der Kommunen ist nicht die Investition in Kindertagesstätten, sondern der laufende Betrieb. (...)
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Frage zum Thema Bürgerrechte, Daten und Verbraucherschutz
02.04.2012
Von:

Sehr geehrte Kandidatinnen und Kandidaten,

spätestens seit Geburt meiner Tochter bin ich eine sehr aufmerksame und bewusste Konsumentin geworden. Mir missfällt schon seit sehr langer Zeit die inflationäre Verwendung von sogenannten Gütesiegeln. Als Verbraucher verliert man die Übersicht über all diese Siegel. Ich behaupte nur die wenigsten wissen Bescheid, was sich hinter den Siegeln an "Qualitätskriterien" verbirgt. Gefühlt ist mit der Etablierung der Bio-Produkte, eine neue Dynamik in der Neueinführung von Gütesiegeln entstanden.

Ein heutiger Beitrag im NDR Magazin "Markt" zu dem DLG-Gütesiegel bestätigt meine Einstellung hierzu. Hier versucht die Lebensmittelindustrie mit diesem Siegel den Produktverkauf anzukurbeln. Über 90 % aller eingereichten Artikel erhalten dieses Siegel und bei einer Straßenbefragung gaben erschreckend viele an, dass Produkt mit dem DLG Siegel bewussst zu bevorzugen.

Mich würde interessieren wie sie als Kandidat/in zu diesen Gütesiegeln stehen? Halten Sie eine strengere gesetzliche Vorgabe für Gütesiegel für erforderlich? Wie können der Verbraucherschutz und die Verbraucherinteressen in diesem Bereich verbessert werden? Was tun sie dafür, dass die Wirtschaft die Verbraucher nicht für dumm verkaufen kann?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Gabriele Heyer
bisher keineEmpfehlungen
04.04.2012
Gabriele Heyer
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Frage.
Ich teile Ihre Auffassung, dass es inzwischen eine Inflation von Gütesiegeln gibt. Sie werden allesamt von den Herstellern und Händlern vergeben und tragen nicht zur Transparenz für den Verbraucher bei. So mussten wir heute wieder von Bio-Eiern hören, die dioxinbelastet sind. Wir Liberalen setzen daher auf die Informationsfreiheit des Verbrauchers und auf mehr unangekündigte Kontrollen während der Produktionszeiten. Gleichzeitig müssen lebensmittelrechtliche Verstöße konsequent verfolgt werden und ggfs. Sogar mit Berufsverboten geahndet werden.
Ich selbst habe da meinen eigenen Weg entwickelt; ich kaufe dort, wo ich Produkte aus der Region erhalte und gute Qualität erhalte; das kann auch bei einem gut geführten Discounter sein.

Viele Grüße

Gabriele Heyer
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Frage zum Thema Rolle der Regionen und Kommunen
03.04.2012
Von:

Moin Moin Frau Heyer,

immer zu Wahlen müssen wir den Orkan an Wahlplakaten, Faltprospekten und unkonkreten Wahlversprechen ertragen. Zumeist können diese allgemeinverbindlich fast in jeder Stadt und Dorf angewandt werden. Nun mal Butter bei die Fische: Was für Vorschläge haben sie konkret für die mit zum Wahlkreis gehörenden Dörfer?

Was planen Sie konkret für Kattendorf?
Was planen Sie konkret für Kisdorf?
Was planen Sie konkret für Wakendorf II?
Was planen Sie konkret für Winsen?
Was planen Sie konkret für Tangstedt?
Was planen Sie konkret für mein Oersdorf?

Tschüß

Antwort von Gabriele Heyer
bisher keineEmpfehlungen
04.04.2012
Gabriele Heyer
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage. Als Abgeordnete möchte ich Ansprechpartner der Bürgerinnen und Bürger meines Wahlkreises sein, nennen Sie mir also Ihre Anliegen. Direkte Versprechen werde ich Ihnen nicht machen, da ich es gewohnt bin, meine Versprechen auch zu halten.
Konkret beschäftige ich mich im Moment mit der Möglichkeit einer Ortsumgehung zwischen Kisdorf und Kaltenkirchen, die die Gemeinden meines Wahlkreises vom Durchgangsverkehr entlasten soll. Das ist besonders im Hinblick auf die Weiterführung der A20 notwendig. In der Gemeinde Tangstedt schlägt die FDP sogar schon eine konkrete Trassenführung für die Verbindung zwischen Norderstedt und der B 432 vor.
Ich habe übrigens gehört, dass der Oersdorfer Bürgerverein Bücherspenden für den Aufbau einer kleinen Dorfbücherei sucht. Könnten Sie den Kontakt herstellen?


Viele Grüße

Gabriele Heyer
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Frage zum Thema Bildung und Kultur
04.05.2012
Von:

Hallo Frau Heyer,

nach aktuellen Artikel aus der shz prognostizieren die kommunalen Spiztenverbände das Scheitern des KiTa-Ausbaus und es wird eine Kagewelle der Eltern befürchtet, das der Rechtsanspruch auf einen KiTa Platz für alle Kinder ab einem Jahr nicht erfüllbar sei, heißt es.

www.shz.de

Wie gehen die Liberalen damit konkret um ?!

MfG,
Antwort von Gabriele Heyer
bisher keineEmpfehlungen
05.05.2012
Gabriele Heyer
Sehr geehrter Herr ,

sowohl die Bundes- als auch die Landesregierung unterstützen den Ausbau der Kindertagesstätten finanziell sehr stark. Ich betrachte es dabei als wichtige Leistung, dass die frühkindliche Bildung auf Wunsch der FDP endlich ihren Platz im von FDP-Minister Klug geführten Bildungsministerium gefunden hat. Das Hauptproblem der Kommunen ist nicht die Investition in Kindertagesstätten, sondern der laufende Betrieb. Hier hat die FDP durchgesetzt, dass die von der früheren rot-grünen Landesregierung eingeführte Deckelung des Personalkostenzuschusses aufgehoben wurde. Die FDP unterstützt also die Kommunen bei der Betriebskostenfinanzierung. Wir wissen, dass Versorgungsgrade von 100% bei der Betreuung der 3-6 jährigen und bundesgesetzlich vorgeschlagenen 30 % bei den 1-3 jährigen aber nicht erreichbar, beziehungsweise nicht ausreichend sind. Wir Liberalen unterstützen deshalb die Schaffung von Tagespflegestellen, die flexibler auf den Bedarf und die Ansprüche reagieren können. Insbesondere wehren wir uns auf Bundes- und Landesebene gegen überbordende Bürokratie und Vorschriften bei den Tagesmüttern.
In Norderstedt haben sich übrigens alle Fraktionen gemeinsam auf Versorgungsquoten geeinigt, die deutlich über den Bundesvorgaben liegen und erhebliche finanzielle Anstrengungen der Stadt bedeuten. Ob das reicht, wird man sehen müssen. Wenn Eltern erfolgreich klagen sollten, wäre das ein Argument mehr, vom Bund die finanziellen Mittel zu verlangen, die es zur Erfüllung dieses Bundesgesetzes bedarf.
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