Fritz-Rudolf Körper (SPD)
Kandidat Bundestagswahl 2005
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Grunddaten
Fritz-Rudolf Körper
Jahrgang
1954
Berufliche Qualifikation
Theologe
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern
Wohnort
-
Wahlkreis
Kreuznach
Ergebnis
41,7%
Landeslistenplatz
1, Rheinland-Pfalz
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Frage zum Thema Verkehr
12.09.2005
Von:

Guten Tag Herr Körper, wann geht es endlich weiter mit dem Ausbau der B 41 und endlich eine Anbindung des Nahetals an den Flugplatz Hahn?
Schon Wilhelm Dröscher träumte von einer Anbindung unseres Raumes an die Autobahn nach Belgien, geschehen ist bisher nichts. Bleibt es weiter so ?
Antwort von Fritz-Rudolf Körper
1Empfehlung
14.09.2005
Sehr Herr Geib,

Der Ausbau der B41 hat gute Fortschritte gemacht. 53 Mio Euro wurden in den letzten sieben Jahren an der B41 investiert. Die Ortsumgehungen Monzingen und Hochstetten sowie der Streckenabschnitt Idar-Oberstein - Birkenfeld sind im Bundesverkehrswegeplan mit höchster Priorität versehen. In naher Zukunft werden wir die Ortsumgehung Waldböckelheim vierstreifig bekommen. Es geht voran an der B41. Für die B50 ist eine durchgängige Vierstreifigkeit bis zum Jahr 2009 geplant, teilweise schon umgesetzt. Dies ist wichtig für die Entwicklung des Flughafens Frankfurt/ Hahn.

Mit freundlichen Grüßen

Fritz Rudolf Körper
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Frage zum Thema Bildung
14.09.2005
Von:

Sehr geehrter Herr Körper;

1) "In immer mehr Familien findet immer weniger Erziehung statt!"
Dies ist meine These gestützt auf Erfahrungen aus der schulischen Arbeit und Praxis.
Unterstützt die SPD eine notwendige Verringerung der derzeitigen Klassenmesszahl.
30/31 Kinder in den heutigen Klassen sind zu viel.
So ist vernünftiger, handlungsorientierter, schülerzentrierter Unterricht kaum möglich.
Die sogenannten Schlüsselqualifikationen sind in Klassen um die 25 nicht wirklich zu realisieren.
Insbesondere in Anbetracht der veränderten Schülerschaft von heute.

2.) Zur Landespolitik, ebenfalls Stichwort Bildung: Wie würde eine erneute SPD-geführte RLP-Landesregierung den begonnen Weg der Ganztagsschule weitergehen.
In dieser bisherigen neuen Form (Angebotsform, Freiwilligkeit für eine Jahr) kann das wohl nur eine Übergangsphase für eine verpflichtende GTS für alle Schüler bedeuten. Mit der notwendigen Personalausstattung wäre eine verpflichtende GTS eine echte Reform mit Weitblick und wirklichen Erfolgsaussichten.
Nur Deutschland (und Österreich) erlauben sich den "Luxus" der Halbtagsschule in Europa.

3.) Letzte Frage. Wird die SPD die Schulträger (Kreise, Städte, Gemeinden und Kommunen) finanziell so aussstatten, dass ein angemessener Ausbau, Ausstattung, eine vernünftige Unterhaltung (Pflege und Wartung) der öffentlichen Schulen gewährleistet ist, entsprechend dem Standard eines Staates wie Deutschland (siehe Vergleich mit den Pisa-Vorzeigekandidaten Finnland, Kanada...)

Würde mich über eine Antwort Ihrerseits sehr freuen.

www.rolfbernardi.de

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