Friedrich Ostendorff (GRÜNE)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Geburtstag
12.01.1953
Berufliche Qualifikation
Bauer
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Bergkamen
Wahlkreis
Unna I
Ergebnis
8,7%
Landeslistenplatz
14, Nordrhein-Westfalen
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Die Parteienfinanzierung ist gesetzlich festgelegt und unterliegt einer Deckelung, d.h.,
die Summe der jährlichen staatlichen Finanzierung aller Parteien darf eine "absolute Obergrenze" nicht überschreiten, wobei insoweit steuerliche Vergünstigungen unberücksichtigt bleiben (vgl. § 18 Abs. 2 PartG). (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Finanzen
04.12.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Ostendorff,

ich habe erfreut festgestellt, dass sie dem Wachstumsbeschleunigungsgesetz zugestimmt haben. Was hat sie dazu bewogen? Wie fällt ihre Bewertung über die einzelnen Bestandteile des Gesetzes aus?

mfg

Antwort von Friedrich Ostendorff
6Empfehlungen
07.12.2009
Friedrich Ostendorff
Sehr geehrter Herr ,

Hierbei handelt es sich offenbar um einen sehr bedauerlichen technischen Abstimmungsfehler meinerseits. Selbstverständlich wollte ich mit der gesamten Grünen Fraktion gegen das Wachstumsbeschleunigungsgesetz der Bundesregierung stimmen!

Mit freundlichen Grüßen

Friedrich Ostendorff
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Frage zum Thema Finanzen
07.12.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Ostendorff,

in Ihrer Antwort an bezüglich Ihres Abstimmungsverhaltens zum Wachstumsbeschleunigungsgesetz schreiben Sie, es handele sich um einen "technischen Abstimmungsfehler." Können Sie näher erläutern, was Sie damit meinen bzw. wie es zu einer falsch gezählten Stimme im Bundestag kommen kann?

Mit freundlichen Grüßen,

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Frage zum Thema Finanzen
02.03.2010
Von:

Sehr geehrter Herr Ostendorff,

ich habe Ihre Antwort an Herrn gelesen und musste erschreckend feststellen, dass solche "Pannen" möglich sind. Ich weiss nicht welche Umstände diesen Fehler bewirkt haben. Wären Sie so freundlich den Werdegang einer solchen Abstimmung zu beschreiben und die eventuellen Fehleranfälligkeiten aufzuzeigen?

Mit freundlichen Grüssen
Ihr

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Frage zum Thema Verbraucherschutz
16.03.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Ostendorff,

ich und viele andere würden gerne wissen, wie Ihre Partei, die Grünen, zum Thema Vegetarismus und Massentierhaltung steht. Bei der jetzigen Regierung ist dies sehr wahrscheinlich nicht zu erwarten, aber unter Umständen tragen Sie in zwei Jahren wieder Regierungsverantwortung. Also: gibt es Pläne zur Eindämmung der unerträglichen Massentierhaltung, etwa die langfristige, aber komplette Einstellungen von Subventionszahlungen an solche Betriebe sowie eine - längst überfällige - Anhebung von Steuern auf Fleisch- und Fischprodukte, die nachweisbar erheblichen Schaden für die Umwelt, den Verbraucher, die ärmeren und ärmsten Länder dieser Erde, die Nachhaltigkeit insgesamt sowie schließlich auch für die Tiere bedeuten?

Wie steht es mit dem Vegetarismus generell bei den Grünen? Gibt es eine Tendenz hinzu bei Ihnen?

Mit freundlichen Grüßen,
Antwort von Friedrich Ostendorff
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30.03.2011
Friedrich Ostendorff
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage zur Haltung der Grünen zum Thema Massentierhaltung und Vegetarismus. Sie haben völlig Recht, wir richten mit unserer Fleischproduktion und unserem Konsumverhalten viel Schaden für die Umwelt und die Entwicklung in den ärmsten Ländern dieser Welt an. Trotzdem und auch wenn sich viele Vegetarier bei uns engagieren, gehen wir nicht so weit zu fordern, komplett auf Fleisch zu verzichten. Klar ist aber, dass in unserer Gesellschaft zu viel Fleisch konsumiert wird. Wir Grüne fordern deshalb auch einen vegetarischen Donnerstag ("Veggie day"), um hier einen Bewusstseinswandel herbeizuführen. Das Kernproblem liegt für uns darin, dass Fleisch zu einem großen Teil aus industrieller Massenproduktion kommt. Hier wollen wir den Hebel ansetzen. Wir wollen eine ökologische und bäuerliche Landwirtschaft mit artgerechter Nutztierhaltung und setzen uns z.B. beim Baurecht dafür ein, dass sich nicht überall im ländlichen Raum Agrarfabriken mit industrieller Mast und Schlachtung ausbreiten. Auch beim Tierschutzrecht setzen wir uns für klarere und strengere Bestimmungen zu Gunsten der Tiere ein. Bei näherem Interesse an unserer Landwirtschaftspolitik verweise ich Sie an folgende Links, die unsere Positionen verdeutlichen:

www.gruene-bundestag.de

www.gruene-bundestag.de

Mit freundlichen Grüßen

Friedrich Ostendorff
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Frage zum Thema Umwelt
29.12.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Ostendorff,

in der Landwirtschaft werden derzeit auf hohem Niveau Pestizide und Herbizide eingesetzt. Im Vergleich zu 1970 sind es heute fast doppelt so grosse Mengen. Die Chemiefirmen sind derzeit nur gezwungen, vor Verwendung der Pflanzenschutzmittel eine Risikobewertung durchzuführen. Doch zeigt sich, dass die Auswirkungen für unsere Gewässer etwa durch Abdrift und Oberflächenwasser Run-off teilweise verheerend sind. Allein die Folgen kann man derzeit nur erahnen, wissenschaftlich bemessen und beschrieben sind sie NOCH nicht.

Würden Sie sich bitte dafür einsetzen, dass darüber hinaus ein Zulassungsverfahren ins Leben gerufen wird, dass über einen sinnmachenden Zeitraum von z.B. 5 Jahren die Auswirkungen von Pflanzenschutzmitteln NACH Inverkehrbringung dieser untersucht?

Mit freundlichen Grüssen

Antwort von Friedrich Ostendorff
bisher keineEmpfehlungen
05.01.2012
Friedrich Ostendorff
Sehr geehrter Herr ,

besten Dank für Ihre Frage. Wir Grünen halten den Umgang mit Pestiziden in der Landwirtschaft in weiten Teilen für nicht nachhaltig und sehen wie Sie dringenden Handlungsbedarf. Als einzige im Bundestag vertretene Partei haben wir uns daher ausdrücklich kritisch zum neuen Pflanzenschutzgesetz der Bundesregierung geäußert. Unsere Forderungen finden Sie in unserem Entschließungsantrag 17/7680 unter drucksachen.bundestag.de . Im Falle einer grünen Regierungsbeteiligung nach der nächsten Bundestagswahl werden wir eine entsprechende Novellierung des Pflanzenschutzrechts vorlegen, wobei wir auch Ihren Vorschlag für ein Monitoringsystem prüfen werden. Also, Grüne wählen, sonst ändert sich nichts!

Herzliche Grüße,
Friedrich Ostendorff
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