Franz Maget (SPD)
Kandidat Landtagswahl Bayern 2008
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich. Besuchen Sie das aktuelle Profil.

Franz Maget
Jahrgang
1953
Berufliche Qualifikation
Sozialwissenschaftler
Ausgeübte Tätigkeit
MdL, Fraktionsvorsitzender
Wohnort
-
Stimmkreis
München-Milbertshofen
Landeslistenplatz
1, Oberbayern
(...) Die Atomkraft hat von der öffentlichen Hand weit mehr Unterstützung bekommen als alle anderen Energieträger zusammen. Das ist auch heute noch so. (...)
 
weitere Profile auf abgeordnetenwatch.de
Persönliche Website
www.franzmaget.de
Fragen an Franz Maget
Auswahl der Fragen und Antworten
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Familie und Generationen
27.09.2008
Von:
-

Grüß Gott, Herr Maget,

würden Sie am Gebrauch des abwertend gemeinten Wortes "Herdprämie" partiziperen? Sind Ihnen die z. T. wüst beschimpften Ausführungen des Bischofs Mixa zur Frage der Kinderbetreuung in ihrer originalen Ausführlichkeit und Differenziertheit bekannt?

Grundsätzlich haben Eltern ein Problem, wenn plötzlich ein Einkommen zugunsten der Kinderbetreuung weitgehend wegfällt. Das Elterngeld ist da nur eine wesentliche Unterstützung, wenn es komplett im ersten Jahr ausgezahlt wird. Auf zwei Jahre gestreckt, ist in rein familienökonomischer Hinsicht der Einschnitt im Vergleich zum Erwerbseinkommen schon heftig. Da nun also angesichts der begrenzten Unterstützung von Familien staatlicherseits die wirtschaftlichen Konsequenzen für manche Familien nicht mehrere Jahre durchzuhalten sind, ist es sicherlich wichtig, dieses durch die staatlich vorgegebenen Strukturen auftretende Problem zu mildern. Ein Weg hierzu ist die beschlossene Schaffung von viel mehr Kinderkrippen, denn wer einen Platz braucht oder will, soll ihn auch bekommen. Aber es ist nur ein Weg - bleibt er der einzige, halte ich das für eine sehr einseitige Politik. Denn de jure sollen alle Elternpaare die freie Auswahl zwischen Betreuung in Kinderkrippen oder daheim haben. Doch das hilft gar nichts, wenn de facto die Auswahl gar nicht mehr besteht, weil die längere Betreuung daheim finanziell für die Familie nicht durchzustehen ist. So ensteht nämlich durch die einseitige staatliche Förderung der Fremdbetreuung zum Teil der ökonomische Zwang, die Kinder abzugeben, obwohl das nicht immer gewollt ist. Und wenn staatliche Strukturen und einseitige politische Prioritätensetzungen zu einem klaren Druck hin zur Kinderbetreuung außerhalb der Familie führen, dann erinnert das - wie Bischof Mixa bemerkte - punktuell an DDR-Verhältnisse. Eine geringe Teilkompensation der Verluste, die die Betreuung (bis 3 J.) daheim bewirkt, scheint mir nur fair.

Wie stehen Sie zum Betreuungsgeld?

MfG

-

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.

Auf diese Antwort warten bisher 3 Interessierte
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Lesezeichen
Ihre Frage an Franz Maget
Die Fragefunktion wurde inzwischen geschlossen.