Frank Wiesner (SPD)
Abgeordneter Hamburg 2011-2015

Angaben zur Person
Geburtstag
20.09.1967
Berufliche Qualifikation
Dilp.-Ing. f. Bauwesen
Ausgeübte Tätigkeit
MdHB, Verkehrsplaner
Wohnort
Harburg-Neuland
Wahlkreis
Harburg
Landeslistenplatz
24, über Liste eingezogen
(...) Im April 1986 wurden die Lavabasalt-Stelen errichtet. Sie stammen aus einem Steinbruch in der Eifel und sind bis zu 2,5 Tonnen schwer. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
07.03.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Wiesner,

wie erklären Sie es gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern, vor allem jedoch gegenüber Ihren Wählerinnen und Wählern in Harburg, dass Sie bei der konstituierenden Sitzung der Bürgerschaft mitsamt Wahl des neuen Ersten Bürgermeisters am 7. März 2011 Ihrer Verantwortung nicht nachgekommen und der Sitzung ferngeblieben sind? Müssen die Wählerinnen und Wähler auch in Zukunft damit rechnen, dass Sie den Sitzungen der Bürgerschaft fernbleiben werden? Glauben Sie, dass Sie dem Vertrauen, das die Wählerinnen und Wähler in Harburg und in Hamburg in Sie gesetzt haben, gerecht werden können?

Für die Beantwortung meiner Fragen danke ich Ihnen bereits im Voraus und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Antwort von Frank Wiesner
3Empfehlungen
16.03.2011
Frank Wiesner
Sehr geehrter Herr ,

es tut mir Leid und kann Sie nur um Entschuldigung bitten, dass ich die erste Sitzung der Bürgerschaft verpasst habe. Natürlich müssen gewählte Abgeordnete zu den Sitzungen kommen. Ich selbst habe mich auch sehr geärgert, dass ich meinen Plan, aus dem Urlaub nach Hamburg zurück zu fliegen nicht umsetzen konnte. Am Donnerstag nach der Wahl habe die entsprechenden Flüge gebucht (6.03. 22:05 Uhr ab Accra, Hamburg an 8:05 Uhr am 7.03.). Am Sonntag morgen habe ich die Gruppe der Studienreisenden in Togo verlassen um den Flughafen in Accra (Fahrzeit ca. 6 Stunden) zu erreichen. Das Problem war, dass ich nicht nach Ghana einreisen durfte, ich habe es an 2 Grenzstationen probiert. Im Nachhinein war es sicher ein Fehler meinen Urlaub zu diesem Zeitpunkt anzutreten.
Künftig werde alle meine Termine allerdings so planen, dass ich an den Bürgerschaftssitzungen teilnehmen werde.

Mit freundlichen Grüßen
Frank Wiesner
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
12.03.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Wiesner,

seit Tagen verfolge ich mit großem Interesse die Berichterstattung über sie als "Togo-Frank". Hatte ich anfangs noch großes Verständnis für ihr Verhalten (einen Flug kann jeder mal verpassen), so muss ich immer mehr den Kopf schütteln! Entweder Ihnen ist es komplett egal was die Menschen über Sie denken oder Ihnen ist etwas ernsthaftes zugestoßen! Als treue und langjährige SPD-Wählerin hätte ich nur im zweiten Fall wirklich Verständnis! Da sie selbst - entgegen ihrer eigenen Mottos: "ECHT. NAH. IMMER FUER SIE DA." - derzeit kaum etwas (nichts!) mitteilen, bin ich um so interessierter über die Informationen Ihrer Parteifreunde. Dabei erzählte mir ein Harburger Parteifreund von Ihnen, dass Sie bei der Entscheidung der SPD für die Agenda 2010 Ihren Verdruss durch die Senkung ihrers SPD-Mitgliedbeitrags (auf das Minimum gesenkt) demonstriert haben. Diese Entscheidung haben Sie dann wohl per E-Mail einem größeren Kreis kundt getan. Das besondere an diesem Vorfall ist dabei die Tatsache, dass Olaf Scholz (den Sie ja bekannter weise nicht gewählt haben) zusammen mit Gerhard Schröder für die Agenda 2010 als SPD-Generalsekretär verantwortlich war. Haben Sie am Ende gar gefehlt, um Olaf Scholz für die Agenda 2010 nochmals zu bestrafen?

Ich würde mich freuen, wenn dies nicht so ist! Schließlich habe ich Ihnen auch eine Stimme gegeben!

Mit freundlichen Grüßen,

Antwort von Frank Wiesner
1Empfehlung
16.03.2011
Frank Wiesner
Sehr geehrte Frau ,

es tut mir Leid und kann Sie nur um Entschuldigung bitten, dass ich die erste Sitzung der Bürgerschaft verpasst habe. Natürlich müssen gewählte Abgeordnete zu den Sitzungen kommen. Ich selbst habe mich auch sehr geärgert, dass ich meinen Plan, aus dem Urlaub nach Hamburg zurück zu fliegen nicht umsetzen konnte. Am Donnerstag nach der Wahl habe die entsprechenden Flüge gebucht (6.03. 22:05 Uhr ab Accra, Hamburg an 8:05 Uhr am 7.03.). Am Sonntag morgen habe ich die Gruppe der Studienreisenden in Togo verlassen um den Flughafen in Accra (Fahrzeit ca. 6 Stunden) zu erreichen. Das Problem war, dass ich nicht nach Ghana einreisen durfte, ich habe es an 2 Grenzstationen probiert. Es war mein fester Wille, Olaf Scholz zum Bürgermeister zu wählen, schließlich habe ich ihn im Vorfeld schon mehrfach als Parteichef und Kandidat gewählt. Für mich gibt es keinen Grund, ihn nicht zu wählen.
Zum "Kommunikationsproblem": Ich hatte in Lome noch Empang auf meinen Handy und habe u.a. mit Michael Neumann gesprochen. Im Vorfeld der Reise hatte ich scheinbar nicht ausreichend deutlich gesagt, dass ich meinen Urlaub "nur" unterbrechen wollte um Olaf Scholz zu wählen. In sofern war ich froh, dass mich noch eine SMS vom Wahlergebnis erreichte. Danach bin ich dann nach Benin wieder zu der Reisegruppe gestoßen, die mir vom Presse berichtete. Leider hatte mein Handy Benin keinen Empfang und auch ein Internet-Cafe gab es in dem Ort nicht. Auch das ist also blöd gelaufen.
Im Nachhinein war es sicher ein Fehler meinen Urlaub zu diesem Zeitpunkt anzutreten.
Künftig werde alle meine Termine allerdings so planen, dass ich an den Bürgerschaftssitzungen teilnehmen werde.

Mit freundlichen Grüßen
Frank Wiesner
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Frage zum Thema Städtebau und Stadtentwicklung
27.03.2011
Von:
Ude

Sehr geehrter Herr Wiesner,

ich wende mich an Sie als Sprecher der Bürgerinitiative "Rettet den Schafshagenberg". Inzwischen haben uns über 2200 Harburger Bürger mit ihrer Unterschrift unterstützt, den Eingang in das Landschaftsschutzgebiet Appelbüttler Tal zu erhalten und nicht zu einer Strasse auszubauen. Wir sind sehr zuversichtlich, das für das Zustandekommen des Bürgerbegehrens erforderliche Quorum von 3% innerhalb der nächsten Wochen vollzählig zu haben.

Doch für dieses Anliegen der Harburger Bürger scheint aus der Bezirksversammlung bisher kaum ein Abgeordneter Interesse zu haben. Ich möchte Sie bitten, sich dafür einzusetzen, dass gemeinsam mit der Bürgerinitiative ein Kompromiss gesucht und gefunden wird und nicht weiter zugelassen wird, dass das Bezirksamt Harburg vollendete Tatsachen durch die Fortsetzung des Baus schafft.

Mit freundlichen Grüßen

Ude
Sprecher der Vertrauensleute der Bürgerinitiative "Rettet den Schafshagenberg", alle Infos unter www dot schafshagenberg dot de
Antwort von Frank Wiesner
bisher keineEmpfehlungen
28.03.2011
Frank Wiesner
Guten Tag Herr Ude,
 
gerne bin ich bereit  mit allen Beteiligten eine Lösung zu finden, mit der alle leben können. Am besten rufen Sie mich an: 765 15 52. Dann können wir das weitere Vorgehen besprechen.
 
Mit freundlichen Grüßen

Frank Wiesner
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
10.05.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Wiesner,

da Sie sich im Verkehrsausschuss befinden hoffe ich, dass ich mit meiner Bitte bei Ihnen an der richtigen Stelle bin.

Es geht um ein konkretes Problem bei der Ampelschaltung.

Hierbei beziehe ich mich auf die Kreuzung Neugrabener Bahnhofstraße/Cuxhavener Straße. Wenn man in Richtung Bahnhof auf der Neugrabener Bahnhofstraße vor der Ampel steht, wird diese nur dann grün, wenn man zuvor über eine Kontaktschleife gefahren ist. Das Problem bei dieser Kontaktschleife ist, dass die Ampel nur dann zur nächsten Ampelphase auf grün springt, wenn man mindestens 15 Sekunden bevor die Ampel auf grün springen würde die Kontaktschleife passiert hat. Dies ärgert viele Autofahrer, vor allem da sich dieses Problem nicht ergibt, wenn man vom Bahnhof kommt.

Ich bitte Sie dieses Problem zu lösen.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Frank Wiesner
1Empfehlung
24.05.2011
Frank Wiesner
Guten Tag Herr ,
 
ich habe Ihr Anliegen an die zuständige Dienststelle gegeben, aber bisher noch keine Antwort erhalten. Ich melde mich, sobald ich etwas erfahre. Sie können mich direkt anmailen info@frank-wiesner.de .
 
mit freundlichen Grüßen
Frank Wiesner
Ergänzung vom 01.07.2011
Guten Tag Herr ,

anbei schicke ich Ihnen die Antwort vom Landesbetrieb, der für Ampelschaltungen zuständig ist, zu Ihrer Anfrage.

Mit freundlichen Grüßen

Frank Wiesner
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Frage zum Thema Städtebau und Stadtentwicklung
22.02.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Wiesner,

ich habe eine Frage zu den großen "Steinskulpturen/Hinkelsteinen" die neben der Bushaltestelle Reeseberg direkt unter der kurzen Brückenüberführung der Bundesautobahn 253 (Harburger Umgehung neben dem Phoenix Werk ) in einer großen imposanten Reihe stehen. Inzwischen sind diese merkwürdigen "Hinkelsteine" ja durch Verschmutzung potthässlich geworden
Sind die ein Kunstwerk? Oder ein Mahnmahl? Von einem bestimmten Künstler?
Gefragt habe ich mich das schon lange, nun nutze ich einfach einmal die Gelegenheit
Sie als Mitglied des Verkehrsausschusses zu fragen.

Vielen Dank im vorraus für eine Antwort.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Frank Wiesner
2Empfehlungen
11.03.2012
Frank Wiesner
Guten Herr ,

manchmal sind es die einfachsten Fragen, die schwierig zu beantworten sind. Daher erst einmal so viel. Nachfragen beim Bezirksamt Harburg und der Hamburger Kulturbehörde waren bisher noch nicht sehr ergiebig. Klar ist, dass die Stelen (Hinkesteine) ein Kunstwerk sind, dass mutmaßlich der Bezirk im Besitz hat. Von wem es stammt und welche Bedeutung es hat, konnte ich noch nicht heraus finden. Ich hoffe noch auf einen "Informanten", der zurzeit noch im Urlaub ist. Wenn es etwas neues gibt, melde ich noch einmal


Mit freundlichen Grüßen

Frank Wiesner
Ergänzung vom 03.05.2012
Guten Tag Herr ,

das Harburger Helmsmuseum ist ins Archiv gestiegen und dankenswerterweise Zeitungsartikel zu den Stelen entdeckt.

Im April 1986 wurden die Lavabasalt-Stelen errichtet. Sie stammen aus einem Steinbruch in der Eifel und sind bis zu 2,5 Tonnen schwer. Der Architekt Harro Freese hatte im Rahmen der Planungen für den Bau und Gestaltung der Hochstraße sowie deren untere Ebenen die Idee, die Stelen als "Basalt-Paravent" zwischen Natur und moderner Archtektur als Trennlinie zu bauen. Dies stieß zusammen mit den Baukosten von 300.000 DM auf die Kritik der Harburger Bevölkerung, wie sich an einigen Lesermeinungen ablesen lässt.

Ich hoffe, Ihre Neugier ein wenig befriedigen zu können und

verbleibe mit freundlichen Grüßen

Frank Wiesner
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