Sehr geehrter Herr

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vielen Dank für Ihre Fragen.
Ich habe dieses Buch von Herrn Ulfkotte selbst nicht ganz gelesen und möchte mich daher nicht darauf beziehen.
Um eine realistische Einschätzung vom "Krieg in unseren Städten" (ebenfalls ein Buch von Ulfkotte) vornehmen zu können, bedarf es aber auch keineswegs einem Studium solcher Bücher. Der normale Feldversuch reicht völlig aus. Gönnen Sie sich ein Wochenende in Berlin-Kreuzberg, in Berlin-Neukölln, in Frankfurt oder aber auch in meiner Heimatstadt Völklingen oder der Landeshauptstadt Saarbrücken. Auch in Völklingen gibt es Stadtviertel, die man zumindest aus emotionalen Gründen gerne meidet. Ich würde im Saarland weitestgehend noch nicht davon sprechen, daß die Polizei bestimmte Viertel nicht unter Kontrolle hat.
Ich spüre aber, daß zunehmend Stadtviertel entstehen, aus denen Deutsche wegen der stark zunehmenden Einwanderung muslimischer Ausländer ganz bewußt wegziehen. Da ich selbst Vorsitzender der NPD-Fraktion im Stadtrat Völklingen bin, erreichen mich bemerkenswert viele Schreiben, in denen solche Szenarien geschildert werden.
Außerdem ist es deutlich wahrnehmbar, daß sich das Bild beispielsweise auch in Saarbrücken zu späterer Stunde stark wandelt. Die Bürger sind deutlich verunsichert.
Was wir dagegen tun können? Zunächst einmal müssen wir aufwachen und den Entschluß fassen, unsere eigenen Lebensinteressen wieder wahrzunehmen. Wo kommen wir denn hin, wenn muslimische Verbände uns vorschreiben, welche Lieder wir singen (Schalke 04), welche Opern wir aufführen oder was wir essen dürfen? Wir sind schon so weit, daß an Schulen ein Schweinefleisch-Verbot herrscht. Das hat nichts mit Ausländerfeindlichkeit zu tun. Es geht um den Erhalt unserer christlich-abendländischen Kultur. Der Islam ist meiner Meinung nach nicht mit der Demokratie (der Volksherrschaft) im Sinne des Grundgesetzes kompatibel. Ich frage mich also, warum jene, die ständig vom Grundgesetz sprechen, beim Islam derart nachgiebig sind?
Wir brauchen in Deutschland und in ganz Europa einen sofortigen Einwanderungsstopp. Wir haben die Kontrolle über die hier lebenden Ausländer längst verloren.
Über das Zinssystem, welches nicht umsonst "Schuld-Geld-System" genannt wird, könnte man Bücher schreiben, die es ja auch gibt. Insgesamt halte ich einen Zins nicht für falsch. Falsch ist hingegen, daß Menschen mit völlig überhöhten Zinsen in die Armut und Existenzvernichtung getrieben werden. Eine gute Idee ist in der Tat das System der regelmäßigen Entwertung, was nichts anderes bewirkt, als daß das Geld nicht "gebunkert" werden kann. Es muß ausgegeben werden, weil es sonst seinen Wert verliert. Das können wir aber nicht hier in wenigen Zeilen erörtern. Wichtig ist, zu erkennen, daß das momentan praktizierte "Schuld-Geld-System" zwangsläufig immer wieder zum "Knall" führen muß. Hierzu ein (sehr stark vereinfachtes) Beispiel:
Wenn Sie 10.000,00 Euro an zehn Personen ausgeben und dieses Geld nach einem Jahr inklusive fünf Prozent Zinsen wieder zurück verlangen, dann muß jedem, der in der fünften Klasse aufgepaßt hat, sofort einleuchten, daß dieses System nicht funktionieren kann. Denn wie sollen diese 5 Prozent zurück gezahlt werden, wenn sie niemals da waren? Die Folge ist, daß ein Ungleichgewicht entsteht, denn jede dieser zehn Personen ist bestrebt, die Schulden abzutragen. Wo der eine nach einem Jahr 1.100,00 Euro hat, da hat ein anderer nur noch 900,00 Euro. Er kann seine Schulden nicht zurück zahlen. Im Gegenteil, sein Schuldenberg wächst.
Der Zuspruch im Saarland ist sehr gut. Man spürt, daß die Bürger einen grundsätzlichen Wechsel möchten. Fünf Prozent sind auf jeden Fall drin. Wir haben dieses Jahr einige Aktionen, die wir 2004 nicht realisieren konnten. Wir werden beispielsweise einen Großteil der Erstwähler erreichen, Werbe-Spots im Radio ausstrahlen lassen und weitere Wahlwerbemittel einsetzen. Ich bin zuversichtlich, daß wir ein gutes Ergebnis erzielen werden.
Mit freundlichen Grüßen
Frank Franz