Frank Franz (NPD)

Frank Franz
© Frank Franz / NPD Saar
Jahrgang
1978
Berufliche Qualifikation
Erfahrung als Fraktionsmitarbeiter im Landtag MV
Ausgeübte Tätigkeit
Selbständiger Programmierer und Grafiker / Vorsitzender der NPD-Fraktion im Völklinger Stadtrat
Wohnort
Völklingen
Wahlkreis
Saarbrücken , Listenplatz 1
Landeslistenplatz
2
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FrankFranz
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Frage zum Thema Bildung und Kultur
19.07.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Franz,

Sie propagieren in Ihrer Wahlwerbung "rechts vor links".
Ist diese politische Gesäßverordnung in der heutigen Zeit noch
zeitgemäß? Wie gewichten Sie die Eigenschaften national und demokratisch?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Frank Franz
82Empfehlungen
20.07.2009
Frank Franz
Sehr geehrter Herr ,

besten Dank für Ihre Frage. Nun, das Motto "rechts vor links" als "politische Gesäßverordnung" (Sie meinten sicherlich die "Verortung") zu interpretieren, ist mitnichten treffend, weil im Saarland sicherlich eingängig und verständlich. In anderen Bundesländern würde ich diesen Spruch nicht verwenden, womit wir bei der eigentlichen Frage wären, ob eine Verortung nach dem alten Schema "Rechts - Links" noch zeitgemäß ist. Diese Frage kann ich kurz mit Nein beantworten. Sie ist nicht mehr zeitgemäß. War sie aber auch eigentlich noch nie, weil sie zu undifferenziert und damit pauschalierend ist. Außerdem werden die Begriffe sehr oft falsch ausgelegt. Ich würde mich weder als "rechts" noch als "links" bezeichnen. Das war aber auch nicht die Überlegung bei der Wahl des Mottos. Was man unter "rechts" zu verstehen hat, glaubt man ja landläufig zu wissen. Die NPD ist, zumindest in der öffentlichen Meinung, "rechts". Die Linke geriert sich als "links", obwohl auch diese Schublade in vielerlei Hinsicht nicht immer passend ist. Das Ziel war also die plakative Polarisierung zwischen den Standpunkten, dem Weltbild wenn Sie es so möchten, der Linken (Der Partei DIE LINKE) und der NPD.

Meiner Ansicht nach sind die Begriffe Demokratie und Nation untrennbar miteinander verbunden, wodurch sich auch die Frage nach der Gewichtung erübrigt, weil das eine ohne das andere nicht ist. Demokratie heißt Volksherrschaft. Das Volk muß also als Souverän über ein legitimes Mittel verfügen, diese Herrschaft auszuüben. Wohlgemerkt, es bedeutet VOLKSHERRSCHAFT, nicht GESELLSCHAFTSHERRSCHAFT. Für die Rechte des eigenen Volkes einzutreten ist demnach mitnichten kriminell. Es vielmehr das logische Eintreten für die Demokratie. Ich möchte die Demokratie weder antasten, noch möchte ich sie abschaffen, womit wir wieder bei der Gretchenfrage wären. Der Vorwurf nämlich, die NPD wolle die Demokratie beseitigen ist alleine schon dadurch absurd, als das wir über das obige und legitime Mittel der Herrschaftsausübung nicht verfügen. Ergo haben wir keine Demokratie, die abzuschaffen wäre. Die Mehrheit des Volkes wollte den Euro nicht, ob er sinnvoll ist oder nicht, soll hier zunächst außer Acht bleiben. Die Mehrheit möchte den EU-Beitritt der Türkei nicht, trotzdem favorisieren alle Parteien (außer der NPD) diese Option. Wenn sich unsere demokratische "Macht" darauf beschränkt, alle vier Jahre einen Bundestag zu wählen, der dann aber das Gegenteil von dem tut, was das Volk möchte, dann kann man nicht mehr von einer Demokratie sprechen. Hinzu kommt, daß die Meinungsfreiheit, ein Grundpfeiler der Demokratie, stark eingeschränkt ist. Sie dürfen alles sagen, solange es dem selbsternannten Demokratentum schmeckt. Ich erinnere beispielsweise an Frau Eva Herman. Insbesondere aber, weil wir keine Freiheit der Wahl, sondern nur noch eine Wahlfreiheit zwischen den Parteien haben, die sich die Bundesrepublik zur Beute gemacht haben und aufkeimende Konkurrenz sogleich kriminalisieren.

Verzeihen Sie den etwas ausschweifenden Beitrag. Es könnten Bücher über diese Thematik geschrieben werden.

Kurzum. Ich bin Demokrat, weil ich eine echte Demokratie möchte. Wir brauchen mehr Volksentscheide. Der Ministerpräsident soll direkt gewählt werden usw. usf.

Mit freundlichen Grüßen

Frank Franz
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Frage zum Thema Innere Sicherheit und Justiz
21.07.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Franz,

ich habe über Ihre Twitter-Meldung erfahren, dass Sie hier Rede und Antwort stehen. Gerne mache ich von dieser Möglichkeit gebrauch.

Meine Fragen:

1. Wie konkret soll es Ihrer Meinung nach verwirklicht werden, dass kriminelle und arbeitsunwillige Ausländer ausgeweisen werden?

2. Im Falle des Passauer Polizeichefs Mannichl wurde das Ermittlungsverfahren kürzlich eingestellt bzw. die extra zur Aufklärung der Tat gegründete SOKO aufgelöst. Manichl selbst verdächtigt die "Rechten", Die Ermittlungen konnten dies jedoch weder bestätigen, noch ausschließen. Wie ist Ihre Meinung zu diesem Fall?

3. Ist die Homepage geamtrechts.wordpress.com, auf dem Ihr Podcast erscheint, ein NPD-Organ?

4. Was halten Sie von den Thesen Ihres Parteichefs Voigt, dass in der Zeit des Nationalsozialismus "nur" 340 000 Juden ermordet wurden?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Frank Franz
71Empfehlungen
22.07.2009
Frank Franz
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich Ihnen gerne wie folgt beantworte.

Die Antworten beziehen sich selbstverständlich nicht auf den Bereich
Tourismus.

1. Beide Fälle sind natürlich differenziert und in ihrer jeweiligen Chronik zu betrachten. Uns geht es dabei vorrangig um jene Ausländer, die bereits ohne den Nachweis einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit einreisen möchten oder eingereist sind. Hier würde die NPD generell jegliche Einreisemöglichkeit verwehren. Diese Praxis ist in fast allen Ländern der Welt üblich und es gibt keinen Grund, warum Deutschland nicht ebenfalls in dieser Form verfahren sollte. Weiter müssen Ausländer innerhalb einer Frist (von beispielsweise drei Monaten) nachweisen, daß Sie nach dem Verlust ihrer Arbeitsstelle, einen neuen sozialversicherungsplichtigen Arbeitsplatz haben. Ist dies nicht der Fall, müssen diese Ausländer unser Land verlassen. Auch dies ist in vielen Ländern gängige Praxis und führt zu enormen Entlastungen unserer sozialen Sicherungssysteme.

Anzumerken ist, daß eine sozialversicherungspflichtige Arbeitsstelle nur dann an Ausländer vergeben werden darf, wenn nicht ein Deutscher mit vergleichbarer Qualifikation bereit steht.

Bei der Frage nach strafrechtlich auffällig gewordenen Ausländern müssen wir konsequent durchgreifen. Da Sie nach "kriminellen Ausländern" fragen, impliziert dies, daß es sich um Menschen handelt, die keinen deutschen Paß haben und somit nicht deutsche Staatsbürger sind. Eine Ausweisung ist hier also mühelos möglich. Grundsätzlich müssen alle Ausländer ausgewiesen werden, die strafrechtlich in Erscheinung treten oder getreten sind.

2. Im Falle "Mannichl" handelt es sich nach meiner Einschätzung um ein Paradebeispiel dafür, daß wir in einer Gesinnungsdiktatur und nicht in einer Demokratie leben. Wie kann es möglich sein, daß eine gnadenlose Hetzjagd von Medien und Politik betrieben wird und Menschen kriminalisiert werden, ohne daß auch nur der Hauch eines Beweises vorliegt. Den viel beschworenen Rechtsstaat in dem Politik, Medien und Strafverfolgung voneinander getrennt sind, den stelle ich mir anders vor. Weitere Ausführung wären Spekulationen, weshalb ich es damit bewenden lassen möchte.

3. Nach meinem Kenntnisstand hat die Homepage gesamtrechts.wordpress.com nichts mit der NPD zu tun und agiert eigenständig. Etwas anderes ist mir nicht bekannt.

4. Das müssen Sie Herrn Voigt fragen. Ich werde grundsätzlich nicht die Aussagen von anderen Personen kommentieren. Meine Meinung zum Themenkomplex ist aber eindeutig. Es spielt für mich keine Rolle, wie viele Menschen wo und warum zu unrecht getötet wurden. Wenn es nur ein einziger ist, dann ist es einer zu viel. Das gilt für Juden ebenso, wie für die Millionen Deutschen, die aus den Ostgebieten vertrieben und auf brutalste Weise um ihr Leben gebracht wurden.

Mit freundlichen Grüßen
Frank Franz
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Frage zum Thema Bürgerrechte, Daten und Verbraucherschutz
22.07.2009
Von:

Schönen guten Tag, Herr Franz

Ich möchte mich politisch neu orientieren. Leider stoße ich immer mehr auf Menschen, die bei dem Thema "Wahl" völlig unzufrieden aus sich rausgehen. Allerdings... Ich belächle die Menschen, die nicht von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen. Und das sind ja vielerorts mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten Bürger / -innen.

"Bürgerrecht / Bürgerpflicht" und "Wahlrecht /Wahlpflicht"

Halten Sie es, wie der SPD-Abgeordnete Jörn Thießen, ebenfalls für notwendig, Nichtwählen mit einem Bußgeld zu "bestrafen"?

Was werden Sie tun, dass die Wahlberechtigten wieder verstärkt zur Wahl gehen?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Frank Franz
73Empfehlungen
22.07.2009
Frank Franz
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Fragen.

Den Vorstoß, das Nichwählen mit einem Bußgeld zu belegen, halte ich -mit Verlaub- für Unsinn. Das ist so, als würden die herrschenden Politiker das Tempolimit auf Autobahnen auf 80km/h setzen und sich dann aufregen, weil alle so langsam fahren.

Es ist doch die Schuld aller herrschenden Politiker, daß Politik heute derart uninteressant ist und das die Bürger sich nicht mehr beteiligen möchten. Daß gerade aus den Reihen eben dieser Politiker der Vorschlag kommt, das Nichtwählen mit einem Bußgeld zu belegen, zeigt, wie sehr sich die Politiker vom "normalen" Bürger entfernt haben. Sie scheinen tatsächlich in ihrer eigenen Welt zu leben und merken gar nicht, was im Volk los ist.

Der NPD wirft man vor, sie wolle die Demokratie beseitigen. In einer anderen Antwort auf dieser Seite habe ich bereits dargelegt, warum das Unsinn ist. Demokratie zeichnet sich dadurch aus, daß das Volk herrscht und nicht die Parteien. Das man sich hier Ausflüchte namens "repräsentativer Demokratie" geschaffen hat, können wir getrost außer Acht lassen. Fakt ist, daß unser Volk keine Mittel zu dieser Herrschaft hat. Und genau das möchten wir ändern. Wir möchten, daß das Volk in Entscheidungsprozesse einbezogen wird, die seine Existenz und seine Organisation wesentlich beeinflussen.

Stichworte wären hier: Der Euro, Der EU-Beitritt der Türkei, Die EU an sich u.v.m. Wir möchten echte Volksentscheide. Ministerpräsidenten und Bundeskanzler müssen direkt vom Volk gewählt werden. Ebenso der Präsident. Der Präsident darf nicht nur Unterschriften-August sein. Die Politik ist kein Selbstzweck zur Bereicherung einiger weniger. Sie ist ausführendes Organ des Volkswillens. Das findet heute aber faktisch nicht statt. Meiner Meinung nach bedeuten die Ansätze der NPD mehr Demokratie und nicht weniger. Ich frage mich also immer häufiger, wer hier die Demokratie abschaffen möchte. Uns wirft man es nur vor. Die herrschenden Parteien tun genau das aber doch schon längst.

Fazit: Wir brauchen mehr Demokratie, mehr Volksbeteiligung und mehr direkte Wahlen. Dann haben die Bürger auch wieder Lust auf Politik, weil sie merken, daß ihre Entscheidungen Einfluß haben.

Mit freundlichen Grüßen
Frank Franz
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Frage zum Thema Innere Sicherheit und Justiz
23.07.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Franz,

mich interessiert Ihre Meinung zu folgenden Themen:

1. In Trier ist kürzlich Safet Babic in den Stadtrat eingezogen. Er wurde in der Vergangenheit häufig auch NPD intern kritisiert, da er "nicht deutscher Herkunft" ist, sondern Bosnier.

Denken Sie, es sollten nur Leute deutscher Herkunft in der NPD sein bzw. für sie kandidieren?

2. Rassistisches Gedankengut ist Ihnen ja -wie Sie bereits verlautabrt haben- fern. Wie bewerten Sie die Verurteilung Herrn Voigts und anderer in der WM-Planer-Sache ("Weiß - nicht nur eine Trikotfarbe"); war dieser Planer etwa nicht rassistisch?

3. Wie schätzen Sie die Chancen der NPD ein, in den Bundestag zu ziehen?

Ich bedanke mich für Ihre Antworten.

Antwort von Frank Franz
37Empfehlungen
25.07.2009
Frank Franz
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Fragen.

1. Ich kann hier natürlich nur für mich sprechen und nicht die Meinung jedes anderen Parteimitglieds vertreten. Für mich geht es nicht darum, jeden vom Leben in Deutschland auszuschließen, der nicht innerhalb der Grenzen dieser Bundesrepublik geboren ist. Ich möchte, daß wir in Europa auch weiterhin Europäer bleiben und die christlich-abendländische Kultur unseres Kontinents gewahrt wissen und mich für sie einsetzen. Ich möchte nicht, daß Europa zu einer islamischen Kolonie wird. Ich bin entschiedener Gegner der sich stark ausbreitenden Islamisierung unserer Heimat. Es geht mir ausdrücklich nicht darum, Franzosen, Spanier, Italiener, Schweden oder andere Europäer als "Ausländer" auszugrenzen. Es geht mir um jene, die in Europa völlig raum- und kulturfremd sind, sich nicht anpassen wollen, nicht arbeiten und unsere Gemeinschaft ausnutzen. Und dabei handelt es sich mitnichten um eine Minderheit, sondern um einen Großteil. Wenn hier also jemand seit vielen Jahren lebt, vielleicht schon in der dritten oder vierten Generation, sich in unsere Gemeinschaft einbringt und nicht versucht, auf unsere Kosten ein schönes Leben zu führen, dann ist es völlig in Ordnung, daß er sich auch in Partei und Politik für unsere Heimat einsetzt.

2. Richtig. Ich halte den WM-Planer nicht für rassistisch. Man kann gewisse Themen auch auf die Spitze treiben. Ich erinnere beispielsweise an den "Sarotti-Mohr" oder die "Neger-Küsse" die man so nicht mehr nennen darf. Der WM-Planer sollte lediglich darstellen, daß wir der Meinung sind, eine deutsche NATIONAL-Mannschaft sollte auch mit deutschen Spielern besetzt sein. Da ändert es auch nichts, daß bestimmte Spieler im Vorfeld (in der Bundesliga findet das häufig statt) einen deutschen Paß bekommen. Ich halte diese WM-Planer-Geschichte für maßlos überzogen und als Grundlage für eine sachliche Diskussion für ungeeignet. Ich möchte bei einem Wettkampf ja schließlich wissen, wer der Bessere ist und die Leistungsfähigkeit meiner Mannschaft im Wettkampf darstellen.

3. Die Bundestagswahl darf nicht als Einzelereignis gesehen werden. Es kann sich durchaus so verhalten, wie sich die Situation 2004 in Sachsen darstellte. Nur wenige Wochen vor der Landtagswahl im Saarland hätte niemand geglaubt, daß wir 4 Prozent erreichen würden. Und das wir in Sachsen mit 9,2 Prozent in den Landtag einziehen ebenfalls nicht. Es kommt maßgeblich auf die Ereignisse im Vorfeld, also auf die Landtagswahlen im Saarland, in Sachsen und in Thüringen an. Schaffen wir mindestens zwei dieser drei Landtage, ziehen wir also in mindestens einen Landtag neu ein, kann dies zu einer enormen Mobilisierung führen. Momentan spricht jedenfalls nicht sonderlich viel für die etablierten Parteien. Sie manövrieren unser Land seit Jahren stetig bergab und glänzen durch Konzeptlosigkeit. Die Altparteien haben Glück, daß sie die vielen Einschnitte, also enorme Steuererhöhungen, weiter stark steigende Arbeitslosenzahlen u.v.m. gerade noch so hinter den 27. September drücken können. Die Zeit ist reif für politische Alternativen. Eine Prognose wird erst nach dem 30. August möglich sein. Unmöglich ist der Bundestag aber nicht.

Mit freundlichen Grüßen
Frank Franz
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Frage zum Thema Innere Sicherheit und Justiz
10.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Franz,
mit Schrecken hab ich das eben erschienene Buch von Ulfkotte "Bürgerkrieg" gelesen. Niemals hätte ich mir solche bereits vorhanden Zustände in Deutschland vorstellen können.

Zu meinen Fragen:

  • Wie beurteilen Sie die Situation in Deutschland, gibt es in Deutschland wirklich bereits diese islamischen Stadtviertel, welche die Polizei nicht mehr unter Kontrolle bringt oder ist das Übertreibung? Gibt es das in Saarland? Was ist Ihr Konzept gegen diesen Terror, von dem ja auch andere nicht-muslimischen Mitbürger betroffen sind?

  • Kennen sie die 150 potenziellen Schauplätze von Kämpfen, welche wohl von den deutschen Sicherheitsbehörden aufgestellt wurde? Wie beurteilen Sie das? Ist das Panikmache oder real? Was sind Ihre Maßnahmen?

  • Wie stehen Sie zu den schweren systematischen Fehler unseres herkömmlichen Zins-Geldsystems? Sind Sie für die Abschaffung des Zinses? Und wie stehen Sie zur sogenannten "natürlichen Wirtschaftsordnung", wo das Geld nach Ablauf einer Periode an Wert verliert (siehe Wörgl, Mittelalter und viele andere Beispiele)? Was wäre Ihre Lösung?

  • Knapp 3 Wochen vor der Wahl. Sehen Sie eine realistische Chance für den Einzug in den Landtag von Saarland? 4,0 Prozent vor 5 Jahren waren ja bereits ein Erfolg. Haben Sie das Gefühl, das der Zuspruch seitens der Bevölkerung seitdem zugenommen hat?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Frank Franz
12Empfehlungen
10.08.2009
Frank Franz
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Fragen.

Ich habe dieses Buch von Herrn Ulfkotte selbst nicht ganz gelesen und möchte mich daher nicht darauf beziehen.

Um eine realistische Einschätzung vom "Krieg in unseren Städten" (ebenfalls ein Buch von Ulfkotte) vornehmen zu können, bedarf es aber auch keineswegs einem Studium solcher Bücher. Der normale Feldversuch reicht völlig aus. Gönnen Sie sich ein Wochenende in Berlin-Kreuzberg, in Berlin-Neukölln, in Frankfurt oder aber auch in meiner Heimatstadt Völklingen oder der Landeshauptstadt Saarbrücken. Auch in Völklingen gibt es Stadtviertel, die man zumindest aus emotionalen Gründen gerne meidet. Ich würde im Saarland weitestgehend noch nicht davon sprechen, daß die Polizei bestimmte Viertel nicht unter Kontrolle hat.

Ich spüre aber, daß zunehmend Stadtviertel entstehen, aus denen Deutsche wegen der stark zunehmenden Einwanderung muslimischer Ausländer ganz bewußt wegziehen. Da ich selbst Vorsitzender der NPD-Fraktion im Stadtrat Völklingen bin, erreichen mich bemerkenswert viele Schreiben, in denen solche Szenarien geschildert werden.

Außerdem ist es deutlich wahrnehmbar, daß sich das Bild beispielsweise auch in Saarbrücken zu späterer Stunde stark wandelt. Die Bürger sind deutlich verunsichert.

Was wir dagegen tun können? Zunächst einmal müssen wir aufwachen und den Entschluß fassen, unsere eigenen Lebensinteressen wieder wahrzunehmen. Wo kommen wir denn hin, wenn muslimische Verbände uns vorschreiben, welche Lieder wir singen (Schalke 04), welche Opern wir aufführen oder was wir essen dürfen? Wir sind schon so weit, daß an Schulen ein Schweinefleisch-Verbot herrscht. Das hat nichts mit Ausländerfeindlichkeit zu tun. Es geht um den Erhalt unserer christlich-abendländischen Kultur. Der Islam ist meiner Meinung nach nicht mit der Demokratie (der Volksherrschaft) im Sinne des Grundgesetzes kompatibel. Ich frage mich also, warum jene, die ständig vom Grundgesetz sprechen, beim Islam derart nachgiebig sind?

Wir brauchen in Deutschland und in ganz Europa einen sofortigen Einwanderungsstopp. Wir haben die Kontrolle über die hier lebenden Ausländer längst verloren.

Über das Zinssystem, welches nicht umsonst "Schuld-Geld-System" genannt wird, könnte man Bücher schreiben, die es ja auch gibt. Insgesamt halte ich einen Zins nicht für falsch. Falsch ist hingegen, daß Menschen mit völlig überhöhten Zinsen in die Armut und Existenzvernichtung getrieben werden. Eine gute Idee ist in der Tat das System der regelmäßigen Entwertung, was nichts anderes bewirkt, als daß das Geld nicht "gebunkert" werden kann. Es muß ausgegeben werden, weil es sonst seinen Wert verliert. Das können wir aber nicht hier in wenigen Zeilen erörtern. Wichtig ist, zu erkennen, daß das momentan praktizierte "Schuld-Geld-System" zwangsläufig immer wieder zum "Knall" führen muß. Hierzu ein (sehr stark vereinfachtes) Beispiel:

Wenn Sie 10.000,00 Euro an zehn Personen ausgeben und dieses Geld nach einem Jahr inklusive fünf Prozent Zinsen wieder zurück verlangen, dann muß jedem, der in der fünften Klasse aufgepaßt hat, sofort einleuchten, daß dieses System nicht funktionieren kann. Denn wie sollen diese 5 Prozent zurück gezahlt werden, wenn sie niemals da waren? Die Folge ist, daß ein Ungleichgewicht entsteht, denn jede dieser zehn Personen ist bestrebt, die Schulden abzutragen. Wo der eine nach einem Jahr 1.100,00 Euro hat, da hat ein anderer nur noch 900,00 Euro. Er kann seine Schulden nicht zurück zahlen. Im Gegenteil, sein Schuldenberg wächst.

Der Zuspruch im Saarland ist sehr gut. Man spürt, daß die Bürger einen grundsätzlichen Wechsel möchten. Fünf Prozent sind auf jeden Fall drin. Wir haben dieses Jahr einige Aktionen, die wir 2004 nicht realisieren konnten. Wir werden beispielsweise einen Großteil der Erstwähler erreichen, Werbe-Spots im Radio ausstrahlen lassen und weitere Wahlwerbemittel einsetzen. Ich bin zuversichtlich, daß wir ein gutes Ergebnis erzielen werden.

Mit freundlichen Grüßen
Frank Franz
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