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Sehr geehrter Hr. Pohlmann,
wie Sie sicherlich noch wissen, bin ich Sprecher der Interessengemeinschaft Lärmgeschädigter der A2 in Dortmund-Brechten.
Bereits im Januar auf dem Neujahrsempfang der CDU in Eving habe ich Ihnen unsere Problematik kurz beschrieben. Nachdem ich dann auf Ihrer "Rundreise" durch Eving/Brechten erneut die Möglichkeit hatte Sie auf unser Thema hinzuweisen, möchte ich jetzt diese Möglichkeit nutzen, um von Ihnen eine Stellungnahme zu bekommen. Dabei habe ich mich für den Bereich Gesundheit entschieden, weil unsere Gesundheit nachhaltig und fahrlässig durch den enormen Lärm und dessen Folgen gefährdet wird.
Aber die A2 hat nicht nur gesundheitliche Auswirkungen, sondern wirkt sich direkt auch auf den Wert unseres Eigentums und unsere Lebensqualität aus.
Landes- und Bundesverkehrsminister hören uns nicht angemessen zu bzw. nehmen uns nicht ernst. Nach einer ziemlich langen Trägheit der Dortmunder Politik hat man sich jetzt per Resolution im AUSW als Rat der Stadt Dortmund hinter uns und unsere Forderung gestellt.
Unsere Forderung ist so einfach wie logisch:
Ganz Brechten wurde lauter gemacht und jetzt muss man auch ganz Brechten wieder leiser machen. Dabei ist uns eine ganzheitliche und nachhaltige Lösung ohne Problemverschiebung wichtig. Offenporiger Asphalt könnte so eine Lösung sein.
Wie stehen Sie zu unserem Problem?
Die sehr fragwürdigen Lärmmessungen wurden mittlerweile durchgeführt und ergaben, dass die Grenzwerte eingehalten werden. Mit diesem Ergebnis war zu rechnen, weil die Messungen unter völlig unrealistischen Bedingungen durchgeführt wurden. Um zu unserem guten Recht auf nachhaltigen Gesundheitsschutz zu kommen müssen wir politischen Druck auf das Land und den Bund ausüben.
Würden Sie uns als OB von Dortmund dabei unterstützen und wie würden Sie uns unterstützen?