Ewald Schurer (SPD)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Ewald Schurer
Jahrgang
1954
Berufliche Qualifikation
Diplom Betriebswirt (FH)
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages, Kommunikationsberater
Wahlkreis
Erding - Ebersberg
Landeslistenplatz
19, über Liste eingezogen, Bayern
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(...) Neben staatlicher bedarf es privater Vorsorge, bürgerlichem Engagement, nicht zuletzt der Anerkennung der Leistung zum Aufbau unseres Landes nach dem 2. Weltkrieg. Die tragende Verantwortung der Jüngeren ist natürlich anzuerkennen und darf nicht zu sehr belastet werden. Ihnen wird so die Chance für ein solidarisches und nachhaltiges Miteinander gegeben. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
16.02.2009
Von:
-

Wieviel Geld aus dem Konjunkturpaket II entfällt den nun für München - Mühldorf - Freilassing?
Welche Baumaßnahmen werden spätestens 2010 in Angriff genommen?
Was wird denn schon geplant?
Wo können Pläne festgestellt werden, weil bereits Pläne vorliegen?
Dauert ein Planfeststellungsverfahren wirklich zwei Jahre?
Wie lange dauert das, wenn noch gar keine Pläne vorliegen?

Wann kann in etwa mit dem Einsatz von Elektroloks zwischen München und Burghausen gerechnet werden?

Gibt es weitere Termine oder gar Vorbereitungen von Finanzierungsvereinbarungen für die Abschnitte Markt Schwaben- Hörlkofen und Obergeislbach - Dorfen?

Wie sieht es mit der Airportbahn Südostbayern aus?
Wann können die Bürger und Geschäftsleute aus dem Osten Münchens damit rechnen, in ca. einer Stunde am Flughafen Franz- Josef- Strauß zu sein?
Ohne Umsteigen am Ostbahnhof und der langsamen und zeitaufwendigen Fahrt mit der S- Bahn?
Antwort von Ewald Schurer
1Empfehlung
06.08.2009
Ewald Schurer
Sehr geehrte Frau -,

herzlichen Dank für Ihr Schreiben vom 16. Februar 2009 in dem Sie mehrere Verkehrsfragen an mich richten. Ich hatte mir erlaubt, Ihre Anfrage an das zuständige Bundesverkehrsministerium (BMVBS) weiterzuleiten. Nun erst liegt mir das Antwortschreiben vor, weswegen sich die Beantwortung Ihrer Anfrage etwas verzögerte. Für Ihre Geduld bedanke ich mich.

Zurzeit prüft die DB AG, welche Antragsunterlagen zu dem bereits 1997 begonnenen Streckenabschnitten (derzeit ruhenden Planfeststellungsverfahren) erneut dem Eisenbahn-Bundesamt vorgelegt werden können, weist aber schon einmal vorsorglich darauf hin, dass ein Baurecht wohl bei den derzeitigen Bedingungen nicht vor 2012 erreichbar sein wird. Deshalb werden aus dem Konjunkturpaket II auch keine Gelder für diese Baustrecken abfallen, da das Konjunkturpaket zeitlich begrenzt ist.

Dem BMVBS liegen nur für die Vorhaben des "Arbeitsplatzprogramms Bau und Verkehr (APBV)" aktuelle Angaben über Kosten und Realisierungszeiten vor, für die seitens der DB Netz AG Antragsunterlagen beim zuständigen Eisenbahn-Bundesamt eingereicht wurden. Konkret wurden bislang die Antragsunterlagen für das Elektronische Stellwerk "ESTW Burghausen" als Teil des Vorhabens München-Mühldorf-Freilassing vorgelegt; danach werden voraussichtlich Bundesmittel in Höhe von rd. 22,6 Mio. Euro im Rahmen des APBV verwendet.

Für die ebenfalls im Arbeitsplatzprogramm benannten Maßnahmen "Streckenabschnitt Alt-Mühldorf-Mühldorf" und "Streckenabschnitt Mühldorf-Tüßling" werden derzeit rund 120 Millionen Euro veranschlagt. Hierzu finden gegenwärtig Abstimmungsgespräche mit der DB AG statt. Wie Sie sicher der lokalen Presse entnehmen konnten, habe ich mich besonders beim Streckenabschnitt Mühldorf-Tüßling dafür eingesetzt, dass die Finanzierung geklärt wird und der Ausbau des Streckenabschnitts vorgezogen wird.

Was die Abschnitte Obergeislbach – Thann-Matzbach – Dorfen und Markt Schwaben – Hörlkofen betrifft, ist es so, dass es sich hierbei vorwiegend um Schienenpersonennahverkehr handelt. Deswegen muss sich hier der Freistaat Bayern selbst mit der DB Netz AG verständigen, bevor es um eine Realisierung geht. Dann könnte es eventuelle aus Mittel für den Nahverkehr finanziert werden.

Auf die Frage nach der Elektrifizierung teilte mir das Vorstandsmitglied DB AG, Herr Diethelm Sack mit, dass eine Elektrifizierung der Strecke zwischen München und Burghausen vorgesehen ist, genaue Planungen aber noch nicht vorliegen.

Bezüglich des Schienenknotens München hat das Bundesverkehrsministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) eine Untersuchung eingeleitet und die "Walpertskirchener Spange" ist Bestandteil dieser Untersuchung. Einen wesentlichen Teil dieser Untersuchung bildet dabei die Schienenanbindung des Flughafens sowohl mit der Stadt München als auch mit dem Umland. Das BMVBS wird seine Untersuchung eng mit dem Freistaat Bayern abstimmen und mit ersten Ergebnissen Ende 2009, Anfang 2010 rechnen.

Mit freundlichen Grüßen
gez.
Ewald Schurer, MdB
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Frage zum Thema Wirtschaft
20.02.2009
Von:

hallo,

ich habe mir einen mercedes benz jahreswagen gekauft, im fahrzeugbrief steht als erstbesitzer die daimler ag in sindelfingen, jetzt stellt sich mir die frage brauche ich eine bescheinigung vom hersteller(daimler) dass es sich um ein werksfahrzeug handelt? es steht ja im brief eindeutig das daimler der erstbesitzer war und nicht irgendein mitarbeiter von daimler. reicht die aussage im brief oder brauche ich noch eine bescheinigung vom hersteller? daimler gibt mir keine, da daimler meint der brief ist aussagekräftig genug. stimmt dies?

muß ich dann beim antrag ein häckchen machen wo steht:
"bei jahreswagen von betriebsangeörigen bescheinigung des herstellers, dass der jahreswagen auf einen werksangehörigen zugelassen war"
er war ja nicht auf einem betriebsangehörigen zugelassen, sonder auf das werk selber.

ich danke ihnen für ihre zeit und antwort...

mfg richard huber
Antwort von Ewald Schurer
1Empfehlung
18.06.2009
Ewald Schurer
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihr Schreiben, das Sie uns über das Internetportal www.abgeordnetenwatch.de haben zukommen lassen.

Leider wurde Ihre Anfrage vom zuständigen Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) fälschlicherweise dem Bundesumweltministerium für Umwelt (BMU) zur Prüfung übergeben. Letztlich erfolgte die Stellungnahme doch durch das BMVBS, so dass ich Ihnen erst jetzt antworten kann. Ich bitte um Verständnis.

Laut BMVBS ist Ihre Annahme korrekt. In Ihrem Fall ist die Daimler AG der Erstzulasser. Über den Fahrzeugbrief hinaus bedarf es keiner weiteren Bescheinigung mehr. Denn gemäß der rechtlichen Grundlagen (Nummer 4.3 Richtlinie zur Förderung des Absatzes von Personenkraftwagen) darf ein Jahreswagen -- zurückgerechnet vom Zeitpunkt der Zulassung auf den Antragsteller - längstens ein Jahr einmalig auf:

  • einen Kfz-Hersteller,
  • dessen Vertriebsorganisation,
  • dessen Werksangehörige,
  • einen KfZ-Händler,
  • oder eine herstellereigene Autobank

zugelassen gewesen sein.

Mit freundlichen Grüßen

Ewald Schurer, MdB
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Frage zum Thema Kinder und Jugend
17.03.2009
Von:

sehr geehrter herr schurer

meine tochter möchte gerne ein highschooljahr in den usa verbringen. ich habe gelesen, dass bundestagsabgeordnete dafür patenschaften übernehmen.
könnten sie mir vielleicht auskunft geben, wo man sich für eine solche patenschaft vorstellen kann und welche voraussetzungen man erfüllen muss.

mit freundlichen grüßen

Antwort von Ewald Schurer
3Empfehlungen
01.04.2009
Ewald Schurer
Sehr geehrte Frau Leopold,

vielen Dank für Ihre Anfrage vom 18.03.2008 über www.abgeordnetenwatch.de. Sie interessieren sich für eine Patenschaft durch Herrn Schurer als Mitglied des Deutschen Bundestages für ein Highschooljahr in den USA.

Der Deutsche Bundestag bietet das sogenannte Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) an. Im Rahmen dieses Austauschprogramms gibt es Stipendien für SchülerInnen und junge Berufstätige. Dabei übernehmen die Bundestagsabgeordneten für die PPP-Stipendiaten eine Patenschaft.

Es gibt bestimmte Voraussetzungen zur Teilnahme an dem Austauschprogramm des Deutschen Bundestages: SchülerInnen müssen zum Zeitpunkt der Ausreise mindestens 15 und dürfen höchstens 17 Jahre alt sein. Junge Berufstätige müssen bis zur Ausreise ihre Berufsausbildung abgeschlossen haben und dürfen zu diesem Zeitpunkt höchstens 24 Jahre alt sein. Die Schülerinnen und Schüler wohnen in den USA in Gastfamilien und besuchen die örtliche High School. Die jungen Berufstätigen besuchen ein College und absolvieren ein Praktikum in einem amerikanischen Betrieb.

Die Bewerbung ist mit einer Bewerbungskarte möglich. Diese erscheint Anfang Mai 2009 und wird in den Wahlkreisbüros von Herrn Schurer in Erding, Hofmarkplatz 4, und Ebersberg, Heinrich-Vogl-Str.25, ausliegen. Gerne senden wir Ihnen die Bewerbungsbroschüre inklusive der Karte zu, wenn Sie uns Ihre Adresse zukommen lassen.

Weitere Informationen zum Parlamentarischen Patenschafts-Programm finden Sie auf der Internetseite des Deutschen Bundestages unter: www.bundestag.de

Mit freundlichen Grüßen
Ewald Schurer, MdB
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Frage zum Thema Wirtschaft
28.03.2009
Von:

Bezug: www.zeit.de/2009/04/index

Sehr geehrter Herr Schurer,

in der Bundestagsdebatte zum Finanzmarkt-Stabilisierungs-Ergänzungsgesetz, die Phönix am 6.3. 2009 ausstrahlte, erfuhr ich, dass die "systemischen" Banken , die durch das 500-Milliarden-Banken-Rettungspaket vom Staat vor dem Konkurs gerettet wurden, weiter mit dem ihnen anvertrauten Geld ihre hochriskanten und für die Bankmanager hochlukrativen Geschäfte betreiben dürfen.

Nun liegt laut ARD vom 25.3.2009 der Entwurf für das Gesetz für eine verbesserte Bankaufsicht vor, das hier Abhilfe schaffen soll. Ich mache mir Sorgen, dass dieses Gesetz nur unzureichend zur Kontrolle der Finanzinstitute beitragen wird, da viele der für die Krise verantwortlichen Manager ihren Job behalten haben und einige davon sogar die Bundesregierung beraten. Unser Altbundeskanzler Helmut Schmidt hat in der Wochenzeitschrift "Die Zeit" sechs Vorschläge zur Bewältigung der Finanzkrise in einer für jedermann verständlichen Form aufgestellt. Würden Sie mir bitte mitteilen, welche dieser Vorschläge in dem Entwurf enthalten sind.

Mit freundlichen Grüßen
Dr.
Antwort von Ewald Schurer
2Empfehlungen
03.04.2009
Ewald Schurer
Sehr geehrter Herr Dr. ,

herzlichen Dank für Ihre E-Mail, die ich über das Internetportal: www.abgeordnetenwatch.de zum Thema Beteiligungsvertrag zwischen Bund und Bahn erhalten habe.

Der Deutsche Bundestag hat am 30. Mai 2008 dem Antrag der Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD zur Teilprivatisierung der Deutschen Bahn AG mit großer Mehrheit zugestimmt. Das bedeutet, die Deutsche Bahn AG bleibt zu 100 % im Bundesbesitz und damit auch die Infrastruktur weiterhin in staatlicher Hand.

Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass ich mich bei der Abstimmung im Deutschen Bundestag am 29. Mai 2008 mit meiner Stimme gegen die Teil-Bahnprivatisierung gestellt hatte. Stattdessen schloss ich mich einer Gruppe von Parlamentariern der SPD-Bundestagsfraktion an, die sich in einer öffentlichen Erklärung dafür stark machten, dass ein Unternehmen, wie die Deutsche Bahn AG direkt in staatlicher Hand bleiben muss.

Ich bin nach wie vor der Überzeugung, dass ohne den staatlichen Einfluss auf die Bahnentwicklung der Bund seiner Gewährleistungsverantwortung für den Schienenverkehr nicht mehr adäquat wahrnehmen könnte. Ein privatisiertes Unternehmen wird sich mehr und mehr den Marktgesetzen unterwerfen und unrentable Strecken einstellen. Das ist weder sozial und steht dem Gedanken "Mobilität als öffentliches Gut" entgegen.

Gerade in einer eher ländlich geprägten Region wie in meinem Wahlkreis Erding-Ebersberg muss doch für alle Bürgerinnen und Bürger Mobilität gewährleistet sein. Hier ist es fraglich, ob sich private Anteilseigner so um den Erhalt und Ausbau der Schieneninfrastruktur kümmern wie angemessen wäre. Dies gilt übrigens schon heute bei den von der DB AG veräußerten Bahnhofsgebäuden.

Ich bin deshalb sehr froh darüber, dass unser Außenminister und Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier die Zeichen der Zeit erkannt hat und eine Bahnprivatisierung ausschließt. Dies werden wir auch im Wahlkampf deutlich machen.

Trotz staatlicher Hand ist die Deutsche Bahn eins der führenden europäischen Mobilitätsunternehmen, das durch eine Privatisierung nur verlieren würde. Damit das nicht passiert, werde ich mich weiter dafür einsetzen, dass die Bahn ein bundeseigenes Unternehmen bleibt und seiner Mobilitätsverantwortung nachkommt.

Mit freundlichen Grüßen
gez.

Ewald Schurer, MdB
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Frage zum Thema Finanzen
05.04.2009
Von:

guten tag herr schurer

mich wuerde interessieren wann die schuldzinsen der brd die steuereinnahmen komplett auffressen wuerden.

mit freundlichen gruessen kowschyrin

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