Ruprecht Polenz (CDU)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Ruprecht Polenz
Jahrgang
1946
Berufliche Qualifikation
Jurist
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages, IHK-Geschäftsführer (beurlaubt)
Wahlkreis
Münster
Landeslistenplatz
11, über Liste eingezogen, Nordrhein-Westfalen
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(...) Grundsätzliche gehöre ich zu denjenigen, die nach einer richterlichen Genehmigung die Strafverfolgung mit dem Mittel der Online-Durchsuchung unterstützen. Hierzu finden sich auch entsprechende Regelungen in Ländern mit Demokratien, die viel älter sind als die unsere. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
06.05.2008
Von:

Die FAZ nennt die beabsichtigte CO2 KfZ Steuer die unsinnigste Steuer. Warum verfolgt die Regierung das komplizierte Vorhaben?

Wäre es nicht einfacher und effizienter die KfZ Steuer zu streichen und statt statt dessen die Treibstoffsteuer entsprechend zu erhöhen?
Letztlich ist allein die Grösse des Treibestoffverbrauches ursächlich für und mit dem CO2 Austsoss verbunden. Das wurde auch das Verusacherprinzip berücksichtigen.Wer viel verbraucht zahlt viel und vice versa.
Was ist Ihre Meinung?
Antwort von Ruprecht Polenz
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30.05.2008
Ruprecht Polenz
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage zur Kraftfahrzeugsteuer.

Bei der KFZ-Besteuerung wird richtigerweise nicht nur der Verbrauch, sondern auch das Halten eines Kraftfahrzeugs besteuert. Die bisherige Hubraumsteuer sollte meines Erachtens auf eine CO2-Steuer umgestellt werden, weil dadurch die Umweltbeeinträchtigungen am direktesten erfasst werden.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Ruprecht Polenz
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Frage zum Thema Soziales
21.05.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Polenz,

die nordrhein-westfälische CDU hat sich momentan zum parteiinternen Vorreiter für sozialpolitische Innovation und Gerechtigkeit gemacht (e.g. Rüttgers-Vorschläge zur Mindestrente) -
wie sehen Sie persönlich und als Mitglied dieses Landesverbandes die Möglichkeiten, der wachsenden Armut in Deutschland zu begegnen?
Sind Sie der Meinung, dass zum Gegensteuern eher die direkten oder die indirekten Steuern gesenkt werden sollten - oder würden Sie eine Senkung der Sozialversicherungsbeiträge favorisieren?

Zum Sozialversicherungsrecht eine Zusatzfrage: Denken Sie, dass die Sozialbeitragspflicht auf das Existenzminimum des Arbeitnehmers (und seiner Familie) noch zeitgemäß - oder vielleicht sogar verfassungswidrig ist?

Mit freundlichen Grüßen


Geschäftsführer UWP
Antwort von Ruprecht Polenz
6Empfehlungen
04.06.2008
Ruprecht Polenz
Sehr geehrter Herr ,

haben Sie vielen Dank für Ihre Frage vom 21. Mai 2008.

Arbeit ist der beste Weg aus der Armut. Die unionsgeführte Bundesregierung hat die Arbeitslosigkeit um über 1,5 Mio. vermindert mit einem ganzen Bündel aufeinander bezogener Maßnahmen (unter anderem Senkung der Lohn-Nebenkosten, Investitionen in Forschung und Entwicklung, in Infrastruktur sowie durch Mittelstandsförderung.

Dieser Weg muss fortgesetzt werden.

Zu Ihrer zweiten Frage: Man kann darüber nachdenken, ob man im Niedriglohn in gewissem Umfang auf Sozialversicherungsbeiträge verzichtet und diese aus Steuergeld finanziert. Allerdings wäre dabei das Problem von Mitnahmeeffekten ähnlich wie bei allen Kombilohnmodellen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Ruprecht Polenz
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Frage zum Thema Internationales
26.05.2008
Von:

Ich möchte von Ihnen wissen, ob Sie das militärische Vorgehen der USA gegen den Irak seit 2003 für völkerrechtswidrig halten oder nicht.
Antwort von Ruprecht Polenz
1Empfehlung
28.05.2008
Ruprecht Polenz
Sehr geehrter Herr Muer,

für Ihr Schreiben vom 26. Mai danke ich Ihnen. Zur Beantwortung verweise ich auf meine Erwiderung auf eine Anfrage von Herrn Pahl vom 4. Mai 2008 zum gleichen Thema, die mich ebenfalls über Abgeordnetenwatch erreicht hat.

Mit freundlichen Grüßen

Ruprecht Polenz
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Frage zum Thema Internationales
29.05.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Polenz,

ich fand schon Ihre Antwort an Herrn Pahl eher ausweichend, indem Sie sagten, daß Sie seine Ausführungen zum Völkerrecht nicht für richtig hielten. Da die Ausführungen des Herrn Pahl weitere Aspekte umfaßten, blieb unklar, was genau Sie daran für nicht richtig hielten.

Ich möchte aber Ihre Ansicht klar und deutlich wissen: Verstehe ich Sie richtig, daß Sie das militärische Vorgehen der USA gegen den Irak im Jahre 2003 für völkerrechtlich gerechtfertigt halten? Das kann doch nicht schwer zu beantworten sein.
Antwort von Ruprecht Polenz
1Empfehlung
03.06.2008
Ruprecht Polenz
Sehr geehrter Herr ,

Herr Pahl hatte in seiner Anfrage ausgeführt "dass die USA ohne Kriegserklärung einen souveränen Staat, nämlich den Irak angegriffen haben, wäre nur eine von vielen Fragen, die ganz eindeutig gegen internationales Völkerrecht verstoßen". Darauf habe ich Herrn Pahl geantwortet: "Ihre Ausführung zum Völkerrecht wurden weder von der früheren rot-grünen Bundesregierung geteilt, noch halte ich sie für richtig."

Ich hoffe, das ist nun nicht mehr zu schwer verständlich.

Mit freundlichen Grüßen

Ruprecht Polenz
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Frage zum Thema Internationales
05.06.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Polenz,

meine Frage richtet sich an Sie als Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses.

Welche Bedeutung hat für Sie die Arbeit der Goethe Institute im Ausland? Die Kosten dieser Kultureinrichtungen sind verglichen mit Ausgaben für Miltitär oder Polizeieinsätze wie zum Beispiel in Bosnien, dem Kosovo oder Afghanistan eher marginal. Ist dieser eher langfristige Ansatz mit friedlichen Mitteln nicht unterbewertet, sowohl politisch als auch medial?

Wie sehen Sie die Zukunft dieses Bestandteiles der auswärtigen Beziehungen?
Antwort von Ruprecht Polenz
bisher keineEmpfehlungen
17.06.2008
Ruprecht Polenz
Sehr geehrter Herr ,

für Ihr Schreiben vom 5. Juni danke ich Ihnen.

Gerne gebe ich Ihnen die gewünschte Auskunft. Erlauben Sie mir vorher noch einen Hinweis. Über das Forum abgeordnetenwatch haben Bürger die Möglichkeit, mandatsbezogene Anfragen zu stellen. Zuschriften, die an mich in anderen Funktionen gerichtet sind, bitte ich, mir über die entsprechende Adresse zukommen zu lassen. Sollten Sie künftige weitere Fragen an mich in meiner Funktion als Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses haben, bitte Sie, diese über das Sekretariat des Ausschusses an mich zu richten.

Ich stimme mit Ihnen überein, dass die Bedeutung der Goethe-Institute als wichtigster Mittlerorganisation der Auswärtigen Kulturpolitik der Bundesrepublik nicht überschätzt werden kann. Ziel der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik (AKBP) ist die Vermittlung eines positiven Deutschlandbildes, die Förderung des Kulturaustausches und die Unterstützung deutschen Engagements für Frieden.

Die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik hat mit dem Haushalt für das laufende Jahr eine deutliche Aufwertung erfahren, indem dieser Etat um 82,6 Mio. Euro erhöht wurde.

Die Ausgaben des Auswärtigen Amtes für die Kulturausgaben im engeren Sinn betragen in diesem Jahr 658,1 Mio. Euro. Davon entfallen auf die Förderung der Goethe-Institute 120,2 Mio. Euro.

Vor dem Hintergrund internationaler Veränderungen und der Entstehung neuer Konflikte ist die AKBP zentraler Bestandteil unserer auswärtigen Beziehungen. Es sind vor allem Kultur- und Bildungsangebote, mit denen wir Menschen international erreichen und Vertrauen schaffen sowie Werte vermitteln können.

Den Goethe-Instituten wird mit der Erhöhung der ihnen zur Verfügung stehenden Mittel die Möglichkeit gegeben, verstärkt in Asien, in den islamischen Ländern und in Afrika Akzente zu setzen. Ich setze mich dafür ein, diesen Kurs fortzusetzen.

Mit freundlichen Grüßen


Ruprecht Polenz
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Ihre Frage an Ruprecht Polenz
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