Marion Carola Heß (FDP)
Kandidatin Bundestagswahl 2009
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Grunddaten
Marion Carola Heß
Geburtstag
-
Berufliche Qualifikation
-
Ausgeübte Tätigkeit
-
Wohnort
-
Wahlkreis
Stuttgart II
Ergebnis
10,5%
Landeslistenplatz
24, Baden-Württemberg
Wir Liberalen, sehen den hohen Stellenwert von Kunst und Kultur in einer Gesellschaft. Wie frei eine Gesellschaft ist, zeigt sich auch darin, wie zeitkritisch sich Kunst äußern darf. (...)
Kandidaten-Check
Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
Überzeugungen mit denen Ihrer Kandidaten vergleichen.
Marion Carola Heß hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 32 Thesen Position bezogen.
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Frage zum Thema Bildung und Kultur
19.07.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Heß,

Kleinveranstalter und Künstler haben eine Petition zur Reformierung der GEMA auf den Weg gebracht. Die große Resonanz zeigt deutlich die Notwendigkeit, dieses Thema aufzugreifen.
Grund genug unsere Kandidaten für die Bundestagswahl zu folgenden Fragen um eine Stellungsnahme zu bitten:

1) Sind Sie der Meinung, dass zur allgemeinen Erhaltung der Kultur in Deutschland die GEMA reformiert werden muss?


2) Ist die Monopolstellung eines einzelnen Vereins, zur Wahrung des Urheberrechts, mit unserem Grundgesetz vereinbar?

Vielen Dank für Ihre Bemühungen!
Antwort von Marion Carola Heß
bisher keineEmpfehlungen
02.09.2009
Sehr geehrter Herr ,

wir Liberalen, sehen den hohen Stellenwert von Kunst und Kultur in einer Gesellschaft. Wie frei eine Gesellschaft ist, zeigt sich auch darin, wie zeitkritisch sich Kunst äußern darf. Demzufolge unterstützen wir Liberalen Wandel und Reformen,wenn dies Künstlern und Veranstaltern größere Freiräume bringt.

Grundsätzlich tragen Monopole und Kartelle nicht dazu bei, den Wettbewerb in einer Marktwirtschaft anzukurbeln und damit zu beleben. Die Frage inwieweit eine Monopolstellung mit unserem Grundgesetz vereinbar ist - sollte von den Hütern unserers Grundgesetzes beantwortet werden.
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Frage zum Thema Wirtschaft
24.07.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Marion Carola Heß

Sind Sie für oder gegen die Privatisierung von Unternehmen der Infrastruktur?
Haben (werden) Sie ggf. z.B. für die weitere Privatisierung der Deutschen Bahn stimmen?
Bitte erklären Sie mir warum.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Marion Carola Heß
bisher keineEmpfehlungen
02.09.2009
Sehr geehrter Herr ,

wir Liberalen, sind in vielen Bereichen für die Privatisierung von Unternehmen. Ob ich, für weitere Privatisierungen der Deutschen Bahn stimme, kommt auf den Einzelfall bzw. den Sachverhalt an, welcher dieser Entscheidung dann zugrunde liegt.
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Frage zum Thema Wirtschaft
13.08.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Heß,

der Presse entnehme ich dass die FDP über Steuersenkungen Wirtschaftswachstum generieren will.

Sicher gibt es darüber Rechenmodelle.

Bitte teilen Sie mir doch kurz mit bei welchem Steuersenkungssatz sie welches Wachstum in % erreichen wollen.

Für die Beantwortung vielen Dank im Voraus.


Botnang
Antwort von Marion Carola Heß
bisher keineEmpfehlungen
02.09.2009
Sehr geehrter Herr ,

die Senkung der Staatseinnahmen, ist ein Mittel staatlicher Einnahmen- und Ausgabenpolitik im Rahmen staatlicher Konjunkturpolitik.

Ist die Wirtschaft unterbeschäftigt, kann der Staat die Steuern senken. Dem Wirtschaftskreislauf wird zusätzliches Geld zugeführt. Der Staat erwartet, dass aufgrund dieser Maßnahme die Nachfrage nach Konsum- und Investitionsgütern steigt und so die Arbeitslosigkeit abgebaut wird.
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Frage zum Thema Umweltpolitik
10.09.2009
Von:
Uwe

Frau Heß,

da Ihre Partei gegen den Ausstieg der Atom-Stromerzeugung von deutschen Kernkraftwerke ist und die Atommüll-Endlager wie Asse oder jetzt Gorleben lebensgefährliche Ausmaße entwickeln, möchte ich Sie fragen, ob Sie nicht einer Atom-Müll-Endlagerung für die nächsten zig-Tausend Jahre, in Baden-Württemberg, zustimmen müßten ?

Mit freundlichem Gruß
ein Wähler

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Frage zum Thema Arbeit
19.09.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Heß,

Wie soll den die Formel "Mehr Netto vom Brutto" bei den vielen Arbeitnehmern im Niedriglohnsektor (LST I) bzw. mittleren einkommen bei Lohnstuerklasse III,, die Sie ja auch ansprechen wollen, umgesetzt werden ?

Denn diese (Millionen) Arbeitnehmer bezahlen doch keine oder fast keine Lohnsteuer, sodaß Absenkungen / Steuererleichterungen faktisch kaum wirken !!!! Wenige Euro Steurersparnis / Monat als Resultat der Formel "Mehr Netto vom Brutto" halte ich für kaum sinnvoll bzw. erhöhen die dringend benötigte Kaufkrafterhöhung bei den Konsumenten ja kaum.

Wie steht die FPD zu diesem Problem - kaum Wirkung von Lohnsteuererleichterungen ?

Die Formel "Mehr Netto vom Brutto" gilt zwar keinesfalls nur für Reiche , jedoch schon leicht unterhalb eines mittleren Einkommens (LSTIII) in der Wirkung verblasst.

Wie steht die FDP zu meiner Idee, die Formel "Mehr Netto vom Brutto" auch für Niedriglohn-mittlerem Lohn Beschäftigte wie folgt zu realisieren:

Steuerentlastungen wie von FPD vorgesehen + Einkommensabhängige Entlastung der KV-Kosten Arbeitnehmeranteil: 100%: Brutto < = 1000 Euro bis 0% Brutto >(2000 Euro) +
Arbeitgeberentlastung KV Anteil (Firmengröße : < 20 : 75%, < 50: 50%, < 200 25%)
=
"Mehr Netto vom Brutto" funktioniert auch im Niedriglohnsektor + entlastet den Mittelstand bei den Lohnnebenkosten massiv

Eines ist natürlich bei meinem Vorschlag völlig klar:
Die Entlastung des Mittelstandes bei den Lohnnebenkosten und der Arbeitnehmer bei den KV-Kosten kostet viel Steuergelder, die dann natürlich anderweitig erwirtschaftet werden müssen bzw. nur durch eine Belastung der breitesten Schultern (Großunternehmen + Einkommensstarke) machbar wäre.

Ich bin äußerst gespannt, wie die FDP mir als Niedriglohnarbeitnehmer die Formel schmackhaft machen kann / umsetzen kann, ohne nicht doch das "Problem" zu haben sehr einkommenstarke Gruppen zu schützen (die keinesfalls immer reale Leistungsträger sind!!).

Mit freundlichen Grüßen

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