Florian Pronold (SPD)
Kandidat Bundestagswahl 2005
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Grunddaten
Florian Pronold
Jahrgang
1972
Berufliche Qualifikation
Rechtsanwalt
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wohnort
-
Wahlkreis
Rottal-Inn
Ergebnis
22,2%
Landeslistenplatz
7, Bayern
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Frage zum Thema Bürgerrechte
05.08.2005
Von:
Alt

1. Welchen Beruf üben Sie zurzeit aus?
2. In welchen Vorständen, Aufsichts-, Verwaltungs- oder Beiräten oder sonstigen Gremien eines Unternehmens, einer Vereinigung oder einer Körperschaft beliebiger Rechtsform sind Sie tätig (Tätigkeiten und Funktionen mit Vergütung, Aufwandsentschädigung o. ä. sowie ehrenamtliche Tätigkeiten und Funktionen)?
3. Werden Sie, wenn Sie in den 16. Bundestag gewählt werden, Ihren Beruf weiter ausüben, wenn ja in welcher Form?
4. Werden Sie als Bundestagsabgeordnete/r zu Beginn der 16. Legislaturperiode der unveränderten Übernahme der vom 15. Deutschen Bundestag am 30. Juni 2005 geänderten und verschärften Verhaltensregeln zustimmen?
Antwort von Florian Pronold
bisher keineEmpfehlungen
08.08.2005
Florian Pronold
Sehr geehrter Herr Alt,

vielen Dank für Ihre Anfrage über Kandidatenwatch.de. Ich will Ihnen
darauf selbstverständlich gerne antworten.

1. Ich bin neben der Mitgliedschaft im Deutschen Bundestag in geringem Umfang als Rechtsanwalt tätig. Genauere Informationen über meine Einkünfte aus dieser Tätigkeite erhalten Sie auf www.florian-pronold.de in der Rubrik "Gläserner Abgeordneter".

2. Ich bin Mitglied des Deggendorfer Stadtrats, des Deggendorfer Kreistags sowie des Zweckverbands Sparkasse Deggendorf. Genauere Informationen über die Aufwandsentschädigungen für diese Tätigkeiten in der Rubrik "Gläserner Abgeordneter" auf meiner Homepage. Tätigkeiten in Vorständen oder Aufsichtsräten übe ich nicht aus. In der SPD übe ich verschiedene ehrenamtliche Funktionen aus. Näheres hierzu finden Sie auf meiner Homepage unter der Rubrik "Zur Person".

3. Ich werde im Falle meiner Wiederwahl weiterhin in geringem Umfang als Rechtsanwalt tätig sein.

4. Ja. Ich habe mich im vergangenen Jahr für diese Neuregelung eingesetzt und hätte eine Regelung bevorzugt, die noch mehr Transparenz schafft, als der von Ihnen angesprochene Beschluss des Deutschen Bundestags. Deshalb werde ich dieser oder einer verbesserten Regelung selbstverständlich zustimmen.

Mit feundlichen Grüßen

Florian Pronold, MdB
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Frage zum Thema Bürgerrechte
14.08.2005
Von:

Sehr geehrter Kandidat,

ich möchte Sie mit einem auf dem ersten Blick regionalem, auf dem zweiten Blick aber nationalem Problem vertraut machen und Ihnen dazu einige Fragen stellen. Möglicherweise ist Ihnen das Problem bekannt.

Es geht um das so genannte "Bombodrom". Auf einem ehemals sowjetischen Truppenübungsplatz in der Kyritz-Ruppiner Heide (100 km nördlich von Berlin) möchte das Verteidigungsministerium seit dem Jahre 1992 den größten Luft- Boden- Schießplatz (144 qkm) Europas einrichten. Geplant von der Bundeswehr sind bis zu 1700 Übungseinsätze jährlich, hinzukommen möglicherweise Übungseinsätze der Nato-Partner. Diese Einsätze bedeuten mehrmaliges Überfliegen (Tiefflüge unter 300 m, im Zielgebiet bis 30 m) des Müritz-Nationalparkes und anderer Naturschutzgebiete. Die Menschen in der Region kämpfen seit Beginn der Pläne dagegen und fürchten um ca. 2000!! Arbeitsplätze in der Tourismusbranche (Aussage der IHK zu Neubrandenburg). Viele Investoren stehen vor der Tür und möchten in den Tourismus investieren, warten aber eine endgültige Entscheidung der Gerichte und/oder Politik ab. In der Länderübergreifenden Region ist der Tourismus die einzige Branche mit positiven Erfolgsaussichten für die Entwicklung der Region und dem Arbeitsmarkt. Der Senat von Berlin sowie die Landesregierungen von Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern haben sich für eine zivile Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide ausgesprochen. Der militärische Nutzen des Boden-Luft-Schießplatzes wird mittlerweile selbst von Militärfachleuten in Frage gestellt. Weitere Informationen finden Sie unter www.freier-himmel.de oder www.freie-heide.de .

Nun meine Fragen:

1.) Wie würden Sie bei einer Endscheidung im Bundestag entscheiden, für die zivile oder militärische Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide?
2.) Würden Sie sich der Meinung Ihrer Fraktion anschließen oder einzig Ihrem Gewissen bei dieser Entscheidung folgen?
3.) Wenn Sie sich für die militärische Nutzung entscheiden würden, könnten Sie bei dem Gedanken, mehr als 2000 Arbeitsplätze vernichtet zu haben, ruhig schlafen?
4.) Können Sie angesichts der hohen Kosten die Verantwortung für den noch jahrelangen Gerichtstreit übernehmen?
5.) Wenn Sie sich für die zivile Nutzung aussprechen, wie wollen Sie den 13 Jahre langen Protest der Bürger in der Region unterstützen?
6.) Nehmen Sie den größten Bürgerprotest in der Bundesrepublik Deutschland ernst?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Florian Pronold
bisher keineEmpfehlungen
16.08.2005
Florian Pronold
Sehr geehrter Herr ,

die Entscheidung über die militärische Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide halte ich - im Gegensatz zu Ihrer Auffassung - für ein vorwiegend regionales Problem. Ich halte es auch für wenig sinnvoll, wenn lokale Initiativen kandaidatenwatch.de nutzen, um den Kandidaten deutschlandweit die gleiche Frage zu einem regionalen Problem zu stellen. Persönlich halte ich einen Verzicht auf die militärische Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide für sinnvoll und teile die in dem entsprechenden Gruppenantrag (Bundestag-Drucksache 15/4792) formulierte Position.

Mit freundlichen Grüßen
Florian Pronold, MdB
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Frage zum Thema Verkehr
16.08.2005
Von:

Guten Tag Herr Pronold,

auch wenn Sie im Deggendorfer Bereich zu Huase sind hoffe ich, dass Sie Gebenheiten im gesamten Wahlkreis kennen (für meine Fragen im Lk. Rottal-Inn) und Sie sich für eine Verbesserung in der gesamten Region engagieren. Also wie gedenken Sie die dringend notwendige bessere Verkehrsanbindung (Ausbau bzw. kurzfristige Fertigstellung der BAB A94) innerhalb Ihres Wahlkreisese sicherzustellen bzw. zu fördern? Was sind Ihre Ansätze die Nahverkehrssituation innerhalb der Region zu verbessern (ich ghe davon aus, dass Ihnen bekannt sein dürfte, dass Arbeitenehmer und Auszubildende, die nicht gerade bei den grossen Firmen im Umfeld im Schichtbetrieb arbeiten) kaum oder tw. gar keine Chancen haben mit öffentlichen Verkehrsmitteln Ihren Arbeitsplatz zu erreichen, geschweige denn nach Eggenfelden, Burghausen, Simbach oder Pfarrkirchen zum Einkaufen zu fahren.
Antwort von Florian Pronold
2Empfehlungen
16.08.2005
Florian Pronold
Sehr geehrter Herr ,

als Wahlkreisabgeordneter bin ich jede sitzungsfreie Woche im Rottal unterwegs und kenne die Verkehrssituation selbstverständlich sehr genau. Bei den beiden von ihnen angesprochenen Themen hat der Bundestag keine direkte, bzw. alleinige Entscheidungsmöglichkeit. Trotzdem möchte ich ihnen meine Position dazu gerne mitteilen:

1. Wir brauchen die A 94 möglichst schnell, um die Bundes- und Staatsstraßen zu entlasten und das Rottal als Industrie- und Gewerbestandort attraktiver zu machen. Der Weiterbau ist auch im aktuellen Bundesverkehrswegeplan festgeschrieben. Welche Autobahnen in Bayern mit welcher Priorität gebaut werden, bestimmt jedoch vor allem die CSU-Staatsregierung in München, weil diese allein das Planungsrecht hat. Niederbayern wird dabei von der CSU wieder einmal hintangestellt. Ich werde mich jedoch auch in den nächsten vier Jahren dafür stark machen, dass die A 94 schneller vorankommt.

2. Natürlich würde ich mir bessere Nahverkehrsverbindungen im Rottal wünschen. Ich will aber niemandem falsche Hoffnungen machen: Nahverkehr kann nur effizient sein, wenn viele Menschen die gleichen Wege haben. Im Landkreis haben wir jedoch extrem weit verstreute kleine Ansiedlungen. Deshalb werden wir hier kein perfektes öffentliches Nahverkehrssystem einrichten können. Gute Ansätze sehe ich in Anrufsammeltaxis und ähnlichen Einrichtungen, die auch bei geringem Verkehrsaufkommen Sinn machen. Direkten Einfluss kann der Bundestag auch auf die Ausgestaltung des öffentlichen Nahverkehrs nicht nehmen, hier liegt auch das Heft des Handelns bei der Staatsregierung und den Landkreisen. Wir haben jedoch in den vergangenen Jahren die Bundesmittel für den Nahverkehr deutlich erhöht – allein in den bayerischen Nahverkehr fließen dieses Jahr 1,3 Milliarden Euro. Für die Verteilung der Mittel innerhalb Bayerns ist die CSU-Staatsregierung zuständig. Gerade weil der Nahverkehr für viele Arbeitnehmer in Niederbayern keine Alternative ist und sie auf das Auto angewiesen sind, müssen wir die Pendlerpauschale dringend erhalten. Wenn sich die CSU durchsetzt und die Pauschale drastisch zusammenkürzt, zahlen die Berufspendler drauf. Das will ich auf jeden Fall verhindern.

Mit freundlichen Grüßen
Florian Pronold, MdB
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Frage zum Thema Föderalismus
01.09.2005
Von:

1. Glauben Sie eigentlich ernsthaft, daß Sie als Nichtmitglied der Kirche in einem der katholischsten Wahlkreise die Wahl direkt gewinnen können?

2. Haben Sie außer der üblichen Beschimpfung der CSU auch sachliche Lösungsvorschläge?

3.Wenn ich die gestrige Umfrage von SAT 1 anschaue kommt die CSU bei der BTW auf ca 60% und die SPD auf etwa 19%.

Glauben Sie und Herr Stiegler ernsthaft, mit den von Ihnen eingeschlagenen Kurs die SPD wieder auf Siegeskurs in Bayern zu bringen?
Ich glaube, Leute vom Schlage eines Hoegner könnten die eher bewirken. Leider werden solche Politiker mit Ecken und Kanten in der SPD immer mehr unterbuttert.
Antwort von Florian Pronold
bisher keineEmpfehlungen
02.09.2005
Florian Pronold
Sehr geehrter Herr ,

die Tatsache, dass ich nicht in der Kirche bin, wird von der CSU in der Tat sehr oft gegen mich verwendet. Die meisten Menschen, mit denen ich im Wahlkreis rede, stellen fest, dass wir in vielen Fragen nicht weit auseinanderliegen. Da spielt es dann keine Rolle, ob man bestimmte Überzeugungen aus der Religion ableitet oder aus einem humanistischen Menschenbild. Viele Menschen merken auch, dass sich die CSU zwar auf das Christentum beruft, aber alles andere als eine christliche Politik macht.

Die politische Auseinandersetzung im Wahlkreis ist oft hart, aber letztlich geht es doch um Sachfragen. Auf meiner Homepage unter www.florian-pronold.de finden sie sachliche politische Stellungnahmen zu den verschiedensten Themen.

In einer Demokratie geht es nicht darum, die Umfragen zu gewinnen, sondern die Wahlen. Ich weiß, wir sind in Bayern mit Ludwig Stiegler auf einem guten Weg, auch wenn man die Mehrheitsverhältnisse nicht von heute auf morgen verändern kann. Wilhelm Hoegner ist als sozialdemokratischer Ministerpräsident in Bayern ein großes Vorbild für mich. Die Arbeit von Politikern, die mit einem Abstand von mehreren Jahrzehnten in unterschiedlichen Rahmenbedingungen tätig sind, zu vergleichen, ist sicher schwierig. Aber Ludwig Stiegler hat sicher keinen Mangel an Ecken und Kanten. Für sachdienliche Hinweise, wie wir unsere Arbeit verbessern können, sind wir aber immer dankbar, auch für tatkräftige Mithilfe durch Beitritt zur SPD.

Mit freundlichen Grüßen

Florian Pronold, MdB
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Frage zum Thema Gesundheit
14.09.2005
Von:

Sehr geehrter Herr Pronold,

ich habe mich in den letzten Tagen intensiv mit dem Thema Bürgerversciherung auseinandergesetzt.

Die SPD will de facto, dass alle Bürger die gleichen Gesundheitsleistungen von der jeweiligen Kasse (gesetzlich oder privat) ersetzt bekommen.

Die SPD argumentiert immer mit dem echten Wettbewerb zwischen PKV und GKV. Ich glaube kaum, dass es da zu Wettbewerb kommen wird. Glauben Sie wirklich, dass die PKV bem Kontrahierungszwang ohne Gesundheitsprüfung mitmacht. Ein Lebensversicherer kommt ja auch nicht auf die Idee ohne Gesundheitsanalyse einen für 100.000,00 EUR zu versichern. Steht nicht in unserem Grundgesetz, dass für Private Vertragsfreiheit gilt? Was die PKV natürlich anbieten wird sofern das System der Bürgerversicherung jemals Realität werden sollte ist: Zusatzversicherungen wie bisher im Bereich der Chefarztbehandlung oder Krankenhausleistungen und wahrscheinlich dann von IGEL .

Sie erlauben im System der Bürgerversicherung auch nicht mehr den Wechsel zur PKV nach altem Muster (also mit Abrechnung Arzt Patient nach GOÄ), und würden somit bewirken, dass sich die Altverträge bald keiner mehr leisten könnte.

Ich denke auch, dass Ärtze und Krankenhäuser kaum Ihre Kosten mit den Erstattungen aus der Bürgerversicherung decken könnten. Bisher betrieben beide eine Mischkalkulation aus PKV und GKV Patienten.

Dieses System der Bürgerversicherung halte ich einfach in Deutschland für nicht machbar. In der Idealvorstellung klingt die Bürgerversicherung gut. In einen Land aber wie Deutschland wo sich die PKV insbesondere bei Beamten Rechtsanwälten und Selbstständigen etwabliert hat auf einen so heftigen Wechsel abzustellen finde ich nicht gut.

Die Kosten für die GKV würden explodieren in Anbetracht, dass die Ärzte immer weniger über die GOÄ abrechnen könnten.

Sind Sie wirklich davon überzeugt, dass der absolute Wechsel zur Bürgerversicherung der einzig richtige Weg ist?

MfG

Antwort von Florian Pronold
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15.09.2005
Florian Pronold
Sehr geehrter Herr ,

die Gesundheitsvorsorge in Deutschland leidet heute darunter, dass sich Bürgerinnen und Bürger mit hohem Einkommen und gutem Gesundheitstand aus der Solidargemeinschaft der gesetzlichen Versicherung verabschieden können und weniger für die Krankenversicherung bezahlen als Durchschnittverdiener. Dieses System ist ungerecht und steht vor Finanzierungsproblemen. Mit der Bürgerversicherung soll das solidarische Prinzip der gesetzlichen Krankenversicherung konsequent auf alle Bürgerinnen und Bürger angewandt werden.

Ihre Beschreibung der zukünftigen Rolle der Privaten Krankenversicherung ist nicht zutreffend. Es gilt in Zukunft folgendes:
1. Die PKV führt die bisher abgeschlossenen Verträge mit privat Versicherten unter den gleichen Bedinungen wie bisher weiter. Im Rahmen dieser bestehenden Verträge wurden auch Altersrückstellungen vorgenommen, die durch die Reform nicht angetastet werden können. Neue private Versicherungsverhältnisse können nach der Reform jedoch nicht mehr abgeschlossen werden. Die Veränderung des Systems wird sich damit auch nur schrittweise vollziehen.
2. Eine privater Krankenversicherungsträger kann in Zukunft zusätzlich einen Bürgerversicherungstarif anbieten. Diese Verträge entsprechen der gesetzlichen Krankenversicherung und sind den gleichen Bedingungen unterworfen wie die Angebote der gesetzlichen Krankenkassen und werden auch in den Risikostrukturausgleich einbezogen. "Privat" bezeichnet hier also nur den rechtlichen Status des Anbieters, nicht das Versicherungsverhältnis.
3. Außerdem können weiterhin private Zusatzversicherungen abgeschlossen, deren Leistungen über die Bürgerversicherung hinausgehen.

Die Einführung der Bürgerversicherung hätte dabei keinen Einfluss auf die Kosten bestehender privater Versicherungsverhältnisse, da für diese Altersrückstellungen bestehen. Nachteilige Auswirkungen auf die Finanzierung des Gesundheitswesens entstehen ebenfalls nicht, da immer mehr Versicherte mit hohen Einkommen und gutem Gesundheitszustand in die Bürgerversicherung aufgenommen werden und mit ihrem Beiträgen helfen, das Gesunheitssystem zu finanzieren.

Mit freundlichen Grüßen

Florian Pronold, MdB
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