Florian Pronold (SPD)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Florian Pronold
© Florian Pronold / Foto: Susie Knoll
Geburtstag
28.12.1972
Berufliche Qualifikation
Rechtsanwalt
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Deggendorf
Wahlkreis
Rottal-Inn
Ergebnis
17,5%
Landeslistenplatz
1, Bayern
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(...) Ihre Forderung, dass jedes Kind nach seinen Begabungen entsprechend gefördert werden soll, wird gerade durch die Gemeinschaftsschule aufgenommen. Die Kinder werden ja nicht einfach in gemeinsamen Klassen zusammengeworfen, sondern es wird eine neue Unterrichts- und Lernkultur entwickelt, in der alle Kinder individuell gefördert werden, d.h. bei allen Kindern werden die vorhandenen Stärken gefördert und die Schwächen nach Möglichkeit ausgeglichen. Selbstverständlich bekommen besonders begabte Kinder eine angemessene Förderung. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
24.05.2012
Verbesserter Rechtsschutz in Wahlsachen (Art. 93 GG)
JA
10.05.2012
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes gegen Piraterie (Atalanta)
nicht beteiligt
29.03.2012
Abbau der kalten Progression
nicht beteiligt
29.03.2012
Kürzungen der Solarförderungen
nicht beteiligt
29.03.2012
Pläne für ein Betreuungsgeld aufgeben
nicht beteiligt
27.02.2012
Zweites Rettungspaket für Griechenland
nicht beteiligt
26.01.2012
Verlängerung Afghanistan Einsatz (ISAF)
JA
01.12.2011
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes im Mittelmeer (OAE)
NEIN
01.12.2011
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes gegen Piraterie (Atalanta)
JA
26.10.2011
Ausweitung des Euro-Rettungsschirms (EFSF)
JA
29.09.2011
Euro-Stabilisierungsfonds EFSF
JA
29.09.2011
Reform des Bundestagswahlrechts
NEIN
29.09.2011
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Südsudan (UNMISS)
JA
08.07.2011
Deutsche Beteiligung an UN-Aufbaumission in Südsudan
JA
08.07.2011
Keine Panzer an Saudi-Arabien verkaufen
enthalten
08.07.2011
Verlängerung des Darfur-Einsatzes
JA
07.07.2011
Abschiebestopp für syrische Flüchtlinge
JA
07.07.2011
Eingeschränkte Zulassung der Präimplantationsdiagnostik
JA
07.07.2011
Unterirdische Speicherung von CO2
NEIN
30.06.2011
Atomausstieg bis 2022
JA
09.06.2011
Verlängerung des Libanon-Einsatzes (UNIFIL)
JA
09.06.2011
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
JA
26.05.2011
Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetz
JA
25.03.2011
AWACS-Einsatz in Afghanistan
JA
17.03.2011
Sofortige Abschaltung von Alt-AKW
JA
17.03.2011
Unverzügliche Abschaltung aller deutschen AKW
enthalten
17.03.2011
Vorübergehende Aussetzung von AKW-Laufzeiten (Moratorium)
NEIN
28.01.2011
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
03.12.2010
Anpassung und Veränderung von Hartz IV
NEIN
03.12.2010
Vorläufiger Bau- und Vergabestopp bei Stuttgart 21
JA
02.12.2010
Kampf gegen Piraten (ATALANTA)
JA
02.12.2010
Verlängerung Bosnien-Einsatz (ALTHEA)
JA
02.12.2010
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes im Mittelmeer (OAE)
nicht beteiligt
26.11.2010
Haushalt 2011
NEIN
12.11.2010
Einführung bundesweiter Volksentscheide
nicht beteiligt
12.11.2010
Gesundheitsreform
nicht beteiligt
11.11.2010
Neuordnung am Arzneimittelmarkt
nicht beteiligt
28.10.2010
Abschöpfung von Zusatzgewinnen aus AKW-Laufzeitverlängerung
NEIN
28.10.2010
Brennelementesteuer
NEIN
28.10.2010
Sparpaket (Haushaltsbegleitgesetz)
NEIN
28.10.2010
Verlängerung von AKW-Laufzeiten
NEIN
18.06.2010
Reduzierung der Wehrpflicht
NEIN
17.06.2010
Bundeswehr ohne Wehrpflicht
enthalten
17.06.2010
Reform der Jobcenter
JA
17.06.2010
Verlängerung des Darfur-Einsatzes (UNAMID)
JA
17.06.2010
Verlängerung des Libanon-Einsatzes (UNFIL)
JA
17.06.2010
Verlängerung des Sudan-Einsatzes (UNMIS)
JA
10.06.2010
Austritt aus der Kernfusion (ITER)
enthalten
10.06.2010
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
JA
21.05.2010
Euro-Rettungsschirm
enthalten
07.05.2010
Notkredit für Griechenland
enthalten
06.05.2010
Mindestsicherung statt Hartz IV
nicht beteiligt
06.05.2010
Schnellere Absenkung der Einspeisevergütung im EEG
nicht beteiligt
22.04.2010
Beibehaltung der Steuerfreiheit bei Feiertags- und Nachtarbeit
JA
25.03.2010
Abschaffung der reduzierten Mehrwertsteuer für Hotels
nicht beteiligt
19.03.2010
Bundeshaushalt 2010
NEIN
26.02.2010
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
18.12.2009
Bundeswehreinsatz in Bosnien Herzegowina
nicht beteiligt
18.12.2009
Kampf gegen Piraten (ATALANTA)
JA
04.12.2009
Verzicht auf Mehrwertsteuersenkung für das Hotelgewerbe
JA
04.12.2009
Wachstumsbeschleunigungsgesetz
NEIN
03.12.2009
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
03.12.2009
Verlängerung des Anti-Terror-Kampfes (OEF)
NEIN
03.12.2009
Verlängerung Libanon-Einsatz (UNFIL)
JA
Fragen an Florian Pronold
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Frage zum Thema Finanzen
07.11.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Pronold,

zur Einigung der Koalition bei der Steuersenkung ab 2013 und 2014 heißt es immer wieder, dass hier auch Vorgaben des BGH umgesetzt werden. Können Sie mir das genauer erklären, wie das zu verstehen ist.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Florian Pronold
1Empfehlung
08.11.2011
Florian Pronold
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Ich gehe bei Ihrer Frage davon aus, dass Sie sich nicht auf den BGH sondern auf das Bundesverfassungsgericht beziehen.

Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfGE 87, 153 (169)) muss dem Steuerpflichtigen nach Erfüllung seiner Einkommenssteuerschuld soviel verbleiben, wie er zur Bestreitung seines notwendigen Lebensunterhalts bedarf. Die Bundesregierung muss alle zwei Jahre einen Bericht über die Höhe des von der Einkommensteuer freizustellenden Existenzminimums vorlegen. Der letzte Bericht datiert vom 30.05.2011 und ist auf der Bundestagsdrucksache 17/5550 nachzulesen. Hier finden Sie auch die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts zur Berechnung des Existenzminimums. Aktuell beträgt dieses 8004 Euro für einen Alleinstehenden.

Wenn die schwarz-gelbe Bundesregierung ihre Steuersenkungspläne mit dem verfassungsrechtlich abgesicherten Existenzminimum begründet, dann kann sie offensichtlich in die Zukunft blicken und weiß heute schon die genauen Zahlen der Berechnung des Jahres 2013. Sollte die Bundesregierung diese prophetischen Fähigkeiten nicht besitzen, wovon auszugehen ist, dann ist das lediglich ein billiger Trick, um davon abzulenken, dass die geplanten Steuersenkungen auf Pump gemacht werden und ein Programm zur Rettung der dahinsiechenden FDP darstellen.


Mit freundlichen Grüßen

Florian Pronold
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Frage zum Thema Finanzen
03.12.2011
Von:
-

Sehr geehrter Herr Pronold!

Die Pro-Kopf-Verschuldung in der BRD liegt bei ca.25.000 €. Wie kann man diese Schulden wieder abbauen, wenn Deutschland in der Zukunft immer mehr bürgen soll und es um den Euro immer schlechter bestellt ist?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Florian Pronold
bisher keineEmpfehlungen
13.12.2011
Florian Pronold
Berlin, den 13.12.2011
Sehr geehrte Frau -,

die SPD hat auf ihrem Bundesparteitag in Berlin gerade einen "Nationalen Pakt für Bildung und Entschuldung" beschlossen. Mit diesem Programm werden wir nicht nur die grundgesetzliche Schuldenbremse einhalten, sondern auch dafür sorgen, dass dringend notwendige Investitionen in Bildung, Forschung und Infrastruktur möglich sind. Der starke Anstieg der Verschuldung in Deutschland in den letzten Jahren resultiert zu einem großen Teil aus der Notwendigkeit, die Konjunktur anzukurbeln und den Finanzsektor zu stützen. Deswegen wollen wir die Lasten gerecht verteilt und die Verantwortlichen der Finanzkrise an den Kosten beteiligen. Unsere Vorschläge umfassen Modernisierungen, Einsparungen, Mehreinnahmen und Subventionsabbau. Zusammen mit einer stärkeren Belastung von Kapitaleinkünften, hohen Vermögen und Einkommen werden ausreichend Mittel für eine Reduzierung der Neuverschuldung und für Investitionen zur Verfügung stehen. Das komplette Programm der SPD finden Sie hier:
www.spd.de

Neben diesen Maßnahmen muss dafür gesorgt werden, dass konjunkturelle Mehreinnahmen, die wir in Deutschland seit zwei Jahren aufgrund der guten Konjunktur haben, zur Senkung der Neuverschuldung eingesetzt werden. An dieser Stelle versagt die schwarz-gelbe Bundesregierung. Der Bund nimmt im Jahr 2011 rund 22 Mrd. Euro neue Schulden auf, im Jahr 2012 werden es nach den Vorstellungen der Bundesregierung 26 Mrd. Euro sein. Schwarz-Gelb macht also mehr Schulden, obwohl die Konjunktur in Deutschland gut läuft. Der Grund dafür ist, dass die Bundesregierung jetzt acht Milliarden Euro für Steuersenkungen und ein sinnloses Betreuungsgeld verpulvert . Dieses Geld fehlt beim Schuldenabbau, fehlt aber auch bei notwendigen Investitionen.

Um den von Ihnen angesprochenen Risiken durch Bürgschaften zu begegnen, wollen wir zwingend eine stärkere Kontrolle und direkte Einflussnahme der Europäischen Union auf die Staatshaushalte der Euro-Krisenländer. Solidarität ist keine Einbahnstraße: Die betroffenen Krisenstaaten müssen dafür bereit sein, ihre nationale Souveränität in der Stabilitäts- und Finanzpolitik teilweise aufzugeben.

Mit freundlichen Grüßen

Florian Pronold, MdB
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Frage zum Thema Inneres und Justiz
31.01.2012
Von:

Sehr geehrter Hr. Pronold,
ich würde Sie bitten mir folgende Fragen zu beantworten.
Meine Fragen:
1. Wieviele Soldaten fremder ( befreundeter ) Nationen befinden sich derzeit noch in
Deutschland? Weiterentwicklung in Zukunft ?
2. Aufteilung derselben in Nationen? ( wieviele Amerikaner, Briten ect..)
3. Wie hoch sind die dadurch anfallenden direkte Kosten in Euro, gesamt ? und der Anteil den
Deutschland dazu beiträgt ?.
4. Entstehen den deutschen Steuerzahler auch indirekte Kosten ? Grunstücke ? Immobilien ?
Militärkrankenhäuser ? ect...
5. Wie hoch schätzen Sie ( oder wissen Sie ) ist der wirtschaftliche Gewinn der durch die
Militärstützpunkte entsteht und somit den Kosten gegenübersteht ?


Vielen Dank im Vorraus
Antwort von Florian Pronold
bisher keineEmpfehlungen
01.02.2012
Florian Pronold
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Fragen. Um Ihnen eine genaue Auskunft zu den aktuellen Zahlen geben zu können, habe ich Ihre Fragen an das Bundesverteidigungsministerium weitergeleitet. Sobald mir eine Antwort vorliegt, melde ich mich wieder.

Mit freundlichen Grüßen

Florian Pronold, MdB
Ergänzung vom 05.03.2012
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage auf Abgeordnetenwatch. Die nachstehenden Angaben beziehen sich im wesentlichen auf die Angaben der Bundesregierung (Verteidigungsministerium und Außenministerium), die diese u.a. auch in einer parlamentarischen Anfrage (Bundestagsdrucksache 17/5586) gemacht hat:

1. Wie viele Soldaten fremder (befreundeter) Nationen befinden sich derzeit noch in Deutschland? Weiterentwicklung in Zukunft.

Laut Angabe der Bundesregierung halten sich derzeit vor allem britische (18.600
Angehörige) und US-amerikanische (41.000 Angehörige) Streitkräfte in Deutschland
auf. Einzelne Angehörige der Streitkräfte anderer Nationen (etwa Frankreich,
Niederlande und Belgien) halten sich ebenfalls in Deutschland auf, allerdings
im Rahmen der multinationalen Corps und nicht in nationalem Auftrag.
Die Anzahl der amerikanischen Streitkräfte ist rückläufig, jüngst hat die USRegierung
erneut den Abzug zahlreicher Truppen aus der Bundesrepublik angekündigt.

2. Aufteilung derselben in Nationen?

Im Jahr 2009 hielten sich nach Angabe der Bundesregierung 3.796 französische, 221 belgische, 698 niederländische, 66.361 amerikanische und 20.093 britische Gaststreitkräfte in Deutschland auf.

3. Wie hoch sind die anfallenden Kosten in Euro, gesamt?

Nach Angabe der Bundesregierung tragen die ausländischen Streitkräfte die Kosten ihrer Stationierung grundsätzlich selbst. Die Bundesrepublik trägt allerdings sogenannte Verteidigungsfolgekosten (dies sind z.B. Überbrückungsbeihilfen für die ehemaligen deutschen zivilen Arbeitskräfte), diese betrugen im Jahr 2010 45,8 Millionen Euro.

4. Entstehen den deutschen Steuerzahlern auch indirekte Kosten? Grundstücke? Immobilien?

Der Bund überlässt ausländischen Streitkräften Flächen und Wohneinheiten zur Stationierung der Soldaten, insgesamt waren dies (Stand 01.01.2011) 75.116 ha Gesamtfläche. Die Kosten für den Bau oder die Instandhaltung von Immobilien während der Stationierung tragen die ausländischen Streitkräfte selbst.

5. Wie hoch schätzen Sie den wirtschaftlichen Gewinn, der durch die Militärstützpunkte entsteht und somit den Kosten gegenübersteht?

Ob es einen wirtschaftlichen Gewinn, der durch die Stationierung ausländischer Soldaten entsteht, gibt und wie hoch dieser ausfällt, kann nicht beziffert werden. Auch eine numerische Schätzung fällt schwer, weil der Bundesregierung keine Informationen zu Einnahmen bzw. Ausgaben von den betroffenen Bundesländern und Kommunen vorliegen. Es gibt darüberhinaus auch keinen Einblick in die Versorgungsstrukturen der Stützpunkte (von wem werden Lebensmittel, Gerätschaften, etc. bezogen).


Mit freundlichen Grüßen

Florian Pronold, MdB
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Frage zum Thema Finanzen
03.03.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Bundestagsabgeordneter Pronold,

am wöchentlichen "Gesellschaftstag" in Griesbach (rund 15 Personen saßen am Stammtisch) wurde ich gefragt, woher die EZB die Billion Euro habe, die sie innerhalb von zwei Monaten in den Geldmarkt pumpte. Ich konnte diese Frage nicht beantworten. Einer behauptete, die drucken einfach Geld, ohne daß dahinter ein wirklicher Wert steht. Ich versprach der Runde, die "Volksvertreter" aus unserem Wahlkreis zu fragen.

Herr Pronold wissen Sie, woher die EZB die Billion Euro hat, die sie an die Banken zu 1 % Zinsen auf drei Jahre verleiht.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Florian Pronold
3Empfehlungen
06.03.2012
Florian Pronold
Sehr geehrter Herr ,

die EZB ist als Zentralbank auch für die Regulierung der Geldmenge zuständig, d.h. sie hat die Möglichkeit Geld abzuschöpfen, aber auch die Hoheit Geld zu schöpfen. So kann sichergestellt werden, dass die Unternehmen und Verbraucher über die Banken mit ausreichend Geld versorgt werden.
Das von der EZB ausgereichte Geld (490 Mrd. Euro im Dezember und 520 Mrd. Euro Ende Februar) ist kein physisches Geld, sondern Buchgeld, das auf Konten verbucht wird. Die Summen werden nicht ohne entsprechende Gegenleistung herausgegeben: Die Banken nehmen einen Kredit auf, der mit Sicherheiten unterlegt sein muss.
In normalen Zeiten gibt die EZB "Geld gegen Sicherheiten" für einen eher kurzfristigen Zeitraum (bis zu drei Monaten). Mit der jetzt gewählten längeren Laufzeit (drei Jahre) und dem niedrigen Zinssatz von 1% versucht die EZB eine drohende Kreditklemme, die fatale Folgen für unsere Wirtschaft hätte, zu verhindern.

Mit freundlichen Grüßen

Florian Pronold, MdB
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
03.04.2012
Von:
-

Sehr geehrter Herr Pronold,

Sie haben mir am 12.01.2011 auf meine Frage nach dem Status der Planungen für die OU Weihmichl/Arth der B299 geantwortet.

Vielleicht können Sie mir jetzt den aktuellen Status über den zu erteilenden "Sichtvermerk" des BMVBS in dieser Sache miteilen und auch dort Ihren Einfluß für eine schnelle Erledigung geltend machen.

Vielen Dank auch im Voraus für eine weitere, aktive Unterstützung der OU Weihmichl/Arth.

Mit freundlichen Grüßen,

-
Antwort von Florian Pronold
bisher keineEmpfehlungen
25.04.2012
Florian Pronold
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Auf meine Frage zum aktuellen Planungsstand bezüglich des Ausbaus der B 299 (OU Neuhausen-Weihmichl-Arth) erhielt ich im am 08. März 2011 folgende Antwort von Dr. Andreas Scheuer (Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister): "Es wurde kein Antrag nach § 6 FStrAbG gestellt. Die Umfahrungen von Weihmichl und Neuhausen sind im geltenden Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen in der Bedarfsplankategorie "Weiterer Bedarf mit Planungsrecht" eingestuft. Beide Projekte werden seitens der Bayerischen Straßenbauverwaltung beplant. Für die Umfahrung von Weihmichl liegen dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung die Vorentwurfsunterlagen zur Zustimmung vor und sind in Bearbeitung. Für die Umfahrung von Neuhausen befinden sich die Vorentwurfsunterlagen im Genehmigungslauf bei den bayerischen Behörden."

Im vom Bundesverkehrsministerium am 15.03.2012 herausgegebenen Investitionsrahmenplan 2011-2015 für die Verkehrsinfrastruktur des Bundes (IRP) ist das Projekt leider nicht erwähnt.

Ich werde mich beim Bundesverkehrsministerium nach dem aktuellen Stand der Planungen (Sichtvermerk Vorentwurf) erkundigen und Sie nach Eingang der Antwort in Kenntnis setzen.

Mit freundlichen Grüßen
Florian Pronold, MdB
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