Florian Graf (CDU)
Abgeordneter Landtag Berlin

Grunddaten
Jahrgang
1973
Berufliche Qualifikation
Diplom-Verwaltungswirt
Ausgeübte Tätigkeit
Vorsitzender der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus
Wohnort
Berlin
Wahlkreis
Tempelhof-Schöneberg WK 6 , über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
43,7%
Landeslistenplatz
1
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(...) Die Stadt ist für alle Bewohner da. Diesem Anspruch entsprechend entstand Ende des 19. Jahrhunderts die Idee der Volksparks. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
10.01.2013
Von:

Wenn der Misstrauensantrag gegen Klaus Wowereit, der ja nicht einmal seinen Wahlkreis gewonnen und gar kein gewählter Abgeordneter ist, verdeckt abgestimmt werden würde, dann behaupte ich, Klaus Wowereit wäre weg, denn keiner der Abgeordneten kann mit ruhigem Gewissen das erst noch richtig ins Geld gehende Chaos BER gegenüber dem Bürger verantworten. Warum wird nicht verdeckt abgestimmt?
Antwort von Florian Graf
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10.01.2013
Florian Graf
Sehr geehrter Herr ,

über einen Misstrauensantrag muss laut Verfassung des Landes Berlin, Artikel 57 Absatz 2 Satz 2 ( www.parlament-berlin.de ), namentlich abgestimmt werden. Eine geheime Abstimmung ist damit ausgeschlossen.

Mit freundlichen Grüßen

Florian Graf
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
14.01.2013
Von:

Sehr geehrter Herr Graf,

können Sie als Fraktionsvorsitzender der CDU im Abgeordnetenhaus mir erklären, warum Sie am Sonnabend dem Regierenden Bürgermeister und Flughafen-Aufsichtsratsvorsitzenden Klaus Wowereit das Vertrauen ausgesprochen haben, während Ihre Parteikollegen in Brandenburg heute wegen der gleichen Angelegenheit den Rücktritt von Herrn Platzeck gefordert haben?

Mit freundlichen Grüßen,
Antwort von Florian Graf
bisher keineEmpfehlungen
15.01.2013
Florian Graf
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Dass der vierte Eröffnungstermin in Folge geplatzt ist, aber vor allem auch die katastrophale Informationspolitik, hat bei uns allen blankes Entsetzen, Fassungslosigkeit und reichhaltige Verärgerung ausgelöst. Die Gremien der CDU haben hierüber ausführlich beraten. Selbstverständlich haben wir uns auch mit der SPD im Koalitionsausschuss zusammengesetzt. Im Ergebnis stehen Partei und Fraktion zu der großen Koalition.

Wir haben uns im Koalitionsvertrag auf viele Projekte, beispielsweise den Weiterbau der A100 und die TVO sowie die Entwicklung Tegels, verständigt. Wir haben gemeinsam im ersten Jahr bereits wichtige Entscheidungen getroffen. Viele Vorhaben sind aber noch nicht vollendet.

Die CDU stellt sich in Regierungsverantwortung der Aufgabe, einen Neuanfang der Flughafenpolitik in personeller, planerischer und finanzieller Hinsicht zu gestalten. Ich habe in meiner Rede im Abgeordnetenhaus am vergangenen Donnerstag, die Sie sich übrigens unter youtu.be
ansehen können, deutlich gemacht: die Fehler am Flughafen wurden zu Zeiten von Rot-Rot gemacht, die CDU übernimmt Verantwortung für eine erfolgreiche Zukunft des Flughafens.

Darum und nicht zuletzt wegen der Vielzahl der Projekte, die wir nach 11 Jahren Rot-Rot noch angehen wollen, bleibt eine Regierungsbeteiligung der CDU wichtig. Ein bloßes "Weiter so!" wird es mit uns nicht geben. Es wird personelle Veränderungen geben. Herr Schwarz wird als Sprecher der Flughafengeschäftsführung abgelöst. Das haben wir als CDU schon länger angemahnt und darauf hat sich auch der Koalitionsausschuss verständigt. Nur eine neue Führung kann das ganze Projekt neu bewerten. Und auch im Aufsichtsrat gibt es ja einen Wechsel im Vorsitz. Zudem müssen wir mehr Experten mit Fachwissen zu solchen Großprojekten ins Aufsichtsgremium holen. Planerisch heißt, dass wir jetzt all die Fragen klären müssen, die noch offen sind, dazu gehören auch die Wachstumsperspektiven des Flughafens.

Mit freundlichen Grüßen
Florian Graf
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
24.01.2013
Von:

Sehr geehrter Hr. Graf,

Wir, die Schüler des Max-Delbrück-Gymnasiums aus Pankow, befassen uns mit dem Thema E-Partipationen in der Demokratie. Wir waren begeistert davon, dass es die Möglichkeit gibt, über das Internet zu wählen sowie mit Hilfe des Petitionsrechts einen direkten Weg zum Parlament zu haben.
Folglich ist unsere Frage: Glauben sie, dass mehr Demokratie durch die Neuen Medien ermöglicht wird?

Wir würden uns über eine baldige Antwort freuen,

Mfg. und Vici
Antwort von Florian Graf
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24.01.2013
Florian Graf
Liebe , liebe Vici,

die Neuen Medien nehmen in unserer Demokratie eine wichtige Rolle ein und sind ein bedeutendes Element innerhalb unserer Gewaltenteilung. Das Internet und soziale Netzwerke fördern den Informationsfluss und beeinflussen den Meinungsbildungsprozess. Die Förderung der Meidenkompetenz und der bewusste Umgang mit den Neuen Medien ist daher wichtig, wenn es darum geht, sich seine eigene, kritische Meinung zu bilden. Gerade in sozialen Netzwerken hat die Zivilgesellschaft darüber hinaus die Möglichkeit, die Äußerungen von Politikern zu bewerten und zu kommentieren. Die direkte Kommunikation mit dem Abgeordneten ist Dank des Internets viel einfacher geworden. Bestes Beispiel dafür ist nicht zuletzt abgeordnetenwatch.de.
Aber die Neuen Medien können noch viel mehr: Beim Arabischen Frühling haben wir gesehen, dass die Neuen Medien auch bei der Demokratieentwicklung - und förderung helfen. Die Mobilisierung der Bürgerinnen und Bürger und das Kommunizieren der Missstände via Twitter, Facebook oder Youtube in die ganze Welt haben dazu geführt, dass Diktaturen gestürzt und Zensur umgangen werden konnten.

Mit freundlichen Grüßen
Florian Graf
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Frage zum Thema Städtebau und Stadtentwicklung
30.03.2013
Von:

Sehr geehrter Herr Graf,
ich bin erfreut , aus der Presse zu vernehmen, wie sehr distanziert Sie als CDU-Politiker die Realisierung des Neubaus der Landesbibliothek sehen. Wir mir scheint, sind die konkreten Pläne jedoch schon weiter vorangeschritten. Bei der Standortkonferenz am 6.3.2013 entstand bei mir der Eindruck, als mache der Neubau der LZB auf dem Tempelhofer Feld sogar den Motor, indem man hierfür als einzigem Projekt bereits Gelder bereitstehen hat. Ich habe auf der Standortkonferenz den Vorschlag gemacht, den ich hier wiederholen möchte: Dass man bitte prüfen möchte, ob die LZB nicht besser am Standort der AGB konzentriert werden sollte. Wie zu hören, wird die AGB saniert und soll weiterhin kulturell genutzt werden: Sechs Stockwerke des landeseigenen Baus kulturell genutzt, und außerdem soll zum Neubau LZB am Standort Tempelhof ein neues Bildungsquartier hinzu: Brauchen wir das alles, staatsfinanziert?– Gegen meinen Vorschlag wandte Frau Senatsbaudirektorin Lüscher ein, dass das Gelände bei der AGB nicht ausreichend groß sei und die denkmalgeschützte AGB nicht beeinträchtigt werden soll. – Ich habe die Daten nicht überprüft, habe aber meine Zweifel an dieser Auskunft. Außerdem verlautete auf der Standortkonferenz, dass das Gelände für die LZB in Tempelhof sehr knapp ist, sodass dort z. B. keine ausreichenden Parkplätze sein können. - Das Gelände der AGB und bei der AGB war vor dem Krieg ein kompaktes Wohnbauviertel. Von daher gesehen, müsste dort auch ein massiver Bau wieder hinkönnen, der auch die AGB als Baudenkmal nicht beeinträchtigt. Kurz vor dem Mauerfall war auf diesem Gelände ein Erweiterungsbau für die AGB geplant, wozu es sogar schon einen Wettbewerbssieger gab. (Das betraf damals natürlich nur die Belange der West-AGB).
Meine Frage: Können Sie sich mit dem Vorschlag: LZB am Standort der AGB konzentriert anfreunden?
Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Florian Graf
bisher keineEmpfehlungen
16.04.2013
Florian Graf
Sehr geehrter Herr ,

neben eines Neubaus der LZB auf dem Tempelhofer Feld ist ein Umzug in die Räumlichkeiten der AGB ein mögliches Modell, welches diskutiert wird. Beide Varianten - Neubau oder Sanierung und Umbau der AGB - bringen jedoch ähnliche Kosten und Aufwand mit sich. Es gilt deshalb, beide Varianten vorurteilsfrei zu prüfen.

Mit freundlichen Grüßen

Florian Graf
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