Ernst-Reinhard Beck (CDU)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Ernst-Reinhard Beck
Jahrgang
1945
Berufliche Qualifikation
Oberstudiendirektor
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Reutlingen
Landeslistenplatz
keinen, Baden-Württemberg
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(...) Um den Ölpreis zu stabilisieren, bedarf es eines international koordinierten Vorgehens. Es mangelt zurzeit an einer Transparenz der Märkte, und zwar sowohl auf Verbraucher- als auch Produzentenseite, nicht wenige Länder subventionieren den Ölpreis für ihre Bevölkerung, so dass Anreize für Energieeffizienz verpuffen. Daher ist es dringend notwendig, dass sich die Produzenten- und Konsumentenländer an einen Tisch setzen und für mehr Transparenz der Märkte sorgen. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
03.07.2009
Bundestagswahlrecht
NEIN
02.07.2009
AWACS-Einsatz in Afghanistan
JA
18.06.2009
Internetsperren
JA
18.06.2009
Patientenverfügung (Stünker-Antrag)
NEIN
29.05.2009
Schuldenbremse
JA
28.05.2009
Abgabe von künstlichem Heroin an Schwerstabhängige
NEIN
28.05.2009
Verlängerung Kosovo-Einsatz
JA
13.05.2009
Anbauverbot von Genmais
NEIN
13.05.2009
Beratungspflicht bei Spätabtreibungen
JA
20.03.2009
Enteignung von Banken
JA
22.01.2009
Mindestarbeitsbedingungen
JA
22.01.2009
Mindestlohn für sechs weitere Branchen
JA
19.12.2008
Kampf gegen Piraten
JA
04.12.2008
Familienleistungsgesetz
NEIN
28.11.2008
Haushalt 2009
JA
26.11.2008
Erbschaftssteuerreform
JA
13.11.2008
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes (OEF)
JA
12.11.2008
BKA-Gesetz
JA
17.10.2008
Banken-Rettungspaket
JA
16.10.2008
Verlängerung Afghanistan-Einsatz (ISAF)
JA
25.09.2008
Rückkehr zur alten Pendlerpauschale
nicht beteiligt
17.09.2008
Fortsetzung des Darfur-Einsatzes
JA
17.09.2008
Verlängerung Libanon-Einsatz
JA
05.06.2008
Verlängerung Kosovo-Einsatz
JA
30.05.2008
Bahnprivatisierung
JA
24.04.2008
EU-Vertrag von Lissabon
JA
06.02.2008
Änderung des Stammzellgesetzes
NEIN
14.12.2007
Postmindestlohn
JA
16.11.2007
Diätenerhöhung
nicht beteiligt
15.11.2007
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes (OEF)
JA
09.11.2007
Vorratsdatenspeicherung
JA
12.10.2007
Verlängerung Afghanistan-Einsatz (ISAF, Tornado)
JA
12.09.2007
Verlängerung Libanon-Einsatz
JA
22.06.2007
Emissionshandel
JA
21.06.2007
Verlängerung Kosovo-Einsatz
JA
14.06.2007
Aufenthalts- und Asylrecht
JA
14.06.2007
Fortsetzung des Bundeswehreinsatzes in Darfur
JA
14.06.2007
Mindestlöhne (Antrag Die Linke.)
NEIN
25.05.2007
Unternehmenssteuerreform
JA
09.03.2007
Rente mit 67
JA
09.03.2007
Tornado-Einsatz
JA
02.02.2007
Gesundheitsreform
JA
10.11.2006
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes (OEF)
JA
26.10.2006
EU-Beitritt Bulgariens und Rumäniens
JA
28.09.2006
Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes (ISAF)
JA
30.06.2006
Föderalismusreform
JA
29.06.2006
Antidiskriminierungsgesetz
enthalten
01.06.2006
Anpassung u. Veränderung von Hartz IV
JA
01.06.2006
Bundeswehreinsatz im Kongo
JA
19.05.2006
Erhöhung der Mehrwertsteuer
JA
Fragen an Ernst-Reinhard Beck
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
23.07.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Beck,

im Koalitionsvertrag der CDU/CSU mit der SPD wurde vereinbart.
"Die Einführung von Elementen der direkten Demokratie werden wir prüfen."
Zeit war ja reichlich zum prüfen.
Meine Frage an Sie, wann und von wem wurde geprüft und mit welchem Ergebnis?

Mit freundlichem Gruß
Antwort von Ernst-Reinhard Beck
bisher keineEmpfehlungen
03.08.2009
Ernst-Reinhard Beck
Sehr geehrte Frau ,

ich danke Ihnen für Ihre Frage zum Thema mehr direkte Demokratie. Allerdings bin ich für Ihre Anfrage der falsche Adressat. Ich möchte Ihnen empfehlen, sich mit Ihrer Frage doch bitte an meinen Fraktionsvorsitzenden Volker Kauder zu wenden, der Ihnen sicherlich eine adäquate Antwort liefern wird.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Ernst- Beck MdB
Ergänzung vom 03.08.2009
Sehr geehrte Frau ,

ich danke Ihnen für Ihre Frage zum Thema mehr direkte Demokratie. Allerdings bin ich für Ihre Anfrage der falsche Adressat. Ich möchte Ihnen empfehlen, sich mit Ihrer Frage doch bitte an meinen Fraktionsvorsitzenden Volker Kauder zu wenden, der Ihnen sicherlich eine adäquate Antwort liefern wird.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Ernst- Beck MdB
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Frage zum Thema Internationales
27.07.2009
Von:

Hallo Herr Beck,

haben Sie in den vergangenen Tagen auch die wachsende Besorgnis innerhalb der Bevölkerung über die sich verändernde Situation in Afganistan verspürt?
Seit Dezember 2001 befinden sich Einheiten der Bundeswehr dort im Einsatz. Mit löblichem Auftrag. Nun plötzlich, so wird gemeldet, befinden sich unsere Soldaten in einer Art Krieg. Möge die Zahl der "Gefallenen" gering bleiben! Erachten Sie die Situation überhaupt noch als "sauber"?

Was halten Sie von den Vorschlägen aus Richtung der CSU, Pläne eines geordneten Rückzuges auszuarbeiten? Bitte haben Sie Verständnis, dass ich als Mitglied Ihrer Partei diese Fragen nicht intern an Sie richte, sie bedürfen des öffentlichen Forums.

Herzlichst …
Ihr
Antwort von Ernst-Reinhard Beck
2Empfehlungen
06.08.2009
Ernst-Reinhard Beck
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Fragen zur Situation in Afghanistan.

Selbstverständlich habe auch ich die wachsende Besorgnis in Deutschland wahrgenommen.

Wir haben in Afghanistan inzwischen eine verschärfte Bedrohungslage, was auch mit den anstehenden Präsidentschaftswahlen zusammenhängt. Es sind de facto kriegerische Gefechte in Afghanistan, daran gibt es keinen Zweifel. Unsere Soldaten vor Ort erleben Kampf, Gefecht und im herkömmlichen Sinne Krieg. Juristisch befindet sich die Bundeswehr aber nicht im Krieg. In diesem Sinne gilt sie als Unterstützungstruppe für die afghanische Regierung. Diese Unterscheidung ist wichtig und ich verweise regelmäßig hierauf.

Pläne für einen geordneten Rückzug zu haben, ist grundsätzlich nicht falsch. Ich halte allerdings nichts davon, ein konkretes Abzugsdatum zu nennen. Klar ist aber auch, dass wir uns zurückziehen werden und müssen, sobald die Afghanen selbst für ihre Sicherheit sorgen können. Dafür leisten unsere Soldaten und Polizeikräfte ausgezeichnete Arbeit mit stets wachsendem Erfolg. Wir dürfen uns nicht durch die feige und menschenverachtende Einschüchterungstaktik der Taliban von unserem Kurs abbringen lassen.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Ernst-Reinhard Beck MdB
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Frage zum Thema AWACS-Einsatz in Afghanistan
07.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Beck,

bleibt Al-Kaida im Falle der Vertreibung aus Afghanistan handlungsfähig?

Haben Staaten wie Somalia und Jemen den Willen und die Möglichkeit, terroristische
Ausbildungslager auf ihrem Gebiet zu verhindern?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Ernst-Reinhard Beck
6Empfehlungen
11.08.2009
Ernst-Reinhard Beck
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage zum Thema Internationaler Terrorismus.

Es ist schwierig, eindeutig zu antworten. Zunächst einmal ist es noch ein langer Weg, bis die Terroristen in Afghanistan entscheidend geschwächt und nicht mehr handlungsfähig sind.

Es ist kein Geheimnis, dass sich das Einflussgebiet, die Rückzugsräume und die Ausbildungsstätten von El Kaida nicht auf Afghanistan beschränken. Verschiedene Netzwerke in Afghanistan sind überwiegend von Pakistan aus tätig. Das Haqquani-Netzwerk und Hisb-el Gulbudhin Hekmatiar arbeiten von Peshawar in Pakistan aus. Sie überwiegen im Osten. Die Quetta Shura - wieder Pakistan - unter Mullah Omar nimmt vor allem Einfluss auf den Süden, das Taliban-Kernland.

In Afghanistan kann mit militärischen Mitteln nur ein kleiner Teil der Aufgaben erfüllt werden, die notwendig sind, um die in der Region angestrebte Stabilisierung zu erreichen. Das Ziel ist eine Regierung, die eigenverantwortlich in der Lage ist, mit eigenen Mitteln und Kräften die Sicherheit in Afghanistan herzustellen und zu erhalten. Hierfür muss die afghanische Regierung die eigene Bevölkerung davon überzeugen, dass der eingeschlagene Weg ihr Leben verbessert und eine Rückkehr zu einem durch die Taliban geführten Staat keine Alternative darstellt. Diese Verbesserungen müssen für die Bevölkerung spürbar werden, denn die Grundbedürfnisse sind groß und nach Auffassung vieler Afghanen ist seit sieben Jahren wenig passiert. Andererseits kann nur dort Entwicklung stattfinden, wo staatliche oder nicht-staatliche Organisationen, einschließlich der Afghanen selbst, ungefährdet arbeiten können. Damit besteht ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen Stabilität und Sicherheit sowie der Aufgabe des Nationbuilding.

Sie sprechen Somalia und den Jemen an. Für Länder wie diese ist es natürlich immer mit besonderen Anstrengungen verbunden, zu verhindern, dass sich terroristische Strukturen etablieren und ausbreiten. Auch wenn der Wille der Regierungen vorhanden sein sollte, sind die finanziellen und logistischen Möglichkeiten sehr beschränkt. Wie es um den Willen in den beiden Ländern bestellt ist, kann ich nicht beurteilen. Jedoch müssen wir weiter entschlossen gegen den Internationalen Terrorismus vorgehen, gemeinsam mit unseren Verbündeten weltweit. Nur so können wir im eigenen Land in Sicherheit leben.
Dass der Terrorismus sowohl im Jemen als auch in Somalia bereits Fuß gefasst hat, zeigen die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes.


Mit freundlichen Grüßen

gez. Ernst-Reinhard Beck MdB
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Frage zum Thema Soziales
26.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Beck,

aus persönlichem Interesse möchte ich Sie fragen, wie Sie das Ansehen der Bundeswehr in Öffentlichkeit verbessern möchten, so dass die Soldaten für ihre Leistungen den nötigen Respekt und Rückhalt der Gesellschaft verspüren.

Vielen Dank für Ihre Mühen und freundliche Grüße

Antwort von Ernst-Reinhard Beck
5Empfehlungen
27.08.2009
Ernst-Reinhard Beck
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage zum Ansehen der Bundeswehr in der Öffentlichkeit.

Ganz grundsätzlich vertrete ich die Meinung, dass unsere Soldatinnen und Soldaten in Ihrem täglichen Einsatz für unser Land – sei es im In- oder im Ausland – großartige Arbeit leisten und seit vielen Jahren in der Bevölkerung hohes Ansehen genießen.

Nichtsdestotrotz sind, wie Sie richtig anmerken, Respekt und Rückhalt für die Bundeswehr in der Gesellschaft immer ausbaufähig, auch in der Politik. Als Bundestagsabgeordneter, Mitglied des Verteidigungsausschusses und Präsident des Verbandes der Reservisten der Bundeswehr tue ich in meiner täglichen Arbeit mein Möglichstes, um die hervorragende Arbeit unserer Soldatinnen und Soldaten zu würdigen und in der Bevölkerung bekannter zu machen - sei es in der Diskussion mit Bürgern, in den Medien oder bei Reden und Grußworten.

Im Übrigen kann jeder Bürger im Gespräch mit Freunden, Verwandten und Kollegen seinen Beitrag dazu leisten, dass unsere Soldaten den Rückhalt erfahren, der ihnen gebührt.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Ernst-Reinhard Beck MdB
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Frage zum Thema Sicherheit
22.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Beck,

im Rahmen meiner Diplomarbeit beschäftige ich mich mit dem Themenkomplex "politischer Sprachgebrauch und Gesellschaft in Bezug auf das deutsche Militärengagement in Afghanistan". Diesbezüglich würde ich Ihnen gerne folgende Frage stellen.

Befindet sich die Bundeswehr in Afghanistan heute in einem Krieg?

Vielen Dank für Ihre Antwort.

Mit freundlichem Gruß
Antwort von Ernst-Reinhard Beck
1Empfehlung
24.09.2009
Ernst-Reinhard Beck
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage zum Thema Afghanistan.

Juristisch befinden wir uns in Afghanistan nicht im Krieg. De facto besteht kein Zweifel, dass das, was die Soldaten vor Ort erleben, Kampf, Gefecht und im herkömmlichen Sinne Krieg ist.

Diese Unterscheidung ist wichtig und ich verweise regelmäßig hierauf.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Ernst-Reinhard Beck MdB
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Ihre Frage an Ernst-Reinhard Beck
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