Elke Hoff (FDP)
Kandidatin Bundestagswahl 2005
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich. Besuchen Sie das aktuelle Profil.

Grunddaten
Elke Hoff
Jahrgang
1957
Berufliche Qualifikation
k.A.
Ausgeübte Tätigkeit
k.A.
Wohnort
-
Wahlkreis
Neuwied
Ergebnis
4,0%
Landeslistenplatz
3, Rheinland-Pfalz
weitere Profile
Wenn Sie Frau Hoff eine Frage stellen möchten, nutzen Sie ganz einfach das Frageformular auf dieser Seite. abgeordnetenwatch.de wird Ihre Frage für Sie an Frau Hoff zur Beantwortung weiterleiten. Die beantworteten Fragen erscheinen dann hier im Profil.
Fragen an Elke Hoff
Auswahl der Fragen und Antworten
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Bürgerrechte
03.08.2005
Von:

Sehr geehrte Frau Hoff,

was brauchte Sie darauf, sich als Spitzenkandidatin der FDP im Wahlkreis 200 aufstellen zu lassen?
Bei weniger als 10% für Herrn Hirsch bei den Bundestagswahlen 2002 und einem (wahrscheinlich) knappen Ausgang um das Direktmandat zwischen CDU und SPD ist Ihr Einzug in den Bundestag sehr unwahrscheinlich.
Sehen sich sich selbst als Zugpferd der Kreis FDP um nötige Wählerstimmen für die Landesliste zu ziehen oder wie sieht ihre persönliche Zielsetzung für die nächsten 5 Wochen aus?

Mit freundlichem Gruß

S.
Antwort von Elke Hoff
bisher keineEmpfehlungen
09.08.2005
Guten Tag, Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich Ihnen gerne wie folgt beantworte:

Richtig ist, daß es für einen Kandidaten/in der FDP sehr unwahrscheinlich ist, ein Direktmandat in einem Wahlkreis zu erringen. Soweit ich mich erinnere, ist dies bisher nur Hans-Dietrich Genscher in seinem Heimatwalhkreis Halle gelungen. Dies betrifft - wie Sie wissen - die Erststimme bei der Bundestagswahl.

Da ich jedoch auf Platz 3 der rheinland-pfälzischen Landesliste kandidiere und die FDP Rheinland-Pfalz bisher mit drei Bundestagsabgeordneten in Berlin vertreten ist, sind die Chancen zum Einzug in den Bundestag recht aussichtsreich. Dies betrifft dann vor allem das Ergebnis bei den abgegebenen Zweitstimmen für die FDP.

Meine persönliche Zielsetzung in den nächsten Wochen ist natürlich, in der Kürze der Zeit soviele Wähler wie möglich davon zu überzeugen, daß die FDP ein in sich geschlossenes, in die Zukunft gerichtetes Wahlprogramm besitzt, das den demagrafischen und finanziellen Herausforderungen gerecht wird. Ich darf hierbei auf unsere steuerpolitischen Vorstellungen, die Einführung eines Bürgergeldes, in dem alle sozialen Transfers aus einer Hand erfolgen und den Anreiz zur Arbeitsaufnahmen stärken sollen, unser Programm zur Reform der sozialen Sicherungssysteme und bildungspolitischen Vorstellungen verweisen, die unter www.fdp.de nachzulesen sind.

Da ich durch meine achtjährige Tätigkeit im Landkreis Neuwied als hauptamtliche Kreisbeigeordnete mit den Geschäftsbereichen Wirtschaftsförderung, Straßenbau, Verkehr, Bauwesen, Jugendamt, Schulen und Kultur sowie über eine nunmehr fünfjährige Tätigkeit in der Landesverwaltung als Vizepräsidentin der SGD Nord in Koblenz (ehemalige Bezirksregierung) über ein breites, politisches Erfahrungsspektrum aus der Praxis verfüge, bin ich sicher, die Anforderungen eines Bundestagsmandates erfüllen zu können. Vor allem ist für mich der praktische Bezug von politischen Ideen wichtig, denn die Bürger müssen ihren Staat verstehen und sein Handeln nachvollziehen können. Wichtig ist auch, daß ich im Kreis Neuwied geboren, aufgewachsen, dort zur Schule gegangen bin, dort gelebt und gearbeitet habe. Ich kenne den Wahlkreis daher sehr gut und würde mich freuen, an anderer Stelle dazu beitragen zu können, daß seine Entwicklung weiter voranschreitet.

Sehr geehrter Herr , ich hoffe, daß Ihre Fragen damit zufriedenstellend beantwortet sind.

Mit freundlichem Gruß
Elke Hoff
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Umwelt
06.08.2005
Von:

Sehr geehrte Frau Hoff,

als Gasfahrer habe ich mich bewußt für eine von 2 Varianten umweltschonender Individualmobilität entschieden: das Autogas (=Flüssiggas/LPG, mineralölsteuersatzermäßigt bis 31.12.2009). Auch Erdgas war aufgrund der Ermäßiging bis 2020 interessant.

Anders als Erdgas (CNG) verändert Autogas aber nicht die Ökobilanz durch zusätzliche Emissionen, da hier ein ohnehin existierendes Abfallprodukt in sinnvolle Nutzung verlagert wird.

Wie stehen Sie zu einer steuerlichen Gleichstellung der europaweit akzeptierten LPG-Technik zum nur in Dtl. als Insellösung gepushtem Erdgas?

Die Logik spricht schließlich zur Förderung aller gleichwertigen Alternativen.

Ich würde mich freuen auch Ihre Ansicht zu hören und verweise für Hintergrundinformationen zunächst auf www.ig-gasfahren.de.vu

T.
IG Gasfahren - umweltfreundlich und sparsam
www.ig-gasfahren.de.vu

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Lesezeichen
Frage zum Thema Verkehr
09.08.2005
Von:

Sehr geehrter Frau Hoff,

alle Sport- und Privatpiloten müssen sich neuerdings einer sehr fragwürdigen, periodischen und zudem kostenpflichtigen Zuverlässigkeitsüberprüfung (ZÜP) nach dem LuftSiG "freiwillig" durch eigenen Antrag unterziehen.

Sind Sie der Meinung, dass ein solcher unglaublicher Globalverdacht gegen eine bisher völlig unauffällige Bürgergruppe angemessen ist?

Ist das nicht reiner bürokratischer Aktionismus und Populismus auf dem Rücken von unschuldigen Bürgern, die mit all dem nicht das Geringste zu tun haben?
Wird dadurch nicht der rechtstaatliche Grundsatz der Unschuldsvermutung - und damit unser zentrales Rechtsverständnis - ausgehebelt? Sollte nicht wenigstens ein gewisser Anfangsverdacht diese ZÜP rechtfertigen?

Es hat weltweit noch nie einen lizenzierten Piloten gegeben, von welchem an Terroranschlag ausging.
Es gab aber jede Menge Führerscheinbesitzer und Rucksackträger!!!
Lastwagenfahrer stellen ein viel größeres "Gefahrenkontingent" dar, kommen sie doch problemlos mitten in jede Innenstadt!

Warum werden die nicht zum gläsernen Bürger gemacht, sondern nur ausgerechnet diese harmlose Minderheit?

Wo ist hier Ihrer Meinung nach das rechtsstaatliche Prinzip der Verhältnismäßigkeit noch gegeben?
Werden Sie sich nach Ihrer Wahl für unsere Minderheit einsetzen?

Freiheit und Demokratie und Menschenwürde, werden sie dadurch geschützt, dass man sie schleichend gegen die Würde des Menschen einfach abschafft?

Nicht einmal die USA überprüft auf solche entwürdigende Weise ihre Altpiloten. Übrigens auch keine Ausländer mit USA - Lizenz!

Nur Deutschland will einmal mehr einmalig perfekt in der Welt sein.

Mit freundlichen Grüßen


Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Lesezeichen
Ihre Frage an Elke Hoff
Die Fragefunktion wurde inzwischen geschlossen.