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Sehr geehrter Herr von Klaeden,
Sie stehen dieses Jahr neben Josef Ackermann, Joschka Fischer und anderen (langjähriger Gast war auch Schlitzohr Zumwinkel – dieses Jahr unpässlich) auf der Gästeliste der Bilderberger in Chantilly, Virginia.
Mittlerweile besteht meines Erachtens ein erhebliches öffentliches Interesse, was auf diesen definitiv undemokratischen Treffen fernab der Öffentlichkeit besprochen und beschlossen wird.
Meine Fragen sind:
1. Wer finanziert diese Konferenzen, zumindest die in der BRD?
2. Ist es Ihnen möglich, ein Resumee für die interessierten Bürger und
Bürgerinnen zu verfassen?
Wenn nicht, warum? Wer sollte Ihnen das verbieten?
3. Wer finanziert Ihre Reise in die USA?
Auch sollte die Öffentlichkeit einmal mitbekommen, was David Rockefeller auf der Bilderberger Konferenz im Juni 1991in Baden Baden von sich gegeben hatte:
"Wir sind der Washington Post, der New York Times, dem Time Magazine (...) dankbar, deren Direktoren seit fast vierzig Jahren unseren Treffen beigewohnt und ihr Versprechen der Verschwiegenheit gehalten haben. Es wäre für uns unmöglich gewesen, unseren Plan für die Welt zu entwickeln, wenn wir während dieser Jahre dem Licht der Öffentlichkeit ausgesetzt worden wären. Inzwischen ist aber die Welt höher entwickelt und darauf vorbereitet, einer Weltregierung entgegenzugehen. Die supranationale Souveränität einer intellektuellen Elite und der Weltbanker ist mit Sicherheit der nationalen Selbstbestimmung vorzuziehen."
Diese Aussage lässt sich an Monstrosität kaum mehr überbieten. Die Zeichen der Zeit sind nicht mehr zu übersehen. Hat sich hier Rockefeller als Vertreter einer supranationalen faschistischen Weltregierung geoutet?
Wie deuten Sie diese Unverschämtheit?
Mit freundlichem Gruß
